Handball-Aktionstag

10. Januar 2017

Handball-Aktionstag

Beim Handball-Aktionstag machten 80 Zweitklässler mit.

Wildes Gewusel in der Wolfer-Halle.

Die rund 80 Mädchen und Jungs der Körschtalschule sind kaum zu bremsen. Die Übungsleiter an den acht Stationen haben alle Hände voll zu tun, das Bewegungschaos in einigermaßen geordnete Bahnen zu lenken. Bereits zum siebten Mal rief der TV Plieningen gemeinsam mit dem Handballverband zum Aktionstag in die Wolfer-Halle. Die Zweitklässler waren mit Begeisterung dabei, den kleinen Lederball zu prellen, zu werfen und im Spiel den richtigen Pass zu setzen.

Folker Baur (Mitte) freute sich, dass so viele Zweitklässler von der Körschtalschule in die Wolfer-Halle gekommen sind.

Folker Baur (Mitte) freute sich, dass so viele Zweitklässler von der Körschtalschule in die Wolfer-Halle gekommen sind.

Erst mal mussten die jungen Eleven einen Schuh ausziehenund in der Mitte der Halle hinlegen. Handballspielerin Fiona hielt anschließend jeden einzelnen Schuh in die Höhe und warf sie dann zu den einzelnen Übungsstationen. Die Besitzer rannten hinterher, der Spaß lockerte die erste Anspannung und sorgte für viel Gelächter.

Für Abwechslung war gesorgt

„Die Fiona hat heute extra auf ihre Vorlesungen an der Uni verzichtet“, erklärt TV-Vorstandschef Folker Baur. Recht abwechslungsreich gestaltete sich das Geschehen an den acht Stationen. Nach dem Warmlaufen in der Halle mussten die Kids erst einmal durch die auf dem Boden liegenden Ringe trippeln. An der nächsten Station war Seilspringen angesagt. Das meisterten viele mit Bravour. Den Slalomparcours mussten die Zweitklässler in Windeseile bewältigen. Manch ein Raser hatte da Probleme, rechtzeitig die Kurve zu kriegen.

 

In die Reifen trippeln – eine Übung zum Einstieg.

In die Reifen trippeln – eine Übung zum Einstieg.

Ab in den Liegestütz

Auf schmalem Balken dem Gegenüber den Handball zuwerfen war da schon schwieriger. Öfters plumpste das Leder auf den Hallenboden, aber nach einigen Anläufen wurde auch diese Hürde gemeistert. Technisch am anspruchvollsten war der Slalomparcours, bei dem die Kinder den Ball zusätzlich noch auf den Boden prellen mussten. Am Ende sollte gar noch eines der drei Hütchen auf der Bank abgeschossen werden. Fiona forderte die Zweitklässler sogar noch zu kräftezehrenden Liegestützen auf.

 

Das Prellen des Handballs war gar nicht so einfach.

Das Prellen des Handballs war gar nicht so einfach.

Staffellauf zum Abschluss

Das freie Handball-Spiel sorgte anschließend wieder für Auflockerung. Ziel war es, die am Boden liegenden Matten mit dem Ball zu treffen. Zum Abschluss des Aktionstages gab es noch einen Staffellauf, bei dem alle acht Stationen eingebunden waren. „Wenn ihr Spaß daran gehabt habt“, sagt Handball-Trainerin Julia Pängel, „dann könnt ihr ja mal ins Training kommen. Bei uns wird dienstags von 16.45 bis 17.45 trainiert.“ „Unser Ziel ist es natürlich“, betont Baur, „ein paar Mädchen und Jungs für den Verein zu finden.“

Text/Fotos: Winkler

By TVP Webmaster Allgemein Handball Share: