Allgemein

  • 15 Sep
    15.09.2019 Winnenden

    15.09.2019 Winnenden

    Nichtsdestotrotz wollte Lasse gute Leistungen abliefern.

    Winnenden-red./ jack. Beim Werfertag in Winnenden deutete Lasse Schulz seine gute Form in einem tendenziellen Aufwärtstrend an. Der Block Wurf bleibt jedoch seine oberste Priorität mit dem Kugelstoß. Teamkamerad Arne Schwarz leistete sich mit 11.00 m im Wettbewerb Kugelstoß eine neue persönliche Bestleistung.

    Winnenden war der perfekte Anlass um einige Erfolge zu feiern und zwar mit 4 weiteren Podestplätzen. Absolut geerdet entstanden für Lasse einige Spannungsmomente. Er nimmt sich zwar immer wieder vor, sich regelmäßig bei Wettkämpfen zu beteiligen, aber zur Zeit bleibt nur der gute Vorsatz und die aktive Umsetzung erstickt in Keim.

    Über den anstehenden Werfertag ist sich Lasse der Größe des Momentes bewusst. Der Tag mag lieblich und vielleicht sogar lau beginnen. Trotzdem bleibt er realistisch. Er liebt, was er tut und investiert dafür alles in die Leichtathletik.

    So stand er gleich zweimal erneut ganz oben auf dem Podest. Er gewann erwartungsgemäß den Kugelstoß- und Diskuswettbewerb für sich.

    Im Speerwurf verhaute Lasse einige Versuche komplett. Aussicht auf eine Bestleistung rückte in weite Ferne. Eine Sache schien für den Trainer die beste Lösung, die letzten Versuche abzubrechen um eine Verletzung zu vermeiden.

    Im Kugelstoß ging Lasse den ersten Stoß gewohnt gemächlich an und konnte sich an diesem Werfertag rechtfertigen.

    Gleich zu Beginn ging alles auf und Lasse hat sich «sofort entspannt» gefühlt. In der Zwischenzeit ist Weitblick eine große Hilfe. Die Athleten, geführt von Trainer Gilgien wissen, wann es besser ist, loszulegen und nicht mehr lange über das beste Konzept zu grübeln. Von Anfang an dominierte Lasse über seine Rivalen, u.a. ausgerechnet auch sein Teamkamerad Arne Schwarz, der heute in einer hervorragenden Verfassung war. Mit Kraft im Überfluss verbesserte er seine Bestleistung um 50 cm. Mit dieser Energie konnte er sich mal so richtig austoben und auspowern.

    Trotz Trainingsrückstands in diesem Sektor gewann Lasse den Diskus, nachdem er eine durchschnittliche Weite von 34,57 m erreichte. Da läuft er seiner Bestform ebenfalls hinterher.

    Beide Athleten zeigten nun im Einklang Wille und Lust. Arne kämpfte für mehr Harmonie um sein Selbstvertrauen zu stärken. Das tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern verbessert erkennbar positiv die Laune. Stattdessen und im Hinblick von dem Vergleichskampf am kommenden Samstag in Gomaringen, durfte Lasse sich seinerseits speziell auf den Kugelstoß konzentrieren.

    Laut statistischen Auswertungen nutzt der Mensch allgemein nur 10% seines eigentlichen Potentials. Was wäre wohl, wenn Arne Schwarz und Lasse Schulz darauf Zugriff hätten?… Sicher wären beide „Überflieger“

    Merk dir eins: Wenn du nach 10 Minuten Nachdenken keine Lösung gefunden hast, werden dir weitere 1.000 Minuten Kopfzerbrechen auch nicht helfen. Ständig über alles Mögliche nachzudenken ist chaotisch und nur Stress!

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 08 Sep
    08.09.2019 Balingen

    08.09.2019 Balingen

    Gute Trainingsarbeit schenkt Zufriedenheit.

    Balingen-red./jack. Es gibt kein schlechtes Wetter.

    Die Ferien waren kaum vorbei, da ging es für die Leichtathleten auch schon los mit einem regelrechten Wettkampfmarathon – 9 verschiedene Wettkämpfe in 6 Wochen liegen vor uns.

    Hier zeigte sich, dass die Sommerpause noch in den Knochen steckte.

    Trotz des launischen Wetters mit teilweise heftigen Regengüssen konnten schon einige gute Leistungen gebracht werden. Lasse konnte seinerseits keine neue Bestleistungen erreichen.

    In Balingen leistete sich Lasse eine kleine Schwächephase. Für unseren einzigen Teilnehmer sprangen am Ende trotzdem zahlreiche vordere Platzierungen heraus und begnügte sich mit einer dreifarbigen Medaillensammlung. Bei den hohen körperlich und seelisch Anforderungen (bei Lasse in einer Hoch Phase {Biorhythmus}) können einem die Nerven auch einen Streich spielen. Auffallend verlor er den Fokus im Speerwurf, da sein Best Versuch gerade am Anfang des Wettkampfes statt fand. Trotzdem absolvierte er einen ordentlichen Wettkampf, der in allen Teildisziplinen noch Luft nach oben offen lies. Schon bald wird er wieder auf dem Kurs sein, wo er das ganze Jahr vor Selbstvertrauen strotzte. Deswegen überwiegt am Ende auch das Positive.

    Balingen ist seit Jahren ein guter Abstimmungsort! Da bestritt er vier Disziplinen in denen er erneut Wettkampfpraxis sammeln konnte. Pragmatisch fiel die Analyse vom Trainer aus. Für die nächsten Wettkämpfe sehe ich es jedenfalls gut kommen. Druck ist nämlich ein Privileg und auf die bevorstehende Aufgabe kann sich Lasse einstellen. Es ist wie es so oft ist, es kommt auf die Balance an. Er verbindet Fantasie mit Realitätssinn und alles, was gut durchdacht ist. Über seine Einsatzbereitschaft vermehrt sich Geduld und Ausdauer. In der Euphorie nehmen sich Athleten schon mal zu viel vor und sind hinterher erschöpft.

    Vorgesehen und nach Möglichkeit soll für unsere Athleten ein geplantes Rahmemprogramm ausgeführt werden das u.a. Sprint, Hochsprung abwechselnd mit Weitsprung statt finden sollte.

    Zäher zweiter Platz im Speerwurf mit 41,75 m.

    Lasse bekam im Laufe des Wettkampfes etwas mehr Zugriff, lies aber den nötigen Zug für eine bessere Weite vermissen, da er den Abwurfwinkel nicht traff.

    Hochsprung, ein ausgeglichener Kampf.

    Die Anfangshöhe von 1,50 m war nach reiflichen Überlegungen dementprechend ausgewählt.

    Vielversprechend sein Auftritt bis 1,61 m. Bei 1,64 m fehlte bei der Annäherung die Feinabstimmung. Auf einen dritten Platz auf dem Podest durfte er sich freuen.

    Im anschließenden Ziel-Sprint über 100 Meter, der nicht zu seinen Lieblingsdisziplinen gehört, war der Vorsprung bereits von den besten auf 10 Meter am Ziel angewachsen und die Endzeit als durchschnittich einzustufen.

    Lasse eilt von Sieg zu Sieg

    Im Kugelstoß hat er wieder aufhorchen lassen. Lasse besiegelte sogleich seinen 14. Erfolg. Eine eindrückliche Ausbeute, komme was wolle. Ein Sieg im Express-Tempo. Dennoch wehrte sich Lasse und krallte sich schon im ersten Versuch an den Sieg. Die endgültige Siegesweite erreichte er im vierten Anlauf mit 13,62 m.

    Bis zum dritten Versuch musste Lasse in den Apfel beißen, da wo der Trainer manchmal förmlich mitleiden kann.       

    Am kommenden Wochenende findet in Winnenden ein Werfertag als nächster Wettkampf statt, bei dem dann vor allem die Werfer nochmals ihre Leistungen präsentieren können.

    Fazit: Bereitschaft zeigen, das Vertrauen wieder aufbauen zu wollen. 

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 26 Aug
    26.-30.08.2019 Steinbach

    26.-30.08.2019 Steinbach

    Einladung Trainingscamp

    Eine Sportschule für Alle. Vielseitig, modern,..Ein idealer Platz für Spaß und Genuß, zum Leben, zum Wohlfühlen.

    Ein Trainingslager ist in jeder Altersstufe ein Highlight der sportlichen Karriere. Die Zeit miteinander schweißt die Athleten zusammen und schafft Kontakte, die ein Athlet oft ein Leben lang halten kann oder auch als zusätzliche Motivation – Anregungen genutzt werden.

    Die Leichtathletik Baden-Württemberg bietet im Nachwuchsbereich Sommer-Camps für die U16 und die U14 an.

    Während für das Nachwuchs-Camp (U14) frei angemeldet werden kann, wird zum Schülercamp (U16) nach einer erfolgreichen Saison speziell eingeladen.

    Ab dem 26.08. – 30.08.2019 war es soweit. Im Nachwuchsbereich wird ein gemeinsames Trainings und Freizeitlager für die knapp 50 leistungsstärksten Athletinnen und Athleten angeboten.

    Aus unserer Leichtathletikabteilung nahm diese einmalige Einladung Lasse Schulz (M15) gern entgegen.

    Das Camp findet an den Sportschulen in Steinbach (Baden-Baden) statt. Außerhalb der Leichtathletik stehen viele Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. Von sportlicher Betätigung bis hin zur Entspannung ist alles mit dabei. Sowohl an der Sportschule selbst als auch in der näheren Umgebung gibt es viele Möglichkeiten die unterrichtsfreie Zeit zu gestalten. Nach anstrengenden Trainingstagen bietet die Sportschule Athleten mehrere Möglichkeiten zur Entspannung und Regeneration. Das Hallenbad sowie das städtische Freibad wurde gerne zum Abkühlen im Anspruch genommen. 

    Mut und Geschicklichkeit kann der Nachwuchs unserer Leichtathletikabteilung im Schwimmen, Beach-Volleyball und Feldhockey beweisen. 

    Im Wurfbereich werden die Schwerpunkte als Trainingseinheiten vormittags stattfinden. Eine Woche lang wird angemessen trainiert. Vor allem die technischen Abläufe der zukünftigen Wettkampfdisziplinen, die Schnelligkeit, aber auch die allgemeinen Kraftgrundlagen und die Verbesserung der Ausdauer.

    Zu Hause wird Lasse mit Teamkamerad Arne das Training schon am Montag, den 2. September aufnehmen und zusammen mit dem Trainer freut man sich extrem darauf. Hoffentlich, passt die Form schon?

    Die Woche verlief für Lasse und Arne sehr unterschiedlich. Man muss wissen, dass Urlaub und Entspannung immer eine gewisse Gefahr in sich birgt. Diese Faktoren werden von den Leuten allgemein falsch verstanden oder interpretiert, oder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen.

    Anfällig sind vor allem Menschen, die unter großer Anspannung stehen. Als Beispiel,“ waren die Ziele von unserem Athlet Lasse Schulz extrem hoch eingestuft nun auch machbar“? Mit Durchhaltevermögen konnte er diese Belastung aushalten. An der Belastungsgrenze sorgen Stresshormone dafür, dass der Körper funktioniert. Das bringt den Organismus dazu, dass er Reserven bereitstellt. Fällt die Belastung weg, werden die Hormone nicht mehr ausgeschüttet. Der Organismus müsse sich nicht mehr anstrengen. Dann kann man in ein Loch fallen. Der Körper ist dann anfälliger, die Widerstandskraft schwächer. Müdigkeit, Kopf- oder Muskelschmerzen können die Folge sein. Auch Infektionen, harmlose Erkältungen sind häufig möglich. Das kann sich mental, aber auch körperlich auswirken. In der Leichtathletik rät man den Sportlern vorbeugend regelmäßige Pausen beim Training einzulegen und nicht stundenlang am Stück durchzuarbeiten. Da sollte man lernen, Belastungen zu erkennen und bewusst zu entspannen. Weil die Wohltat der Auszeit rasch verfliegt empfiehlt sich, nicht nur auf einen einzigen und dafür langen Urlaub im Jahr zu setzen. Denn das kann zum einen schief gehen und dann sogar auf die Stimmung schlagen. Zum anderen ist es für die seelische Balance gesünder, immer wieder mal über das Jahr verteilt mehrere Tage auszusetzen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 23 Jul
    23.07.2019 Leinfelden

    23.07.2019 Leinfelden

    Hochwertige viermonatige Leichtathletik. Trainer sucht die Formel für noch bessere Zeiten.

    Leinfelden-red./ jack. Die Hitzewelle hatte die Veranstaltung in Leinfelden mit Temperaturen von über 30 Grad fest im Griff.  Ab 17.00 Uhr bot sich den Teilnehmern ein Hochsprung Meeting. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung und ein perfekter Rahmen für gute Leistungen um die Hektik des Alltags zu vergessen. Ab den kommenden Wochen soll es Zeiten geben um Ruhe zu genießen.

    Lasse wollte sich bei dieser Veranstaltung stark präsentieren und sich mit guten Leistungen empfehlen, da er sich bei konstanter Trainingsarbeit den weiteren Wettkämpfen bis Mitte Oktober 2019 stellen will.

    Ein Art “Tag der offene Türe“, wenn man akzeptiert, dass mit Stärken, aber auch Schwächen, von den Anregungen des Trainers profitieren kann. Zum eigenen fröhlichen Selbst wird die allgemeine Flexibilität als Schlüssel benötigt, die sich jederzeit erhöhen lassen kann.

    Scheint ein Trend sich langfristig zu halten?

    Wie es aussieht sind wir anderen immer einen Schritt voraus und das ist gut so. Der Trainer hat ein besonders gutes Auge, und das nutzt er auch geschickt aus. Es herrscht dadurch rege Betriebsamkeit, welche sich förderlich auswirkt. Den Neugierigen gehört die Welt!. Klug ist, wer sich die Mühe macht, trotz vielfältiger Möglichkeiten den Weizen von der Spreu zu trennen.

    Veränderungen lassen sich leicht durchführen, wenn…….?

    Der Hochsprung ist bei Lasse Schulz sehr beliebt. In Leinfelden war unser Aushängeschild einmal mehr leistungsfähig und körperbewußt. Ein unscheinbarer Schleicher ist er inzwischen auch geworden. An diesem Abend war für alle Teilnehmer ein völlig neues Gefühl der Freiheit. Das liegt auch daran, dass die anwesenden Athleten nicht wie sonst dominieren wollten.

    Dass man das Risiko nicht unnötig herausfordern sollte, lies Lasse die Höhe von 1.44 m aus. Körperlich und geistig  immer in Bewegung gestaltete er elegant, geschickt und intelligent seine Sprünge. Dann ab der Höhe von 1,48 m empfiehlt sich, Schritt für Schritt es als Ernst anzusehen. Das Szenario blieb stets das gleiche. Die Schwierigkeiten liegen bis zum Absprung in der Kurve, leider ! Kein Anfang ist leicht, da es einmal langsam aufgebaut werden muss bis es funktioniert. In einem trotz allem am Ende umkämpften Wettbewerb ging Lasse nicht unverdient als Zweiter vom Platz.

    Nach drei Versuchen über die vier Zentimeter höhere Latte (1,68 m), war Lasse nicht ganz chancenlos. Mit der besseren Fehlversuchsbilanz war er gegenüber seinem Kontrahenten, außer einem Athlet von der LG Leinfelden, im Vorteil.

    Die Bilanz in der Übersicht:

    Ein buntgemischtes Programm erwartet unsere Wettkämpfer ab September bis Mitte Oktober.

    Mit Ausnahme von Lasse Schulz hadern die Teamkameraden mit der fehlenden Effizienz und Trainingsrückständen. Die Saison verlief weiterhin harzig und die Vereinskameraden laufen bislang ihrer Bestform hinterher. Sie werden Außenseiter bleiben mehr nicht.

    Leichtathletik auf dem Niveau (U18) wird für Lasse eine neue Herausforderung, die er gerne annehmen wird. Trainer Gilgien sagt klipp und klar : «Ja». Nebenbei hat Lasse für die Baden-Württembergische Hallenmeisterschaften 2020 die Norm geschafft. Spannende Möglichkeiten eröffnen sich, das steht außer Frage. Phänomenal und Gratulation.

    Ab September bis Mitte Oktober erwartet unsere Wettstreiter ein buntgemischtes Programm. An Wettkämpfen wird es nicht fehlen.

    Voraussichtlich werden wir mit vollem Elan das Jahr 2020 in Angriff nehmen.

     

    „Auf hoher See, müssen wir das Schiff auch durch die Stürme führen“. Ich vertraue vor allem meinen Athleten – und nicht nur in guten Zeiten.

    „ Die Redaktion mit Stil“ von jCg liefert wie immer die aktuellsten Informationen zu allen wichtigen Ereignissen!

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 20 Jul
    20.07.2019 Regionalmeisterschaften Stuttgart

    20.07.2019 Regionalmeisterschaften Stuttgart

    Begegnungen, Abwechslung sowie Einladung zur Aktivität führen Lasse Schulz zur Aufbruchstimmung

    Stuttgart-red./ jack. Aufmerksamkeit schenken im Wettkampfgeschehen, weil für Lasse viel auf dem Spiel stand. Selbstverständlich fanden die aller letzten Meisterschaften in diesem Kalenderjahr statt. Der 15 jährige Athlet Lasse Schulz gehörte zum Kreis der Podiumskandidaten. Leichtathletik, bei dem Geschicklichkeit, Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt wird, stellt für den Trainer ein ideales Betätigungsfeld dar. 

    Probleme lösen.

    In den entscheidenden Momenten war Trainer Gilgien betont zur Stelle, Unstimmigkeiten zu erkennen und dann auch gleich eine Lösung dafür zu finden. Zur Verwirklichung der Ziele steht eine außergewöhnliche Hartnäckigkeit mit u.a. kontrollierten Arbeitssiegen an. Ist der Geist wach, neigt man dazu an Hindernissen zu wachsen, solange man sich nicht rücksichtslos zeigt. Meistens trifft es die Menschen, die sich nicht entscheiden können, was sie tun möchten.

    Der Anlass in Stuttgart bot viele spannende Wettkämpfe und für die Leichtathletikabteilung zahlreiche erinnerungswürdige Momente. Insgesamt alle Teilnehmer haben am Wochenende ausgezeichnete Bedingungen vorgefunden, außer einem unberechenbaren Wind, der zeitweise Kapriolen spielte.

    Die Festwiese in Stuttgart war Austragungsort der diesjährigen Leichtathletik-Regional-Meisterschaften. Betrachtet man die nicht optimale Vorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt, so stellt sich das Ergebnis mehr als zufriedenstellend dar.

    Auf dem Weg nach Stuttgart konnte Lasse bis dato eine Podest Siegerliste von 28 Siegen, 19 zweite Plätze und 7 dritte Plätze vorweisen. Mit Trainer Jack leidet die Qualität der Leichtathletik überhaupt nicht. Der Lohn waren Qualifikationen und Teilnahmen an den Kreis, Regional, Württembergischen, Baden-Württembergischen bis zur Süd-Deutschen Meisterschaft.  

    Nicht zimperlich!

    Es sollte nicht nur eine Stippvisite für Lasse Schulz (868) in Stuttgart sein. Die Maßstäbe durften aus dem gewohnten Rahmen ausbrechen. Natürlich sollte man Vollgas geben.

    Erreichte Podestplätze des Teams stehen nach einer viermonatigen Freiluftsaison bei 47-28 und 13. Die überaus erfolgreichen Meisterschaften 2019 sind nach den Regionalmeisterschaften als Höhepunkt in Stuttgart nun beendet.

    Überblick-Impulse-Verantwortung-Kompromissbereitschaft

    Der Wettkampf verlief genauso erfolgreich wie erhofft. Die Bedingungen bei Hohen Temperaturen um die 30° erschwerten die Leistungsbereitschaft. Man sollte daran denken, dass Lasse´s Erfolg auf harter Arbeit beruht.  Unzulänglichkeiten wurden und werden akzeptiert. Nun tragen seine Leistungen Früchte und er kann sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Seit langem erkannt ist die Qualität des Trainings, was wichtiger ist als Quantität. So darf Lasse im Monat September ruhig mal etwas kürzer treten. Außerdem hatte er in seinen Paradedisziplinen die Konkurrenten stets im Blick.

    Wieder war dafür der talentierte Nachwuchs aus Stuttgart Plieningen zuständig, reine Routine, die er garantiert neu erlebte. Lasse setzte dieses Credo mit märchenhafter Sicherheit um. Er ist außergewöhnlich, weil er mit voller Hingabe dabei ist. Er versteht es unter Druck Sonderleistungen zu erbringen, zweifeln tun immer die anderen.

    Heute wollten wir mal Grenzen sprengen und die Langweile schnell überbrücken, so dass Lasse beispielweise mit der ersten Forderung des Tages dem Hochsprung startete. Der junge Hoffnungsträger wollte glänzen und powerte sich unbestritten total aus.

    Die Folgerung: Er sorgte für den ersten Paukenschlag mit einem Überraschungssieg, den er verbuchen konnte. Souverän erfüllte der Schüler des Gymnasiums Plieningen die optimistische Prognose seines Trainers. Wenn man gewinnen will, muss man sich die Kräfte bis ins letzte Detail einteilen. Nach verbesserten Handlungen reagierte Lasse kurzentschlossen und machte alles richtig. Nach den erfolgreich übergesprungenen 1,63 m und 1,66 m, wobei weitere Anwärter auf Sieg gesetzt hatten, vollendete er die unabdingbaren Voraussetzungen für den späteren wohlverdienten Sieg.

    Stundenweise stieg die Begeisterung

    Weiterhin bewies Lasse Schulz bei den Titelkämpfen in Stuttgart seine Begeisterung verschiedentlich auf dem Weg zum Titel im Wurfbereich.

    Nachdem es am Vortag beim Training oftmals nicht so gut lief, „Anfangs denkst du, es geht fast nicht vorwärts und plötzlich gewinnst du!“, durfte sich Lasse in Stuttgart über einen rundum gelungenen Wettkampf freuen.

    Er konnte seine Form beim Diskus, Speerwerfen und im Kugelstoß ein weiteres Mal bestätigen.

    Obwohl er sich mit nur einem gültigen Wurf von der Anlage verabschiedete, bleibt für Lasse der Diskuswurf zur Zeit noch ein Dorn im Auge. Dennoch knackte er im zweiten Versuch die 40 m Marke, schleuderte die Diskusscheibe auf die Silberweite von 40,04 m. Einmal mehr stelle er einen neuen Vereinsrekord und gleichzeitig eine Saisonbestleistung auf. Im Wettkampf war Lasse der Führende. Jeder weitere Wurfversuch war hart umkämpft. In den letzten vier Durchgängen hinterlies er eine klasse Arbeitsleistung Richtung Zukunft.

    Später mit dem Speer ergab sich ein anderes Bild auf die Festwiese. Die Protagonisten hatten ständig Schwierigkeiten mit entweder, drehenden, oder  stark böigen Windverhältnissen. Hervorragend handelte das eingespielte Team aus dem Bauch heraus. Den zweiten Sieg schon in der Tasche entschied Coach Gilgien spontan, Lasse Schulz zwei Durchgänge vor Schluß des Wettstreit aufzuhören. Schon im zweiten Versuch lies er seinen Wiedersachern mit fünf Metern Vorsprung nicht den Hauch einer Chance. «Dieser Sieg machte ihn noch stärker, mag sein?». Wie stark, rätseln inzwischen auch seine Rivalen?

    Nicht ohne Begründung improvisiert er in seinem Rahmenprogramm und konnte im Weitsprung zweimal seine eigene Bestmarke erweitern. Um sich zu bewegen war auf Lasse erneut Verlass. Schlußendlich mit 5,06 m ging das Spiel um Bronze extrem knapp verloren.

    A propos Bewegung: Bewegung begünstigt die Sauerstoff-Aufnahme im Hirn, was wiederum die Konzentration fördert. Erkenntnisse: Man kann mit Erfolg und Niederlage besser umgehen, Freundschaften aufbauen, usw. Das alles lernen junge Menschen beim Sport. Die Freizeit mit Tätigkeiten dient der Erholung und nicht dazu, sich neuen Stress aufzubauen.

    Das Unternehmen „Parade Disziplin“ beim Kugelstoß ging nahtlos über die Bühne. Die erdrückende Übermacht von Lasse versprach wenig Unterhaltung für den Rest des Jahres. Lasse startete als aussichtsreicher Medaillenkandidat. Das war ein Gefühl, als ob etwas unnormales passiert. Tatsächlich trat Lasse im Ring so furchteinflößend dominant auf, dass die anwesende Gegner ihn nicht ernsthaft gefährden konnte. Ein aktiver Geist lässt die Kopfarbeit fast spielend bewältigen, das lässt einen einerseits launischer, andererseits aber auch menschlicher reagieren. Wenn man auf Platz 2 in der Württembergischen Jahresbestenliste steht, bringt das schon etwas Vorspannung und Erwartung mit sich. Es folgte die erwartete Wende, als die ausgezeichnete Weite von 14,15 m im vierten Anlauf gemessen wurde. Ab diesem Zeitpunkt kam die Konkurrenz gegen Lasse kein weiteres Mal ran. Was immer der Gegner versuchte, hatte Lasse die passende Antwort. Aus dieser Sicht bedeutete die Vorstellung mit der Kugel heute in Stuttgart das 15. Goldpodest nach insgesamt 17 Beteiligungen.

    Großes Lob gab es vom Trainer, Konkurrenzgegnern und Freunden der Leichtathletik.

    Fazit: Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein Teil davon.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 13 Jul
    13.07.2019 Balingen

    13.07.2019 Balingen

    Lasse übertraf seine eigenen Erwartungen mit 2 Vereinsrekorden.

    Balingen-red./Jack. Wegen großer Beliebtheit des Wettkampfes haben wir uns entschloßen nach Balingen zu fahren und außer Konkurrenz an den Bezirksmeisterschaften „Region Achalm“ teilzunehmen. Interessante Duelle und tolle Leistungen zeigten die Nachwuchsleichtathleten bei diesen Meisterschaften in der Balinger BIZERBA-ARENA. Die Jugendlichen der Altersklassen U14/U16 sorgten für ein großes Teilnehmerfeld bei musterhaften Rahmenbedingungen. Bei heiterem Wetter um die 15 Grad Temperatur, fast kein Wind und einer optimalen Wettkampfbahn, standen zwei Athleten der Leichtathletikabteilung, Samantha Hübner W13 und Lasse Schulz M15 im Einsatz. Die Konkurrenz von den Kreisen Reutlingen,Tübingen,Esslingen und Zollernalb war stark vertreten und man fragte sich, ob ein weiteres positives Resultat, wie noch in Eutingen, nur annähernd möglich wäre.

    Voller Elan und Enthusiasmus und in bester Gemütslage, mit “Wir sind alle eins” , haben unsere Aushängeschilder den Wettkampftag in Angriff genommen. Nun bestand unsere Aufgabe darin, die bisherigen Leistungen zu festigen und topfit zu sein für die kommende Herausforderung am 20. Juli in Stuttgart.

    Wettkampfluft konnte geschnuppert und Erfahrungen gesammelt werden. Der letzte Saisonhöhepunkt, die Regional-Meisterschaften, stehen noch vor der Tür. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist Selbstvertrauen. Und das kommt nicht mit hartem Training, sondern mit starken Wettkampfergebnissen. Nichtsdestotrotz haben unsere Vertreter alles gegeben und uns erfreuliche Resultate geliefert. In Balingen durfte man alles geben und damit in der Laufbahn-saison 2019 ein Stück weiterkommen.

    Die Welt von Lasse ist im Lot und er strahlt hoffnungsfrohe Begeisterung aus. Beeindruckend die Effizienz die er über die Wettkämpfe bis dato bringt. Aber am Ende entscheiden die Details darüber, ob es einen ersten, zweiten oder dritten Platz werden kann. Leistungen in seinen favorisierten Disziplinen blieben ihm aufgrund starker Konkurrenz der oberste Podestplatz verwehrt. Dafür sollte er nun am kommenden Samstag noch die Gegner der Region S-BB-LB-RM-CW-FDS-ENZ aus dem Weg räumen. Das gilt auch für Nathanael Bordne im Hochsprung. Der Sprung nächstes Jahr in die Kategorie U18 wird Lasse dann M16, zusammen mit hochkarätigen Gegnern der M17 die ein Jahr älter sind, zu tun haben. Da musst du einfach unglaublich viele Wochen fit sein.

    Mal verliert man und mal gewinnen die anderen

    Ein schwieriger Arbeitstag für Samantha sah der Trainer voraus. Allerdings waren scheinbar die eigenen Absichten viel zu hoch geschraubt. Damit setzte sie sich selbst stark unter Druck und verausgabte sich total. Obwohl sie so leicht lernen kann, fleißig ist, aktiv, aber noch mit den passenden Veränderungen (Technik) sich das Leben schwer macht, kann sie sich in Kleinigkeiten verlieren. Sie braucht zur Zeit Unterstützung und Lob, denn aus Angst vor Misserfolg kommt es leicht zu Überanstrengung. Der Trainer hat erkannt, dass nicht alles mit dem Verstand begreifbar ist und hat sich ein vertieftes Verständnis zwischen Intellekt und Emotionalität erarbeitet.

    Der Faktor Spaß ist sehr wichtig?
    Das hat mit unserem Grundbedürfnis nach Lustgewinn zu tun. Ich habe davon viel gelernt. Es weist ein Geben und Nehmen, erzählt der Trainer. Der Sport hat die Beziehung genährt. Wer als Kind mit Freude Sport treibt, wird wahrscheinlich auch als Erwachsener noch sportlich aktiv sein. Wer sich nachhaltig und verletzungsfrei weiter entwickeln möchte, der kommt an der Verbesserung seiner Kraft und Koordination nicht herum.  ABC – Lauf ist da eine Vorrichtung, um die Lauftechnik anzupassen und auch die Koordination für das Laufen zu verbessern.

    Schweigen in Balingen war für den Trainer deutlich nicht die bessere Variante, sondern Worte schaffen Nähe.

    Besonders überzeugend setzte sich Lasse Schulz M15 in seinen beliebt gewordenen Disziplinen wie Speerwurf, Kugelstoß und Diskuswurf durch. Als Anwärter, aber mehr als Jäger eingestuft, forderte er seinen Gegnern alles ab. Dabei stellte er zwei weitere Vereinsrekorde auf. Ein erfolgreicher Tag schien begonnen zu haben, jedoch mit einem Haken.

    Es begann mit dem Speer. Im vierten Versuch landete der Speer bei guten 44,09 m und dem gleichbedeutenden Silberrang.

    Kurz später am Veranstaltungsort waren wir Zeuge eines packenden Dreikampfs im Kugelstoß. In dieser Disziplin waren bei Lasse die Erwartungen viel größer. Da hatte er sich in seiner Paradedisziplin mehr erhofft als einen Podestplatz mit Bronze am Ende. Schon nach dem Einstieg mit 13,52 m schien bei Lasse die Kraft nach zu lassen obwohl er immer mit dem Gebrauchswert behaftet ist, d.h. er kann seine Fähigkeiten auch praktisch umsetzen und verwirklichen. Vergebens Steigerungen anzukurbeln. Der Biorhythmus nach der Parametrierung deutete ein Defizit an physischer und geistiger Kraft. Diese Konstellation wird sich in Stuttgart mehr oder weniger stark ausgeprägt wiederholen. Der Durchschnitt wird zwar in Prozent geringer ausfallen, aber Schwankungen werden nicht ausbleiben. So werden Talente wie Lasse und Co. gerechterweise vom Trainer in Schutz genommen und die Verletzungsgefahren in Schach gehalten.

    Abschließend und nachdem wir so lange gewartet haben, kam es mit dem Diskus endlich Zustande. 39,95 m im letzten Bestreben konnte Lasse als zweiter die Wertung für sich entscheiden. Da verbesserte er die alte Bestmarke um mehr als 3 m weiter als an jedem anderen Wettbewerb. Davor und nach vier unnötigen Fehlversuchen (übertreten) war es dem Trainer zu viel. Die entscheidende Anweisungen bekam Lasse, erst sich zu sammeln als er im Ring stand, die effizientesten Maßnahmen zur Kenntnisse nahm, die er quicklebendig ausführte. Diese aller letzte Chance münzte Lasse großartig um und machte seinen Trainer glücklich. Mental ist Lasse einen Schritt vorangekommen.

    Trotz einer couragierten Darbietung in vier Disziplinen musste sich Samantha geschlagen geben und sich mit zwei sechsten Plätzen begnügen. In der Tat, ein wenig war der Wurm drin und sie erlebte einen durchmischten Tag. Der Auftritt missglückte im Sprint und mit dem Kugelstoß, dennoch schaffte sie zwei magere Plätze im Verfolgungsfeld. Es war eine zusätzliche Herausforderung für Samantha, die in Balingen missglückte, aber viel neue Kenntnisse erworben hat, was sicher auch ein Gewinn war. In einem Klima des Vertrauens wird Samantha zusätzlich in ihrer Familie ihre Schwachstellen gut verarbeiten. Im September gilt es, diese Ergebnisbilanz zu korrigieren.

    Spruch: Es ist das Herz, das gibt. Die Hände geben nur her. ( aus Zaire)

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 06 Jul
    06.07.2019 Eutingen

    06.07.2019 Eutingen

    Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns.

    Eutingen-red./ Jack. Der Tag in Eutingen war für unsere Athleten vollgepackt mit Disziplinen.

    Im Zentrum stehen der Spaß und das gemeinsame Weiterkommen. Da wird trainiert mit allem was das PGH und die Sportanlage Hohenheim so an Gerätschaften hat. Neben den Trainingseinheiten sind wir bestrebt, den Leichtathleten die Chance einzuräumen, ihre Leistungen in Wettkämpfen unter Beweis zu stellen. Bei Bedarf werden nach Absprache Sondertrainingseinheiten für die Wettkämpfer auf dem hohenheimer Sportplatz durchgeführt, soweit es die örtlichen Möglichkeiten und die Neigungen der Teilnehmer zulassen. Grundsätzlich werden alle Disziplinen der leichtathletischen Mehrkämpfe trainiert. Kaum um Worte verlegen, zeigt der Trainer Interesse, Verständnis, Sachlichkeit und Objektivität. Mit dieser Haltung lassen sich auch schwierige Situationen meistern. Ferner besuchen wir i. d. R. Wettkämpfe nicht nur in der Region sondern auch darüber hinaus.

    Am Samstag, den 06.Juli starteten drei Hoffnungsträger der Leichtathletikabteilung bei bestem Wetter auf der Sportanlage des TV Eutingen. Die hohen Temperaturen verlangten allen Teilnehmern und deren Begleitern doch einiges ab. Der Trainer war im Vorfeld gefordert, die Sportler entsprechend ihres Leistungsvermögens aufzustellen.

    Unsere Athleten erkämpften sich unaufhaltsam nur Podestplätze. Gleichzeitig denken wir, wie bei allem, realistische Erwartungen haben zu dürfen. Unsere Athleten schlugen sich wacker und kamen am Ende eines anstrengenden Tages zu insgesamt neun Siegen und je zwei zweite und dritte Plätze. Die Platzierungen zeigen die ordentliche Verfassung, in der sich die Athleten befinden.      

    Zur Zeit ist Samantha Hübner W13 nicht mehr aufzuhalten. An ihre Bedürfnisse waren die Voraussetzungen in Eutingen angepasst. Sie scheute sich nicht, ihre Macht und Einflusskraft bewusst zu nutzen. Denn genau darauf basiert Ihr Erfolg! Gleich vier Mal stand die sympathische und hoch strahlende Samantha Hübner auf dem obersten Treppchen.

    Sie konnte nach Nürtingen erneut ein erfolgreiches Wettkampfwochenende auf sich verbuchen. Nicht ganz untätig stellte sie insgesamt drei weitere neue Vereinsrekorde auf. Was für eine Leistung der 13-jährigen. Besonders noch hervorzuheben war der ereignisreiche Doppelsieg im Mehrkampf. Die Disziplinen die zu hohen Punktzahlen im Gesamtergebnis steuerten waren der Weitsprung und der Ballwurf. Im Dreikampf sammelte sie 1286 Punkte. Noch einmal deutlich konnte sie sich im Vierkampf (Hochsprung inklusive) bis 1.667 Punkten steigern.  Im Laufe des Tages und weitgehend überlegen, zeigte sie  immer wieder souveräne Leistungen. Erwähnenswert der Erfolg im Kugelstoß. Nach vor kurzem umgestellter Technik schleuderte sie die 3 kg Kugel, die nach 7,91 m landete. Herzlichen Glückwunsch.

    Bei herrlichem Wetter bot die Anlage Top-Leistungen bei den M15 in den Einzeldisziplinen.

    Arne Schwarz und Lasse Schulz konnten gleich mehrere persönliche Bestleistungen aufstellen. Der Wettkampftag begann mit einem Doppelten Erfolg im Weitsprung. Hier galt es den Absprungbalken möglichst genau zu treffen. Erneut einen Vereinsrekord für Arne Schwarz im Weitsprung. Er verbesserte trotz Anlaufschwierigkeiten seine eigene Bestmarke bis auf 5,29 m. Lasse seinerseits sprang erst Mal über die ersehnte 5 Meter Marke. Da krönte er die 5,01 m mit einer nicht erwarteten Leistung und sicherte sich einen willkommenen zweiten Platz. Im Kugelstoß wiederholte sich der nächste doppelte Erfolg. Wo man dann lieber einen großen Bogen machen würde, dass man ja das Risiko nicht unnötig herausfordern muss, ging Lasse mit Risiko bis an die Grenze. Stimmt seine Form, attackiert er stets bei jedem Versuch. Nun lief es nicht so gradlinig. Auf die Reihe hat er es einfach nur ein wenig gebracht. Dennoch gelang ihm ein Stoß bis 14,52 m.  Für Arne eine gute Unterhaltung und Trainingseinheit, aber er konnte letztlich nichts gegen Lasse ausrichten. Dennoch belegte er mit 10,43 m einen guten zweiten Platz.

    Für Lasse scheint derzeit nichts wirklich unmöglich. Duplizität von den Ereignissen. Ein Athlet der alle anderen ärgern kann. Er glaubt stets an den Sieg. Unglaublich, wie Lasse sich einen kühlen Kopf beim Hochsprung bewahrt hat. Er nutzte diese rare Gelegenheiten bis dato im bestmöglichen Sinn. Im Hochsprung blieb Lasse er selbst. In der Folge war er im Hochsprung weitgehend überlegen, zeigte aber immer wieder souveräne Sprünge. Was immer der Gegner versuchte hatte Lasse die passende Antwort. Da lies sich Lasse den Triumph mit neuer Bestmarke von 1,62 m nicht mehr nehmen. Teamkamerad Arne zeigte sehenswerte Sprünge. Festzustellen waren ein paar spektakuläre Sprünge. Die technische Sicherheit werde aber in den nächsten Wettkämpfen noch kommen, versicherte der Trainer. Arne holte sich darüber hinaus noch den dritten Platz. 

    Im Sprint verwies Arne seine Gegner in die Schranken. Obwohl er mit sich selbst nicht zufrieden war gewann er dieses Wettbewerb. Leider war der Start nicht so gut geglückt, umso mehr versuchte er im Lauf wieder etwas Zeit gut zu machen und brachte dennoch ein gutes Ergebnis ins Ziel. Anfangs denkst du, es geht fast nicht vorwärts und plötzlich gewinnst du! So ist Sport nun mal interessant!

    Lebe im Moment und schaue lieber nach vorne als zurück. Das sollte ein guter Rat sein.

    Zum Abschluss stand der Speerwurf auf dem Programm. Ein gemischter Wettbewerb vereinte alle Altersklassen. Man hatte für Samantha und Lasse berechtigte Hoffnungen auf Spitzenplatzierungen. Aus Flüchtigkeitsfehler kann man leicht aus dem Rhythmus kommen, aber sichtlich hatten beide das Wurfgerät gut im Griff. Im Speer schraubte Samantha ihre Bestleistung auf die 26,47 m Marke im vierten Versuch, die fast 2 m mehr war, als ihre bisherige Bestleistung. Sie konnten sich zwischenzeitlich auf der Rangliste den sensationellen vierten Rang ergattern. Bei Lasse blieb es spannend. Wer glaubt das sei alles gewesen, hat sich getäuscht. Er deklassierte die Konkurrenz. Im dritten Versuch wurde ein neuer Vereinsrekord mit 43,69 m bestätigt. Dieses Ergebnis deutet auf eine spannende Regional-Meisterschaft hin, sollte Lasse dieses Niveau noch steigern. Nebenbei gab der Trainer wertvolle Tipps und besonders schön ist zu sehen, wie mit viel Ehrgeiz und Freude die Athleten an ihre Disziplinen gingen und sich mit jeder Verbesserung freuten.

    Euch allen Herzlichen Glückwunsch!

    Erholungszeit bleibt unseren Athleten allerdings nicht. Bei den Regio-Meisterschaften hat Lasse etwas großes vor.

    Samantha W13 würde erstmal in die Altersklasse U16 W14 überspringen.

    Bis dahin bleiben nicht viele Optionen.

    Fazit: Der Plural von Sieg lautet Siege!

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 05 Jul
    05.07.2019 Nürtingen

    05.07.2019 Nürtingen

    In der Vielfalt liegt der Reiz des Leichtathletiksports

    Nürtingen-red./ Jack. Die Fördergruppe von Jean-Claude Gilgien weiter auf der Erfolgswelle. Unter Berücksichtigung der äußeren sehr warmen Bedingungen ließen die Akteure im Neckarau Stadion vielversprechende Ansatzpunkte aufblitzen. Die Veranstalter der TSG Nürtingen freuten sich über den großen Zuspruch.

    Gesundheit und Fitness sind Themen, die für jeden Menschen einen hohen Stellenwert genießen. Der Gesundheit zuliebe wird Sport ausgeübt und ist von Vorteil, wenn aus allem ein gesunder Mittelweg gefunden wird.

    Am Freitag Abend fand der 4. Paul-Kuppler-Sprinthock in Nürtingen im Sprint-Mehrkampf statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssten je nach Alter drei unterschiedliche Sprintstrecken so schnell wie möglich laufen. Samantha absolvierte zwei Sprint-Disziplinen, Einzel 50 m und 75 m. So bewältigten alle ihre erste Sprint-Mehrkampfwettbewerb mit ordentlichen angepassten Leistungen und so stand weiteren Erfolgserlebnissen nichts mehr im Wege.

    Dieser Wettkampf gelang unseren drei Vertretern besonders gut, denn sie legten die Basis für ihren Triumph beim 50 m-Sprint.

    Arne Schwarz M15 fing mit 7,05 s an und legte den ersten Baustein zum Erfolg. Dahinter in Lauerstellung Lasse Schulz M15 mit 7,29 s.

    Um 18.15 Uhr folgte der Einzelsprint über 50 Meter für die Kinder und Jugendlichen der Altersklassen U12 und U14.

    Samantha sprintete in ihrer Altersklasse W13 die 50 m pfeilschnell und gewann in 7,80 Sekunden ihren ersten Wettbewerb. Hier war keine schneller als sie.

    Frischer Wind durch Überraschungen

    Die Leistungen im 50 m, 75 m und 100 m Sprint bestätigten die vielversprechenden Trainingseindrücke und machen Hoffnung auf mehr.

    Gemischter Wettbewerb und außergewöhnliche Aufteilung für alle Teilnehmer/innen ab dem 75 m Sprint. Z.B. traf Samantha Hübner W13 im siebten Lauf auf Lasse Schulz M15. Eine absolute Seltenheit. Wer hätte sich so was ausgedacht?

    Im zweiten und dritten Sprint legte Arne früh den Grundstein zum Erfolg. Für ihn lag das Glück in der Goldenen Mitte und dem ersten Sieg in der Freiluftsaison 2019.

    Mit den nachfolgenden Ergebnissen 75 m in 9,95 s und die 100 m in 12,70 s landete Arne auf den ersten Platz und kam seiner Bestzeit damit sehr nahe. Sein Teamkamerad Lasse lies sich nicht von diesem Weg abbringen und errang einen verdienten zweiten Platz mit nachfolgenden Ergebnissen: 75 m in 10,27 s und die 100 m in 13,46 s.

    Natürlich ohne den tollen Einsatz der schnellen Athlet/innen/en wäre der Anlass nicht das was er ist!

    Die Leichtathletikabteilung freut sich auf weitere tolle Wettkämpfe.

    Zitat: Wenn man erfolgreich ist, dann überschlagen sich die Freunde, aber erst wenn man einen Misserfolg hat, freuen sie sich wirklich.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 30 Jun
    30.06.2019 Stuttgart Kreismeisterschaften U12/U14

    30.06.2019 Stuttgart Kreismeisterschaften U12/U14

    Alles leben ist leiden. Mit den Füßen am Boden bleiben.

    Stuttgart-red./Jack. Bei strahlende Sonnenschein fanden die Kreismeisterschaften Stuttgart statt. Unverzichtbares wie das Wasser, auch dort gingen wir in den Schatten.

    Die Wettbewerbe sind bei den Kreis Meisterschaften Stuttgart mittlerweile sehr dünn geworden. Beschämend wenn man die Gründe kennt. Lächerlich auch der fehlender Enthusiasmus der Jugendlichen. Es fehlt denen am wahren Engagement. Wie hilfreich für die Gesundheit, für die Persönlichkeitsentwicklung, für die soziale und auch die andere Intelligenz. Eine Studie zeigt dass nur noch zehn Prozent der Kinder aktiv sind wie empfohlen.

    Hier kann sich der Verein glücklich betrachten dass Trainer Gilgien der Leitwolf der Leichtathletikabteilung noch dabei ist. Er will vielmehr den Sinn des Lebens im Sport und die Augenblicke der Freude finden und teilen. Kein übellauniger Trainer. Treibenden Kräften zeigt er allen und ausdrücklich seine Athleten. Die Führungsphilosophie, er versteht sein Werk und keucht nicht sich heute noch sich im Ausland weiterzubilden. Andersrum, die Bevölkerung schafft es gerade noch, die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. Viele Teenager haben heute nahezu die gleichen Wertvorstellungen wie Erwachsene.

    Erlebnis Schullandheim

    Für sie nicht unwichtig ihre Selbstwertgefühl zu stärken. Im Schullandheim zog Samantha freiwillig ein eigenes dauerhaftes, regelmäßiges Fitness-Sportprogramm durch. Hier entwickelt sich eine tolle Persönlichkeit und das schon mit 13 Jahren. Aber keine Sorge, Samantha ist die Freude an der Bewegung angeboren, da muss man erst mal gar nicht viel tun. Vom Schwarzwald zurück war Samantha sehr ausgeglichen und dies machte sich auch bei ihrer Gesundheit bemerkbar. Sie fühlte sich rundum wohl und zufrieden. Sie zeigte vollen Einsatz, besticht durch Fleiß und Tüchtigkeit. Auf der Festwiese in Stuttgart konnte man ihre Einsatzfreudigkeit loben.

    Ein Arbeitstag stand für Samantha bevor.

    Ohne Vorlauf direkt in der Finale. Sie lief noch verhalten bei den sehr warmen Temperaturen. Am Start fehlte die Spritzigkeit und das Endergebnis blieb im Rahmen ihre Bestleistung. Vielleicht etwas leicht genervt, da sie alles recht von Anfang an machen wollte. Trotzdem realisierte sie mit einem dritten Platz in 11,24 Sekunden ihren ersten Erfolg.

    Positive Folge nach einer Stunde. Der Hochsprung versprach einiges.

    Kein Vergleich mit dem Sprint da man im Hochsprung jederzeit die Möglichkeit hat mit Höhensteigerungen sich neu einzustellen. Sie sprang fehlerfrei bis 1,25 m. Bei 1,30 m stand sie im ersten Versuch vor den alten Schwierigkeiten. Sie scheut ein bisschen das Risiko und etwas ängstlich geht sie lieber auf Nummer Sicher. Nach einer kurzen Analyse sah der Trainer die Lage ganz anders. Samantha bekam einige relevante Tipps für den Anlauf bis zum Absprung. Die guten Gedanken des Trainers hatten heilende Wirkung. Im zweiten Versuch unternahm sie jedenfalls alles um dem Unternehmen Medaille die größtmögliche Erfolgschance einzuräumen. Sie verblüffte die Konkurrenz und sprang über die Höhe als gäbe es kein Morgen.       

    Erwischt! Ein rabenschwarzes Tag im Weitsprung

    Im Gegensatz zum Hochsprung kein guter Tag im Weitsprung. Schwächen sind menschlich aber Samantha war chancenlos, was nicht unbedingt zu erwarten war. Sie stellte sich einmal mehr vor die öfters wiederkehrenden Probleme. Da sie die Wende nicht schaffte, entschieden wir uns nach dem vierte Versuch sowie einer Absprache den Wettkampf aufzugeben. Die Koordination stimmte nicht überein und eine unerwartete Verletzung wurde somit vermieden. «Man kann innerhalb kurze Zeit enorm in die Säure fahren», weiss der Trainer.

    Gutmachung und erfolgreich mit dem Schlagball

    Ihr gelang 34,50 m im zweiten Versuch und bestätigte dies nochmal im vierten Versuch. Damit gewann Sie den zweiten Kreismeisterschafttitel an diesem Tag. Hervorzuheben ihre auffallende Konstanz in diesem Wettbewerb. Nach knapp einer halben Stunde war der Titel in trockenen Tüchern.

    Insgesamt zwei Meistertitel konnte sie nach Hause nehmen und eine persönliche Bestleistung verbessern.

    Sie gilt als einzige Hoffnungsträgerin in der Leichtathletikabteilung.

    Kein gutes Vorbild.

    So nicht. Alle erfolgreichen Athleten/innen des Kreises mit einem Wimpel auszuzeichnen erfüllte sich nicht. Ohne Vernunft und Gefühl für die Kinder wurden die Wettkämpfe beschlossen. Dieser Vorfall wiederholt sich in Stuttgart immer wieder. Aron Mesfun ist das erste Opfer im Verein und wartet immer noch auf seine Wimpel von 2012. Man versprach diese nachreichen zu wollen aber bis heute ist nichts draus geworden. Alles Leben ist Leiden! Es soll einfach nicht sein. Naja, Erfahrung ist das, was man bekommt, wenn man nicht kriegt was man erreicht hat. Dinge sollte man trotzdem in Frage stellen, die wichtig für eine Gesellschaft sind.

    Fazit: Stärken stärken, Ressourcen nutzen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 23 Jun
    23.06.2019 Koblenz

    23.06.2019 Koblenz

    Jetzt geht´s um Sein oder Nicht-Sein. Lasse Schulz Meilenstein!

    Koblenz-red./jack. Mit einem undankbaren vierten Platz hat das Warten ein Ende.

    Ein Trainer muss eine eigene Handschrift haben. Klingt sehr ambitioniert, aber mit seinem Konzept haben wir es immerhin bis in die Süddeutsche-Meisterschaften geschafft. Nach Nathanael Bordne (U18), Lasse Schulz und Arne Schwarz (U16). Drei Athleten die der Leichtathletikabteilung zur Zeit eine ganz besondere Farbnote geben. Aufgrund ihrer Leistungen werden Ihre Namen mit Sicherheit immer klangvoller. Am Wochenende in Koblenz zeigten beide Leistungsträger (M15) der Abteilung Nervenstärke und Einsatz.

    Nach Ludwigsburg, nun Standortbestimmung Koblenz der nächste Kraftort für Lasse und Arne. Trotz der extrem warmen Temperaturen wurden einige sehr gute Leistungen erzielt. Insbesondere in der Altersklassen M15 waren die Teilnehmerfelder gut besetzt. Athleten aus großen Teilen des südlichen Bundesgebiets hatten den Weg nach Koblenz gefunden. Sie stellten sich der Konkurrenz aus ganz Süddeutschland und präsentierten sich in beachtlicher Form. Auffallend diejenigen die gerade vom Urlaub zurück kamen, mussten mit schwachen Leistungen dafür Tribut zollen. Unsere beide Qualifikanten Lasse und Arne kämpften mit Bravour um Zeiten und Weiten. An ihre guten Leistungen konnten beide Athleten (M15) anknüpfen und waren trotz der Hitze mit großer Motivation dabei.

    Nur einer Selbstüberschätzung nach könnte man unter Umstände zum Opfer fallen. In Koblenz konnte man sich nochmals bestätigen und allenfalls doch noch ein kleines Ausrufezeichen setzen.

    Hochklassige Leistungen im Kugelstoß.

    Für diese Herausforderungen war Lasse insbesondere gut gerüstet. Damit klar auf Kurs Richtung neuer persönliche Bestmarke. Er wertete zum neunten Mal nach 14 Teilnahme in der aktuell laufenden Freiluftsaison erneut mit persönlichen und Vereins-Rekordverbesserung auf.

    Einen Medaillenrang knapp verpasst.

    Der Kugelstoß in „punkto“ Spannung war wohl kaum zu überbieten. Es entstand ein Wechselbad zwischen Verzweiflung und Wahn. Der Traum die 15 Meter zu knacken kam zwar gedanklich immer näher, dass es dann Realität wurde, war unfassbar. Dabei freute sich Lasse über seine super Leistung. Aber die direkte Qualifikation für die kommende Deutsche – Meisterschaften in Bremen konnte nicht angenommen werden.

    Ernüchternd da er keine notwendige Zusatzleistung in den anderen Blöcken wie Sprung, Sprint oder im Lauf erbracht hatte. Erklärung: in der Altersklassen U16 soll eine Spezialisierung vermieden werden.

    Er trat in seiner Paradedisziplin Kugelstoßen an. In dem erlesenen Teilnehmerfeld startete er auf dem Papier als einer von fünf aussichtsreichsten Medaillenkandidaten. Das Gefühlsbarometer kletterte in die Höhe, da Lasse jemand ist, der seine Schwächen überwinden kann. Umso skurriler der Auftakt. Etwas Anlaufzeit braucht Lasse um wieder auf Touren zu kommen. Zügig ging´s dann bergauf, da er zu seiner alten Stärke zurück fand. Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Einen starken Auftritt hatte Lasse schon im zweiten Versuch mit 14,87 m. Im dritten Durchgang schleuderte er das Flugobjekt bis auf die 15,05 Meter Marke. Die alte Bestmarke polierte er um fast  26 cm auf. Nach dem perfekten Stoß stand er zur Halbzeit auf dem dritten Rang. Im weiteren Verlauf änderte sich bedauerlicherweise das Blatt, da die letzten zwei Versuche misslangen und er den Faden verlor. Ummünzen konnte er es aber nicht und wurde schließlich noch im fünften Durchgang abgefangen. Übrig blieb nun der undankbare vierte Platz. Jedoch erwähnenswert ist die Leistung von Lasse hoch einzuschätzen. Ab Platz fünf, standen die nächsten Qualifikanten mit 1,20 m Rückstand und weiter nach unten. Die fehlende Grundschnelligkeit ist bei Lasse teilweise angekommen und macht sich bemerkbar. Da holt er noch sehr viele Zentimeter mehr dazu. Er kann viel bewegen, wenn er Unterstützung bekommt. Verletzungsfrei sollte Lasse bleiben. Alles Gute und herzliche Gratulation zu der Leistung und seinem vorbildlichen Einsatz.

    Arne mit durchwachsenem Tag

    Ein spezieller Moment trotzdem ein außerordentlich schwieriges Unterfangen für Arne.

    Das erzielte Ergebnis im Sprint hat Aufbaupotential für das nächste Jahr wiederholt und verbessert zu werden, wodurch die am Wochenende erbrachte Leistung sich noch mehr hervorheben lässt. Enthusiasmus fehlt bei Arne nicht. Er habe unter Coach Gilgien bis dato sehr viel gelernt und sehr gute Leistungen gezeigt. Er ist aktiv, lebhaft und noch mehr an Bewegung interessiert als ohnehin schon. Wie Schulkamerad Lasse kann Arne viel bewegen, wenn er Unterstützung bekommt.

    Der Trainer ist zuversichtlich und hat Vertrauen in seine Fähigkeiten. Er soll sich nicht durch andere Meinungen von seiner Überzeugung abbringen lassen. Das Gefühl wenn man gewinnt, ist wunderbar. Wenn man aber verliert, tut man nicht genug, um die Situation zu ändern.

    Sich mit den Besten im direkten Vergleich aus Süddeutschland zu messen und dabei zu sein, bedarf einer guten Vorbereitung, um beim Wettkampf starke Nerven zeigen. In Koblenz blieb er ohne Chance auf ein zählbares Ergebnis. Er sollte verletzungsfrei bleiben und weitere gute Starts in der restlich ablaufenden Freiluftsaison 2019 zeigen! 

    Wir jammern nicht, wenn etwas nicht funktioniert, sondern fragen uns sofort, wie es doch noch funktionieren könnte.

    Der Erfolg gibt Jack Recht, wenn wir an einem Strang ziehen.

    Nach einer schwachen Leistung hat der Trainer immer einen Weg gefunden: Die langfristige Orientierung.

    Nicht vergessen: Zu diesem Erfolg haben auch die Eltern beigetragen.

    Fazit: Dem Neid wirst du entgehen, wenn du verstehst, dich im Stillen zu freuen.  (Seneca)

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
1 2 3 4 5 6 7 25