Allgemein

  • 02 Dez
    29.12.2019 Offenburg

    29.12.2019 Offenburg

    Offenburg-red. /jack. Nathanael springt erfolgreich über 1,90 m im Hochsprung und hielt sich schadlos.

    Der Begriff wie “zur Ruhe kommen” hat bei jedem Hochkonjunktur, es kann keine Rede sein.  

    In Hochstimmung werden wir vor allem dann glücklich sein, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind. Im Team zu agieren fahren wir meistens Erfolge ein und feiern diese dann auch gemeinsam. Wer mit Freunden zusammen Sport macht, erreicht eher seine Ziele als andere. Hinzu macht man mehr Sport, man strengt sich mehr an, es kommt zum Ideenaustausch und die Bindung stärkt das Teamwork.

                

    Die Redaktion

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 30 Nov
    30.11.2019 Sindelfingen

    30.11.2019 Sindelfingen

    Sindelfingen-red./jack..  Neu entdeckter Tatendrang äußert sich bisher nur zögerlich. Dennoch das große Interesse das Unmögliche möglich zu machen ist geweckt.

    Eine der letzten Wettkampf-Gelegenheiten dieses Jahres bietet sich traditionell beim Nikolaus Sprint-Dreikampf im Glaspalast in Sindelfingen.

    Anknüpfend am Sprintcup-Konzept früherer Jahre sollen Schnelligkeit und Schnellkraft im Mittelpunkt des Meetings stehen. Mit dieser Veranstaltung soll allen Nachwuchsathletinnen und – Athleten die Gelegenheit gegeben werden, ihren Trainingszustand zu überprüfen und Wettkampferfahrung zu sammeln. Erzielte Leistungen können zur Qualifikation zu den anstehenden Meisterschaften in der Halle wie auf der Bahn gewertet werden.

    Angeboten wurde ein Dreikampf bestehend aus einem 30 m fliegenden Start, 60 m Sprint aus dem Startblock und ein 5er Sprunglauf (ein Versuch). Ein erholsames Ventil für alle anwesende Athleten/innen, um die Emotionen loszuwerden. Wie ist dem Trainer egal, das Verhalten zeigt sowieso positive und negative Seiten unserer Persönlichkeit.

    Vorweg wird die kommende Hallensaison für unsere Athleten daher zur Nebensache. Bevor sie sich verletzen, sollen sie lieber die Grundlage für die Luftsaison 2020 legen. Außerdem spielt der Kampf um Topplatzierungen bis Ende dieses Jahres überhaupt keine Rolle. Einladungen wurden in der Zwischenzeit ungern abgelehnt. Trotzdem genießen unsere Leichtathleten im Kreis, auf Verbandsebene und darüber hinaus, gutes Ansehen, dank der Mobilität des Trainers und Flexibilität aller Wettkampfathleten. Neben Nathanael Bordne U20, Arne Schwarz und Lasse Schulz U18, Samantha Hübner U16 W14 und gerade dazu gestoßen Laurin Müller und Felix Kissel M10 werden aufgrund ihrer Erfolge und ihrer bescheidenen doch zielstrebigen Art sechs herausragende Botschafter für den Leichtathletikkader sein.

    In der Gruppe begegnet man sich mit Offenheit. Die Brücke zu allen Partnern heißt Kommunikation. So bleibt eine Beziehung auf Augenhöhe erhalten. Doch ohne Leitwolf wie „Jack“ läuft der gute Wille eines wachsenden Rudels ins Leere. Die Folgen wünscht sich keiner. Der Trainer ist ein Idealist. Er will, dass seine Athleten bei den Wettkämpfen nicht nur dem Leichtathletikteam Gutes tun, sondern sich dabei gleichzeitig auch noch persönlich weiterentwickeln. Große Vorhaben und Verpflichtungen in kleinen Schritten werden wir angehen d.h. Kraft durch körperliche und geistige Flexibilität ins Gegengewicht setzen, aber sich gut vorbereiten. Sicherheit erlangt, wer seine Ziele gut vorbereitet hat, wenn man sie Schritt für Schritt verfolgt. Sie sehen alles klar und sachlich und nutzen ihren kühlen Verstand.

    Wir sind in der Tat eine kräftige Gruppe von vier schon etablierte Athleten und zwei Nachwuchs Leichtathleten welche zwischen ein, zwei und drei Trainings pro Woche absolvieren. Seit Jahren gehören die Leichtathleten zu den Aushängeschildern des Vereins.

    Während den Wintermonaten bestreiten wir Wettkämpfe in der Halle. Im Frühjahr (April) geht die Bahnsaison mit diversen meetings los, sowie den Kreis, Regional, Württemberg, Baden Württemberg, Süddeutsche und natürlich den Deutschen-Meisterschaften als Höhepunkte (wenn qualifiziert) im Leichtathletik-Jahr 2020 weiter. Unsere Athleten die in die U20 bzw.U18 gehören, ist eine Doppeltaltersklasse zu verstehen. Den um ein Jahr älteren neuen Rivalen werden sie wohl erstmals begegnen. Sicherlich keine einfache Aufgabe??? 

    Bei den Athleten fehlt, so sagt der Trainer, häufig die Entschlossenheit und das Durchhaltevermögen, angefangenes durchzuziehen. Das macht sie selbst auch schnell angreifbar. Das Beispiel traf alle im 5er Laufsprung.

    In dieser Disziplin blieben im Wettkampf alle in weiter Ferne. Eine nahezu ausgezeichnete Leistung von Lasse Schulz U18 waren 14,90 m.

    Für gut gefüllte Starterfelder und Top-Leistungen dürfte gesorgt sein.Trotz anfänglichen Probleme mit der Zeitmessanlage bei 30 m fliegend, erreichten unsere Athleten in allen drei Disziplinen neue persönliche Bestleistungen und davon fünf neue Vereinsrekorde.

    Qualifiziert für die kommenden, Badische-Württembergische-Titelkämpfe im Januar 2020, sind Nathanel U20 im Hochsprung und Lasse Schulz mit dem Kugelstoß U18. Umso erleichtert dürften beide Athleten in aller Ruhe die heutige Veranstaltung beliebig genießen.

    Nicht so glücklich sieht die Lage von  A. Schwarz aus. Er ist auf der Jagd nach der Norm im Sprint oder auf die 800 m Laufstrecke, da hat er bis Dato noch keine Qualifikation in irgendeiner Disziplin geschafft und stand vor dem ersten Prüfstand, wie der 60 m Sprint in Sindelfingen. Es gelang ihm nicht die gesetzte Qualifikationsnorm von 7,70 Sekunden zu erreichen. Der Formstand ist bei Arne schwer einzuschätzen? Eine Alternative bietet sich für ihn erfreulicherweise doch noch an!!!. Da er auch ein guter 800 m Läufer ist, ist er nicht einmal eine Sekunde davon entfernt. Hier gilt es auch: bei konzentrierter Arbeit ist die Zeit irgendwann reif für den Erfolg.

    Nach den „allgemein“ hochsensiblen Ergebnissen werden wir wieder auf die Siegesstraße zurückkehren, so dass niemand damit auf Widerstand stoßen wird.

    Nach dem Wettkampf kann man die wenig nennenswerten Ergebnisse der Leistungen jedes Einzelnen trotzdem würdigen. Es ist viel zu früh! Eile mit Weile wird nicht im Vordergrund stehen, das sagt Trainer Jack. Mit Akzeptanz und Fairness wird alles sicher besser gehen.

    Außerdem hilft der eigenen Vitalität regelmäßig Sport zu treiben bzw. sich regelmäßig zu bewegen was uns wortwörtlich im Blut liegt. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass z. B. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol durch moderaten Sport gesenkt werden.

    Fazit: Kein Mensch ist perfekt, aber jeder ist auf seine Weise einzigartig.

    Danksagung

    Da das Jahr zu Ende geht, möchte das Trainerteam um Patricia Walz, Isabel Mandt, Merle Hiller und Jean-Claude Gilgien ein Dankeschön an Herrn R. Gantert, Sportbeauftragter von der Universität Hohenheim ausrichten, der es uns ermöglicht einmal mehr den Sportplatz der Universität Hohenheim zu benutzten.

    Auch ein lobenswertes Dankeschön an P. Burkhardt, vom Webmaster Plieningen, der sich redlich das ganze Jahr die Mühe gemacht hat, die Berichte von den Wettkämpfen online zu pflegen.  

    Zum Jahresende wünscht die Leichtathletikabteilung auch allen Eltern, Jugendlichen und Kindern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr.

    very, merry,

    alles Gute wünscht das Trainerteam mit u.a. Patricia, Laura, Merle, Isabel und „Jack“

    und die erfolgreichen Athleten im Jahr 2019 Samantha, Lasse, Arne und Nathanael

     

    écritp@rjack

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 23 Nov
    23.11.2019 Denkendorf

    23.11.2019 Denkendorf

    Denkendorf-red/jack. Bei dem 21. Landesoffenen-Schüler Hallensportfest in Denkendorf haben Laurin Müller und Felix Kissel (U12 M10) mit einem soliden Auftritt überzeugen können.

    Bei einem Teilnehmerfeld von 17 Athleten (M10) schrammte Laurin Müller am Podest vorbei. Beide Athleten, Laurin und Felix Kissel sind noch jung, haben nach diesem Wettkampf bereits Lehrgeld bezahlt und müssen noch etwas Geduld üben. Unumstritten der Tages- Biorhythmus des heutigen Tages. Bei Beiden liegen die Kurvenlinien weit auseinander, so dass man zukünftig mit Unterschieden in der Leistung zwischen beiden bei diversen Wettkämpfen rechnen muss.

    Dass unsere Wettkämpfer Freude verbreiten, ist unbestritten. Unsere Stärke ist die Gruppendynamik. Die eben erreichten Platzierungen von Denkendorf sind ein weiterer Beweis dafür. Der eine oder andere zeigte Spitzen-resultate zum Saisonauftakt, es zeigt, dass beide das Potenzial für Spitzenplatzierungen haben. Unter anderem gibt es aber auch ziemlich Luft nach oben.

    Erfreulich, dass die Teilnehmerfelder gut besetzt waren, jedoch fiel auf, dass auch an diesem Wettkampftag in Denkendorf die weiblichen Teilnehmer überwogen. Über eine gute Geschlossenheit zeigte unser Team, das als Duo angetreten war, nicht nur Trainer „Jack“ zufrieden, sondern es spiegelte sich auch in der Mehrkampfwertung wider.

    Erfolgstrend

    Felix konnte, obwohl ängstlich, nicht nur seine Unsicherheit überwinden, er sollte einfach an den vertrauten Strukturen festhalten, dann ist er in diesem Bereich zu erheblichen Leistungen fähig. Nebenbei kennt Felix keine Langeweile, doch so schnell seine Neugier für etwas geweckt ist, kann er urplötzlich auch alles ablehnen.

    Die Entscheidung zu treffen gehört beim besten Willen nicht zu Laurin´s Stärken. Das betrifft alle Probleme, die ihn nicht persönlich betreffen, die betrachtet er ohne Mühe mit der nötigen Objektivität und mit neutraler Gelassenheit. Laurin weiß besser als er selbst, was er kann und zu leisten im Stande ist. Ruhig kann er sich die Messlatte ein wenig höher legen aber nicht, um irgendjemandem etwas zu beweisen. Er hat beste Chancen, über sich selbst hinauszuwachsen.

    Wenn es zu einem Wortwechsel kommt, hat man immer ein Gefühl, eine Intuition. «Aber», so der Trainer, manchmal funktioniert´s auch nicht. Vielleicht sind es die letzten Tipps, die am Ende den Unterschied ausmachen. Die Atmosphäre kann manchmal ziemlich hart und rau sein, aber die Statistik jedenfalls spricht für sich!

    In der Reihe zwei exzellente Einzelkönner, die etwas gegen die Langeweile hatten.

    Auftakt nach Maß für Laurin.

    Der Zonenstoß war der Wettkampfbeginn. Nicht einig waren sich die Kampfrichterinnen anhand die unerlaubten Ausführung der Press-Wurfes. Hier hatte Laurin bessere Nerven und avancierte sich leistungsgemäß auf einen Podestrang. Erfolgreich die Versuche über die fünf Meter Marke die er zweimal hintereinander übertraf. Ein Podiumplatz war für ihn schon im Bereich der Möglichkeit. Im Gegensatz und sehr angespannt verlor Felix leicht die Kontrolle über sich, wurde etwas unsicher und die wichtigen Punkte die er gut gebraucht hätte, gingen flöten. Auf dem neunten Platz gelandet folgte eine gnadenlose Aufholjagd, die man anschließend mit Begeisterung verfolgen konnte.

    Felix holt auf. Das Können der Einzelnen blitzte immer wieder auf.

    Nach einem Fehlstart ein Traumstart im Sprint. Da wetzte Laurin ungefährdet nach 35 m über die Ziellinie in 6,1 Sek. Auch hier befestigte er noch einen aussichtreichen Podestplatz. Im Vorlauf davor ersprintete sich Felix die gleiche Distanz in 6,2 Sek. Sehr unruhig sein Laufstil was ihm schon am Start und die ersten 10 m inklusive eine bessere Endzeit kostete. Beide überboten um ca. drei Zehntel ihre persönliche Bestleistungen.

    Die Entscheidung. Bezüglich spricht Trainer Jack von einer «überragenden Mentalität».

    Nach dem Weitsprung vom Sprungbrett auf die Weichbodenmatte sollte die Entscheidung fallen. Da musste Laurin die Hoffnung eines Podestplatzes ungern begraben. Die Weite von 3,44 m brachte ihm nicht die nötigen Punkte um diese Position zu befestigen. In dieser Disziplin fehlte die angemessene Spritzigkeit beim Absprung, was sich auf die Weite auswirkte. Nach dem „verkorksten“ ersten Versuch, straffte sich Felix, um anschließend im nächsten Versuch grandios mit 3,65 m zu landen. Somit krönte er in der Endabrechnung einen „unerhofft“ aber willkommenen fünften Platz, einen Rang hinter Teamkamerad Laurin. Bleibt die Hoffnung, dass ein kontinuierlicher Prozess stets stattfinden wird. Da möchten wir gerne, dass sie Erfolg haben und an der Spitze bleiben, bis sie (wenn man gern hätte) nationale Ebene verkörpern. Alle Leistungen bisher und ohne Ausnahme verdienen Respekt!.

    Fazit: Laufstruktur muss stimmen, sonst profitieren die, die Sie verhindern, dass ein kontinuierlicher Prozess stattfinden kann, da sonst eine weitere Entwicklung nicht mehr hilft. Die Arm-Bein Koordination muss übereinstimmen, das zu lernen ist Körperbeherrschung die später als Gefühlssache ausstrahlen sollte. Von der Schule ist nichts zu erwarten, eine Leasing-Reiterei. Trainer Jack ist ein wandelndes Lexikon. Ihm geht auch bei Niederlagen die Welt nicht gleich unter, sondern er nimmt solche Situationen eher sportlich aber richtig an. Die Mechanismen in der Leichtathletik sind seit langem akzeptiert, und der Trainer gliedert sich ein. Darauf hat er sich getrimmt.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 13 Okt
    13.10.2019 Fein/Heilbronn

    13.10.2019 Fein/Heilbronn

    Flein/Heilbronn-red.Sonnta/jack. Bei besten Wetter, die schönen Seiten des Lebens in den Vordergrund stellen und überraschend ein Podiumsplatz erreicht.

    Am Sonntag wiederholten sich unterhaltsame und spannende Wettkämpfe wie am Vortag mit einer tollen Atmosphäre.

    Viele Sportlerinnen und Sportler konnten sehr gute Leistungen bei den verschiedenen Wettkämpfen abrufen. Im Vierkampf war Samantha Hübner W13 am Start. Sie zeigte keine wirklich gute Form und die Moral war etwas beeinträchtigt. Sie hat zwar gute Qualitäten, aber sie schaffte es nicht diese Saison konstant zu sein. Die Konstanz als wichtige Basis und als Mittel zum Ziel sich im regional und überregional Kräftemessen zu behaupten. Sie ist viel komplexer als es scheint. Sie sorgte dafür, dass die ersten Disziplinen bei dem ein oder anderen noch nicht optimal liefen. Mitverantwortung ihre Abwesenheit beim Training über den ganzen Monat September und so ging einiges verloren. Falls Samantha Wertschätzung verspürt, sollte sie es zum Ausdruck bringen. In Flein reagierte sie zwar wenig sachlich, dafür aber umso menschlicher. Unterschiedlich ihre Reaktion auf Stress. Körperlich mit Bewegungsdrang, Psychisch unter Reizbarkeit und mental mit Konzentrationsschwäche. Dennoch präsentierte sie sich sehr positiv während des ganzen Wettkampfs. Mit so sportlicher Aktivität wusste sie in diesem Fall was zu tun war. Step by step, wollte sie den Vierkampf angehen.

    Von dieser Zwangspause erholte sich unsere junge Nachwuchsathletin Samantha im Wettkampf außerdem langsam. In diesem Alter treten auch die übersehbaren Wachstumsproblemen ein. Kämpferisch kam sie bekanntlich an diesem Tag damit gar nicht zu recht, zeigte aber die schöne Seite des Leichtathletiksports. Statt lieber einen großen Bogen zu machen, stieg sie an diesem Vormittag in einen Vierkampf-Wettbewerb ein und probierte das Beste aus ihrer Routine zu machen.

    Das sieht nach einem sehr soliden Tag ohne große Ausreißer nach oben oder unten aus. Das heißt für Sie: Weil die Dinge nicht so laufen, wie Sie es möchte. Ein bisschen ungeduldig war sie schon. Oft hat sie einen recht scharfen Verstand und steckt voller Leidenschaft. So macht das Erwachsenwerden der Athleten wirklich Spaß.

    Geistig-seelisch geprägt war sie mutig, als der Wettkampftag mit dem Hochsprung eröffnet wurde und wir wurden Zeuge von einem verheißungsvollen Auftakt. Lobenswert auch ihres strebsames, engagiertes Verhalten. Von Beginn an waren die Schwierigkeiten im Kurvenlauf vor jedem Sprung zu erkennen, dies bereitete Samantha stets Probleme. Am Ende durchatmen, als sie ihre Hochsprungleistung auf 1.32 m verbessern konnte. Mit diesem Ergebnis egalisierte sie dabei den aktuelle Vereinsrekord und erzielte somit gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung. Gratulation.

    Programmgemäß folgte der Weitsprung mit den erlaubten drei Versuchen. Im Normalfall hätte der Sprint vor dem Weitsprung stattfinden sollen.

    Im Weitsprung musste sie sich mit einer Weite unter der vier Meter Marke begnügen. Da sie an diesen Tag allgemein mit dem Anlauf ihre Probleme hatte, sollte ihr Sprung über 3,97 m hier noch für ein Podestplatz reichen.

    Im Sprint über die 75 m Strecke ging Samantha vehement ran und konterte der weitaus erfahrenen Konkurrenz. Anfänglich rasend flink und in Ihrem Element, sprintete Samantha über die Bahn und wurde auf der Ziellinie knapp gefangen. Am Ende der Strecke waren die Kraftreserven sichtbar aufgebraucht und diesmal entscheiden die Sekundenbruchteile gegen Samantha.

    Sowohl im Weitsprung (3,97 m) als auch im 75 m Sprint (11,64 Sekunden) kamen Punkte in der Addition zusammen, aber sie musste auch Punkte hergeben.

    Kleiner Wermutstropfen am Rande. Zum Abschluß fand der Ballwurf statt. Samantha zeigte sich sehr aufgeregt, da sie bei der Probe einen Wurf mit dem 200 g Ball das Gesicht einer unaufmerksamen Kampfrichterin traf. Sie trat dennoch selbstbewusst auf, war aber sichtlich schockiert von dem Vorfall, dennoch konnte sie das etwas schwächere Endergebnis im Ballwurf (32,00 Meter) verschmerzen. Somit erkämpfte sie sich, sehr respektable, insgesamt 1606 Punkte und stand als zweite auf dem Treppchen des Siegerpodests und konnte eine Medaille und Urkunde absahnen.

    Wenn Samantha ihr Potenzial in diesen Wettbewerben weiter ausschöpfen kann, sollten weiteren Podestplätzen in Zukunft nichts mehr im Wege stehen.

    Fazit: Kinder, die Sport treiben, sind schlauer. 

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 12 Okt
    12.10.2019 Fein/Heilbronn

    12.10.2019 Fein/Heilbronn

    Flein/Heilbronn-red.Samstag/jack. Ein wahrhaft sportliches Wochenende und ein Fünfkampf mit Bestleistung absolviert.

    Mit der letzten großen Freiluftveranstaltung der Leichtathleten bevor es in die Halle geht, fand am Wochenende der 42. Fleiner Mehrkampf-Wettbewerb statt. Gut für alle, die nochmals einen Motivationsschub für die letzten Wochen der Bahnsaison geben wollen. Unser Besuch in Flein, den wir auf zwei Tage planten, haben wir nicht bereut. Ein Klassiker. Die gute Organisation des TV Flein sorgte für hervorragende Rahmenbedingungen. Bei optimalem Wetter blieb es weitestgehend trocken und wir durften eine große Sportveranstaltung über zwei Tage mit viel Sonne und Spannung verfolgen. An diesem langen und ereignisreichen Wochenende traten zwei Athleten der Leichtathletikabteilung des TVP, im Rahmem zu den diesjährigen Franken Mehrkampfmeisterschaften in Flein an. Samantha Hübner W13 durfte als zweite auf das Podest klettern. Nathanael Bordne U18 errang einen nicht hoch erkämpften vierten Platz .

    Nathanael überzeugte am Samstag und Samantha am Sonntag mit zum Teil sehr guten Leistungen. 

    Nathanael trat am Samstag das erste Mal bei einem Drei- und Fünfmehrkampf an. Den Dreikampf konnte er gleich für sich entscheiden. Für unseren Athlet war es die letzte Möglichkeit sich zu zeigen, da er das kommende Jahr in die nächste Doppelaltersklasse der U20 gehören wird. Nach einem Leistungshoch in der zweiten Septemberhälfte und der ersten Oktoberwoche ist er ausgeglichen und entspannt geblieben. Auch manch andere Menschen stellen jetzt Erwartungen an Nathanael, doch das erzeugt unnötigen Druck. Außerdem, ohne Leiden bildet sich kein Charakter. Jede/r sollte den Mut der Überzeugung haben. Dennoch bleibt er immer irgendwie ein Außenseiter, also eine kleine Zerreißprobe diesen Stress mit Bewegung abzubauen.

    Vor dem Wettkampf spürte man bei ihm Nervosität, eine Blockade die außerdem häufig zu Aufmerksamkeitsstörung führt. Durch überzogene Emotionen kann man keine klaren Entscheidungen treffen. Außerdem wird Nathanael schnell unterschätzt, kann sich aber im Gegenzug stark präsentieren. Charakterstärke entwickelt sich langsam, kann aber sehr schnell nachlassen. Allerdings nach den Sommerferien machte er sich das Leben selber schwer. Seine Nerven und seine Vitalität blieben bis dato erhalten. Er konnte sehr gute Leistungen bei den verschiedenen Wettkämpfen abrufen. Diesmal vertraute Nathanael seinen eigenen Fähigkeiten und konnte eine persönliche Bestmarke im Fünfkampf mit neuem Vereinsrekord aufstellen.

    Wettkampfbeginn war die 100 m „speed“ Disziplin. Der Start gelang nicht so wie der Trainer es sich vorstellte. Ein bisschen zaghaft, zu lange Schritte über die ersten zehn Meter, ein Abschnitt den er in verschiedenen Wettbewerben einfach oft aus der Hand gibt. Die ersprintete Zeit war wegen leichtem Gegenwind bescheiden, aber die ersten Punkte waren willkommen.

    Nach dem Sprint folgte der Hochsprung. Leider muss man sagen, der Grundstein eines Erfolgs verschwand allmählich, da er nicht höher als 1,76 m springen konnte. Ganz legitim blieb die Konkurrenz hartnäckig, die sich ebenfalls eine Chance ausrechnete. Vor allem ließ man unter sich kein gutes Haar. Nun konnte Nathanel in dieser Disziplin leider keinen Vorteil an Punkten auf sein Konto buchen, aufbauen ja, aber nicht davon ziehen.

    Die Leistung der Vorwoche in Degerloch konnte er weder verbessern noch egalisieren. Wahrhaftig spektakulär seine Sprünge. Die leichten Rhythmusprobleme im Anlauf verhinderten einen weiteren reibungslosen Ablauf seiner Edel-Disziplin, obwohl er die Sprünge bis 1,76 m schadlos überstand.

    Um auf den richtigen Kurs zurückzufinden war es schon zu spät, der mögliche Podestplatz außer Reichweite.

    Nach knapp einer Stunde Pause ging es weiter mit dem Weitsprung. Nur drei Versuche waren möglich. Nathanael kam zwar an seine persönliche Bestsaisonleistung heran, die endgültige Weite reichte aber jetzt nicht mehr um irgend jemand von den ersten drei Ränge zu verdrängen.

    Es ging dann direkt weiter zum Kugelstoß und da auch drei Versuche. Scheinbar unbeeindruckt stieß Nathanael die Eisenkugel zweimal über die 11 m Grenze. Es folgte ein starker Auftritt im zweiten Versuch. Ausgezeichnet die Weite von 11,11 m die ihm immerhin 553 Punkte bescherte.

    Vor dem abschließenden 400 m Lauf, der nicht zu seinen Lieblingsdisziplinen gehört, war der Rückstand bereits auf über 311 Punkte angewachsen. Vom Start aus ließ er Zeit liegen. Dennoch vervollständigte er in großartiger Manier letztendlich sein gutes Abschneiden und krönte seinen Lauf mit einer Endzeit die gleichzeitig zu einer persönlichen Bestleistung und weitere 392 Zähler einbrachten. Bis aufs Podest fehlen ihm am Ende mehr als 188 Punkte 

    Die Ergebnisse kompakt: 12,70 Sekunden (100 m), 1,76 m (Hochsprung), 5,39 m (Weitsprung), 11,11 m (Kugel), 60,58 Sekunden (400 m) ergaben letztlich die Punktzahl von 2519 Punkten, die für einen beruhigenden vierten Platz reichten. Er hat wieder bewiesen, zu was er allgemein (immer wieder) imstande ist. Mit guten bis sehr guten Einzelleistungen erreichte er mit dem Endstand eine neue persönliche Bestleistung und Vereinsrekord.  Herzlichen Glückwunsch.

    Fazit: Mit diesen Vorleistungen braucht es uns nicht bange sein auch dort ein Wörtchen mitzureden, wenn es um Medaillen in der Halle geht.   

    Schlußfolgerung Das Leben liebt das Gleichgewicht.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 03 Okt
    03.10.2019 Oberhaugstett

    03.10.2019 Oberhaugstett

    Oberhaugstett-red./ jack. Ein Wettkampf „par excellence“ Wo Lasse drin steht, ist Spektakel drin.

    Gut gelaunt, das Vertrauen und das Gute, kann man kurz vor dem Jahresende noch einiges attraktiv machen. Dennoch waren wir nicht in Oberhaugstett, um ohne Sieg heimzureisen.

    Dazu herbstliche Wetterbedingungen im Schwarzwald. Leichte Brise mit frischen Böen und Temperatur um die 10 Grad. Ziemlich kühl in der Region von Calw und Umgebung.

    In diesem Jahr ist es dann wieder so weit. Am 12/13.10.2019 soll für die Leichtathletikabteilung der letzte Freiluft Wettkampf in Flein/Heilbronn stattfinden.

    Dank mentaler Stärke und Kampfgeist räumte Lasse alles ab. Für unsern einzigen Teilnehmer Lasse Schulz sprangen kurz vor Ende dieser Saison zwei oberste Podiumsplatzierungen heraus. Nach diesem Erfolg ging er insgesamt 38 Mal als Sieger vom Platz, 24 Mal als Zweiter und 9 Mal als Dritter. Team und Schulkamerad Arne Schwarz siegte 5 Mal, wurde 6 Mal Zweiter und 8 Mal Dritter. An beide herzliche Gratulation vom Trainer, sowie eine gute Reise in die USA zum Schüleraustausch.

    Am Nachmittag durften wir mal etwas Besonderes erleben. Mit dem Diskus fing das Einwerfen an. Was kaum zu glauben ist, ging das Diskusgerät von Lasse Schulz bei der Landung in Trümmer (s. Bild oben/Clipboard). Dennoch blieb er optimistisch gestimmt, da er sich vermutlich einiges vorgenommen hatte. In der Folge, mit dem Ersatzdiskus, blieb Lasse weitgehend im Wettkampf überlegen, zeigte auch immer wieder souveräne Leistung. Dennoch lief es beim Diskuswettbewerb mit der Endweite weniger erfolgreich, da er mit leichten unangenehmen Böen zu kämpfen hatte. Da ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen war, hinterließ er dennoch eine gute Vorstellung, wenn auch keine Glanzleistung,  da seine Gegner einfach schwach waren. Im Vierten Versuch, mit einem Wurf über 38,56 m erreichte er seine Tagesbestleistung.

    Mit dem eigenen Willen und Handeln, so forderte Lasse den Widerstand der Mitmenschen heraus bei seinem ersten Wettkampf in der Doppelaltersklasse U18 im Kugelstoß.

    Zunächst eine Kostprobe. Da startete Lasse in die Altersklasse U18, der er im kommenden Jahr angehören wird. Im Kugelstoßen muss er sich an das neue Wettkampfgewicht von 5 kg gewöhnen, zeigte aber eine gute Leistung zum Auftakt. Das erste Mal mit der 5 kg schwere Kugel zeigte er sich effizient und siegte erfolgreich. Prompt stellte er einen neuen Vereinsrekord mit 12,27 m auf. Zum 24. Mal kann er sich als Rekordhalter auf die Liste eintragen lassen.

    Mit diesem Erfolg baut er seine Ambitionen auf erneute Teilnahme bei den „Indoor und Outdoor-Monaten“ bis auf die Süddeutsche Meisterschaften Ebene 2020 inklusive aus. Nun hat Lasse das Jahr 2019 glanzvoll abgeschlossen. Für ihn war dies in einem ohnehin ereignisreichen Jahr eine weitere Premiere. Er ist in seiner Sport eine Ausnahmeerscheinung, eine Lichtgestalt, eine Figur, die reizt, fasziniert und verblüfft.  

    Gedankenschluß. Menschen ticken unterschiedlich. Entsprechend unterschiedlich lassen sie sich überzeugen. Die gleiche Methode wird nicht bei allen gleich erfolgreich sein. Deshalb sind Empathie und Menschenkenntnis entscheidend. Eine einfach zu lernende Methode, um andere Menschen einzuschätzen, ist die Persönlichkeitsstruktur-Analyse.

    In Zeiten, in denen die mediale Aufmerksamkeit für den Sport zunimmt, ist es eine große Chance, die Entwicklung voranzutreiben. Stets sucht Trainer “jack” das Positive. Hier ist Sport und keine Polit-Show von Leuten die nichts von Sport und Leichtathletik im besonderen verstehen. Professionell ist der Coach-Trainer Jack genügend auf dem Sportplatz, mit den Athleten hart zu kämpfen und Tipps zu geben, damit alle profitieren. Klar wird Lasse als U18 mehr verlieren als gewinnen. Aber was ist daran falsch?

    Mit großem Wissensdurst ausgestattet, wägt der Trainer vor Illusionen ab. Vor leichtfertigen Versprechen werden wir uns ins Acht nehmen! Unsere Wettkämpfer werden nehmen was das Leben weiter bietet. Wichtig, um analytisch denken zu können, ist die Objektivität zu wahren. Aktuelle und neue Arbeitsmethoden durchsetzen und im Jahr 2020 planen für das Jahr 2021. Die Strategie des Trainers: den zarten Aufwärtstrend fortsetzen. Es geht darum, so wenige Fehler wie irgendwie zu machen und dies im Programm fest zu halten. Mit Zurückhaltung und Bodenständigkeit werden Samantha Hübner, Lasse Schulz, Arne Schwarz und Nathanael Bordne ihre Popularität erhalten.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 30 Sep
    HVW Grundschulaktionstag am 11.Oktober 2019

    HVW Grundschulaktionstag am 11.Oktober 2019

    Presseinformation / 24. September 2019

     

    Handball: „Lauf Dich frei! Ich spiel Dich an!“ am Freitag, 11. Oktober 2019

     

    HVW-Grundschulaktionstag findet auch in der Wolferhalle in Plieningen statt

     

    Bereits zum zehnten Mal findet am Freitag, 11. Oktober 2019, von 9 bis 13 Uhr in rund 550 Schulen in ganz Baden-Württemberg unter dem Motto „Lauf Dich frei! Ich spiel Dich an!“ der „Grundschulaktionstag“ statt. Auch in Birkach und Plieningen beteiligen sich etwa 140 Zweitklässler, die von den Mitgliedern der Handballabteilung des TV Plieningen betreut werden.

     

    Der Grundschulaktionstag, ein gemeinsames Projekt der Handballverbände aus Württemberg (HVW), Baden (BHV) und Südbaden (SHV), entstand aus dem „Tag des Mädchenhandballs in der Schule“, als der HVW das Jahr 2009 zum „Jahr des Frauen- und Mädchenhandballs“ erklärte, die Teilnahme war damals allerdings den Mädchen vorbehalten. Erst ab 2010 durften dann auch die Jungs beim Grundschulaktionstag mitspielen.

     

    Mittlerweile nahm die Handballbegeisterung in den Grundschulen des Landes Jahr für Jahr zu, und im vergangenen Jahr legten fast 30.000 Mädchen und Jungen der zweiten Klassen aus 551 Schulen am Grundschulaktionstag das AOK-Spielabzeichen ab. „Unser Konzept hat sich im Laufe der Jahre so erfolgreich entwickelt, dass andere Landesverbände und auch der Deutsche Handballbund den Grundschulaktionstag übernommen haben“, freut sich HVW-Präsident Hans Artschwager (Hildrizhausen), der auch Vize-Präsident des DHB ist. „Wir müssen den Kindern bereits in der Grundschule den Handballsport nahebringen, schließlich ist die Konkurrenz unter den verschiedenen Sportarten in den letzten Jahren immer größer geworden. Mit dem Grundschulaktionstag, dem AOK-Trikottag und dem AOK-Startraining haben wir in Baden-Württemberg mittlerweile drei feste Module für die Kooperation mit Grundschulen.“

     

    Sechs Koordinationsstationen gilt es an diesem Vormittag für das AOK-Spielabzeichen zu absolvieren, außerdem können die Kids bei der Spielform „Aufsetzer-Handball“ ihre Geschicklichkeit demonstrieren. „Ich bin immer wieder sehr beeindruckt, dass wir an diesem Tag so viele Kinder erreichen und sie in spielerischer Form den Handballsport kennenlernen können“, erklärt Hans Artschwager. Ein großes „Dankeschön“ sagt der Präsident allen beteiligten Schulen und „ganz besonders unseren Vereinen, die an diesem Vormittag ehrenamtliches Personal stellen und den Tag gemeinsam mit den Schulen organisieren und durchführen“.

     

    Der Grundschulaktionstag findet in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg sowie unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann statt. Engagierte Unterstützung erfährt die landesweite Aktion zudem durch die Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg (AOK). „Auch allen diesen Institutionen gilt mein herzlicher Dank für ihre Unterstützung“, so Hans Artschwager.

     

    In seiner heutigen Form erlebt der Grundschulaktionstag am 11. Oktober seine zehnte Auflage, 2010 nahmen 18.000 Kinder aus rund 400 Schulen teil. In der darauffolgenden Zeit steigerten sich die Teilnehmerzahlen auf über 30.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 500 Schulen.

    By TVP Webmaster Allgemein Handball
  • 29 Sep
    29.09.2019 Degerloch

    29.09.2019 Degerloch

    Degerloch/Stuttgart – red./jack. Der Erfolg stellte sich bei Nathanael Bordne U18 auch erst mit der Zeit ein.

    In der Halle am Dienstag war er sehr optimistisch. Leichtathleten verlieren nun nie freiwillig und möchten stets ihr Bestes geben. In Degerloch stand Nathanael Bordne ohnehin vor einer Zerreißprobe, immerhin war Leistung gefragt. Er stand vor den geforderten 1,85 m, der Qualifikation für die kommenden Hallenmeisterschaften 2020. Verliert er, ist es Tatsache, dass er für das erste Mal, bei einer Teilnahme für die großen Hallenmeisterschaften nicht teilnehmen würde. Da er dieses Jahr nicht richtig voll ins Training eingestiegen ist, läuft er seiner Bestform ebenfalls hinterher. Eine gefährliche Entwicklung. Denn die verpassten Gelegenheiten bei den Wettkämpfen sollen die Athleten wieder daran erinnern, wie schnell es abwärts gehen kann. Große Auswirkungen, die irreparabel bleiben werden und die Glanzzeiten für immer verschwinden lassen. In Degerloch sollte er mit Weitsicht die Chance nutzen, Unklarheiten zu beseitigen.

    Bei deutlich angenehmen Temperaturen mit 19 Grad, waren die Bedingungen im Stadion “Hohe Eiche”perfekt.

    Die ersten Eindrücke zeigten, dass Nathanael sich im Wettkampf-Modus befand und alles möglich war. In einer Top-Verfassung hat er oft positiv zu denken versucht. In der Vergangenheit hat er auch immer wieder seine Form gefunden, egal was passierte. Aber dieses Jahr hat er diese Ziele garantiert nicht absolut auf dem Schirm gehabt.

    Auf dem Sportgelände „Hohe Eiche“ in Degerloch musste er sich anpassen und der gestauten Energie freien Lauf lassen. Normalerweise ist Nathanael der perfekte Improvisator wenn es darum geht, doch dazu war keine Zeit mehr. Vor allem der Start von Nathanael spiegelte eine blendende Verfassung wider, aber als Spätzünder auch Verunsicherung. Beim Einspringen patzte er regelrecht unerwartet. Nichts als Sprunghaft und unkonzentriert. Konstanz war für ihn dieses Jahr ein Fremdwort. Entweder kann er sich nun am heutigen Tag der Herausforderung stellen oder vor ihr davonrennen. Er sollte sich auch nicht von Selbstzweifeln daran hindern lassen! Die Angst vor dem Verlieren ist größer als der Hunger nach dem Sieg.

    In seiner Paradedisziplin, dem Hochsprungwettbewerb der U18, ging er an den Start und zeigte mit großem und stabilen Geschickt seinen Willen, als ob er das große Los gezogen hätte. Es war Arbeit mit dem Trainer in einem unschlagbaren und geschlossenen Team, das andere überflügelt. Die ausgewählte Einstiegshöhe 1,65 m war in Ordnung und es lief anschließend alles rund. Weitblick ja, aber alles sollte mit Maß und Ziel ausgeführt werden. Er ging frisch drauflos. Nachdem er kurz vor Eingang in die Kurve seinen Schritt verbesserte, konnte er wesentlich höher springen. Schön kurvte sich Nathanael bei der Überquerung über die Latte zur Traumhöhe. Ab der Höhe von 1,70 m konterte Nathanael sicher bis 1,80 m alle gegnerische Angriffe erfolgreich und brachte alles ins Trockene. Bis dahin behielt er die Oberhand. Als noch einziger Springer wurde die ungeahnte Höhe erreicht. Das Erlernen der Technik konnte er hervorragend in den Vordergrund stellen. Dann wurde die Situation immer prekärer, aber er blieb auf Motivationskurs. Er zeigte Nerven wie Drahtzeile und die Entscheidung nahte. Für die neue persönliche Bestmarke von 1,85 m benötigte er erst zwei Versuche. Da durfte er einen Patzer hinnehmen. Bei 1,88 m wiederholte sich das Szenario, touchierte im ersten Versuch zwar die Latte leicht, die letztendlich nicht runter fiel. Was für eine Hausnummer! Das war das Gefühl einer ausgezeichneten Regeneration für den Trainer „Jack“.  Bei der endgültigen Höhe von 1,90 m verpatzte er im ersten Versuch unglücklich. Bei den letzten zwei Versuchen war bereits “die Luft raus”. Technik „exquisit“ wurde ihm von dem Kampfrichter gratuliert. Das Jahr 2020 kann kommen.

    So kennt der Trainer Nathanael zu 99%. Er besitzt die spezielle Gabe einer starken Konzentrationsfähigkeit. Als Spätzünder kann er sein Talent durchsetzen um an der Spitze zu bleiben. Außerdem hat er ein klares Gespür für die eigenen Grenzen und Beschränkungen. Freundlichkeit mit Menschen und Großzügigkeit sind privat wie auch auf dem Sportplatz bei ihm sehr ausgeprägt. Mit seinem Opportunismus kann er sich höhere Ziele setzen. Nun steht er bereit, qualifiziert für die Baden-Württembergische Hallenmeisterschaften der neuen Saison 2020. Auf diese Weise können Menschen beim Sport sehr gut Stress abbauen. Hier haben wir ein Beispiel miterleben dürfen!

    Fazit: Du musst nicht spitze sein, um anzufangen. Aber du musst anfangen, um spitze zu werden. /jcg

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 22 Sep
    22.09.2019 Geislingen/Balingen

    22.09.2019 Geislingen/Balingen

    Nichtsdestotrotz wollte Lasse nach Gomaringen gute Leistungen abliefern.

    Geislingen/Baligen-red. / jack. Ein buntgemischtes Programm wartete während dem Sportfest in Geislingen auf ein paar Unentwegte der Leichtathletik-Gruppe. Diverse Erfolge auf Regional und Länder Ebene belegen den Erfolg unseres Konzeptes, aber es reicht nicht aus, sich auf Topniveau zu beweisen.

    Drei Athleten der Leichtathletikabteilung waren in Geislingen am Start, getreu dem Motto: „alle guten Dinge sind 3“, nahmen 3 Siegpokale und 5 weitere Podestplätze mit nach Hause. Ausserdem übertraffen unsere Athlen zusammen die 100 Podestplatzemarken in diesem laufenden Jahr 2019.

     Wie würde Lasse (M15) mit den gestiegenen Erwartungen umgehen, gegen einen auf dem Papier schlechteren Gegner?

    Wird Nathanael (noch U18) die fest gesetzte Norm U20 für die kommende Hallensaison 2020 im Hochsprung schaffen? Gleich vorweg, dies ist nicht gelungen.

    Arne lauert in einer seiner stärksten Disziplinen auf eine Überraschungsgelegenheit!

    Bei schulischen Projekten toben Sie sich aus und beim Sport geben Sie auch alles. Dennoch finden Sie ein gesundes Maß und gehen mal bis an ihre Grenzen.

    Das ist das Ziel des Trainers, die Athleten auf einen Sieg einzustellen. In Geislingen war es keine Schuhnummer zu gross gewesen. Positiv bewiesen Arne und Lasse ihre Ergebnisse nur mit Podestplatzierungen!

    Wir wollen alle, dass unsere Wettkämpfer fit und gesund bleiben. Sie sollen die Siege nehmen, solange sie es können. In jeglicher Hinsicht hatten sie jetzt ihre Nerven im Griff. Denn die Jüngsten kommen und drücken nach besseren Hochleistungen. So sah es bei den U18 anders aus, wobei Nathanael Bordne sich im Hochsprung Hoffnung auf eine Qualifikationsnorm für die kommende Hallensaison 2020 machte, die allerdings fehlschlug.

    Meisterlicher Spätsommer bei den anwesenden Leichtathleten. Das Wetter passte zum Namen, auch wenn es anfangs noch etwas frisch war. Doch die Sonne ließ sich nicht aufhalten, genauso wenig wie unsere Leichtathleten. Bei einem überschaubaren Starterfeld konnten die Jugendlichen nach der ferienbedingten Wettkampfpause gute Ergebnisse erzielen und sich zum Teil auf persönliche Bestleistungen steigern. 

    Für Arne konnte um 12.00 Uhr der Weitsprung beginnen. Die ausgezeichneten Bedingungen konnte er für einen Rekordflug in die Weitsprunggrube nicht nutzen. Dennoch sprang für ihn mit 4,99 m ein 3ter Treppchenplatz heraus.

    Es folgte der Sprint, den er klar gewann und den ersten Pokal für die Leichtathletikabteilung in Empfang nehmen durfte.

    Lasse trauerte seiner Leistung vom Vortag nicht nach und freute sich auf die bestehenden Wettbewerbe in Geislingen. Mit halber Kraft und Emotionslos erzielte er einen klaren Auftaktsieg im Kugelstoß mit 14,20 m. Seit Koblenz (15,05 m) besteht die Qualifikation sowie Teilnahme für die kommende Baden-Württembergischen und Süddeutsche Meisterschaften für die Hallensaison 2020. Mehrheitlich wird sich Lasse bei den Meisterschaften und Topmeetings bewegen. Hut ab und Gratulation!

    Teamkollege Arne trat seinerseits selbstbewusst auf. Fehler sind menschlich, aber eins ist klar: Bewegung ist der Schlüssel zum Wohlbefinden. Er lieferte solide und konstante Wettkämpfe ab. Somit bewies er mit 11,06 m im Kugelstoß technische Verbesserungen und stellte eine Woche nach Winnenden eine neue persönliche Bestleistung auf.

    Kumpel Nathanael Bordne (U18) wurde seinerseits Zweiter im Sprint und durfte sich mit einer zufriedenstellenden Endzeit 12,55 sec. begnügen.

    Dann die erste Zerreißprobe als Ventil für Nathanael. Die Qualifikation (1,85 m) für die kommende Hallensaison 2020 im Hochsprung zu erreichen. Alles fing gut an. Bei der Höhe von 1,75 m  musste er den Traum vom Sieg und Qualifikation auf dem Sportgelände „Hinter Lauh“ in Geislingen begraben. Total unerwartet war die Enttäuschung groß und diesen Rückschlag konnte man auf seinem Gesicht gut ablesen. Noch zwei Chancen hat er übrigens vor sich. Ob es reichen wird??

    Anschließend tröstete sich Nathanael im Kugelstoß. Technische Verbesserungen zeigte er klar und nicht umsonst gelang ihm eine persönliche Bestleistung mit der 5 Kilogramm Kugel mit 11,55 m.

    Als letzter Wettbewerb stand auf unserem Programm der Diskuswurf. Als ein Kandidat für einen Pokal setzte sich Lasse mit 37,46 m ab. Beim Zweiten Versuch setzte sich Lasse konsequent durch.

    Lasse ist gewachsen und reifer geworden. Er kann seine Erfolge heute mehr genießen und besser einordnen als früher. Dazu gehört auch der Umgang mit den Erwartungen. Damit umzugehen ist aber auch eine Frage der Routine.

    Fazit: Man muss das lernen, man könnte gegen alle gewinnen oder verlieren.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 21 Sep
    21.09.2019 Gomaringen, 3 Länder-Vergleichskampf U16

    21.09.2019 Gomaringen, 3 Länder-Vergleichskampf U16

    Erster Vorbericht  

    U16 Leichtathletik-Länderkampf Württemberg-Bayern-Hessen  

    Aichtal-red./jack. Am Samstag, den 21. September 2019 findet im Madach-Hägle-Stadion in Gomaringen der traditionelle jährliche U16 Länderkampf zwischen Württemberg-Bayern und Hessen statt.

    Die Mannschaften reisen am Freitag den 20. September 2019 in Gomaringen an, übernachten in der Sporthalle und werden bis zum Sonntag den 22. September 2019 Gäste in Gomaringen sein.

    In spannenden Duellen werden ca.160 der besten Nachwuchsleichtathleten und Athletinnen für Ihre Länderteams in allen leichtathletischen Disziplinen an den Start gehen.

    Lasse Schulz wurde zum diesjährigen U16 Ländervergleichskampf vom Württembergischen Leichtathletik Verband eingeladen, als Folge seiner großartigen Leistungen und Platzierungen im Laufe des Jahres 2019 in der Bestenliste Württembergs. Einsatz im Verbandsteam werden den Athleten ermöglicht, die sich das ganze Jahr ausgezeichnet haben. Mit Bayern und Hessen hat man im näheren Umfeld adäquate Vergleichspartner als Gegner gefunden.

    Nominiert werden in der Regel die besten zwei Athlet/innen der jeweiligen Disziplin über beide U16-Jahrgangsklassen, so wie sie sich zum Nominierungszeitpunkt (22. Juli 2019) aus den Bestenlisten ergeben.

    Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr mit einem großen Einmarsch der Mannschaften und endet gegen 16.00 Uhr. Die Mannschaftssiegerehrungen finden ab 19.00 Uhr in der Kulturhalle Gomaringen statt.

    Pflicht mit einem dritten Platz erfüllt.

    Lasse erlebt die Leichtathletik wie kaum ein anderer.

    Gomaringen-red./jack. Es ist angerichtet auf die besonderen Momente, gute Leistungen die Spaß machen. Eine Premiere und Spaß für Lasse Schulz.

    Im Kugelstoß ist Lasse aktuell zweiter der gesamten württembergischen Bestenliste mit einer Leistung von 15,05 m als Referenz. Dass er es hier unter die ersten zwei schaffte, ist nicht unglaublich sondern so, wie es längst sein sollte.  Glückwunsch!

    Unser Aushängeschild (M15) hat die Leichtathletikabteilung ausgezeichnet vertreten. Ein Lob des Trainers und verdient ist allemal seine Nominierung für die Disziplin Kugelstoß, die er neben Luca Haug (LAV Tübingen) angetreten hat. Die Athleten feuerten sich an, ein gemeinsames Ziel wurde verfolgt, um so Teamfähigkeit und Rücksichtnahme zu erlernen, ebenso sollte dadurch die Gruppendynamik gefördert und gestärkt werden.

    Dieses Ereignis sollte Lasse in Zukunft nicht mehr für selbstverständlich annehmen, da auf dem Papier die Erwartungen steigen.

    Für das Publikum ging es im Stadion Schlag auf Schlag. Die Intensität beim Wettkampf allein war ziemlich hoch. Mit diesem Wettkampf gönnte sich Lasse selbst ein kleines Extra, er war bereit für ein neues Abenteuer. Im ersten Versuch in seinem Wettbewerb stand er erst mit dem Rücken zur Wand, aber gab sich noch nicht geschlagen. Mit einer Willensleistung nahm er auch diesmal wieder die Herausforderung im zweiten Versuch und konnte sich am Ende über die Bronzemedaille freuen. Gratulation! Ansehnlich der Stoß allein über die 14,33 m. Wieder über die 14 m Grenze hinaus gestoßen zu haben war ein großer Befreiungsschlag. Lasse war voll mit Glückshormonen. Dann ging es hin und her. Wie beschönigend und machtlos stand am Rande der Anlage die Betreuung des Verbandes. Die Trainer, die vom Verband anwesend waren gaben Lasse anscheinend nicht die Anweisungen die sein Heimtrainer gegeben hätte! Eine bilaterale Arbeit mit seinen Athleten wird weiter bestehen, aber eine Arbeit zwischen Verband und Coach Jack wird es sicherlich nie geben, Punkt!  Die erreichte Weite rettete Lasse den erfreulichen und hoch verdient dritten Platz vor der Konkurrenz aus Bayern. Gratulation!

    Anmerkung des Trainers: Auffallend ist, dass Lasse für seine Leistungen genügend Trainingseinheiten braucht, meistens mehr Zeit als die anderen im Training, so dass er mit Leichtigkeit schafft, zwischen den Anlaufpausen sich zu entspannen und nach dem Wettkampf ein lockerer Typ zu sein. Da ist Lasse ein unglaublicher Teamplayer. Unzählige Sportler entziehen sich bis Dato diesem Rat regelmäßig zu trainieren. Ob die begabt oder talentiert sind?

    Ein ex-Handball-Profi referierte vor den Athleten kurz über die „effiziente Nutzung der Zeit“, auf die es bei hohen schulischen und sportlichen Anforderungen ankommt. Seine zitierte These von den „10.000 Trainingsstunden“, die es brauche, um vom Talent zum Weltklasseathleten zu werden, brachte doch viele zum Nachdenken. Das gleiche Prozedere verläuft in anderer Sportart wie Fußball, wo Trainer „Jack“ nur noch Fortbildungslehrgänge absolviert und das bezeugen kann. Mehr als 150.000 Talente ab 11 Jahre werden in Deutschland im Stützpunkt der Fußballschule usw. verteilt. Schlussfolgerung: es werden zwei bis drei Fußballer Bundesliga tauglich gemacht aber mehr nicht.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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