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  • 10 Feb
    10.02.2019 Crailsheim

    10.02.2019 Crailsheim

     

    Crailsheim red./jⱥck. « Der Sieg ist das schönste Gefühl» Trainer Gilgien bleibt der Inbegriff für Erfolge.

    Die Leichtathletikabteilung wieder auf Erfolgskurs.

    Unseren Athleten vermochten sich beherzt wieder gut in Szene zu setzen. Sie zeigen vorläufig eine konstante und gute Entwicklung.

    Die Athleten brauchen nicht nur persönliche Bestleistung zu erzielen, sondern die Erfüllung zählt wohl auch dazu. Das große Bedürfnis der Athleten, sowie des Trainers, wird nach angeregtem Austausch bei den verschiedensten Wettkämpfen sich immer wieder als sehr willkommen entpuppen. Da liegen wir mit positiver Vorahnung ziemlich richtig. Sport kann zu großer Gelassenheit verhelfen. Es scheint so, dass die Leichtathletikabteilung mit Podestplätzen eine neue Saisonbestleistung aufstellen wird, dank den vielfachen Talenten der Leichtathletikabteilung.

    Ein Riesenspaß für unsere Beteiligten, die mit Freude in die Zukunft blicken dürfen. Die Leichtathleten führen weiterhin mehrere überregionale Veranstaltungen, wie Hallensportfeste und die bald bevorstehenden Werfertag durch welche sich hoher Beliebtheit erfreuen dürften. Nach Langensteinbach-Karlsbad erlebten wir in der Großsporthalle in Crailsheim erneut eine Flut von Treppchenehrenplatzierungen, alles gekrönt mit neuen persönliche Bestleistungen, sowie Vereinsrekorden. In der Endabrechnung gelang Samantha dies insgesamt dreimal in den drei angetretenen Disziplinen und Lasse sowie Nathanael zweimal. Ausserdem erliefen alle unsere angetretenen Ahleten Bestzeiten über die 50 m Strecke.

    Geglückte Wiedergutmachung von Lasse und Nathanael nach ihrer noch präsenten Niederlage in Ulm, bzw. Frankfurt.

    Nun wird es einige Zeit dauern, (hoffentlich nicht), bis beide Athleten damit umgehen können, auch Tiefschläge zu verkraften. Bei dem Wettkampf in Crailsheim  wurde bereits eine neue Struktur im entscheidende Moment eingebaut. Die Kreativität jeder/es Einzelnen (Trainer einbegriffen) anzukurbeln hieß das Motto: alles erlaubt!!

    Neue Bestleistungen sind zu verkünden. Die Gegner zerbrechen oft, weil wir eben dermaßen konstant und solide sein können.

     

    Genau hinschauen mussten die Kampfrichter beim Kugelstoß. Eine Probe von Lasse weit über 13 m knallte an die gegenseitige Wand, so dass die Anlage auf die Länge (Weite) kurzfristig ausgebaut werden musste.

    In seiner Paradedisziplin fing Lasse Schulz M15 den Wettkampf mit dem 4 Kg Gerät optimal an. Na! siehe da, der Druck war weg, und was ihm die wenigsten zugetraut hätten traf ein. So landete er unerwartet mit einer Weite von 13.35 m auf dem ersten Platz. «Sprachlos, glücklich, unglaublich und surreal!  Er stellte kleine oder besser gesagt keine Erwartungen an sich und alles lief von selbst allein!. Was spielend mit Fragezeichen aussieht, konnte Lasse ausgelassen seine Bestleistung auf 5 cm ausbauen und nach oben bis zu einer Gesamtweite von 13.35 m schrauben. Der 15 Jährige Jugendliche kann somit ein sehnlichst erhofftes Erfolgserlebnis feiern und strahlend auf das Podium steigen. Seinen verdienten Erfolg konnte er stressfrei genießen. Als persönliches Ziel sollte in der kommenden Bahnsaison die 14 m Grenze fallen..

    Danach siegte er im 2x Sprint über 50 m. Hier verbesserte er sich prächtig, da er inzwischen bewusst viel Wert auf Schnelligkeit legen sollte. Im zweiten Lauf rannte er ebenfalls sehr nahe an seine Bestzeit heran.

    Bei Lasse sah es im Hochsprung eine Zeit lang danach aus, dass er seine Gegner biegen könnte. Und diese Vermutung trat ein. Unsere Siege basieren auf der Schwäche anderer, aber dafür können wir nichts, d.h. wir zeigen auch oft beeindruckende Nervenstärke. Er überquerte die Latte bei der Höhe von 1,56 m und zeigte beinahe eine neue Bestleistung. Er siegte zum dritten Mal am heutigen Tag, hatte viel Spaß dabei, und der Kummer von Ulm schien sicherlich begraben.

    Bei Samantha herrschte eine gute Stimmung und sie ist zu beachten. Über ihre beträchtliche gute und neue persönliche Bestleistungen strahlte die 13 jährige Athletin spürbar. Samantha war wieder im Einsatz und verbuchte drei neue persönliche Bestleistungen und damit gleichzeitig drei Vereinsrekorde.

    Mit gültigen 1,26 m im Hochsprung musste sie sich mit einem achtbaren vierten Platz begnügen. Bei der Überquerung der Latte hat sie noch ein Problem das bald gelöst werden sollte. Sonst zeigt sie ein enormes Potenzial in dieser Disziplin und wir warten geduldig auf dem Tag X.

    Beherzt konnte Samantha ihre Bestleistung über 50 m sogar im zweiten Durchgang noch um 2 Hundertstel senken. Sie wurde mit einer Silbermedaille belohnt.

    Eine weitere Silbermedaille krönte sie mit der 3 kg schweren Kugel. Die erwartete Weite vom Training von 6,70 m ging hundertprozentig in Erfüllung. Zudem kann man erwarten, dass die sieben Meter Marke wohl demnächst gebrochen wird.

    Nathanael musste trotz persönlicher Bestzeiten im Sprint anderen den Vortritt lassen. Anschliesend mass sich Nathanael mit dem 5 kg Kugelstoß, wo er in gewohnt guter Manier mit 11,02 m gewann, kurz bevor er im Hochsprung antrat.

    Mit  leichten Schritten wollen wir die zukünftigen Ziele anleiten. Diese Gelegenheit lies sich der Trainer nicht entgehen,  und Nathanael stand im Hochsprung (seine Lieblingsdisziplin) da wie ein Schüler vor eine Prüfung. Aber sehr anspruchsvoll sein Auftritt. Ab 1,65 m war er schon konkurrenzlos. Wir vereinbarten mit den Kampfrichtern eine Steigerungshöhe von je 5 cm bis 1,75 m. Dann 3 cm je neue Höhe als Steigerung. Es war von Nathanel als Akteur eine erneute Galavorstellung. Bemerkenswert sprang er erstmal in der Halle makellos 1,8 1m. Haarscharf verpasst er anschliessend die Höhe von 1,84 m. Der Anlauf wurde verlängert. Der Kurvenlauf sah verbessert fast optimal aus. Streng wurde ausserdem die Steigungsphase kurz vor die Überquerung (Brücke) geachtet. Nun wurde ein wichtiger Schritt eingeleitet und der Weg bis 1,90 m frei gemacht ?

    Mit einem weiteren Sieg im Hochsprung bewies Nathanael, dass er Regional sowie Überregional und Landesebene in dieser Disziplin fast momentan kaum jemand das Wasser reichen kann.  Insgesamt acht Siege in dieser Saison, womit er einen neuen Vereinsrekord im Hochsprung aufstellte. So kann es weiter gehen.

    Mit diesen guten Leistungen wussten alle Athleten positiv aufzufallen und werden wohl auch im kommenden neue Jahr wieder am Start sein. Somit war es für unsere Athleten mit insgesamt acht Podestplätzen ein erfolgreiches Wochenende. Unter der Leitung des Trainers zeigt sich ein Winning-Team aus, nach dem Motto: Einer für alle, alle für einen! Gratulation!

    Zitat des Trainers: Das wirklich Tolle an der Arbeit ist, dass die Athleten so unterschiedlich sind. “Keinen Spielraum für Fehler” gibt es nicht.

    Fazit: „Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben“.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 09 Feb
    09.02.2019 Ulm

    09.02.2019 Ulm

    Ulm red./jⱥck. Kein leichtes Unterfangen. Große Anlässe haben ihre eigenen Gesetze.

    19 Teilnehmer bei den diesjährigen Einzel-Württembergischen-Meisterschaften im Kugelstoß. Mit dieser Resonanz im Vorfeld war keineswegs zu rechnen gewesen.

    Lasse Schulz M15 sollte dieser Herausforderung nicht aus dem Weg gehen. Er brannte förmlich darauf. Da waren wir mächtig gespannt die Stimmung von Sindelfingen aufrecht zu halten. Kleine Fehler kann man großzügig verzeihen. Der Name Lasse ist inzwischen Programm geworden. Man muss immer von neuem um seine Platzierung kämpfen. Ein Dritter Platz war für Trainer Jack das höchste der Gefühle.

    Der Wettkampfbeginn gestaltete sich ruhig aber die Erfolgschancen standen für Lasse Schulz minimal.

    Er kam zweimal mit 12,32 Metern aus den ersten von drei Würfen als vierter in die Runde jener acht, die weitere drei Würfe zeigen durften. “Bisher hatte keiner einen perfekten Stoß”. Auffallend bei den vielen angetretenen Athleten: ein schwaches Nervenkostüm. Viele Protagonisten zeigten sich relativ instabil. Es war ein innerer Kampf. Da Lasse die Qualifikation für die Endrunde erreicht hatte, ging es in der Entscheidung anders zu. Natürlich wollte er nicht klein beigeben und konnte zwangsläufig vorne bei der Musik mitmachen. Bei den Leichtathleten wird auch mit Wasser gekocht!. Dann ging er in die Offensive, verbesserte sich nochmal im vierten Durchgang. Die magischen 13 Meter im Kugelstoß konnte Lasse nicht überwinden und die Chance auf einen Podestplatz wurde unaufhaltsam minimiert. Großes zu leisten verfolgt Lasse extrem ehrgeizig, hartnäckig und unbeirrt. Es fehlt ihm das Fingergefühl. Über dies hat der Trainer eine klare Vorstellung. Der Mensch ist von seiner Veranlagung von Geburt an gekenntzeichnet. Unzählige Unterschiede und Nuancen zusammen machen den Mensch so unterschiedlich aus. Sehr wenig Menschen kennen sich mit Persönlichkeiten aus. Das sind die Kriterien mit denen sich der Trainer ständig gern beschäftigt. Mit diesen Kenntnissen machen die Athleten den Unterschied bei den Wettkämpfen und fragen sich warum sie gut sind?. Auf der anderen Seite: “Rekorde kann man nicht planen, die passieren eben”. Da ist Lasse in diesem Sinne auf dem richtigen Weg.

    Hektische Schlussphase für die letzten „Besten Acht“. Die Platzierungen in der Endrunde waren praktisch schon vergeben. Der vierte Platz von Lasse stand nach dem vierten Durchgang so gut wie fest. Attacken von irgendwelchen Kontrahenten und damit sich zu wehren fanden nicht statt. Das Beste einzustufende Ergebnis blieb im submaximal Bereich bei 12,65 m. Lasse schlug sich weiter wacker, aber eine erwünschte Leistungsverbesserung blieb aus.

    Das Endergebnis beschrieb Lasse als eine Riesenenttäuschung, ein harter Schlag. Aber Drama bringt nichts. Morgen in Crailsheim wird sicherlich die Normalität zurückkehren.

    Fazit: Dieser Tag eignet sich hervorragend, um in anderen Bereichen Bilanz zu ziehen.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 08 Feb
    08.02.2019 Sindelfingen

    08.02.2019 Sindelfingen

    Sindelfingen-red./jⱥck. Eine angesagte und hohe Herausforderung stellte sich für Lasse Schulz an diesem Wochenende. Drei Wettkämpfe der Superlative auf verschiedenstem Niveau, innerhalb von drei Tagen. Effizient hat er trainiert, ohne jedoch verbissen an die Sache heranzugehen. Bei der “Sindelfinger Lange Hürdennacht“, hatte Lasse die Möglichkeit die Atmosphäre eines Wettkampfs am Vortag zu schnuppern und sich mental für die Württembergische Meisterschaften vorbereiten. Denn nicht immer lässt sich Vision klar von Illusion unterscheiden. Es besteht zwischen Lasse und Trainer ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und des rücksichtsvollen Umgangs miteinander. Doch wir lassen uns aus diesem Grund nicht in faule Kompromisse drängen. Abgewogen wird alles was richtig und falsch ist. Der Kugelstoß hatte für ihn die höchste Priorität. Er lässt sich von kleinen Ärgernissen und Verzögerungen nicht gleich aus der Fassung bringen. Was im ersten Anlauf nicht klappt, erledigt er eben im zweiten. Am Ende ist alles wie gewünscht. In Sindelfingen wollte Lasse nichts unversucht lassen. Das erreichte läuft generell für Lasse zwar normal, aber doch grundsätzlich gut.

    Erwähnenswert ist sicher der gute Eindruck und sein sicheres Auftreten, das er in Sindelfingen hinterlassen hat. Lasse kam in Fahrt ab dem zweiten Durchgang. Dabei pulverisierte er seine bisherige Kugel-Bestleistung. Er steigerte sich unerwartet auf 13,30 m mit der 4 kg schweren Kugel im zweiten Versuch. Er glänzte mit einer persönlichen Bestleistung und dazu verbesserte er den Vereinsrekord erneut. “Das Ergebnis ist einfach für die Jahreszeit sensationell.” Mit dem Endergebnis setzte er ein Aufrufzeichen für die morgen statt findenden Württembergischen-Hallenmeisterschaften in Ulm. Hier bleibt er auf Schlagdistanz. Es ist eine Freude, einem Talent wie ihm zu zuschauen. Er ist voller Leidenschaft. So macht das Erwachsenwerden wirklich Spaß.

    Dafür liefert Jean-Claude Gilgien einen riesigen, auch einen ungewöhnlich langjährigen Beitrag, der bis heute anhält. Es gibt wohl gar nicht viele, die über so viele Jahre mit soviel Herzblut Zeit in die Leichtathletik für Jugendliche einbringen können. Seine Leidenschaft für die Leichtathletik, sein Engagement für die Jugend, sie in ihren Leistungen voran zu bringen, seine Beharrlichkeit, sein Durchhaltevermögen hat vielen Jugendlichen heute große Leistungssteigerungen gebracht und zudem vielen auch großen Spaß bereitet. Die Anfangsphase im Verein war nicht wichtig, ob der Schützling es zur Meisterschaft überhaupt bringen könnte. Ungewöhnlich bleibt, dass er mit Hingabe all die Jahre enorm viel Zeit mit heißem Herzen der Leichtathletik noch heute weiter widmet.

    Fazit:  Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 03 Feb
    03.02.2019 VR-Talentiade

    03.02.2019 VR-Talentiade

    Am 03.02.2019 fand ein E-Jugend Spieltag in der Sporthalle im Wolfer statt. Bei diesem Spieltag erfolgte gleichzeitig eine VR-Talentiade-Sichtung. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg haben das Konzept im Jahre 2001 zusammen mit den Sportfachverbänden der Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Ski, Tennis , Golf und Turnen entwickelt. Verantwortliche des Handballbezirkes Esslingen/Teck beobachtete die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler, um diese für eine weitere Sichtung vorzuschlagen.

    An dem Spieltag nahmen E-Jugendmannschaften aus Lenningen, Owen, Weilheim sowie unsere E-Jugendmannschaft teil. Dabei spielten Owen gegen Weilheim und Lenningen gegen unsere Mannschaft. Im Vordergrund bei diesen E-Jugendspieltag steht nicht nur allein das Handballspiel sondern es finden auch Koordinationsübungen statt. Die Koordinationsübungen beinhalten unter anderem Seilspringen (Vorwärts und Rückwärts), Dreisprung und ein Vierfüßlerlauf durch einen bestimmten Parcour. Mit viel Freude und Ehrgeiz wurde hier um Punkte und Tore gekämpft. Nach einem 2-stündigen Wettkampf siegte Weilheim gegen Owen mit 4:2 und Plieningen gegen Lenningen ebenso mit 4:2. 

    Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten die Spielerinnen und Spieler gesponsert von den VR-Banken Urkunden und kleine Präsente. 

    Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Helfer, die zu einem Gelingen des Spieltages beigetragen haben.

    By TVP Webmaster Allgemein Handball
  • 03 Feb
    03.02.2019 Sulzgries

    03.02.2019 Sulzgries

    In den unteren Altersklassen wird auch bedingungslos gekämpft

    Sulzgries-red./jack. Die gefestigte Zusammenarbeit zwischen Trainer in der Leichtathletikabteilung trägt mittlerweile seine Früchte.

    “Wir wollen glaubwürdig, bodenständig sein“. Ist man impulsiv, neigt man leicht zu Stimmungsschwankungen.

    Laurin Müller M9 und Felix Kissel M9 sammeln gemeinsam mit den Disziplinen Sprung, Wurf und Sprint noch die ersten Grunderfahrungen. Verlangt wurde von beiden über die Weihnachtszeit nichts.  Mit Vorsicht, werden die Jüngsten damit nicht überfordert! Trotzdem erreichten die gleichaltrigen Teamkameraden in Sulzgries (ES) ihr bestes Ergebnis in diesem Winter.

    Einzelgänger ist Laurin absolut nicht. In der Gegenwart blüht er mit seinen Leistungen förmlich auf. In den technischen Disziplinen überzeugt er absolut.

    Bei Felix erkennt man ein verspieltes Wesen mit großer Energie. Er agiert dennoch äußerst flexibel und geschickt, aber manchmal ist er plötzlich unruhig. In Sulzgries machten beide nur das Nötigste um Stress zu vermeiden. Ein Ehrenplatz zu erobern, war für sie das wichtigste Ziel.

    Samantha W13 konzentrierte sich strebsam ihre Leistung zu verbessern, das war ein gutes Rezept, da sie sonst keine hohen Ansprüche an die Hallensaison stellen möchte. Dazu benötigt sie natürlich viel Geduld. Von Natur aus eine große und schüchterne Persönlichkeit. Mit einer großen Portion Leidenschaft hat sie den Blick fürs Detail und ist sehr Zielorientiert, also ein pflichtbewusster Charakter. Der Ehrgeiz sollte sie beim Sport treiben, der Überfluss vor dem Absturz minimieren.

    In diesem Winter ist bei den Jüngeren doch eine Aufwärtstendenz erkennbar und aus einer Laune heraus sorgten ein paar für gute, emotionale und überraschende Momente. 50 Teilnehmer, bei den U10, sprudelten über vor Energie, waren Top in Form und konnten sich ruhig viel vornehmen. Außerdem bahnte sich im direkten Vergleich u.a. ein internes Kopf an Kopf Rennen im Dreikampf zwischen Laurin und Felix an. Laurin entschied das Duell für sich mit einem großartigen sechsten Platz, etwas weiter hinten Felix, auf dem achten Platz.Vorweg Gratulation an beiden.

    Die Veranstaltung fing mit dem Sprint über 35 m an. Laurin lief, dank seiner guten Lauftechnik, eine erwartete neue persönliche Bestleistung in 6,3 Sek. Felix mit etwas Schwierigkeiten am Start, konnte seine bisherige Bestleistung nicht verbessern und überquerte die Ziellinie in 6,5 Sek.

    Der zweite Wettbewerb, die 5er Laufsprünge waren von großer Bedeutung. Mit guten Weiten konnte man sicher unter den „Top Ten“ mitmischen. Laurin konnte sich konstant bis 8,63 m steigern und hatte die Nase vorn. Felix gelang schon im ersten Durchgang die endgültige Weite 8,58 m.

    Auf Augenhöhe wurde die Stoßdisziplin mit dem Medizinball beendet. Jeder schleuderte in den verschiedenen Versuche den Medizinball mal bis auf die 4,5 m und 5 m Marke. Da wurden die zwei Besten von drei Versuchen zusammen addiert.

    Beide entzückten weiter die Anwesenden, respektive Väter, und fieberten dem noch bevorstehenden 600 m Lauf entgegen.

    Auf der Laufstrecke gab es überraschend einen hochverdienten doppelten Erfolg für die Leichtathletikabteilung. Der Lauf sah ziemlich turbulent aus, aber Felix und Laurin ließen sich überhaupt nicht irritieren. Es war ein Kampf, wobei Fairness bei den Akteuren nur eine Nebenrolle spielte. Trotzdem erstaunlich, wie abgebrüht beide waren und konstruktiv den Lauf gestalteten. Sie blieben sehr aufmerksam drei Runden lang auf der Lauer und setzten ganz clever, aber konsequent, ihre Konter durch. Gegen Ende des Rennens hatte Felix noch die Kraft zum Spurt und übernahm die endgültige Führung. Er siegte in 2:15 Minuten. Im Rennen stand Laurin auch im Mittelpunkt. Er kontrollierte mit Felix abwechselnd das Geschehen, wobei er kurz in Führung ging und am Ende den Weg für seinen Teamkameraden frei machte. Nach 2:18 Minuten überquerte er die Ziellinie. Hoffentlich war es keine Eintagsfliege, aber der Trainer ist sicher, zwei zukünftige Sterne der Leichtathletikabteilung sind im Vormarsch.

    Samantha beendete ihren Dreikampf auf dem guten Mittelfeldplatz Rang sieben. Bei den 5er Laufsprüngen wirkte sie etwas zu passiv, unentschlossen, und verlor nach einem guten Sprintergebnis den Anschluss an die Spitze. Mit einer leichten Steigerung beim Stoßen konnte sie damit ihre Platzierung sicher und endgültig festigen.

    Fazit: Selbst ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 02 Feb
    02.02.2019 Frankfurt-Kalbach

    02.02.2019 Frankfurt-Kalbach

    Leichtathletik kostet mal Überwindung!

    Frankfurt-Kalbach-red./jack. Regelmäßig auf der Suche nach neuen Abenteuern, zeichnet Nathanael sich als weitsichtiger und fortschrittlicher Denker aus. Eine Sportart wie die Leichtathletik mit Reisetätigkeit liegt ihm. Dabei soll es bleiben, da wir an der Oberfläche nicht haften bleiben wollen. Ziel waren die stattfindenden Süddeutschen-Meisterschaften in Frankfurt-Kalbach.

    Wettkämpfe auf hohen „Level“ braucht Nathanael.

    Er besitzt einen wachen Verstand und kann mit blitzschneller Reaktionsfähigkeit handeln.Trumpf ist, dass Nathanael über körperliche Ausdauer, große Energie und Arbeitskraft verfügt, wenn ihm der Trainer seine Freiheit und seine Kreativität zulässt.

    Anderseits ist der Biologische Rhythmus überhaupt keine Nebensache und ist auch für den Sport wichtig. Intensive technisch anspruchsvolle Sportarten sollten im Idealfall im Leistungshoch absolviert werden. Um 11.30 Uhr fing ausgerechnet der Wettkampf an. Keine Günstige Zeit und zwar für alle Beteiligten? Moderate Bewegung an der frischen Luft wäre in der Zwischenzeit gut…wenn?   Aber die Probleme mit dem Biologische Rhythmus sind dem Trainer schon längst bekannt. Der Lebenswandel der Athleten kann eine schwierige und verwirrende Zeit sein. Leistungen können total zu Nichte gemacht werden.

    Klare Richtlinien, aber die Siegesgene hat Nathanael in Frankfurt nicht gefunden.

    In Frankfurt, vor Wettkampfbeginn hielten wir es , wie immer für wichtig, einen kurzen Plausch zu führen. Wir zeigten uns geeint und setzten alles auf eine Karte! Nur so viel zu riskieren hieß es , dass es dem Vorankommen auch wirklich nützt. Wenn es daneben gehen sollte, dann haben wir es wenigstens versucht. Der heutige Tag sollte unseren Hochspringer auf jeden Fall in mehr Bewegung bringen.

    Probesprünge deuten nicht auf einen Sieg hin, aber viele angetretene Hochspringer verspielten ihre gute Ausgangsposition schon bei 1,75 m und schieden leider aus.

    Da Nathanael geduldig ist, zeigte er kein Anzeichen von Nervosität oder Unruhe. Er ist trotz seiner Reserviertheit sehr selbstbewusst. Wichtig ist für den Trainer, dass er im Leben mehr Vertrauen entwickeln sollte und die Herausforderungen mit mehr Geduld angehen soll. In der Regel setzt er sich hohe Ziele, aber manchmal fast zu hohe. Mit der Einstiegshöhe von 1,70 m schaffte er die erste Hürde nur im Zweiten Anlauf. Bei 1,75 m schöpfte er große Hoffnungen für ein Weiterkommen und erledigte es erfolgreich. Bei 1,80 m konnte man einen spürbar zusätzlichen Druck erkennen, aber Nathanael ließ sich dadurch nicht entmutigen. Einmal mehr pochte das Kämpferherz des Trainers wieder auf Hochtouren. Und es geschah was geschehen sollte. Er schaffte die Kehrtwendung im ersten Durchgang vorerst nicht, obwohl man den Sprung als erste Güte einstufen konnte. Leider touchierten unverständlich die Fersen die Latte, die zögernd und schließlich unweigerlich runter fiel. Der Wettkampf gestaltete sich von Beginn an als turbulent, da der Wettkampf immer wieder unterbrochen wurde. Die Vorläufe im Sprint mussten für beide Geschlechter mit ca.100 Teilnehmer gleichzeitig durchgezogen werden. Diese Zwangspausen mochten einige Springer überhaupt nicht, was die ganze Ausgangslage erschwerte. Unmut verbreitete  sich. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder auch bei hochkarätigen Hallenmeisterschaften bis auf Internationale Ebene. Zudem traten bei Nathanael leichte Ermüdungserscheinung auf und wirkte deswegen etwas unsicher. Kein Wunder, sein erster Sprung fand um 10.32 Uhr statt. Sein vierte Sprung von insgesamt sechs, mit 1,80 m, fand eine Stunde danach statt. Ein elfter Platz in seiner Lieblingsdisziplin ist schon mal ärgerlich und sehr ungewöhnlich. Durchsetzungsvermögen hatten in diesem Sinne nur Menschen, die an dem Tag ein starkes Nervenkostüm hatten. Im Sport bekommt man nichts geschenkt, sondern alles muss man sich hart erarbeiten. So sieht es wirklich aus!!!!

    Da sich ein Ehrenplatz für unseren Athlet im Zeichen einer Medaille nicht erfüllte, ist es denkbar, dass er auch das Jahr danach noch einmal dabei sein kann oder wird. Die Bahnsaison wird ihm neue Perspektiven öffnen.

    Während der Fahrt nach Hause konnte man dann den Frust entspannt ausklingen lassen.

    Fazit des Trainers: Ich werde das Kämpfen nicht vermissen, das Kämpfen wird mich vermissen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 26 Jan
    26.01.2019 Karlsbad-Langensteinbach

    26.01.2019 Karlsbad-Langensteinbach

    Karlsbad-Langensteinbach-red./jack. Teamgeist und Power bewiesen.

    Umbruch muss sukzessiv eingeleitet werden.

    Nathanael Bordne U18, Lasse Schulz, Arne Schwarz und Benjamin Supke alle U16 glänzen mit tollen Podestplätzen und Bestleistungen. Sie zeigten am Nachmittag herausragende Leistungen beim traditionellen Jugendsportfest in der Beckerhalle in Langensteinbach. Eine Bestleistung nach der anderen reihte sich bei den Athleten aneinander.

    Lasse Schulz und Nathanael Bordne glänzten im Kugelstoß mit Vereinsrekord.

    Mit Zielen vorm Auge haben unsere Sportbegeisterten der Leichtathletikabteilung die Reise nach Langensteinbach unternommen. Das Quartett freute sich auf einen sehr guten Event bei dem ein Wettkampf im Zentrum stand. Abenteuer sind jetzt willkommener als zu anderen Zeiten. Mit unterschiedlichem Tatendrang bewaffnet konnten die Athleten erfolgreich ihre persönlichen Ziele verfolgen. Die Athleten hatten viel Energie, und das brachte eine kämpferische Note in den Wettkampf. Es ging absolut hervorragend zu und jeder probierte das Maximum zu erreichen.

    Wenn wir mit unseren eigenen Stärken und Entwicklungspotentialen weiter im Einklang sind, können wir den Herausforderungen positiv begegnen.

    Nathanael Bordne auf Automatismussuche

    Ein gutes Rezept wie es sich in Langensteinbach später herausstellte. Vornehmliches Augenmerk innerhalb vier Disziplinen für Nathanel war der Hochsprung, auch für die bestehenden Süddeutschen-Meisterschaften gewappnet zu sein. Der Auftritt in Langensteinbach sollte dem technischen Feinschliff dienen. Er reitet weiter auf einer Erfolgswelle und bestätigte seine Hochform. Der 17 Jahre alt gewordene Athlet ist nach wie vor eine Lebensversicherung für die Leichtathletikabteilung geworden. Weiter möchte der Trainer nicht, dass er sein Talent verschwendet und es sollte ein Weckruf für ihm sein.

    Er ist ehrgeizig, strebsam und voller Enthusiasmus. Erneut überquerte er im Hochsprung die Höhe von 1,80 m erfolgreich und entzückte das Publikum. In der Sporthalle sorgte er mit seinen hohen und sehenswerten Sprüngen für Bewunderung und löste eine tolle Stimmung bei den jüngsten Athleten der unteren Altersklasse aus. Es täuscht aber darüber hinweg,  korrigiert der Trainer, dass er sich auch Unachtsamkeiten leistete, aber der Sieg war verdient. Es folgten jeweils drei weitere klare Siege.

    In seiner Altersklasse gab Nathanael weiter die Marschrichtung vor, zunächst im Kugelstoß. Er düpierte im letzten Versuch die Konkurrenz und machte alles klar mit 11,41 m. Ähnlich verlief der Weitsprung. Da sprang er 5,29 m und konnte sein Erfolgskonto weiter ausbauen. Davor im Sprint ließ er nichts anbrennen und siegte, obwohl er im zweiten Lauf den Start fast verpasst hätte!.

    Lasse hatte die Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen, aber am 09. Februar wird es in Ulm ernst. Das klingt aber nicht gerade nach Wertschätzung, sondern eher nach kaltem Kalkül. Nun keine Aufregung. Für Kleinigkeiten braucht man einfach Aufmerksamkeit.

    Da er keine Sportskanone ist braucht er sich nicht wirklich zu wundern, warum er sich manchmal schwach und antriebslos fühlt. Oft bekam er die Quittung dafür. Da sollte er sich wirklich um seine Ausdauer Gedanken machen.

    Am heutigen Tag in Langensteinbach, meisterte Lasse speziell im technischen Bereich die Herausforderungen relativ leicht.

    Arne ein Perfektionist der sich das Leben im Sport relativ schwer macht. Die Richtlinien sind bekannt! Zuverlässigkeit und Konzentration ist notwendig um effizient Aufgaben zu erledigen. Allgemein sollte Arne seiner Aufgabe entspannter nachgehen. Es bedarf einer gewissen Klarheit und Selbstsicherheit, bis das Selbstvertrauen ausreichend entwickelt ist. In Langensteinbach war er hellwach und geistig flexibel.
    Mit seiner Energie und seiner positiven Grundeinstellung steckte er seine Kameraden beträchtlich an, obwohl er kein Anhänger von wilden oder spektakulären sportlichen Aktivitäten ist.

    Benjamin feierte einen erfolgreichen Einstand in seinem ersten Hallenwettkampf. Er konnte das nötige Maß an Erholung und Abwechslung genießen. Mit Praxisrückstand überraschte er sich selbst und sorgte für willkommene gute Leistungen. Mit viel Spaß konnte er sein Debüt genießen. Solche Tage gibt es, und sie gehen auch wieder vorüber.

    Der Wettkampf von unserem Trio U16 in der Reihenfolge.  

    Zum Beginn des Wettkampfes erzielte Lasse für sich ein Spitzenergebnis im Hochsprung. Er setzte überraschend bei 1,58 m eine besonders für ihn feine Duftmarke. Glückspilz des Tages Benjamin. Er schaffte unerwartet die Höhe von 1,55 m. Nicht weit hinten Arne, der sich trotz Anlaufschwierigkeiten ein bisschen plagte, übersprang seinerseits 1,52 m. Alle drei Athleten freuten sich über ihre persönliche neuen Bestleistungen. Was für ein Einklang. Nach einer kurzen Pause stellte Lasse und Nathanael jeweils einen neuen Vereinsrekord im Kugelstoß auf.

    Für Lasse rücken die Württembergischen Meisterschaften immer näher und er wurde gefordert. Er darf sich eine minimale Chance in Ulm ausrechnen, obwohl er wenig Wettkämpfe hinter sich hat. Er steigerte sich ständig bei jedem Versuch mit Weiten von über 12 m. Mit Flexibilität und Spontanität wird es helfen mit jeder Situation zurechtzukommen. Überragend sein weitester Versuch. Er verzauberte das 4 kg schwere Wurfgerät bis 12,56 m weit. Er wagte ein paar Mal mutig richtig ins Risiko zu gehen, aber blieb immer ruhig. Arne verbesserte sich erfreulich mit einer erreichten Bestweite von 9,47 m und eroberte damit Rang zwei. Auf dem dritten Rang überraschend Benjamin. In dieser Disziplin tat er sich schwer, aber ist eindeutig verbesserungsfähig.

    Auf dem ultrakurzen Kurs 2x 30 m Sprint kam Arne bestens zurecht gefolgt von Benjamin und nur wenig dahinter Lasse. Zu passiv war er am Start kam zweimal nicht auf Hochtouren und wurde trotzdem Dritter.

    Der Weitsprung blieb bis Ende sehr spannend. Lasse blieb auf der Lauer. Zwischen Arne und Benjamin stand fest: es wird kein Geburtstagskind zwischen beiden geben. Jeder kämpfte mit neuen Bestweiten, um Führung und Sieg für sich zu entscheiden. Der Traum einen Sieg zu feiern wurde bei Benjamin wahr. Er hatte einfach die besseren Reserven.

    Erfolgreichster Podiumsammler war an heutigem Tag Nathanael Bordne U18 mit 4 Siegen ungeschlagen. Lasse Schulz M15 errang 2 Siege, Arne Schwarz M15 und Benjamin Supke M15 je ein Sieg. Dazu verbuchten unsere Athleten U16 noch 4 Mal Podestplätze als zweit Platzierte und „last but not least“ 4 Mal den dritten Rang.

    So erfolgreich war die Leichtathletikabteilung bisher noch nie. Gratulations für diesen Erfolg!

    Fazit: Grundsätzlich ist der Trainerjob anspruchsvoll. Man ist ständig unterwegs. An den Wochenenden ist es aber anders. Da stehen die Athleten im Rampenlicht. Wenn man einen Job hat, der einem so viel Spaß macht, dann sollte man diese gemeinsamen Moment genießen

    Schlussfazit:“The past has no power over the present moment.”

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 20 Jan
    20.01.2019 Sindelfingen

    20.01.2019 Sindelfingen

    „Time to shine“. Nathanel verpasst Sensation

    Sindelfingen-red./jack. Sinnbild für Leistung und Ausdauer. Inspiration und Beherrschung zugleich. Aktiv, energisch und unheimlich effektiv. Unbekümmert, mit Worten sparsam, eiskalt wie man ihn kennt. 

    Ein denkwürdiger Erfolg für die Leichtathletikabteilung. 

    Nathanael Bordne ist nach Lasse Schulz ein fester Bestandteil der erfolgreichen Leichtathletikabteilung geworden.

    So oder so sind die Baden-Württembergischen Meisterschaften ein tolles Event. Damit wird die Hallensaison ab jetzt von Highlights geprägt und das nur für diejenige die dabei sein dürfen. Sicher ist, dass Nathanael Bordne, fast einen Sahnetag erwischt hätte. Er setzte keine weitere Rekordmarke, für die Höhe von 1.85 m fehlt noch etwas Technik, sowie Übung. Das Rennen um den Hochsprungtitel war damit völlig offen, da Leistung gefragt wird. Die Hochspringer lieferten sich einen Kampf, alles oder nichts, und jeder Sprungversuch war hart umkämpft.

    Trotzdem war er bis zum Schluss auf Siegerkurs. Dabei erreichte er in Sindelfingen als stolzer Zweitplatzierter auf dem Podium einen verdienten Ehrenplatz.

    Besonderes Augenmerk lag auf dem Jungstar von Trainer Gilgien, der Erstmal bei einer Baden-Württembergischen Meisterschaft teilnahm. In seiner Persönlichkeit verbirgt sich als Merkmal eine unheimliche physische sowie moralische Stabilität und Sicherheit. Er verabscheut grundsätzlich halbe Sachen. Sein Verstand arbeitet praktisch und effektiv. Er vermittelt den Eindruck von Zuverlässigkeit und strahlt viel Selbstvertrauen aus, wenn er sich auf seinem Weg befindet.

    Frisch ausgeruht und voller Tatendrang geht Nathanael in seine neunte Leichtathletiksaison und wer weiß, was er noch für “Überraschungen” für uns bereit hält?

    Nathanel verpasst Sensation 

    Ein erfolgreiches Meisterschaftswochenende erlebte Nathanael Bordne und sein Trainer bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven und Jugendlichen U18.

    Durch seine positive Ausstrahlung gelingt es ihm zuversichtlich und erfolgversprechend in den Wettkampf einzusteigen. Nach und nach lernt er die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei 1,75 m leistete er sich wohl einen unnötigen Fehlversuch. Aber es gab überhaupt keinen Grund zur Verzweiflung für den weiteren Verlauf des Wettkampfes. Abgeklärt und magisch der Sprung über 1,80 m. Wahrhaftig galaktisch…… „Genial“.

    Aber ein Sieg fällt nicht ohne weiteres vom Himmel, sondern bedarf einer gründlichen Vorarbeit. Dennoch vereitelte Nathanael die Titelchance, als die Latte in der nächst entscheidenden Höhe aufgelegt wurde. Die Sprungleistungen sahen bei 1,85 m so unterschiedlich aus und damit war nichts auszurichten. Unkonventionelle Anläufe bis zum Absprung folgten als Ursache. Etwas Seltsames und ungewöhnliches trat bei der Siegerehrung ein. Es standen drei Athleten auf dem Podium zusammen auf dem zweiten Platz. In diesem Sinne ist in Frankfurt am 02.02.2019 alles zu erwarten. Wir werden herausfinden was Nathanael seinen Gegnern voraus hat.

    Einmal mehr war der Biorhythmus nicht zu bestechen. Die Kurven lügen nicht, zwei Kurven wiesen in die Tiefe. Diese Muster wiederholen sich regelmäßig. Jeder Zeit kann der Biorhythmus aus der „Synchronität“ laufen. Die Biorhythmen haben auch eine gegenteilige oder sogar inverse Frequenz. In der Regenerationsphase und bei einem Durchschnitt von minus 47% ist keine Gutmachung möglich. Schlimmer diesmal: die physische Kurve zeigte minus 92 %. So wusste der Trainer alles über seinen Athlet. Genauso lernen u.a. seine Teamkameraden als faire Verlierer Situationen zu akzeptieren, und so fällt es auch nicht so schwer,  mal einen Fehler einzugestehen. Ebenso ist es eine Tatsache, dass durch Berücksichtigung des Biorhythmus sehr positive Erfahrungen gemacht werden. Mit Gefühl kann man gefährliche Situationen wie z.B. einem Unfall aus dem Weg gehen. Selbst die Mathematik kann sich trotz ihres Anspruchs auf Genauigkeit und Sachlichkeit nicht herauslösen.

    In Frankfurt wird es sicherlich zu einem Showdown kommen. Hier hat Nathanael die Chance erneut alles gut zu machen.

    Erst sollte Nathanael neue Kräfte sammeln, dann kann er wieder aktiv werden. 

    Nicht umsonst kommen solch erfreuliche Ereignisse zustande. Das ist Trainer Jack zu verdanken, er versteht was fordern und fördern heißt.

    Schlussfazit: Nach diesem Erfolg wird Nathanael sein Identitätsbewusstsein in aller Regel noch zusätzlich stärken, aber ein Schritt wird nach dem anderen gemacht.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 29 Dez
    29.12.2018 Offenburg

    29.12.2018 Offenburg

    Offenburg-red./jack. Offenburg leistet…..

    ……und bekommt Anerkennung und Begeisterung. Die prächtige Leichtathletikhalle bietet für ambitionierte Athleten offenbar entscheidend bessere Trainingsmöglichkeiten. Es ist klar zu erwarten, dass in dieser Region eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Sportunterricht in einer kurzen Zeit statt gefunden hat.
    Da wir weit entfernt unter diesen Bedingungen trainieren, ist unsere kleine Fördergruppe an Persönlichkeit und Überzeugung gewachsen. Mit dieser Voraussetzung und Blick voraus entstand die Möglichkeit, unsere besten Athleten der Leichtathletikabteilung im Glaspalast in Sindelfingen trainieren zu dürfen.

    “Stress ist nicht das, was einem geschieht, sondern wie man darauf reagiert.”
    …das heißt auch kraftvoll auftreten und keine Zurückhaltung wenn das Gefühl da ist, man könnte Bäume ausreißen. Bekannt ist, man braucht eine perfekte Leistung, um ganz oben zu stehen.
    Es war eine spontane Entscheidung sich mit den Athleten kurz vor Jahresende zu freuen, die sich noch einen Podestplatz erkämpfen wollten und mitleiden, wenn der Traum von der Medaille platzt.

    In Offenburg herrschte im Team große Harmonie. Ein Zeitpunkt, eine neue Möglichkeit wurde ausgenutzt um sich nicht den Neuerungen zu versperren. Abstand von den Jahresfeiern gewinnen und neue Energie zu tanken.

    Unsere Athleten starteten jeweils in drei von vier aufgeschriebenen Disziplinen: 60 m, Hoch und Weitsprung.
    Ein wahres gutes Training unter Wettkampf Bedingungen.
    Mit Verstand und Gefühl war die Ausnahme für Samantha Hübner (W13), die die Gelegenheit wahrnahm in einer höheren Altersklasse starten zu dürfen und es wurde bei den W14 Riege ein sachliches und zuverlässiges Auftreten. Für Samantha ging es vor allem darum, wichtige Wettkampferfahrungen für weitere Einsätze zu sammeln. Dadurch konnte sie zwei neue Vereinsrekorde aufstellen. Wie man sieht: Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen. Die Platzierungen sollten auf jeden Fall keine Rolle spielen. Im Wettkampf lief sie dennoch einen beherzten 60 m Sprint in 9,35 Sekunden und schaffte im zweiten Anlauf nach Sindelfingen ein neuen Vereinsrekord über diese Distanz. Im Hochsprung war mit der Höhe von 1,25 m Schluss. Noch ein bisschen Geduld und sie wird das Niveau erreichen, wo sie im Prinzip hin gehört.

    …..Lasse Schulz wartet geduldig auf einen Wettkampf mit u.a. der Disziplin Kugelstoß. Bis Löffingen am 12. Januar 2019 ist es soweit. Bewegung im Sport sollte weiter diese Spannung abbauen. Lediglich konnte er sich mit drei persönlichen Bestleistungen nun mal erst drauf freuen.
    Relevant ist das Programm der nächsten elf Monate und dies sieht sehr anspruchsvoll aus. Bei den drei Wurf-disziplinen wird er sich bei den Württembergischen sowie den Süddeutschen-Meisterschaften, die in Koblenz stattfinden werden, sich wohl in allen Disziplinen gegen einen starken Konkurrenz auseinander setzen müssen. Deshalb ist die Grundschnelligkeit für einen Werfer notwendig und nicht außer Acht zu lassen. Die Saison ist noch lang. Er ist sicher noch nicht da, wo er sein möchte, aber heute war das schon ein wichtiger Schritt.
    In seinem Alter ist es Zeit, dass er auch in den anderen Disziplinen Ergebnisse heraus fährt.
    Im Sprint blieb er erstmals unter neun Sekunden und sprang im Hochsprung die schon lang ersehnte Höhe von 1,50 m. Bei 1,55 m machte sich ein Trainingsrückstand bemerkbar und scheiterte die drei nächste Versuchen. Körperlich wirkte er noch nicht so stark wie in der abgelaufenen Bahnsaison.

    …..Nathanael U18 (M17) konnte zwei hervorragende Siege belegen.
    Für Nathanael resultierten drei tolle Leistungen und ein doppelter Sieg für die Leichtathletikabteilung in diesem Kalenderjahr. Er lief die 60 m Sprint in guten 8,07 Sekunden und konnte seine persönliche Bestzeit seit Anfang Dezember nicht unterbieten.
    Im Weitsprung zeigte er dagegen gute Nerven und dieser Wettbewerb blieb spannend bis in der Schlussphase. Die Entscheidung fiel im fünften Versuch. Nathanael konnte allerdings mit einem hervorragenden Satz von 5,50 m an die Spitze setzen und gab diese Platzierung auch trotz hartnäckiger Angriffe bis zum Ende nicht mehr ab. Mit seinem Sieg hat Nathanael auch gleichzeitig eine weitere Bestmarke in der Vereinsrekordliste aufgestellt
    Erster Auftritt im Hochsprung mit 1,75 m, wobei gegen Ende des Wettbewerbes die Spritzigkeit merklich fehlte. Als auffälligster Beweis seines Könnens sollte ein dementsprechend positives Ergebnis zustande kommen. Mit diesem Ergebnis gelang ihm der zweite Sieg des Tages. Er zeigte dabei, dass man Ihn in dieser Disziplin auf dem Papier haben sollte, aber in der Tat bleibt er, „Meinung des Trainers“, weiterhin unberechenbar. Damit sorgt er für Wirbel und provoziert seine Mitmenschen, immer wieder die eine oder andere Kontroverse. Mit der Qualifikation in der Tasche hat er schon eine Sorge los. Den Wettkampf konnte er frei und locker angehen und sich voll auf die Technik konzentrieren.
    Zudem hat er ein anstrengendes Hochsprung-Programm vor sich und weiß schon einiges im Detail. Am 20.01.2019 finden die Baden-Württembergischen Meisterschaften in Sindelfingen statt. Zwei Woche später die Süddeutschen Meisterschaften in Frankfurt-Kalbach. Da wird er einen gehörigen Kraftaufwand brauchen, da die Konstellationen bis dahin „siehe Biorhythmus“ laufend stark schwanken. Wir sind gespannt auf weitere Resultate vom kommenden Wochenende.
    Über den Jahreswechsel sei für unsere Athleten nur kurz Entspannung angesagt.

    Fazit:„Stress ist nicht das, was uns widerfährt, sondern unsere Reaktion darauf. Und unsere Reaktion ist unsere Wahl.“ Wir müssen das Niveau wegen klassischer Defizite unseres gesamten Leichtathletiksports deutlich heben” Das geht am besten durch Basisarbeit. Kinder sollen künftig nicht nur das Turnen erlernen, sondern auch das Richtige Laufen – Springen und Werfen und der Moral dieser Sportart neuen Schub zu verleihen. Da kann man das Beispiel Offenburg nehmen. Kein Interesse in der Schule und im Verein kann keine Goldgrube werden. Sicher ist die Faulheit eine Angewohnheit auszuruhen, bevor man müde ist….

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 07 Dez
    07.12.2018 Sindelfingen

    07.12.2018 Sindelfingen

    Sindelfingen-red/jack. Beim Start ins neue Leichtathletikjahr haben wir Verbesserungspotenzial.

    Unser zweiter und folgender Auftritt war Sindelfingen. Ein Duo mit Samantha Hübner W13 und Nathanael Bordne U18, nahmen am Freitag Abend an einem Zweikampf-Sprint im Glaspalast teil. Keine Podestplätze, aber stattdessen 3 neue Vereinsrekorde. Gott sei dank haben wir noch eine lange Saison vor uns, in der unsere Athleten zeigen können was in ihnen steckt, nämlich Kampfgeist, Moral und Siegeswillen…

    Unsere Athleten zeigten bei diesem Nikolaussportfest allesamt eine aufsteigende Kurve im „Speed“ Bereich.

    +++ Nathanael ist definitiv stabiler geworden und ich glaube, dass er auch körperlich besser dasteht”, stellte der Trainer fest. Nun wird bei Nathanael der Hochsprung im Jahre 2019 anscheinend wohl weiter bestehen. Nicht vorrangig, aber wichtig, werden die Mehrkampfteilnahmen in Anspruch genommen, um dem Inhalt des Programms gerecht zu werden.

    +++ Der Wettkampf in Sindelfingen sollte Samantha dazu dienen, den Anschluss zur Spitze und Rhythmus nicht zu verlieren. Wie der Trainer prophezeit, steht Samantha ein schön erfolgreiches Jahr 2019 bevor, sowie Nathanael. Sie ist zwar sehr streng mit sich selbst, aber sie sollte ihre eigene Messlatte nicht so extrem hoch legen. Der Trainer kennt die Problematik aus eigener Erfahrung und wird selbstverständlich seine Athleten wertvolle Tipps geben.

    Die Grundschnelligkeit ist so wichtig und darf nicht außer Acht gelassen werden, für Athleten, ob sie Werfer, Springer oder Sprinter sind. Außerdem ist jetzt der Moment gekommen, um diese endlich in die Tat umzusetzen und erfolgreich zu Ende zu bringen. Unsere beiden Wettkämpfer freuten sich einfach drauf und zeigten damit mehr Spontanität. Die aktuelle Zeit kann im Moment durchaus als cool bezeichnet werden. Athleten brauchen ständig Abwechslung und neue Impulse, um die Langweile zu vertreiben.

    Konditionell war Samantha in guter Form. Sie lief die 30 m fliegend zweimal, da in ihrem Anlauf eine Lichtschranke defekt war. Nach einer kurze Unterbrechung lief sie erneut und resolut die Distanz in 4,09 Sekunden und stellte einen neuen Vereinsrekord auf. Ein Zehntel fehlte zur nächste Herausforderung über die 60 m. Beim Startschuss fehlte die ausreichend frische Explosivität.

    Nathanael lief seinerseits die kürzeste Strecke in 3,42 Sekunden und krönte seine Leistung als neuer Vereinsrekordhalter in dieser Disziplin. Anschließend schaffte er die 60 m in 7,90 Sekunden. Identisch wie bei Samantha fehlte ihm auch hier ein Zehntel zum „Vereinsrekord Double““. Im Hinblick auf die Mehrkämpfe (5.-K.) auf der Bahn versuchte Nathanael erstmals über 400 m zu laufen. Neugierig waren wir auf die Endzeit: 66,49 Sekunden die etwas unter Wert anzunehmen ist. Da er auf der Außenbahn zugeordnet wurde, musste er sein Tempo selbst bestimmen. Ohne Erfahrung war er schon verunsichert. Nun ist er eine neue Erfahrung reicher.

    Die Leichtathletik ist ein einzigartiges Puzzlestück, das man ständig verbessern kann. Nicht jede Situation kannst Du ändern. Deine Gedanken schon! Man lernt ja schließlich nie aus.

    “Statistiken sind gut, aber dem Trainer geht es darum, was der einzelne mehr kann“.

    Intensität und Häufigkeit des Trainings sind dann genau richtig, wenn man sich gut fühlt, sich verbessert und keine Probleme, egal welcher Art, durch das Training bekommt.

    Fazit: Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.  Auch im Alphabet kommt Anstrengung vor Erfolg.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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