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  • 22 Apr
    22.04.2019 Haslach im Kinzigtal

    22.04.2019 Haslach im Kinzigtal

    Haslach im Kinzigtal-red./Jack. Motivation für die ganze Saison – Aktuell Landesbester im Kugelstoß 

    Lasse nahm den weiten Weg nach Haslach ins Kinzigtal auf sich, um sich abwechselnd mit Werfern aus anderen Regionen und Hessen zu messen. Dabei auch viele Nachwuchs-Mehrkämpfer, die den 10. Haslacher Werfertag als wichtigen Test nutzten.

    Exzellente Leistungen zeigte der Leichtathletiknachwuchs am Ostermontag beim Haslacher Werfertag, das wie in jedem Jahr durch die fast familiäre Atmosphäre und die athletenfreundliche Organisation gute Rahmenbedingungen bot. Die angenehme Frühlingssonne ließ die Sportler wesentlich leichter angehen und die warmen Temperaturen, die im Laufe des Tages stiegen machten alle lebensfroh. Dabei sprang eine ganze Reihe von guten Leistungen heraus.               

    Mit Freude als aktiver Wettkämpfer hat man seine eigenen Vorstellungen, was Weite angeht. Und das zu realisieren ist die hohe Kunst, denn Trainingsergebnisse zählen leider im Wettkampf nicht. Im Training ist Wurf und Stoß in Serie möglich. Beim Wettkampf nerven oftmals lange Warte Zeiten, die auf Grund hoher Teilnehmerzahlen von einem Versuch zum nächsten erfahrungsgemäß entstehen müssen. Trotzdem, sich dann im laufenden Wettkampf von Versuch zu Versuch systematisch zu steigern, ist die hohe Kunst, und diese Möglichkeiten sind jedem Wettkämpfer geboten. Im Wesentlichen ging es in Haslach darum, dass das im Training dieser Woche auf dem Hohenheim Sportplatz durchgezogen wurde, im Wettkampf umgesetzt wird.

    Die Macht aufteilen und Loyalität erzeugen. 

    Entscheidungen werden nur gemeinsam, zwischen ermutigtem Sportler und ambitioniertem Trainer getroffen. Das Recht des Athleten wird respektiert wie er seinen Sport betreibt. Im Gegensatz schlechte Trainer sind starr und unflexibel und treffen Entscheidung allein, wobei sie sich zwanghaft an Ihre Macht klammern, (s. Trainer im Verband). Insbesondere unterstreicht der hochtalentierte Lasse erneut seine Extraklasse im Kugelstoß und es sieht weiterhin erfreulich aus.

    Lasse Schulz überzeugt.

    Was er ausstrahlt, bekommt er zurück, glasklar. Es gelingt ihm besser jetzt als zu anderen Zeiten, aber er sollte sich nicht überfordern. Den Spaßfaktor höher zu dosieren ging er einfach in den Tag hinein! Kein Einfall ist absurd. Mehr noch: Alles auf einmal anpacken und Kräfte vernünftiger einteilen, das stärkt die Vertrautheit. Was von Herzen kommt, stößt auf Verständnis.

    Im gesamten Starterfeld sicherte sich Lasse (M 15) zwei Siege (Speer und Kugel) und einen zweiten Platz im Diskus.

    In der Bedeutung zurück standen an diesem Tag von vorneherein der Speerwurf und der Diskuswurf.

    Den Anfang machte Lasse beim Speer. Die verdeckte Aufregung war ihm ein bisschen anzusehen. Stress und Nervosität waren mögliche Folgen einer unterdrückten Vorstellungskraft. Aber auch so konnte er nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einer akzeptablen Weite von 39,97 m aus dem Werferfeld gehen.

    Es lief aufgrund technischer Fehler nicht optimal, da wichtige Korrekturen zukünftig nötig sind. Leider kamen die Würfe durchweg zu hoch, ansonsten wären sicherlich noch größere Weiten möglich gewesen. Trotzdem durfte Lasse sein Talent auch als Werfer unter Beweis stellen, mit Würfen die nahe an die 40 m Grenze kamen. Es herrschte noch eine leichte aber ziemlich frische Brise und die Athleten litten darunter. Gute Ansätze waren ebenfalls bemerkbar. Nach einer zuletzt ansteigenden Formkurve blieb er etwas hinter den Erwartungen zurück.

    Zufriedenstellender Einstand beim Diskuswurf mit neuem Vereinsrekord

    Beim Diskuswurf beförderte er die Scheibe auf die neue Bestleistung von 34,48 m und konnte ebenso den Diskus-Vereinsrekord um 4 cm hochschrauben, trotz leicht drehendem Gegenwind. Weitere Würfe über 33 Meter rundeten das positive Bild ab. Einen zweiten Platz in dieser Disziplin konnte er leicht erdulden.

    Inzwischen bastelt Trainer Gilgien intuitiv an einer neue Technik an die sich der Athlet sicher anpassen kann und Spaß machen wird. Die Erfolge im Kugelstoß sind der Beweis dafür, dass er jeden schlagen kann.

    Fünf Starts, ununterbrochen fünf Siege und neue Vereinsrekorde. Lasse Schulz brilliert im Kugelstoß

    Zum fünften Mal hintereinander war Lasse eine Klasse für sich im Kugelstoßwettbewerb. Insbesondere unterstreicht der talentierte Lasse erneut seine Extraklasse im Kugelstoß und übertraf alle Erwartungen. Mit der gebrochenen 14 m Geschichte wurde ein neues Kapitel geschrieben. Vom Anfang an und bei allen weiteren Stößen zeigte er wahrlich eine zunehmende Sicherheit. Gleich fünf Mal schlugen Würfe jenseits der alten Rekordmarke von 13,64 m Meter ein. Alles fing ab dem zweiten Versuch mit der Weite von 14,08 m richtig an. Im dritten Versuch wurden 14,20 m gemessen und im vierten Versuch warf er alles in die Waagschale und wurde dafür mit 14,32 m belohnt.

    Lasse darf sich damit schon jetzt einen Platz in zwei Disziplinen unter den „Top Ten“ in der Landesbestenliste der Zukunft sicher haben sowie der „Top Three“ im Kugelstoß. In die deutsche Bestenliste machte er in seiner Paradedisziplin einen Sprung nach vorne auf Platz fünf.

    Auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden, war es trotzdem ein gelungenes Wochenende für den Trainer made in der Schweiz Jean/Claude Gilgien und seine Schützlinge.

    Fazit: Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 13 Apr
    13.04.2019 Bruchsal

    13.04.2019 Bruchsal

     

    Bruchsal-red./jack. Ein bewegter Tag mit unerwarteten Leistungen

    Am 13.04.2019 fand der 3.LO Bruchsaler Werferpokal mit Bahneröffnungswettkämpfen in Bruchsal statt.

    Ein großes Teilnehmerfeld war bei der Bahneröffnung am Start – ein herausragender Zuspruch, der aber auch die eine oder andere Herausforderung für alle Beteiligten bedeuten konnte. Viele Athleten nutzten die Chance die frühe Form zu testen, und es purzelten diverse persönliche Bestleistungen, die für die/den eine/n oder anderen von Bedeutung zur Verbesserungen der Vereinsrekorde führten. Die Ergebnisse bestätigen einmal mehr, dass der Mehraufwand im Wintertraining bei allen die ersten Früchte trägt.

    Das Wetter war sehr frühlingshaft aber kühle Temperaturen herrschten den ganzen Tag. Vier Teilnehmer der Leichtathletikabteilung, (was selten vorkommt), haben sich mit Athleten der Region Bruchsal und Umgebung gemessen. In Bruchsal beteiligten sich vorrangig Samantha Hübner W13 und Lasse Schulz M15 beim traditionellen Werferpokal der TSG, ein Dreikampf in den Disziplinen Kugelstoßen, Speer und Diskuswerfen. Selbst Teilnehmern wie Arne M15 und Nathanael Bordne U18 konnten einzelne Disziplinen bestreiten um ihre körperliche Fitness zu überprüfen. Das war die 70 Minuten Anreise wert um an den Start zu gehen. Zum Saisonauftakt entschädigten sich alle dafür mit guten Leistungen. Der Auswärtswettkampf verlief für unsere Athleten durchschnittlich nach Wunsch. Neun Podestplätze und insgesamt 6 neue Vereinsrekorde konnte man in die Rekordliste eintragen, davon vier von Samantha Hübner W13 diesmal im Alleingang.

    Für den Trainer ging es noch einmal um einen Gesamteindruck für den jetzigen Zeitpunkt der noch sehr jungen Saison. Die Athleten hatten die Chance zu überraschen – oder zu enttäuschen. Der Trainer vergisst nicht: die Athleten brauchen Spielraum für Zufälle, (nur wenn es sein soll…), solange sie ihrer selbst nicht ganz sicher sind. Fitness steigert das geistige Leistungsvermögen aber nur langsam an.

    Was Samantha tut, tut Sie mit voller Leidenschaft.

    Im Kugelstoß stand sie vermutlich unter vermehrte Nervosität und kam schwer in die Gänge, ein Grund dafür, dass sie bisher wenige Wettkämpfe absolviert hatte. Das führte unverzüglich leicht zu Verbitterung. Der Trainer nahm dabei die Athletin in Schutz, bevor man sich in erster Linie selbst schadet. Diese Nervosität wollte nicht mehr so richtig weichen.

    Für Samantha begann der Wettkampfbetrieb mit 30 Minuten Verspätung. Sie nahm neben Lasse Schulz an einem Dreikampf mit den Wurfgeräten teil. Der erste Wettbewerb, der Kugelstoß. Nach drei Versuchen klatschte nun die Kugel bei 6,03 m auf den Boden. Das schwache Abschneiden kostete Samantha am Ende den dritten Platz.

    Körper und Geist schienen ausbalanciert und kraftvoller in dem nächsten Wurfwettbewerb zu sein. Gutmachung war eine Selbstverständlichkeit einen vorderen Platz (sogar Podium??) zu ergattern.

    Beim Diskuswerfen war die Freude groß, dass dieser Vereinsrekord, nun auf die neue Rekordmarke von über 20 m verbessert wurde. So schleuderte sie die Scheibe bis auf 20,65 m

    Die Eindrücke vom Training im anschließenden Speerwurf wurden in Bruchsal mit der erreichten Weite von 24,34 m bestätigt. Sie errang einen dritten Platz in der Einzel Wertung, aber der Rückstand im Dreikampf-Wettbewerb für einen dritten Platz betrug ärgerliche fünf Punkte.

    Wegen fünf Punkte hat sie einen Podestplatz verpasst, machte aber mit Platz vier auf sich aufmerksam mit insgesamt vier persönlichen neue Bestleistungen, die gleichzeitig neue Vereinsrekorde bedeuteten.

    „über den Wolken”

    Zweiter Werferdreikampf Pokalerfolg innerhalb von sieben Tagen für Lasse Schulz M15. In ihm brodelt es zurzeit förmlich. Der Speerwurf ist nun eine Disziplin, die immer mehr in den Vordergrund rückt. Mittlerweile wartet er nur darauf, wieder „einen rauszuhauen“, wie es im Jargon heißt, um zu beweisen, dass sein Platz in den Top „Five“ der Württembergische Jahresbestenliste bestimmt kein Zufall ist. Er krönte seine Leistung mit einem sicheren zweiten Platz. Mit 30 Punkten Rückstand in der Dreikampfwertung konnte er später das Blatt grandios umdrehen.  

    An Selbstdisziplin und Realitätsbezug fehlte nichts. Von diesem Kampfgeist und Willen kann sich manch ein Sportler eine Scheibe abschneiden.

    Lasse erneut mit dem Rekordstoß zum Werferdreikampf Erfolg.

    Vor dem abschließenden Diskuswerfen zeigte Lasse im Kugelstoß keinerlei Ermüdungserscheinungen. So taumelte er dem Sieg im Kugelstoß praktisch im Alleingang entgegen. Er ließ einigen Konkurrenten die im Kader sind nicht den Hauch einer Chance. Seinen sechsten Sieg in diesem Jahr im Kugelstoß.

    Im dritten Versuch war Lasse plötzlich nicht mehr wieder zu erkennen. Er war nicht mehr zu stoppen und spielte sich in einen Rausch. Aber er kann sich ja eigentlich fast nur selbst schlagen. Wachgerüttelt schleuderte er im dritten Versuch die Kugel zum zigsten Mal über die 13 m Grenze. Magisch allein die 13.64 m die gemessen wurden. Er übernahm die Spitze im Dreikampfwettbewerb mit sage und schreibe 49 Punkten. Er stellte dabei und zum dritten Mal hintereinander einen neuen Vereinsrekord und schaffte, was keine Nebensache ist, sehr erfreut die direkte Qualifikation für die Süddeutsche-Meisterschaften im Juni in Koblenz.

    Im Moment ist Lasse in dieser Disziplin wie von einem anderen Stern. Ich ziehe den Hut und verneige mich vor so einer Leistung, so der Trainer wörtlich.

    Die 33,99 m im Diskuswurf konnte Lasse ruhig angehen! Aber der Vorsprung schmalz beträchtlich. Von dem sicher ausgebauten Polster von 49 Punkten blieben noch 20 Punkte als Guthaben in der Endabrechnung übrig. Den Pokal der Jugendklassen M15 nahm Lasse Schulz nach einer eindrucksvollen Vorstellung gerne entgegen und mit nach Plieningen.

    Die Leichtathletikabteilung wünscht Lasse noch viele weitere schöne, triumphale Momente!

    Erstes Fazit:….. Es ist nicht so ganz einfach, sich auf Dauer so richtig fit zu halten. Kennen Sie das Sprichwort: “Wer nicht hören will, muss fühlen?”

    Für Arne und andere Athleten war der Wettkampftag nicht das reinste Vergnügen. Trotz schlechter Planung zogen die Organisatoren den Zeitplan dennoch streng durch. Bei mehr als einer stündlichen Verspätung mussten die Athleten zwangsläufig den gestarteten Wettbewerb unbeendet endgültig unterbrechen. Am schwersten betroffen ging es Arne mit dem Weitsprung und Kugelstoß. Unter diesen Umständen litten die Ergebnisse in einigen Disziplinen stark darunter.

    Unverständlich das Endergebnis über die 100 m Sprint im ersten Vorlauf. Als zweiter im Ziel musste er sich mit einem vierten Rang begnügen. Nach reiflicher Überlegung haben wir keinen Protest eingelegt. Sicherlich stimmte die Zeitmessung nicht ganz, da am Anfang mit den Hürdenläufen die Elektronik mehr als ein paar Mal versagte.

    Glücklicherweise ist es Arne bewusst zu besseren Sprint-Zeiten in der nächste Zukunft zu gelangen. Die Saison ist noch jung. Wetten wir!?

    Arne ist noch in der Aufbauphase, dass muss nachdrücklich betont werden. Nachhaltig freute er sich riesig über seine zwar ein bisschen unerwartet erste Saisonbestleistung von 1,56 m im Hochsprung, die mit einem dritten Platz gekrönt wurde. Bei 1,60 m konnte er nicht mehr zusetzen und nach Meinung des Trainers gab er ohne Gegenwehr auf. Kreativ ist er, aber sollte konsequent die notwendigen Schritte einleiten. Verlässlichkeit ist ein Teil seiner natürlichen Persönlichkeit und verhilft zusätzlich zu starker positiver Inspiration. 

    Die letzte Herausforderung des Tages im Bereich Lauf waren die 300 m, wobei er sich schwer tat seine Kräfte am Ende des Rennens einzuteilen. Die erste 150 m sahen sehr couragiert aus und er konnte die „Pace“ mitgehen. Dann schwächelte er dem Ziel entgegen und trotzte sich mit 43,22 Sekunden in seinem ersten „outdoor“ Rennen auf Platz vier.
    Nathanael Bordne setzt unbeirrt seinen Weg fort und freute sich über die Bestätigung seiner Form. In beachtlicher körperlicher Verfassung präsentierte er sich im Sprint-Sprung-Stoß Bereich. Durch die heitere Abwechslung und innere Ausgeglichenheit konnte die Stimmung gehalten werden, trotz Zeitplan-Verschiebung.

    Ordentlich die Zeit über 100 m Sprint in 12,40 Sekunden aber nicht schnell genug den Vereinsrekord zu brechen. Es herrschte Gegenwind, da musste das Teilnehmerfeld hart kämpfen. Einen zweiten Platz erreichte er im Weitsprung mit einem Satz von 5,38 m im letzten Versuch. Eine Steigerung ist zukünftig sicherlich zu erwarten.

    Zwischenzeitlich sah der Kugelstoß äußerst erfolgversprechend aus. Nun siegte er mit der 5 kg schweren Kugel verdient und trotzdem überraschend mit 10,76 m.

    Wer die Kraft hat, der sollte Sie auch nutzen, Leistungsgrenzen sind zum Überschreiten da. Hier versuchte er sich im Hochsprung. Bis 1,72 m ging es tadellos nach oben, dann ab 1,76 m war die Puste aus. Man hätte sich mehr erhofft. Das war nichts! Der Plieninger war zu verhalten unterwegs und hatte deshalb große Probleme bei der Annährung zur Latte, obwohl die nötige Geschwindigkeit vorhanden war.

    Man konnte feststellen und hat wirklich gesehen, dass wir zusammenhalten und alle bereit sind zu arbeiten.

    Alle werden von Wettkampf zu Wettkampf besser. Nun sind die Osterferien im Gange und nach Absprache wird auf dem Sportplatz der Universität Hohenheim trainiert.

    Am Ende humpelte niemand vom Feld, das sagt alles. Fähigkeiten sind nichts ohne Möglichkeiten

    Fazit:  Mit Siegen steigen nun auch die eigenen Ansprüche. «Das Wort des Trainers hat auf dem Platz mehr Wirkung als daneben.»

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 06 Apr
    06.04.2019 Karlsbad-Langensteinbach

    06.04.2019 Karlsbad-Langensteinbach

    Karlsbad-Langensteinbach-red./jack. Für Jung und alt war eine Disziplinpalette (Kugel-Speer-Kugel) bei dem 42. Karlsbader Werferpokal als Dreikampf angeboten. Die sehr gut präparierten Anlagen erlaubten eine hoch interessante Veranstaltung für die Sportlerinnen und Sportlern zu werden, die allesamt einen schönen erfolgreichen Leichtathletik-Tag erwarteten. Viele Leichtathleten sind in guter Form und die Großereignisse mit Meisterschaften liegen nicht allzu weit weg.

    Eine Augenweide bleiben die spannenden Wurfdisziplinen, die regelmäßig für Glanzlichter sorgen. Neben athletischer Ausbildung müssen die Werfer eine gute Mischung von Schnelligkeit, Beweglichkeit und Technik besitzen. Diese Disziplinen werden von Jugendlichen gern mit Begeisterung angenommen. Bei diesen dreier „Events“ bekommen wir die Jugendlichen auch hautnah zu Gesicht. Um die Anlagen kümmern sich Fans, Begleiter und u.a. Trainer, was eine unmittelbar gute Stimmung und Atmosphäre macht, die von den Athleten mit guten Leistungen bestätigt wurden.

    Willenskraft und Selbstvertrauen sind bei Lasse ausgeprägter geworden. Darum ist er im Moment seelisch und körperlich besonders gut belastbar, aber die innere Stabilität sollte noch gestärkt werden. Gesundheitlich ist alles im grünen Bereich, dennoch sollten die Kräfte weiter richtig dosiert werden, sonst könnte bald die Puste ausgehen. Nebenbei schraubte Lasse sein Konto auf das oberste Podest, von 101 Punkten bis Ende des Jahres 2018 auf jetzt 115 am Wochenende.

    Drei Disziplinen standen also auf dem Programm, das macht wieder richtig gelenkig. Auf jeden Fall bekommt einem Sport an der frischen Luft besser als im Fitnesscenter. Mit Tatendrang tanzt Lasse derzeit gern auf mehreren Hochzeiten. Lasse ist längst auf dem Weg alle Siegrekorde zu brechen. Mit 13,49 m im Kugelstoßen, 40,90 m im Speer sowie 34,40 m im Diskuswurf konnte er drei persönlichen Bestmarken und Vereinsrekorde noch mal kräftig nach oben korrigieren.

    Lasse sprühte vor Elan und Tatkraft. Was er sich für diesen Tag vorgenommen hatte, packte er am heutigen Tag an. Als positiver Charakter setzt man sich immer durch.  

    Getreu dem Motto «Taten statt Worte» betreute der Trainer seinen Athlet zum notwendigen Erfolg und so glückte der Start im Sonotronic Sportpark-Langensteinbach.

    Kugelstoß. Dominanter Auftritt von Lasse. Er drückte dem Wettkampf gleich von Beginn an seinen Stempel auf. Einer der gewordenen Routiniers ist in dieser Disziplin Lasse, der mit dem besten Stoß von 13,49 m aufhorchen ließ.

    Speerwurf. Nach zwei Wettbewerben taumelte Lasse langsam zum Pokalerfolg. Im Dritten Versuch war es soweit. Wie vorausgesagt, die 40 m Grenze wurden gesprengt. Nach dem zweiten Platz konnte man noch keine Vorentscheidung feststellen.

    Diskuswurf. Bisher noch keine leichte Hürde für unser Aushängeschild, da die Technik alles abfordert. Dennoch drückte Lasse dem Wettkampf gleich von Beginn den Stempel auf. Doch… oweh!!!!, er hat sich einige Fehler geleistet. Er konnte die Führung leider nicht lange halten aber den zweiten Platz…..???…. ja!

    Die Chancen sind zwar vorhanden, doch irgendwie scheint plötzlich die Lockerheit für ein paar Sekunden verloren gegangen. Gratulation zum verdienten Pokalsieg wünscht die Leichtathletikabteilung.

    Ein Sonderlob spricht Trainer Gilgien seinem Athlet aus. «Lasse hat diesen Dreikampf redlich für sich gewonnen. Es zählen nur die Ergebnisse, da niemand interessiert ist, wie du es geschafft hast.»

    Fazit: Wer eine Athletiktrainingausbildung absolviert, lernt die Leistungsfähigkeit von Sportlern zu optimieren.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 30 Mrz
    30.03.2019 Murr an der Murr

    30.03.2019 Murr an der Murr

    Lasse Schulz der Nutznießer.

    Er schafft in zwei Disziplinen neue Bestwerte an der Murr.

    Spitzenplatzierungen mit zwei Podestplätzen zuoberst in seiner Altersklasse.

    Er lieferte erneut einen großartigen Wettkampf und die eigene Bestleistungen, Vereinsrekorde einbegriffen, wurden noch einmal gesteigert.

    Kein Mensch ist perfekt. Aber Lasse darf Mängel und wunde Punkte haben. Das verstehe nur wer kann….

    Erneut ein großer Erfolg für Lasse in dem schönen murrer Stadion.  Nicht nur Petrus trug mit den Wetterbedingungen bei, auch Helfer und Bewirtung legten sich in Zeug und freuten sich über die gelungene Veranstaltung. Lasse war der auffälligste Nachwuchsathlet in der U16 bzw. M15 und stand im Mittelpunkt des Geschehens (Kugel und Speer). In beiden Disziplinen brachte er seine Vereinsfarben von Anfang an in Front. Da war keine Hektik zu spüren. Information, Sicherheit und Solidarität verschafften dem Athlet das Gefühl ernst genommen zu werden, sowie Zusammengehörigkeit.

    Beim Werfertag in Murr zeigte der 15 jährige Leichtathlet von den Ergebnissen von Salem noch  „leicht verärgerte“  einmal mehr, dass sich Trainingsfleiß auszahlt. Der Hermannsportplatz in Murr war der richtige Ort sich nach etwas Anregendem umzusehen. In Murr lagen wir richtig! Besonders heraus ragte hier aber die allgemeine, solide Leistung des Jugendlichen.

    „Kompliment an die Organisatoren“, da leisteten die Kampfrichter und Helfer genaue Wettkampfarbeit. Die Athleten und Trainer waren damit sehr zufrieden. Lasse verschaffte sich Distanz mit wenig Wurftipps von seinem Trainer. Was vorige Woche von Bedeutung war muss heute nicht genau so wichtig sein. Vielleicht rutscht ihm mal ein Stoß über 14 m oder ein “Superwurf” über 40 m raus. Im Training hat er schon zeigen können, dass die derzeitige Bestleistung noch steigerungsfähig ist. Er ist überzeugt nicht weit weg zu sein, auch wenn er lieber ein besseres Ergebnis hätte. Nach einem Tiefpunkt hat Lasse bewiesen, dass er jeder Zeit bereit ist, Ergebnisse auf hohem Level erreichen zu können.

    Lasse Schulz sicherte sich den Sieg im Kugelstoß praktisch im Alleingang. In Murr strahlte Lasse viel Ruhe und Souveränität aus. Selbstsicher und technisch stark verbessert, bestaunten wir im ersten Versuch die Weite von 13,25 m und er reihte sich vorläufig auf Rang eins ein. Diese Führung blieb bis zum Wettkampfabschluss ungefährdet.

    Am heutigen Tag bewies Lasse wie er mental stark sein kann, insofern er sich keine Aussetzer zu leisten versprach.

    Der Wettergott war uns wieder einmal gewogen, da fast kein Wind zum spüren war. So gelang es ihm erstmals die 37 m Marke im Speerwurf zu knacken. Satte 37,74 m war das Endergebnis im vorletzten Versuch. Glückwunsch zu dem überragenden Auftreten.

    Der Trainer legt immer einen großen Wert auf konstante Ergebnisse, so dass man schon wirklich sehr gute Leistungen erreichen muss, um ganz vorne dabei zu sein. Alle diese Leistungen werden auch Aufnahme in den Kreis, Württembergische und Deutsche Bestenliste finden.

    Fazit: Neugier ist unsere Kraft

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 30 Mrz
    30.03.2019 Metzingen

    30.03.2019 Metzingen

    Der lange Weg zum Sieg beginnt früh….

    Über eine rege Beteiligung freuten sich die Organisatoren. Das sehr gut besuchte Sportfest der Leichtathletik in der Ösch-Sporthalle in Metzingen, war für Laurin Müller (M09) die letzte offizielle Station der Hallensaison. Dabei hatten sich zu diesem Event Athleten von der Region Reutlingen und der Umgebung eingefunden, die dies zumeist als Vorbereitung für die Bahnsaison nutzten.

    Unser jüngster Athlet hatte sich in Metzingen einer starken Konkurrenz zu erwehren und sammelte weitere Hallenerfahrung.

    Aus den Reihen diese Athleten reifen überaus erfolgsversprechende Talente heran.

    So sahen für Laurin die Wettbewerbe bei dem 27. Metzinger-Schüler-Sportfest aus:

    U10 -M09:  35 m Sprint / 35 m Hürden (Kegelhürden) – Hoch-Weitsprung vom Reutherbrett – Medizinballstoßen 1 kg.

    Nachwuchsathlet Laurin leistete erneut für seine Vereinsfarbe einen großartigen Wettkampf. Einen Achtungserfolg feierte er am Ende mit einem verdienten vierten Platz.

    Er trat sehr bestimmt auf, obwohl er zeitweise ebenso schüchtern und nervös sein konnte. Auf  jeden Fall durfte Laurin mit den bisher entstandenen Ergebnisse ausgesprochen zufrieden sein. Mit einem ausstrahlenden gelassenen Auftreten präsentiere sich Laurin in Metzingen und gab sich diszipliniert mit dem Sportprogramm des Tages. Betreut von seinem Vater, der sich gern Zeit genommen hat, startete Laurin den Wettkampf mit dem Medizinball -Stoß. Diese Disziplin entspricht noch nicht ganz seiner wahren Stärke und eine Platzierung als siebter mit 7,25 m von 24 Konkurrierenden, sicherte ihm zunächst mal einen Platz im Vorderfeld. Es folgte der Weitsprung. Vom Sprungbrett abgesprungen und siehe da, eine sehenswerte Weite von 3,17 m erzielt, jetzt an der vierte Stelle liegend. Eine Vorentscheidung stand bevor. Nun sollte der Sprint und Hürden-Sprint mehr Gewissheit bringen. Die gesamte Zeit von 11,7 brachte nicht mehr ein, aber den vierten Platz in der Gesamtwertung konnte er erfolgreich verteidigen. Gratulation dazu!

    Diesen Sporttag lies er weiter sportlich ausklingen. Und den Spaß nicht zu verderben lief er mit einer Mix-Staffel, in der er leider im Halbfinale ausschied.

    Damit unterstrich er, dass mit ihm auch auf der Bahn ab Anfang Mai zu rechnen sein wird.

    Ob in einzelnen Disziplinen oder im Mehrkampf, ob in der Staffel oder im Mannschaftswettbewerb, die Leichtathletik ist eine Sportart in der nicht nur der Körper, sondern auch soziales und geistiges der Athleten gestärkt wird. Dies steht für einen sicheren Standpunkt, Erfolg und erfreuliche Aussichten. Es geht darum, dass man bereits eine gute Basis besitzt, von der aus langfristige Perspektiven entwickelt werden können. Im zwischenmenschlichen Bereich findet man Sicherheit und langfristigen Rückhalt. Weitblick und Zuversicht ermöglichen auch eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensziel.

    Fazit: Wenn Du ein großes Ziel hast, ist Disziplin gefragt.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 23 Mrz
    23.03.2019 Salem (BA)

    23.03.2019 Salem (BA)

    In ausführlicher und anschaulicher Form werden die kommenden Werfertage berichtet. Mit wichtigen Zahlen, Fakten und Athleten wird jedes Kapitel ergänzt….. 

    Salem-red./ jack. Kein starrer Tagesablauf in Salem. Die Sonne brachte alles an den Tag!!!

    Lasse Schulz und Arne Schwarz starteten ins Abenteuer «Werfertag», bevor die Bahneröffnungen Anfang April statt finden werden. Dieser Schwerpunkt liegt saisonal bedingt eher im Winter und Frühling, wie jetzt gerade. Als einzige Vertreter Württembergs belebte unsere Teilnahme die Veranstaltung. Wie schon an der Regional-Meisterschaft in Sindelfingen steht Lasse in der Disziplin Kugelstoß wieder zuoberst. Diesbezüglich stellte er vier neue Vereinsrekorde M15 auf und weitere drei persönlichen Bestleistungen (PBL) auf.

    Arne behielt immer die Ruhe und Übersicht als Strategie die Unsicherheit zu vertreiben. Nun macht er sich heute klein, begrenzt sich, raubt sich Mut und sabotiert sich selbst. Dadurch bleibt die Kapazität limitiert und was er nicht versteht lehnt er ab. Arne neigt bei allem was er tut zu über großem Perfektionismus. Damit setzt er sich unnötig unter Druck, was sich letztendlich negativ auswirkt. Er sollte sich einfach nicht so sehr mit anderen messen. Er ist aufgrund seiner bescheidenen und doch zielstrebigen Art ein herausragender Botschafter für die Leichtathletikabteilung und somit prädestiniert.
    Nicht nur Sport schauen, selbst antreten. Dabei stand in Salem keins seiner Paradedisziplinen auf dem Plan. Begrüßt ist seine Teilnahme in Salem, was ihm mal richtig gut tat. Sport löst Spannungen und trennt von schlechten Angewohnheiten. Er ließ sich auf neue Erfahrungen ein, statt Ärger stillschweigend herunterzuschlucken, sondern auch stärker für seine eigenen Interessen einzutreten. Aktiv zu sein ist grundsätzlich für die Gesundheit wichtig, um Muskeln und Ausdauer zu trainieren und den Kopf frei zu machen. Er schielt oft auf das was andere können beziehungsweise haben, statt sich an dem zu freuen, was er selbst kann oder hat. Desto mehr Lebensfreude findet er, da „Teammate“ Lasse dabei ein sehr feinfühlige Zeitgenosse ist, der auch ohne große Worte weiß, was der andere fühlt und denkt. Als Sportler achten sie sich gegenseitig. So wird dieser Tag als arbeitsintensiv betrachtet, aber auch ereignisvoll.

    Lasse, mit Stil verschaffte er sich einen Auftakt nach dem Motto: so werfen, als wäre es das erste Mal – und Positives aus der Vergangenheit mitnehmen.

    Mit einem durchschnittlichen Energierythmus durfte er sich trotzdem alles zumuten, aber steht noch nicht im Zenit des Leistungsvermögens. Ganz besonders freut uns, dass Arne sich an diese nicht einfachen Wurf- und Stoß- Disziplinen erfolgreich herangewagt hat. Am Rande leistete er zwei neue persönliche Bestleistungen in den Disziplinen Kugel und Ballwurf.  

    In einer Traumgegend waren die Wetterbedingungen optimal. Es herrschte eine fast sommerliche Wettkampfatmosphäre, die den Sportlern förderlich war. Die Veranstaltung konnte zügig und reibungslos abgewickelt werden. Damit wurde der Wettkampftag mit dem Kugelstoß eröffnet.

    Des Guten zu viel, aber probiert! In der Freiluft ist zu bemerken, dass man mit andere Gesetze konfrontiert wird. Beide konnten nicht ihre persönliche Hallenbestleistungen überbieten und blieben etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Dennoch überraschte Arne in dieser technische Disziplin mit der überstandenen Qualifikationsnorm für die Württembergische-Meisterschaften die dieses Jahr in Ludwigsburg den 02.06.2019 statt finden werden. Das sollte man ihm gönnen.

    Ein Tiefschlag im Diskus den es erst mal zu verdauen gilt. Lasse verschenkte zwischenzeitlich in symptomatischer Manier den Sieg. Die einzige gültige beste Weite erreichte er von sechs möglichen Versuchen im dritten Anlauf. In der Zwischenzeit vergab er mehrere hochkarätige Chancen, verlor aber mehr oder weniger den Faden. Fakt ist, dass die Chancen die nicht genutzt werden, die Spannung steigen lassen, doch die Stimmung sich auf einmal trübt. Da es bis jetzt ja mit Höhen und Tiefen im Diskuswurf nicht so gut lief, sicherte sich Lasse trotzdem einen unerwarteten zweiten Platz.

    Arne schaute mal zu. Aber diese Pause wurde für ihn ausgenutzt sein Fitness Speed-Potenzial umfassend zu verbessern. Er lief „intern“ mit Ansage und schrieb eine ordentliche 150 m Zeit. Wettkampfpraxis hilft Athleten besonders gut um die Basis weiter zu festigen.

    Darauffolgend der Schlagballwurf, der eine Disziplin ab der Altersklasse U18 ist, wie alle wissen, nicht mehr auf dem Programm steht. Da wollten unsere Athleten nicht ohne Grund nachhaltig dieses Event gemeinsam nochmals genießen. Ein „Warm up“ besonderer Art, denn kurz darauf wurde der Speerwurf gestartet. Nun schlug der Trainer seinen Schützlingen vor, nur vier Mal anzutreten. Lasse schleuderte den Ball 54,00 m weit. Arne auf seiner Seite verbesserte sich erfolgreich um fast fünf Meter.

    Abschließend fand ein sehr kontrastreicher Speerwurf statt. Ein kleines Teilnehmerfeld ohne große Pausen und somit ein intensiver Wettkampf. Im Wettkampf der männlichen Jugend U16 gelangen Lasse unter den Augen von Trainer Gilgien einige Würfe jenseits der 33 m-Marke. Im vierten flog der 600 g Speer auf 36,47 m, 33 Zentimeter kürzer als seine persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr.

    Der erste Stadion-Wettkampf in Baden-Württemberg hat für diese Saison somit begonnen. Wir wünschen unseren Athleten einen guten Start in die Freiluftsaison!

    Insgesamt fünf Podestplätze fielen an die Teilnehmer aus unsere Abteilung. Gratulation

    Fazit: Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 09 Mrz
    09.03.2019 Sindelfingen

    09.03.2019 Sindelfingen

    Sindelfingen-red./jack. Erfolgstrend hält weiter an.

    Die Leichtathletikabteilung feiert gute Meisterschaften, doch die Basis bleibt weiter schmal.

    In Sindelfingen wurden auch großartige Leistungen erzielt, die bei entsprechender Entwicklung für die Zukunft noch einiges versprechen. Lasse Schulz und Arne Schwarz, unsere noch im Grundschulalter Teilnehmer, erlebten ihre Fortschritte unter Wettkampfbedingungen und waren begeistert bei der Sache. Freundlichkeit bringt sie letztlich deutlich schneller weiter und lässt sie nicht verunsichern. Laut Trainer sei letztendlich die Aufgabe in Sindelfingen vor allem Kopfsache. Für Arne, eine Premiere bei Meisterschaften mit machen zu dürfen. Statt in der Vergangenheit hängen zu bleiben und auf eine bessere Zukunft zu warten wurde während der Fasching Woche physisch wie psychisch auf dem Sportplatz trainiert, vorausgesetzt die Athleten nicht zu überfordern. Trotzdem warnte der Trainer vor dem Wettkampf: “euphorische Zeiten wechseln sich schnell mit eher unsicheren Phasen ab.”

    Einsatz lohnt sich!

    In der Disziplin Kugelstoß triumphierte Lasse hoch überlegen. Arne stellte zwei neue Vereinsrekorde auf. Wenn Athleten sich für ein Ziel einsetzen, so dürften sie mit großer Selbstverständlichkeit die dazu nötige Disziplin und Ausdauer aufbringen. Es wird ihnen zwar nichts geschenkt, aber sie erhalten den gerechten Lohn für ihren Fleiß.

    Der Hochsprung als Rahmenprogramm …..

    Diese Disziplin liegt Lasse noch sehr am Herzen. Der Trainer zieht die Vorteile dieser Veränderung in Betracht, dann wird Lasse sicher die darauf folgende Stabilität genießen. Als Einstieg in den Wettkampftag ging es dem Trainer darum, den Spaß seiner Athlet nicht zu verderben. Auf dem Papier war er leicht bezwingbar. «Nichts Dramatisches, keine Zauberei». Lasse feierte dennoch einen kleinen prestigeträchtigen Erfolg als dritter.

    Zum vierten Mal in der Halle, erfolgreiche Titelverteidigung im Kugelstoß.

    Lasse wollte bestehen und bestand diese Bewährungsprobe. Rechtzeitig zu den Titelkämpfen fand Lasse Schulz wieder zu seiner Traumform. Mit traumwandlerischer Sicherheit fand er in jeder sich ergebenden Veränderung den für ihn stimmigsten Weg. Nichts ist so kostbar wie die Freiheit und nichts so wertvoll wie das Vertrauen. Man konnte feststellen, dass er in blendender Verfassung zurück war, nachdem er einen viralen Infekt (Darm) drei Wochen auskurieren musste, und gut überstanden hatte. Fakt ist, dass er sich ab jetzt weiter in Acht nehmen muss. Außerdem sollte er in der Lage sein, privat viele zukünftige Herausforderungen zu bestehen.

    Lasse ist zurzeit die Gelassenheit in Person und so bringt ihn nichts aus der Ruhe. Es braucht zwar einige Anstrengung, um aktiv zu werden, aber wenn er sich darum bemüht, kommt er seinen Zielen einen großen Schritt näher.

    Dieser Tag holte Lasse kurz auf den Boden der Realität zurück. Der 1.Versuch war wohl ein Flop! „ Ich gebe den Titel nicht einfach her“!, so Lasse. Nach einer kleinen Pause brachte er im zweiten Anlauf die Vereinsfarben in Front. Von insgesamt vier Versuchen ging er mit 13,24 m in Führung und bestätigte seine Favoritenrolle. Danach ließ er sich die Führung bis zum Schluss nicht mehr entreißen. Die Kontrahenten konnten dagegen nicht mehr ganz so frisch gegen Lasse mithalten. Es sei denn…vier Jahre in Folge verteidigt er den Titel. Im Verein sollte man sich ein Beispiel nehmen. Lasse hat es eindeutig gezeigt, dass er nicht auf dem Sofa Meister geworden ist. Glückwunsch!

     „Teammate“ Arne gab eine sehr starke Visitenkarte ab. Im letzten Versuch setzte er beachtlich einen drauf. Es folgte ein 6. Platz mit 10,12 m. Dazu buchte er stolz eine neue persönliche Bestleistung (PBL).

    Ein “perfekter Gradmesser” Optimistische Stimmung bei Arne.

    Das liegt daran, dass er vor allem leistungsfähig ist, mit Elan und Durchsetzungsvermögen seinen Willen in die Tat umzusetzt und fit bleibt. Er lernt schnell und verfügt über den nötigen Scharfblick.

    Ein stabiles Fundament.
    Arne zeigte allen, was er drauf hat! Bei ihm ist noch Geduld gefragt. Es reicht einfach nicht, so ein Ziel halbherzig zu verfolgen. Dennoch überraschte er mit ungeahnten Talenten im Sprint und auf der 800 m Laufstrecke. Diszipliniert hat Arne dem Trainer ein erfolgreiches Debüt bei Meisterschaften beschert und weckt große Hoffnungen, das bringt ihm Respekt ein. Überraschungen stecken bei ihm nicht mehr im Wege. Ob es ein heimliches Schielen nach Medaille in der Zukunft sein soll?

    Mit etwas Geduld und Einfallsreichtum glänzt Arne mit persönlichen Bestleistungen und Vereinsrekorden.

    Der Aufstieg geht weiter?

    Still und wie meist unbeachtet konnte Arne das Finale bestreiten. Er konnte den Stresspegel und die dadurch entstehende Nervosität im Auge behalten. Im Vorlauf legte er einen Fabellauf hin. Mit einer Endzeit von 8,08 Sekunden konnte er sich unter die Besten acht als Finalist schleichen. Der Start war nicht optimal, aber er ging es gewohnt gemächlich an. Die 8,08 Sekunden bedeuteten ein neuen Vereinsrekord, der bisher 13 Jahre bestand.

    Den Endlauf krönte er mit einem siebten Platz und einer Endzeit von 8,12 Sekunden.

    30 Minuten später, die Bewährungsprobe über 800 m mit „Happy End“ in 2:22,96 Minuten. Er hatte ein gutes Gespür für die Signale seines Körpers. Mitte des Streckenabschnitts büßte er erwartungsgemäß entscheidende Meter ein, da er mittlerweile seine eigenen Kraftreserven ein bisschen überschätzt hatte. Gleichzeitig schaffte er nun die direkte Qualifikation für die Württembergische-Meisterschaften 2019 auf diese Distanz (Norm 2:28,00)  für die kommende Freiluftsaison. Somit war der Weg frei ein zweites Mal in die Vereinsrekordliste zu gehören. Arne kennt keine Problem mit der Konstanz – aber in seinem ersten Rennen schien er sich mit einem dritten Platz damit abgefunden zu haben. Glückwunsch!.

    Wenn wir alles in allem auf eine erfolgreiche Hallensaison zurückblicken können, so war es Fleiß, Zuverlässigkeit und Teamgeist der Athleten zu verdanken. Wir kennen nur unsere Stärken, aber über die Konkurrenz zu urteilen, ist ein reines Ratespiel. Die kommenden Werfertage werden wegweisend für die ganze Saison sein. Wir haben keine Zeit um schwach zu sein!

    Fazit des Trainers: Die richtige Balance zwischen Aggressivität und Passivität finden welche an die aktuelle Situation angepasst werden soll! Dazu gehören originelle innovative Ideen zu implementieren.

     

    Somit ist für die Leichtatletikabteilung die Hallensaison 2018-2019 beendet.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 24 Feb
    24.02.2019 Köngen

    24.02.2019 Köngen

    „Feeling is universal“

    Köngen-red./jack. Laurin verpasst wegen einem winzigen Punkt das Podest!

    Laurin Müller M09 ist am Heranwachsen. Sein Start in Köngen kann man sicherlich überhaupt als sehr erfolgreich bezeichnen.

    Hier muss man ihn weiter fördern. So interessant und lehrreich. Über kurz oder lang kann er ein absoluter Top-Athlet werden.” Das heißt, selbstverantwortlich, mitdenkend, fokussiert trainieren.

     Er wirkt  bereits wie ein alter Hase. Auf Laurin war Verlass und er wuchs in allen Wettbewerben über sich hinaus. Allerdings war der Wettkampf kein Spaziergang.

    Grosses Teilnehmerfeld mit 96 Athleten/innen beim den U10. In diesem Alter legt man grossen Wert darauf, dass Vereine die Jüngsten einer Mannschaft zusammen stellen und im Wettkampf auftreten. Hier startete Laurin Müller als Einzelkämpfer. Der junge Talent-Athlet beendete seinen Mehrkampf gegen die zahlreiche Esslinger Konkurrenz mit einem fabelhaften 4. Platz

    Zur Eröffnung startete Laurin in bester Laune mit dem Druckstoß. Alle Versuche wurden mit dem 1 kg schweren Medizinball addiert. Das stolze Ergebnis von gesamten 14,50 m bedeutete erstmals den 12. Platz. Drüber liess er sich nicht einschüchtern und mit positiver Energie tat er weiter das, was er für richtig hielt!

    Während der Pause vor dem Sprint ging er an die frische Luft und zeigte „Feeling“ auf dem Nebenplatz mit Basketball.

    Zurück in der Halle! Es folgte eine beherzigte Aufholjagd. Im Sprint preschte Laurin demonstrativ nach vorne und gab noch mal Gas. Mit einem fünften Platz machte er einiges an Boden gut und legte den Grundstein für einen möglichen dritten Platz. Der Erfolg schien in Reichweite.

    Anschliessend und zum Schluss der 5er Froschsprung. Er zauberte angesehene Sprünge. Am heutigen Tag verbesserte er seine persönliche Bestleistung um 10 cm und schaffte damit die zweite beste Weite. Es war für Laurin weiterhin eine wunderbare Zeit, in der man sich ausgeglichen fühlt und einen Zuwachs an Lebensfreude und Leistungsstreben bringen kann.

    Schlussendlich stand er auf dem 4.Platz, wegen einem nicht mehr aufholbarem Punkt hinter den Siegern, der besseren Athleten des Kreises Esslingen. Stärken und Schwächen wachsen zusammen aber irgendwann wird Laurin genauso gut sein wie diese. Heute hat er erreicht von dem fast jeder Junge träumt, dass es endlich geklappt hat immer näher an einem Podestplatz ran zu kommen.

    Trotz allem wünschen wir natürlich unserem jüngsten Nachwuchsathleten weiter gutes Gelingen.

    Fazit: Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer der gleiche.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 24 Feb
    24.02.2019 Niefern

    24.02.2019 Niefern

    Niefern-red./jack. Eine Vergnügungsfahrt nach Niefern sowie Abwechslung kann die Stimmung beträchtlich heben.                     

    Die Veranstalter in Niefern boten einen bis zum Schluss spannenden Wettbewerb. Unter den Zuschauern verfolgte ein aufmerksamer Bürgermeister vor Ort als Ehrengast das Geschehen. Er durfte sich auf einen schönen und ereignisreichen Tag mit den Athleten freuen. Es gab wohl niemanden, der später unberührt nach Hause ging.

    Die TSG Niefern hatte sich auf ein einladend schönes und gastfreundliches „Event“ vorbereitet. Ein Hallentraining vom Feinsten für Samantha, die ein hervorragendes und kompaktes Endergebnis vorlegte.

    Von Anfang an zeigte sie eine starke Vorstellung. Eigeninitiative und Kämpferqualitäten konnte sie nachweisen. Dazu kommt, dass sie sich wehren kann, nutzt ihre Chance aus und behält die Übersicht. Von den eigenen Schwächen hat sie daraus einiges gelernt!

    Nach einem insgesamt starken Auftakt war sie diejenige, die im Hochsprung ermuntert den Stempel aufsetzen konnte? Einerseits ging es nicht ohne Fehlversuche und einige später waren strittig unnötig. Mittendrin hielt sich Samantha phasenweise blendend. Verblüffend ihre „Coolness“ wie sie sich aus bedrängten Situationen befreite. Sie konnte wie hingerissen, die bis dato noch nicht erreichte Höhe von 1,30 m überwinden und beendete den Wettkampf bei 1,31 m. Eine Entscheidung bei 1,34 m aufzuhören war für den Trainer nach reiflichen Überlegungen zu riskant, da sich an Samantha´s Fußgelenk ein Stechen bemerkbar machte.  Schwer zu sagen ob man eventuell den Sieg mit nach Hause zu nehmen verspielt hat?

    Im Sprint wiederum war sie erholt und Wettkampf bestimmend. Die Distanz von 35 m durften die Athleten zweimal antreten und beide Zeitmessungen wurden addiert. So kam ein weiterer zweiter Platz für Samantha überzeugend zustande.

    Den Anlauf im Weitsprung ging sie am Anfang entspannter an, sah aber nicht so resolut und produktiv aus. Statt in die Offensive zu gehen hat man die letzte Konsequenz bis auf den vorletzten Versuch vermisst. Mit dem Sprungbrett konnte sie ihre Sprünge bis heute nicht richtig umsetzen. Doch dann drehte sie auf, übertrumpfte sich selbst und schaffte im letzten Moment erfreulicherweise die Wende mit einer Weite von 4,08 m.

    Im vierten Wettbewerb wuchtete sie im dritten Anlauf die Kugel 6,52 m weit. Es war ein zäher Wettkampf. Sie kämpfte von Anfang an einem Rückstand hinterher, wo sie mustergültig ausgekontert wurde. 

    Für Sport sollte Samantha einen festen Platz in Ihrem Terminkalender haben. Das Vorankommen ist schleppend, da Samantha und Trainer Wert auf Qualität statt auf Quantität legen.

    Schlussendlich krönte unsere einzige Wettkämpferin der Leichtathletikabteilung ihre starke Leistung mit 2 silbernen Erfolgen auf dem Podest und zweimal reihte sie sich auf dem undankbaren vierten Platz ein. Gratulation.

    Strukturen setzen wir in Bereitschaft, übernehmen Verantwortung und zeigen Rückgrat. Klare Worte – klare Fakten

    Fazit: Eine optimale Steuerung führt zu dieser sportlichen Leistung

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 16 Feb
    16.02.2019 Sindelfingen

    16.02.2019 Sindelfingen

    Überraschungen sind Lasse Schulz heute fast gewiss, mal aus der Bahn geworfen zu werden.

    Er unterlag in Sindelfingen einem Vertreter aus der Schweiz. Zunächst schien sogar der Sieg Tatsache zu werden.

    Am Gewohnten hielt sich Lasse in Sindelfingen offensichtlich ängstlich fest. Ändern sich die Gefühle, so verändert sich die Leistungsfähigkeit. Dasselbe gilt für die Denkprozesse. Wenn die geistige Spannkraft nachlässt ist man nicht so gut Form, wie wenn man gerade voll da ist. Auf der anderen Seite war er bereit den Wettkampf verantwortungsvoll und erfolgreich zu beenden. Diesmal gefolgt nach einem schwachen Start schleusten sich unaufhaltsam neue Gedanken ein, die unweigerlich zu Gefühlsveränderung führten. Seine Energie hängt ganz stark von der Tagesform und  der geistigen Verfassung ab.

    Den Wettkampf heute verbrachten wir in dieser Saison zum dritten Mal in Sindelfingen im Glaspalast. So fiel die Entschiedung kurzerhand am Dienstag an den Start zu gehen, jedoch aber nur für den Kugelstoß. In diesem Alter werden Athleten heute zunehmend auf einzelne Disziplinen spezialisiert. Für Lasse ist dies nicht der Fall, was seinen Weg beschwerlich macht. Im Besitz von einem offensichtlichen Potenzial, kann er nichtsdestotrotz Ziele erreichen, die wir letztendlich nicht auf dem Schirm haben.

    Dass es gerade in Sindelfingen nicht geklappt hat, ist für einen Athleten unglaublich bitter. Und doch muss sich Lasse nichts vorwerfen. Einen Sieg wollte er sich unbedingt holen doch leider wurde nichts daraus. Irgendwann wird er erkennen, dass er dennoch alles richtig gemacht hat. Die Chance auf Regionaler Ebene zu gewinnen ist verlockend und er riskierte alles mit übertriebenem Selbstbewusstsein. Enttäuscht ist er, ja, aber nicht zerstört.

    Er bleibt, wie Nathanael Bordne U18 eine Ausnahmefigur in unsere Leichtathletikabteilung, der sich noch lange weit nach vorne behaupten könnte. Nur dynamische Gegner mit Niveau und Tatendrang bleiben für unseren Athleten auf Dauer interessant.

    Kleiner Wermutstropfen: Man muss sich aber auch bewusst sein, dass in Sindelfingen teilweise nicht die Stärksten am Start waren. Immerhin war es mal wieder ein gutes Training unter Wettkampf Bedingungen. Der Württembergische Vierte im Kugelstoß verwertete den zweiten Versuch mit einer Weite von 12,00 m und leistete sich einige Fehler. Die Führung konnte er aber nicht lange halten. Im letzten Versuch verspielte er alles. Damit musste er sich mit dem 2. Rang hinter seinem Genossen aus der Schweiz begnügen. Zum Schluss war es ein überraschender und kräftezehrender Wettkampf, wobei Lasse auf die letzten zwei sich bietende Chancen zum Befreiungsschlag wartete, aber nicht anknüpfen konnte. Aus der Traum!. Der Trainer erklärt das so, dass man in den vergangenen Monaten die richtige Technik gefunden hat. Nur hätte es in Sindelfingen mehr Sicherheitsgefühl gebraucht. Besonders für den Athleten ein schlimmes Gefühl, wenn du nur 12 Meter stößt, wo du normal über 13 Meter weit bist. Dann weiß man eh, dass der Käse gegessen ist.

    Aber jetzt ist die Zeit reif, um daran etwas zu ändern und wieder für mehr innere Balance zu sorgen. Lasse sollte beharrlich den eingeschlagenen Weg weiter gehen, und keinen Rückwärtsgang einlegen.

    Der Trainer weiß, dass das Gute meist irgendwann zurückkommt.

    Fazit: Leichtathletik ist Lebensqualität und formt für´s Leben.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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