Leichtathletik

  • 22 Feb
    22.02.2020 Sindelfingen Regio-Meisterschaften U16

    22.02.2020 Sindelfingen Regio-Meisterschaften U16

    Sindelfingen-red./ jack. Halbe-halbe ist die Hoffnung. Samantha W14 stellt zwei neue Vereinsrekorde auf.

    Am Wochenende kämpften die besten regionalen Leichtathleten im Glaspalast um den Titel eines regionalen Hallenmeisters. 50 Vereine mit über 500 Athleten haben den Weg nach Sindelfingen gefunden, um die Möglichkeit zu haben bei diesem Hallensportfest teilzunehmen.

    Leistungsgrenzen akzeptieren

    Ein großes Anliegen mehr in Sindelfingen am Start zu sein. Im Glaspalast fanden die Titelkämpfe statt. Nachdem die Woche zuvor noch die U18 und U20 der Leichtathletikszene um die Süddeutschen und Baden-Württembergischen Titel kämpften, ging nun Samantha Hübner W14 die Nachwuchssportlerin der Altersklassen U16 an den Start. Die Halle erzeugt schon eine besondere Atmosphäre und wir fahren gerne hin. Nichtsdestotrotz wollte Samantha als einzige Starterin der Leichtathletikabteilung eine gute Leistung abliefern. Der Trainer hoffte, wir können eine Überraschung schaffen. Samantha beschrieb ihre Tageslage pessimistisch nicht gut genug zu sein und dass sie negative Erfahrungen in Sindelfingen gemacht hätte. Da sie vor dem Wettkampf nicht vollständig fit war, spielte es keine Rolle, weil der Trainer bereit war die Leistungsgrenze von Samantha bei diesen Meisterschaften zu akzeptieren. Als Anwärterin einen möglichen Podestplatz zu haben, diese Aussicht war vorhanden, womit sie dennoch teils gute Ergebnisse beweisen und erzielen konnte.

    Unverständliches Verhalten?

    Samantha war ein bisschen launisch und wusste nicht so recht, was sie wollte. Übermäßige Nervosität blockiert sowohl die Impulse vom als auch zum Gehirn. Das Gehirn funktioniert völlig anders als gewöhnlich. Die Konzentrationsfähigkeit ist so geschwächt, dass man sich mit kurzen Reaktionen sehr leicht irritieren lässt. Dabei wird das Körperbewusstsein herabgesetzt. Die Bewegungen hatten etwas Schwerfälliges, das kennzeichnete Samantha. Der Kontakt mit der Ursache der Blockierung geht verloren. Darunter leidet die Technik und das Ergebnis.

    Die Begeisterung über die erbrachten Leistungen war bei Samantha jedoch zunächst sehr gemischt. Zu Beginn im ersten Wettbewerb war es ein sehr zäher Einstand. Es kam natürlich die nervliche Belastung hinzu, nicht verlieren zu dürfen und die Neigung dazu, sich zu sehr unter Druck zu setzen. Um das Verfeinern macht es Sinn, den Tagesbiorhythmus zu analysieren. Ein Warnzeichen deutete sich im Körperbereich (Biorhythmus) als Knackpunkt an. Da standen Fragen und Antworten im Zentrum. Somit ist es einfach erfreulich, Erkenntnisse zu haben die man zu Hause gewinnen konnte und die dazu resultierenden Ergebnisse später zu haben. Diese Problematik ist dem Trainer seit zwanzig Jahre bewusst. Der Sport birgt da auf jeden Fall große Möglichkeiten auf Verbesserung der Psyche. Nun konnte Samantha sich nur mäßig mit der Anpassung abfinden. Dafür fielen dem Trainer die Erklärungen nicht schwer, d.h. Samantha sollte ohne die Gefühle der Verpflichtung zu haben ihre Ziele erarbeiten. Das konnte sie speziell im Hochsprung Wettbewerb beweisen!

    Wenn der Trainer die Ziele fest legt, fühlt sich der Athlet erleichtert.

    Zum Beginn stand der Kugelstoß auf dem Programm. Am Ende Platz 4 von 11 Athletinnen, lediglich zwanzig Zentimeter auf den Bronzerang fehlten. Unverständlich der erste Wettkampfversuch aus dem Stand. Dann ab dem zweiten Anlauf stieg sie zu recht in den Wettkampfmodus und steigerte sich allmählich bis 7,78 m. Da hatte sie die nötige Energie, ihr Vorhaben effizient in die Tat umzusetzen. Damit konnte sie einige höher gewettete Athletinnen hinter sich lassen. Ziemlich unverständlich da sie den vierten Versuch gar nicht antrat und trotzdem wurde ein Ergebnis von 7,60 m notiert. Das Rätsel kann nur ein „Blackout“ bei den Kampfrichtern gewesen sein.

    Mit dieser dennoch erreichten beachtlichen Leistung verfehlte Samantha als Vierte die Medaillenränge um gerade mal 20 cm. Übrigens eine Wohltat als „Highlight“ zuzusehen wie Samantha die Kugel im dritten Versuch meisterte. Willkommen war eine neue persönliche Bestleistung und Vereinsrekord.

    Wir leben im Moment und schauen lieber nach vorne als zurück.

    Kurz darauf, nach einer kurzen Pause, ging es dann auch weiter mit dem Hochsprung. Sie trat wie verwandelt und bewusster auf, doch davor musste sie sich nicht fürchten. Nach einigen technischen Korrekturen gelang es ihr trotzdem die Höhe bis 1,35 m auf den ersten Versuch zu erreichen. Bisher war Samantha einfach nur Klasse, zum richtigen Zeitpunkt so positiv und erfolgsorientiert eingestellt. Da meisterte sie ihre Aufgabe leicht und brachte sich in eine sehr gute Ausgangslage. Bei der nächsten Höhe von 1,40 m. Lag die Sensation in der Luft. Ärgerlich und knapp wurde ein vielversprechender letzter Versuch von Samantha, da sie mit den Fersen die Latte unglücklich touchierte. Als Dritte machte sie das überraschende Ergebnis für den TV Plieningen perfekt. Dazu addierte sich erneut eine neue persönliche Bestleistung und Vereinsrekord.

    Anschließend schnürte Samantha erneut ihre Sprintspikes. Da sie gut aufgelegt war, stellte sie im ersten Vorlauf eine weitere persönliche Bestleistung im Ziel auf. Mit viel Einsatz und Fleiß kam sie gut aus den Startblöcken und erreichte die Ziellinie nach 9,11 Sekunden. Nach dem Sprint war die etwas saure Miene von Samantha verständlich,  da sieben Hundertsteln für den Endlauf gefehlt haben. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung. Gratulation.

    Schlussfolgerungen: Samantha konnte im Laufe des Wettkampfes ihr Verhalten kontrollieren, wenn nicht bewusst, dann unbewusst.

     

     Fazit:    Wenn der Mensch so viel Vernunft hätte wie Verstand, wäre alles viel einfacher     (L.C. Pauling)

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 16 Feb
    16.02.2020 Crailsheim

    16.02.2020 Crailsheim

    Crailsheim-red./ jack. Lasse ist ein Poker-Ass. Er klettert wieder auf den „Leaderthron“.

    Für unsere Athleten und Trainer bleibt Crailsheim ein mystischer Leichtathletikort. Dort braucht man „ganz neutral erklärt“ keine Nervenstärke unter Beweis zu stellen, aber dennoch Mut etwas zu riskieren und viel Kämpferherz. Der permanente Siegesdruck ist nicht gerade förderlich, vor allem wenn dadurch die Lockerheit leidet. In der großen Sporthalle im Crailsheim wurde es nicht langweilig. Der Puls stieg vor und während jedem Wettkampf, und es kamen ein paar Gänsehautmomente dazu. Bei Lasse keimt neue Hoffnung auf, doch noch erfolgreich die Hallensaison zu beenden. Selbstvertrauen und Mut sind hier entscheidend» Jene Wettkämpfer, die diese Tugenden nicht zeigen, sind chancenlos. Unser Hoffnungsträger Lasse Schulz, angetrieben von seinem Wunsch nach Erfolg, erarbeitet sich Siege und Medaillen, die zu gewinnen waren. Jeder möchte natürlich gewinnen und wünscht sich den Sieg. Für Lasse sollte das nur noch Formsache sein.

    Lasse verfügt über eine große innere Stärke. Er kann sich gut konzentrieren und erstaunliche Disziplin beweisen. Da können sich die restlichen Sportler/innen in der Leichtathletikabteilung insgesamt ein Beispiel nehmen. Dies würde jedem Zeit und Nerven sparen.

    Gute Gegenwehr und Schongang überzeugte Lasse sowieso während der ganzen Veranstaltung. Nach dem Motto akzeptieren, dass nicht alles so schnell geht, wie man es sich gern wünschen würde.

    Vernachlässigt einerseits aber andererseits ein richtiges Verwöhnprogramm mit Sprint und Sprung durchlaufen zu lassen stand auf dem Programm, um sich damit nach langer Zeit wieder etwas Gutes tun? Mit coaching wird sich Lasse langsam in neuen Sphären und Vorbereitungsphasen einarbeiten lassen.

    Auf dem Zeitplan stand als Auftakt der Veranstaltungsreihe der Kugelstoß, der Sprint als Folge (2 x 50 m) vor dem Hochsprung. Da hoffte er noch für diesen Winter auf einen Ausreißer nach oben. Es war in Crailsheim übrigens ein guter Tag um mit neuen Lösungen glänzen zu können.

     

    Ein Sieg sicherte sich Lasse im Kugelstoß in souveräner Manier.

    Engagiert nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten kamen Lasse konstruktive Vorschläge seines Trainers zu nutze, an sein Höchstleistungsniveau anzuknüpfen und weiter über Probleme und Entscheidungen zu helfen. Statt die übliche Gusseiserne Kugel mit 110 mm Durchmesser musste sich Lasse auf die 140 mm Durchmesser Hallen-Kugel einstellen. Der Grund, warum er einen Einstimmung-Anlauf gebraucht hat. Dann packte er die Chance, stellte überlegen Versuch für Versuch Leistungsverbesserungen auf. Endlich setzte er im vierten Versuch alles auf eine Karte. Sein Risikobereitschaft wurde mit der Wettbewerbsbestweite des Tages gekrönt. Mit 13,68 m baute er den Vorsprung noch weiter aus. Er stürzte seine Gegner in Grund und Boden. Lobenswert und ein Gewinn, sein Arbeitssieg, sein zweites bestes Ergebnis der Hallensaison 2020.

    Bärenstark und mental obenauf, auch wenn die Favoriten straucheln!

    Mit dem Auftaktsieg im Kugelstoß hatte Lasse seine weitere Aufgabe deutlich erleichtert.

    Im Rampenlicht zu erstrahlen kündigte sich persönliche Glanzleistungen im Sprint – Sprung Wettbewerb an. Im Schnelligkeitbereich ist Lasse bekanntlich kein Sprintertyp, sondern kann seine Grundschnelligkeit Potential in jeder Hinsicht verbessern. In Crailsheim verlor er in bisschen Zeit aus den Startblöcken zu kommen, machte es aber unterwegs wieder gut, die zwei Sprint Läufe über 50 m äußerst spannend bis zur Ziellinie zu kommen. Der Zeitverlust hinderte ihn am Ende an einem perfekten Endergebnis. Die zwei ersprinteten Zeiten wurden addiert. Schlussendlich landete Lasse auf dem 2. Platz. Dabei sehr auffallend, seine Fortschritte im „Speed“ Bereich. Er verbesserte sich tatsächlich nach genau einem Jahr um rund fast eine Sekunde.

    In der technischen Disziplin des Hochsprungs besticht Lasse mit seiner tadellosen Sprungkraft. Er nutzte die ruhigen Momente in der Großsporthalle in Crailsheim, um sich zu profilieren. Ab 1,54 m begeisterte er alle anwesenden Leichtathletikfreunde. Lasse puschte sich vor heimischem Publikum zum insgesamt verdienten Sieg. Er meisterte die Höhe bis 1,69 m mit neuer persönlicher Bestleistung, alles grandios im ersten Versuch. Die 1,72 m hätte er beinah geschafft, wenn er sich zum konzentrieren mehr Zeit genommen hätte. Geduld ist eine Tugend, die bei Menschen fast ohne Ausnahme fehlt, sonst würde es weniger Unruhe auf unseren Planet geben. Bemerkenswert die Leistung mit Turnschuhen auf glattem „Linoleum“ Boden und die sagenhafte Leistungsverbesserung um 11 cm. Herzlichen Glückwunsch!

    Die Hallensaison 2020 hat er erfolgreich über die Bühne gebracht. In den folgenden Monaten wird er dann noch fortlaufend am Umschwung und der Feinarbeit im Training arbeiten, um das Verletzungsrisiko fern zu halten.

    Nun steht die Luftsaison vor der Tür und es beginnt bereits Mitte März mit den Badischen – Württembergischen Winterwurf – Meisterschaften in Waiblingen. Da hat Lasse während dem Sommer 2019 die Qualifikationsnormen im Diskus und Speer schon erfüllt. Das spricht für die enorme Qualität der Ausbildung des Trainers, Coach und Betreuer J.-C. Gilgien. Abgesehen vom verpassten Sieg im Sprint, ist das Wochenende aus unserer Sicht erfreulich verlaufen. Die Ergebnisse von heute sind sicherlich ein Schritt auf dem richtigen Weg, und wir nehmen das so mit.

    Langzeit-Perspektiven. Neue Impulse.

    Der Coach unterscheidet wichtiges klar von Unwichtigem. Gestenreich wie damals beim Fußball, ist der Leichtathletik Trainer inzwischen zurückhaltend geworden, nach dem Motto, weniger ist manchmal mehr. Aber Detailarbeit hört nicht auf. Wenn es um alles geht und eine mögliche Medaille in Reichweite ist, werden seine Athleten nach vorn gepuscht. Egal wie sie oder er heißen. Auch wenn die einen einem sympathischer sind als andere, das ist normal. Irgendwie mag er sie alle. Die Einstellung muss die gleiche sein. Es geht immer darum, alles für den Erfolg zu tun. Egal, gegen wen.

    Fazit:  Jede Leistung fängt mit der Entscheidung an, es zu versuchen.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 14 Feb
    14.02.2020 Sindelfingen

    14.02.2020 Sindelfingen

    Sindelfingen-red./ jack.  Resilienz, Selbstbewusst ins Kräftemessen gehen.

    Zurzeit nervenstark denkt Lasse Schulz U18 sehr positiv und nutzt seine Intuition, um zielsicher zu spüren, was ihm gut tut. Er befindet sich in einer Phase der Selbstfindung die durch Reisen und häufige Veränderungen im Training gekennzeichnet sind. Dies bedeutet eine Lebensphase voller Abenteuer und neuer Eindrücke. Hier wird weiter mit guten Vorsätzen an seiner Leichtathletiklaufbahn für Bewegung gesorgt. Der Biorhythmus Körper, Seele und Geist sind in Balance und es wird auch zwei Tage später in Crailsheim so sein.

    Außerdem haben Athlet und Trainer schon längst erkannt, dass Fehler machen eigentlich ein sehr guter Weg ist um schnell besser zu werden. Denn aus jedem Fehler kann man mehr lernen als aus einem Erfolg.    

    Lasse wird in dieser Winterhallensaison noch richtig Gas geben um zu gewinnen, vorausgesetzt es gibt keine verletzungsbedingten Ausfälle. Die Belastung solcher „Sechs Sätzen“, wie Lasse sie in der Disziplin Kugelstoß abspult, kannst du nicht simulieren, weder im Training noch an kleineren Veranstaltungen. Ein Techniker oder Kämpfer sollte definitiv die Entscheidung bringen. Nun was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren? Ein weiterer Pluspunkt.

    Der Trainer ist ein Mann der klaren Worte. Er schob Lasse die Topfavoritenrolle zu.

    Vielleicht ist man daheim eine Portion extra motiviert oder extra konzentriert? Nun werden die erreichten Leistungsversuche angenommen, wie man sie voraussetzt.

    Nach vier Anläufen in seiner Königsdisziplin und einem zweiten und dritten Platzt konnte Lasse Schulz verdient einen weiteren zweiten Platz am späten Freitagabend verbuchen.

    Mit großer Begeisterungsfähigkeit, Idealismus und Fortschrittsglauben startete Lasse in seiner Lieblingsdisziplin, dem Kugelstoß. Einziger Wermutstropfen an diesem Abend in Sindelfingen: Lasse muss seinen ersten Sieg verschieben, dennoch schaffte er sein drittes Kugel-Podest in diesem Winter! Es fand eine kurzfristige Änderung statt die uns Kopfschmerzen bereitete. Kurios der endgültige veränderte Zeitplan der Veranstaltung. Eine extreme wie noch nie da gewesen Verschiebung mussten einige Sportler in Kauf nehmen, darunter auch Lasse. Diese Aufregung schwächte sicher seine Körperenergie.

    Die innere Uhr in uns ist maßgebend!

    Der Kugelstoß wurde um 22.10 Uhr angesetzt statt 19.00 Uhr. Da leistet der Körper nur noch halbe Kraft. Weil es schlicht weg zu spät ist, seine besten körperlichen und geistigen Leistungen abzurufen. Die Leistungsfähigkeit von Sportlern kann im Laufe eines Tages um bis zu 25 Prozent schwanken. Schon ein Prozent Leistungsunterschied entscheidet heutzutage über Sieg oder Niederlage. Eine Erkenntnis, die mit Sicherheit nicht neu, aber immer fundierter ist .

    In diesem Wettbewerb duellierten sich zwölf Teilnehmer um den Tagessieg. Ebenbürtig gab Lasse von Beginn an eine gute Visitenkarte ab. Er war Favoritanwärter am Standort sindelfinger Glaspalast. Da tauchten schwankende Leistungen auf, da er seinerseits immer die Feinheiten in Einklang zu bringen versuchte. Er ist noch lange nicht so stabil wie man es glauben würde, aber darf sich noch schonen. Unter diesen Umständen kann Lasse äußerst zufrieden mit seiner Leistungssteigerung bis auf 13,25 m im vierten und letzten Versuch des Abends sein. Besser als ein zweiter Platz auf dem Podest war nicht möglich. Er weiß, wo die Zentimeter liegengeblieben sind und hat jetzt einen Schritt vorwärts gemacht. Es warten weiterhin neue Herausforderungen auf ihn. Er ist gut drauf und überzeugt immer wieder mit ansehnlichen Spitzenleistungen. Das ist sehr schön!.

    Fazit:  Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert.

    jcg

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 08 Feb
    08.02.2020 Süddeutsche Meisterschaften in Sindelfingen

    08.02.2020 Süddeutsche Meisterschaften in Sindelfingen

    Sindelfingen-red./ jack.  Kein Schongang in der Arena.  Erneut Platz 7 für Lasse Schulz U18

    Die Leichtathletik hat Tradition, hat Geschichte, ist ein Eckpfeiler der olympischen Bewegung.

    Sindelfingen war wieder der Austragungsort einer Meisterschaft, diesmal für die Süddeutsche Meisterschaften Aktive und Jugend U18. Heimspiel also für Lasse Schulz?. Trügerische Ruhe vor dem Sturm? Bisher sieht der Heimtrainer bei seinen Schützling im Kader des Landesverbands Württemberg die ersten Trainingseffekte, wobei es noch ein klärendes Gespräch geben wird.

    Ausgenutzt werden kann sehr lähmend sein: Die Erklärung ist ganz einfach und da muss man aufpassen nicht nachzugeben. Durch ein ausgeprägtes Helfersyndrom eröffnest du anderen Menschen die Möglichkeit dich auszunutzen, zu beeinflussen und zu manipulieren. Weil es ein Teufelskreis ist, muss es dir egal sein, was andere von dir denken”.

    Lasse ist weiter im Aufbau und insofern wichtig, dass Lasse ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zum Heimtrainer hat. Der letzte richtet sich nach Altersmaßstäbe der Gegenwart und dem Entwicklungsstand, um den eigenen Horizont des Athleten zu erweitern. Was er anhand teilweise nicht hat, muss Lasse sich noch bei den Wettkämpfen erarbeiten oder an der einen oder anderen Stelle noch nachbessern. Das Selbstvertrauen, das wir durch die sportlichen Erfolge gewinnen, kann sich auf die ganze Persönlichkeit übertragen.

    Die biomechanische kreativ entwickelte Technik des Heimtrainers kommt  nicht so ungefähr. Das Skifahren brachte die Fähigkeiten des dynamischen Sehen ein, das Erkennen und Einschätzungen von schnellen Bewegungen bis zu einer hohen Geschwindigkeit. Die Leichtathletik hat noch viel von dem Skisport zu lernen. Vor allem Dinge, was sich nicht auffällig ändert, werden diese nicht wahrgenommen. Außerdem muss man einen kühlen Kopf  bewahren – wie weiterer Sport die Konzentration beeinflussen kann.

     

    Schwächen gehören zum Menschsein.

    Dennoch Mentalität und Konzentrationsfähigkeit sind Lasse´s große Stärken und eine Tugend geworden. Er ist meistens sehr ruhig und wirkt abwesend. Er kann die Erklärung des Trainers zwar missverstehen, versteht den Sinn nicht, weiß aber instinktiv, was es zu bedeuten hat. Er weiß inzwischen auch was sein Körper braucht. Z.B. herrscht Wassermangel im menschlichen Organismus, erhält das Gehirn folglich weniger Energie. Fluchtversuche als Ausgleich würde Lasse nicht helfen, da er noch mehr zittern würde. Ohne Emotionen hast du kein Feuer, und ohne Feuer geht´s nicht vorwärts. Außerdem ist es beeindruckend, wie er die vorhandenen Emotionen kanalisieren kann, vor und während dem Wettkampf:

    Er kann auf seine innere Stimme hören und vertraut seinen intuitiven Kräften. Es ist eine Frage der Balance. Bloße Wunschträume haben scheinend ausgedient. Wir wollen etwas voranbringen und schmieden für die Zukunft große Pläne. Am Rande wird in der Praxis stets an der Technik gefeilt.

    Souverän preschte er sich in der Runde …the „Best-of-Eight“.

    Die Qualifikationsnorm (13,00 m) hatte er schon in der Tasche, da er mit einer Bestleistung, die er in Mannheim (13,45 m) erreicht hatte, in Sindelfingen starten durfte.

    In der Disziplinwertung (Kugelstoß) wurde Lasse Tages Siebter. Wie vermutet, bei den ersten Versuchen hinterließ Lasse einen vielversprechenden Eindruck. Später dann mit einer traumwandlerischer Sicherheit, fließend und so selbstverständlich der Stoß im dritten Versuch über 13,80 m. Unwirklich, was er tut! Die Leistungen von Lasse fesselte seine anwesende Mutter. Entscheidend war immerhin die Qualität des Wettbewerbes. Damit stellte Lasse zum dritten Mal einen neuen Vereinsrekord innerhalb vier Wettkämpfen auf. Sämtliche bekannte Gegner Württembergs konnte er diesmal glatt besiegen. Von dem her war Lasse zufrieden, überrascht u.a. von seiner Leistung, aber glücklich. In der Entscheidung unter den Besten „Acht“ konnte er keine Leistungsverbesserung erzielen. Dabei hob er sich persönlich in diese Disziplin auf ein neues Level. Die noch zwei bestehenden Hallenwettkämpfe 2020 kann Lasse unbeschwert und ohne Druck angehen.

     

    Fazit:  Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.  

    Jcg

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 02 Feb
    02.02.2020 Sulzgries/ES

    02.02.2020 Sulzgries/ES

    Sulzgries/ES-red./ jack. Felix Kissel und Laurin Müller gehen mit Riesenschritten voran.

    Die Hallenwettkämpfe liefern erneut vergleichbare und praxisrelevante Ergebnisse. Es geht darum, dass man bereits eine gute Basis besitzt, von der aus langfristige Perspektiven entwickelt werden können. Felix Kissel und Laurin Müller (M10) beweisen ihre Talente dabei, den Takt vorzugeben, obwohl sie die unterschiedlichsten Charaktere haben.

    Engagiert in jeder Hinsicht

    Was beide heute demonstriert haben, macht ihnen Spaß. Sie zeigten volles Engagement bei ihren Vorhaben und waren begeistert bei der Sache.

    Alte gravierende Fehler werden sie nicht wiederholen, sie beweisen, dass sie daraus gelernt und sich weiterentwickelt haben. Heute ist es wichtig, ehrlich zu sein und nichts durchzuwinken, was nicht passt.

    Ein wahrer Mehrkampf, als gäbe es kein Morgen! Auch wenn es am Ende nur für Platz 2 und 3 reichte

    In Sulzgries am Sonntag erwartete uns ein volles Haus! Eltern und Trainer durchlebten ein emotionales Wellenbad, Prognosen wurden dauernd durchgeschüttelt.

    Spätestens zu Beginn des dritten Anlaufs im Fünfer-Laufsprung war bereits klar, dass dieser Wettkampf kein gewöhnlicher Arbeitstag für unsere Teilnehmer werden sollte. Der Ausgang dieses Dreikampfs blieb damit völlig offen.

    Nach dem Laufsprung-Wettbewerb standen Felix M10 mit 9,00 m auf den fünften Platz und Laurin M10 dahinter mit 8,90 m auf dem sechsten Rang. Später im Sprint waren wir Zeuge von einem entsprechend soliden Start beider Athleten. Es folgte ein Auftakt nach Maß auf der 35 m Sprintstrecke. Im gleichen Lauf aufgestellt und nebeneinander laufend, überquerten sie auf gleicher Höhe die Ziellinie gemeinsam in 6,2 Sekunden. Beide rückten einen Schritt an den Vorderen und waren somit entschlossen eine Aufholjagd Richtung Podest zu unternehmen.

    Im Entscheidungswettbewerb stand der Zonenstoß mit dem 1,5 kg schweren Medizinball, der aus drei Versuchen bestand. Die zwei besten Versuche wurden addiert. Erwartungsgemäß entwickelten sich erneut faire Duelle unter den Protagonisten und unser Duo ließ sich von den Gegnern nicht verunsichern. Sie hinterließen einen viel versprechenden, soliden  Eindruck und waren kompromisslos. Souverän preschte Felix den Ball über die 5 m Marke zweimal hintereinander. Laurin stellte seine Nervenstärke unter Beweis und schaffte sogar die gleiche Gesamtweite wie sein Teamkamerad erfolgreich im dritten Versuch. Visionen auf dem Podest zu landen nahmen sehr konkrete Formen an. Da schwächelte der Spitzenreiter dramatisch weit nach hinten und verwies den eigentlichen Favoriten plus einen Außenseiter in die Schranken. Wir schauten ungläubig zurück, aber der Anschluss war geschafft. So war der Weg frei für Platz zwei und drei in der Gesamtwertung. An unsere zwei Platzierten herzlichen Glückwunsch!

    Ohne hoch zu stilisieren, zieht Jack nach dem Wettkampf ein positives Fazit.

    Warum nicht? Unerwartete Begegnungen oder Ereignisse führen auf neue Wege. Es war eine Freude, zwei neuen Talenten zuzuschauen. Die ersten Gratulanten waren die Eltern und der Trainer. Zusammen gönnen wir an dieser Stelle beiden Athleten diese Glücksmomente.  

    Jcg

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 26 Jan
    26.01.2020 Mannheim

    26.01.2020 Mannheim

    Mannheim-red./ jack.  In Führung gegangen und dennoch blieb ein Podestplatzerfolg verwehrt.

    Leistung die unseren Athleten auch in diesem Jahr alles abverlangt. Nur mit Trippelschritten, aber Richtung Landesspitze. Begegnungen im Hochsprung werden intensiver. Auf ein regelmäßiges Training sollten mindestens jeder/de Sportler/in Rücksicht nehmen. Im Olympia Stützpunkt Rhein-Neckar in Mannheim herrschte hohe Spannung. War die Nathanael-Chance in Mannheim die Chance für den ganz großen Wurf? Wir haben auf einen weniger nerven aufreibenden Wettkampf gehofft, aber wir mussten das Gegenteil erleben. Außer zu hoffen, dass der Faden irgendwann reißt. Da wir mit hohen Ambitionen nach Mannheim angereist waren, erwarteten wir Duelle Man gegen Man, was auch Nathanael´s Standard ist. Er ist ein echter Tatmensch.

    Geistig-seelisch geprägt ist er von Mut, Selbstvertrauen, Entschlossenheit und Stolz. Er ist stets lernbegierig, sehr praktisch veranlagt, hat Vertrauen zu den eigenen Fähigkeiten, ist aber in der Regel zu konsequent und eigensinnig. Die ganzen Charaktere, heldenmütig und ausdauernd in allem, manchmal wohl etwas impulsiv, dennoch mit guter Beobachtungsgabe. Der Trainer fügt hinzu: “Ich schätze Nathanael sehr, was er bisher mit wenig Aufwand im Hochsprung erreicht hat”. Nur wenige Athleten im kleinen Verein schafften den Sprung in diesen exklusiven (DLV) Kreis, aktuell auf den 17. Rang. Er ist neben „Lasse“ ein absolutes Aushängeschild für die Abteilung. Er sollte nebenbei begreifen, dass man Probleme nicht damit lösen kann, wenn man nur ständig an sie denkt. Somit kann man kein besseres Gleichgewicht herstellen. Mit vielen oben zitierten positiven Qualitäten kann man sich auch das Leben schwer machen. Nathanael muss sich immer Mühe geben um etwas zu bekommen. Diese Vorlage besitzt er leider nicht, ebenso wenig Geduld.

    Showdown auf höchstem Level. Die Gegner gleichwertig aber ein Tick besser.

    Klar hatte man Nathanael in Mannheim auf dem Podest gern gesehen. Nun wurde es ein vierter Platz.

    Von Beginn an eine Nervenprobe. Irgendwo mehr riskieren und die Differenz machen und das ohne in Gefahr zu geraten. Mit 1,80 m sollte die U20 sich mit den Aktiven zum warm machen einspringen. Es half den Aktiven die über 2,00 m springen konnten, aber den U20 Teilnehmern eben nicht. Die U20 Protagonisten hatten alle Schwierigkeiten beim Einspringen. Da sie bei 1,80 m noch keine technische Reife zeigten, zudem wurden alle verunsichert und  apathisch. Die Kampfrichter machten sich keine Gedanken. Zwei Wochen danach musste man feststellen, dass Mannheim kein gutes Pflaster für unseren Athleten ist. Normal sollte der Leichtathletiksport geerdet sein um sich gut bewegen zu können, aber im Kopf wird letztendlich entschieden, was gemacht wird. Unsinn. Die Meinung des Trainers war total anders.

    Bei der ersten Hürde (Anfangshöhe) erarbeitete sich Nathanael einen Vorteil für die nächste Höhe von 1,85 m. Er ging in Führung, ohne Fehlversuche. Stattdessen leisteten sich die Gegner die ersten Fehlversuche. Im gleichen Takt ging es weiter bis auf die nächste Höhe. Bei 1,85 m fielen überraschend früh die ersten Entscheidungen die für die endgültigen Platzierungen sorgten.

    Unerwartet war der Lauf von Nathanael gestoppt. Im zweiten Versuch hätte er noch die Chance auf einen zweiten Platz gehabt, hätten die Fersen die Latte nicht touchiert. Weiterhin kam Nathanael nicht in die Gänge. Er sah so aus, als ob er völlig überrumpelt wäre. Es gibt halt solche Tage im Leben eines Sportlers. Vielleicht ist es ja irgendwie einfacher, eine klare Pleite wie in Mannheim auszublenden. Eine Niederlage ist womöglich bitterer, wenn du Chancen hattest. So eine Niederlage sollte man total niederschlagen. Im nächsten Wettkampf kann es wieder genau umgekehrt laufen. Nun ist die Hallensaison für Nathanel beendet.

    Im Hintergrund und die letzten zwei Wochen laborierte Nathanael mit einer Entzündung an der Ferse des Absprungfußes. Bereits im Training zeichnete sich schon eine starke Pronation im Kurvenlauf aus, bis zum Absprung. Folglich ordnete der Trainer eine Ruhepause von 2 Wochen an, da im kommenden Sommer auf der Bahn hochkarätige Veranstaltungen vor uns stehen, u.a. Meisterschaften (Ba-Wü. Anfang Juli in Heilbronn) inklusive. Hochsprungtraining in der aktuellen PGH Halle mit Turnschuhen auf einem rutschigen Linoleum Boden ist ab 1,80 m fast nicht mehr denkbar. Weitere mögliche Leistungen nach oben werden gebremst und die weitere Entwicklung der Athleten automatisch gestoppt. Damit werden Ambitionen eines Sportlers wie die des Trainers regelrecht zerstört. Somit fehlte es bei Nathanael auf jeder Ebene an Geschwindigkeit und Energie. Richtige, dynamische Sprünge konnte er nicht gestalten, die ihm an diesem Tag das Leben schwer machten.

    Nun gab er den geglaubten Podestplatz sicherlich ungewollt aus der Hand. Andersrum war die Erwartungshaltung ziemlich hoch, speziell wenn der Sportler ambitioniert ist. Dennoch Druck genug, da dieses Druckverhalten leider immer bei den Wettkämpfern dabei ist. Seine Gegner schienen einen dieser Tage erwischt zu haben; ein “Tick“ an dem nichts oder wenig schief gehen konnte. Damit hat er es seinen Gegnern zu einfach leicht gemacht, da braucht er mehr Bodenhaftung kommentierte Trainer Jack. Gleichwohl will er das Resultat nicht schlechtreden. Besser als einen vierten Rang hätten wir uns gern gewünscht! Schade!

    Inzwischen sind die Gedanken des Trainers aufzuhören immer präsenter. Ein Bruchteil einer Sekunde wird er nur gebrauchen sich zu entscheiden.

    Fazit: Es spielt keine Rolle, woher du kommst. Alles was zählt ist, wohin du gehst!

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 19 Jan
    19.01.2020 Sindelfingen

    19.01.2020 Sindelfingen

    Sindelfingen-red./ jack. Lasse Schulz ging leer aus

    Aufgrund gerade prickelnder Prognosen war bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Glaspalast alles angerichtet und der Wettkampf konnte für die Kugelstoßer U18 gegen 15.45 Uhr beginnen. Als Treppchen-Aspirant lag Lasse auf dem Papier in weiter Ferne, wobei er sich dennoch eine minimale Chance ausrechnete, Folge, ein Fauxpas seiner Gegner. Wie immer sehr engagiert seine eindrückliche Art und Weise. Oberste Priorität bleibt der Kugelwettbewerb, mit u.a. Speer und Diskus während der Freiluftsaison im Sommer.

    Von allen Protagonisten versperrte der aktuell beste Kugelstoßer Baden-Württembergs den ersten Rang, dies allerdings dürfte Lasse verkraften. Für einen Platz auf dem Treppchen kamen immerhin vier weitere Aspiranten die die 14 m Marke erreicht haben in Frage.

    Dafür präsentieren sich die Baden-Württembergischen Meisterschaften von ihrer besten Seite. Am Rande war es eine wahre Herausforderung, selektiv und eine echte Reifeprüfung für alle Teilnehmer im Glaspalast. Nach Absprache mit dem Heimtrainer ging Lasse Schulz den bestehenden Wettkampf,  betreut von seinem Kadertrainer an den Start. Sein Engagement und gute Tipps am Erfolg halfen nicht. Lasse ging frisch und begeistert ans Werk, aber die aktive Umsetzung erstickte schnell im Keim. Da verpasste Lasse sein selbstgestecktes Ziel. Es ist bekannt, dass er kein Naturtalent ist, aber macht dies durch extremen Trainingsfleiß wett. In Sindelfingen hieß es: nichts anbrennen lassen trotz erhöhter Spannung. Wer unzufrieden ist, hat kein inneres Gleichgewicht und das wiederum schafft Konflikte und erschwert die Konzentration. Schließlich gehören die Duelle Mann-gegen-Mann zu Lasse´s Spezialitäten.

    Es wurde ein Ansturm von 16 Athleten U18 verzeichnet, die in der Glaspalast-Arena beim Kugelstoßwettbewerb antraten. Nur verlief der Wettkampf aus Trainer Sicht, wie vorausgesagt, nicht vielversprechend. Die Leistungsparameter zeigten düstere Kurven an, die eindeutig eine schwankende und sehr instabile Leistung zur Folge hatten. In der Tat heißt es: kein Durchsetzungs- und Stehvermögen. Wohl eine Tendenz zum Grübeln aber „jack“ sieht das auch als Wachstumschancen. Vorausgesetzt sollte man dabei die Wirklichkeit nicht vergessen. Die Techniker waren gefragt. Der erfolgsverwöhnte dominierende und favorisierte Widersacher setzte erst im dritten Durchgang die endgültige Duftmarke. Dieser Letzte meistert seine Disziplin wie kein anderer. Nun missbraucht er sein Image überall als einziger die Nummer eins zu sein. Außerdem wussten alle von seiner Stärke. Was die Weite wert war, zeigten die nächsten Konkurrenten. Eine gute Ausgangslage als Anwärter einen Podiumsplatz zu ergattern ging an denjenigen, der nach einem regelrechten  „Waterloo“ – Kampf bei den letzten drei Versuchen die besten Reserven hatte.

    Von vornherein ließ Lasse sich nicht leicht verunsichern, aber die Kraft lies immer mehr nach, allein die Technik hilft ihm dabei dies zu überstehen. Somit verpasste Lasse sein selbstgestecktes Ziel.

    Vor allem nach dem zweiten Versuch schien bei dem 16-Jährigen die Luft draußen zu sein. Nichtsdestotrotz sichert er sich ungefährdet den Einzug ins Finale unter die besten „acht“. Erstklassige Einzelleistungen wechselten sich mit teils haarsträubenden Patzern ab.

    Unter der Leitung seines Stützpunkttrainers in Stuttgart, setzte Lasse alles auf eine Karte. Die folgenden letzten drei Versuche halfen das Ergebnis besser zu gestalten. Wie vermutet, probierte er vom ersten bis zum letzten Versuch eindeutig sich zu verbessern. Der vierte Anlauf ging voll daneben. Nun im ultimativ letzten Versuch bäumte er sich noch einmal auf und konnte „kosmetisch“ seine Leistung bis 12,94 m verbessern. Er zeigte, was er drauf hatte und konnte in Sindelfingen die gute Leistung aus den vorherigen Wettkämpfen von Ulm und Mannheim zumindest fundamental nicht bestätigen.

    Am Ende stand ein unerwartetes, ernüchterndes Ergebnis für den Plieninger fest. Damit reihte er sich auf dem abgeschlagenen Platz sieben ein. Positiv blieb meistens nur der gute Vorsatz. Schon ungewöhnlich!

    Nach dem Wettkampf fielen ehrliche Worte des Heimtrainers an seinen Schützling. Als Fundament haben wir eine schöne Zeit vor uns. Lasse ist bekanntermaßen ein sehr sensibler Mensch. Das Risiko soll ihn nicht unnötig herausfordern. Dies zeigt sich in seiner Gesundheit. Lasse wird es schon hier oder da mal krachen lassen. Regelmäßigkeit bringt Erfolg, dies sollte an erster Stelle auf seiner Prioritätenliste stehen, erwähnte sein Coach-Manager.

    Wohlgemerkt, der Heimtrainer hat darüber keineswegs Zweifel und wünscht seinem Schützling viel Glück und Gesundheit für das kommende Wettkampfjahr.

    Ich will ein Trainer sein, wie ich ihn mir als Aktiver gewünscht hätte: authentisch und ehrlich. Bei mir gibt es kein Hintenherum. Unsere Athleten sollen mit ihren Meinungen stets nach Möglichkeiten suchen und mit Kampfbereitschaft ans Werk gehen.

    Heute endete, ein bisschen verärgert, ein Wochenende für Lasse, aber für den Trainer mit mindestens neuen Erkenntnissen.

    Zitat: In einem Jahr wirst Du Dir wünschen, Du hättest heute angefangen.

    jcg

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 12 Jan
    12.01.2020 Mannheim

    12.01.2020 Mannheim

    Mannheim-red./ jack. Neuer Rekordstoß. Lasse Schulz U18 ist besser, wenn es nicht einfach ist.

    Das Hallensportfest der MTG Mannheim erfreut sich großer Beliebtheit. Über 640 Einzelmeldungen, fast 400 Teilnehmer am 12.01.2010 in der OSP Rhein-Neckar. Unsere Athleten konnten erfreut einen schönen Leichtathletiktag in Mannheim verbringen. Es sollte Abwechslung und neuen Schwung bringen. Es gab sehr gute Ergebnisse aber auch weniger gute. Die Kehrseite der Medaille: Organisatorisch nicht optimal. Defekt mit der Zeitmessung und dadurch Verschiebungen mit dem Zeitplan.

    Die verschiedenen Altersklassen waren zum größten Teil mit Teilnehmern aus der Region gut besetzt. Mit erstrangigen Gegnern hatten sich unsere Youngsters auseinander zu setzen. Ein weiterer Podestplatz konnte eingefahren werden.

    Auf den ersten Blick war es kein Wettkampf um sich zu entspannen. Die Tagesform für die Widersacher war entscheidend. Unsere Athleten akzeptieren die Meinung des Trainers gut. Innovation macht die Athleten geistig hellwach und hilft dabei, gute Gelegenheiten konsequent für sich zu nutzen. Was „Jack“ von Sport hält ist besonders ein Genuss, der wie selbstverständlich zu seinem Leben gehört, und dazu gemeinsame Aktivitäten die ihm generell viel Spaß bereitet.

    Aufschwung und wo kaum einer damit gerechnet hat, steht er erneut auf dem Treppchen.

    Lasse Schulz U18 nahm für seine Pläne in Mannheim jedes Wort des Trainers mit Energie auf die Goldwaage. Um zufriedener zu sein, sollen seine Ansprüche sich an die Realität anpassen, der Schlüssel für ein stabiles Selbstwertgefühl. Was er mit der Kugel  macht, sieht er als sein eigenes Hab und Gut. Und als Trainer ist es wichtig zu sehen, wie andere von ihrem Trainer geführt werden. In Mannheim wendete Lasse die bewährte Technik des Trainers an.  Er setzte die erste Duftmarke und wurde im letzten Versuch „ in extremis“ von einem Gegner aus dem Badischen Land eingefangen. Was sich in Mannheim abspielte war einer Kopie von Ulm ähnlich. Progressive Steigerung bis zum dritten Versuch, wobei er beeindruckender Weise seinen neuen persönlichen Rekord vom Vortag und Verein um 0,30 cm verbesserte. Was in Ulm gefehlt hatte, hier war die mentale Frische wieder da. Es war heute wichtig, dass er immer fokussiert war, dass er einen Wettbewerb nach dem anderen die Konzentration gehalten hat.

    Der geglückte zweite Platz war für Lasse das Maß der Dinge, nachdem er noch einmal all seine Kräfte mobilisierte, vermochte er sich voll und ganz von Ulm mit diesem Schnäppchen zu rehabilitieren.

    Aktiv werden. Auf der Strecke bleibt die Zukunft!

    Arne Schwarz U18 hingegen wollte sich etwas Gutes tun. Mag sein, dass er am heutigen Tag nicht gleich von null auf hundert laufen würde. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Im Mittelpunkt die anstehenden 800 m. Für eine Qualifikation um die kommenden Süd-Deutsche Meisterschaften brauchte er all seine Kräfte, um sicherzustellen, dass es auch weiter vorangeht. Enttäuschungen können leicht an Arnes Selbstwert nagen. Mit steigenden Ansprüchen ist Vorsicht geboten, da kann der Energielevel relativ niedrig sein, das dämpft unverzüglich den Ehrgeiz. Besonders wichtig ist es den Gesundheitszustand zu berücksichtigen, was zu Rückschlägen führen könnte. Trotz allem sprühte er in den ersten zwei Runden vor Kraft und Energie. Er brauchte etwas Zeit. Schwer hatte er es mit der außergewöhnlichen Aufstellung seines Laufes. Nicht überraschend, dass er länger brauchte um ins Rollen zu kommen. Nun in seinem Lauf waren auch Aktive (Spezialisten) dabei und gerade das erleichterte die Taktik von unserm noch unerfahrenen Arne in keiner Weise. Hier stehen die Verantwortlichen vor einem kolossalen Problem. Das hilft der Organisation, aber den Athleten überhaupt nicht.  Es sollte mal aufhören! Selbstverständlich, dass es bei ihm beschwerlich wurde, als ihm nach ca. 450 m die Puste immer mehr ausging, das ist der „Clou“, dass die Einsatzkräfte viel schneller verbraucht werden. Da war die Taktik des Trainers futsch. So werden ehrgeizige Laufsportler regelrecht kaputt gemacht und warum hören die auf? Bei der Meldung erfahren wir nie wie ein Lauf bei der Veranstaltung zusammen aufgestellt wird. Grausam! Seine Bestzeit von vergangenem Jahr auf der Bahn mit 2:10,75 konnte er heute, geschätzt, zumindest bedingt nicht bestätigen. Unterwertig ist seine Endzeit von 2:23,61 min. Trotzdem Hut ab!!

    Zwillingsbruder Michel ging es besser und konnte sich durchaus Hoffnungen machen. Er sorgte für eine Überraschung, da er unter allen U18 Teilnehmern, Altersklasse konform, am Start war. Dabei ging die Taktik des Trainers außerordentlich gut und einfach voll auf! Mit viel Schwung im zweiten Zeitlauf legte er einen furiosen Start hin und übernahm sofort die Führung. Das Rennen spiegelte einen total anderen Verlauf zugute Michels. Bis zur Mitte des Rennens hatte er ca. 25 m Vorsprung ausgebaut. Damit konnte er bravourös den Vorsprung halten bis zum Ziel, obwohl Ermüdungserscheinungen sichtbar waren. Auf den letzten 100 m konnte er zwar nicht mehr zulegen und wetzte nach seinem Traumstart über die Ziellinie in überlegte Manier  (2:14,62 min.). Mit drei Sekunden Vorsprung trudelte er einen beachtlichen sechsten Rang ein. Glückwunsch!

    jcg

     

    Lebensweisheit:   Besessenheit ist der Motor, Verbissenheit die Bremse           Rudolf Nurejew

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 11 Jan
    11.01.2020 Ulm

    11.01.2020 Ulm

    Ulm-red./ jack. Lasse mit erstem Kräftemessen.

    Auftakt in der Hallensaison 2020 mit neuem Vereinsrekord im Kugelstoßen U18

    Als Auftakt der erste Wettkampf für Lasse Schulz U18 im neuem Jahr. Eine gut gefüllte Halle, worüber die Veranstalter sich freuen durften. Alle anwesenden Athleten von den verschiedensten Regionen des Landes wollten zu Beginn der Hallensaison 2020, ihren Fitnesszustand sowie Reife prüfen. Einige hatten nur mäßig Grund zu jubeln. Unser Athlet Lasse Schulz U18 nutzte die Gelegenheit bei den Regionalen Meisterschaften der Region 3 mit zu machen, diese startete außer Konkurrenz. Mit gefüllten Energiereserven erkannte er trotzt allem, worauf es in der höheren Altersklasse U18 ankommt und zeigte sich selbstbewusst und konzentriert. Er hatte sich gut vorbereitet für den Saisoneinstieg.

    Momentan richtet sich die Aufmerksamkeit von Lasse in der neue Altersklasse U18 in der Halle speziell dem Kugelstoß, geprägt von der anspruchsvollen Technik, wobei er erst seine minimale Leistung erreichen sollte. Immerhin krönte er seine verbesserte Leistung mit einem neuen Vereinsrekord.

    In der Messehalle 4 in Ulm funktionierte es nicht nach Lasse´s Plan. Zu gutgläubig oder zu optimistisch war er. Höchstwahrscheinlich mit dem unbedingten Willen, die vergangenen Trainingsleistungen zu übertrumpfen.                     

    Null war das  Minimalziel des Trainers aber eminent wichtig! Das hilft dabei, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und nachhaltig abzuschalten.

    Lasse wartete geduldig ab, bis er endlich zu seinem ersten Einsatz kam. Im Kugelstoß kam er etwas zögerlich aus den Startlöchern, aber erstaunlich die harmonischen Bewegungsabläufe bis zum dritten Versuch inklusive. Ab dem Vierten fehlte die mentale Frische um einen guten Rhythmus zu halten. Einerseits waren seine  Hoffnungen gemildert, da einige entscheidende Fehler sich einstreuten. Dennoch ackerte und rackerte er für eine noch bessere Leistung,… ein typisches Verhalten von Lasse. Unter den besten „Acht“ angekommen wurde der zweite Abschnitt des Wettbewerbes eingeläutet. Die Athleten kämpften weiter kompromisslos gegeneinander und es gab noch etliche Verschiebungen in den unteren Rängen. Damit schaffte Lasse ein neues persönliches Bestergebnis mit 13,18 m und konnte seine erreichte Bestweite bis Ende des Wettkampfes mit Platz 3 durchhalten. Etwas unbefriedigt wirkte er, weil einfach die mentale Frische fehlte. Die Freude überwiegte innerlich trotzdem, weil das Ergebnis kein Zufallsprodukt war.

    Bald wird er sicher sein Niveau abrufen können, dies wird ihm helfen, sein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen und nachhaltig abzuschalten. Freude auf mehr!  

    Das neue Sportjahr wird für Lasse Schulz deutlich vom Trainer formuliert, ein Übergangsjahr mit anderen Zielen in Aussicht. Das er inzwischen im Kader L2 aufgenommen wurde, ist nicht nach dem Geschmack des Trainers. Die Trainerschaft im Verband richten meistens ihre Augen auf die Bestenliste und nutzen die Leistung langjähriger Arbeit des Heimtrainers mit den jungen Athleten aus. Heikle Umstände sind von beiden Parteien in der Zukunft vorprogrammiert. Lieber Basiswissen für eine gelungene Beziehung mit u.a. Kommunikation mit den Eltern aufbauen, wobei man eng im Kontakt bleibt, obwohl es auch manchmal schwierig sein kann.

    Förderung der Leichtathletik-Talente geht erst ab dem 15-16. Lebensjahr oder wie der Trainer so schön beschreibt: eine sogenannte Leasing-Reiterei. Was man schon immer getan hat und tun wird, den Sport für Propaganda zu missbrauchen.

    Sportswashing übersetzt “Imagepflege“, bedeutet also, immer mit freundlicher Genehmigung der Sportler. Mit solchen Gegebenheiten kann der Trainer Jack richtig umgehen.

    Kader heißt in diesem Sinne, den Nachwuchs an den Leistungssport, was nichts anderes ist, als sie an eine Spezialisierung heranzuführen. Da fallen schon einige Athleten im Kader durch den Rost.

    Der Verband spielt um Auf und Abstieg aus der selber erfundenen Liga. Im Vergleich spielt der Verein Eile mit Weile.

    Lasse zeigt ebenfalls, dass er ohne Training wegen der Jahresfeier durchaus in der Lage ist, persönliche ansprechende Leistungen abzuliefern. Wichtig dass man realistisch bleibt, auch wenn man deutlich wenig tut oder zu vorsichtig ist. Aktuell ist klar, sein Formstand war bis vor dem Wettkampf in Ulm schwer zu beziffern? Sowohl mit dem Speer, der Kugel und dem Diskus präsentierte er sich u.a. auch als Mehrkämpfer mit seinen Leistungen, die allesamt im Bereich Kreis und der Württembergische Bestenlisten im Jahr 2019 notiert sind.

    Nun konnte Lasse seine gute Kugelstoß-Trainingsform (noch) nicht unbedingt in Ergebnisse umwandeln. Mit der neuen 5 kg schweren Kugel, schlägt er ein neues Kapitel in seiner Laufbahn als Sportler auf. Es fehlte einfach die mentale Frische.

    Für den jetzigen Zeitpunkt befriedigte Lasse die Wünsche des Trainers. Am Sonntag in Mannheim geht es für Lasse dann weiter. Bis dahin!

    Immer das Ziel im Blick. In Jedem Alter mit unterschiedlichem Training.

    Das Training ist sehr individuell. Der Trainer der immer Sport gemacht hat, trainiert anders als jemand der 20 oder 30 usw. ist. Funktionelles Training kann als Ergänzung jederzeit angewendet werden. Die Erholungszeit ist genauso wichtig wie das Training. Deshalb wird immer Beweglichkeit mit Gleichgewichtsinnübungen eingebaut. Verletzungen jeder Art kann auf diese Weise vorgebeugt werden.

    Kurz Aufwärmen ist in jedem Alter wichtig. Die Jüngsten tendieren bei den Übungen im Training zu übertrieben. Sie sollten ihre Grenze erkennen und nicht überfordert zu werden. Man sollte auf Konstanz durch regelmäßiges Training achten. Ein junger Sportler braucht weniger Erholungszeit, was aber nicht immer stimmt?. Das bedeutet dass man intensiver Einheiten in kürzerer Zeit trainieren soll aber nicht exzessiv. Die Pulsfrequenz sollte ab 120 etwas nach oben steigen. Übungen die Schmerzen verursachen sind abzuklären. Fehlbelastungen sind meistens die Gründe, wenn der Proband nicht beobachtet wird. Dies führt zu späteren chronischen wie eventuell unheilbaren Einschränkungen.

    Fazit:  Selbst ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt.

    jcg

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 29 Dez
    29.12.2019 Offenburg

    29.12.2019 Offenburg

    Offenburg-red. /jack. Nathanael springt erfolgreich über 1,90 m im Hochsprung und hielt sich schadlos.

    Der Begriff wie “zur Ruhe kommen” hat bei jedem Hochkonjunktur, es kann keine Rede davon sein. 

    In Hochstimmung werden wir vor allem dann glücklich sein, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind. Im Team zu agieren fahren wir meistens Erfolge ein und feiern diese dann auch gemeinsam. Wer mit Freunden zusammen Sport macht, erreicht eher seine Ziele als andere. Hinzu kommt, man macht mehr Sport, man strengt sich mehr an, es kommt zum Ideenaustausch und die Bindung stärkt das Teamwork.

    Einerseits Anerkennung zu erfahren, spornt die Athleten zu immer noch besseren Leistungen an.

    Trainer Jack wertet die Stärke von Nathanael  Bordne U20 sehr positiv. Seine schnelle Auffassungsgabe und sein Talent, vorausschauend zu handeln, kam Nathanael sehr zugute, obwohl er gern sachlich und unverbindlich bleibt. Die Gefahr, es kann auch schnell gehen: Bist du am Anfang gut, bist du in den Medien sofort der Held. Zu schnell aus meiner Sicht, bevor du etwas erreicht hast. Sich mit anderen zu vergleichen, dieses Thema ist bei Trainer Jack tabu. Diejenigen die das tun, legen Ihr eigenes Glück in die Hände der anderen. Sonst machen wir unser Selbstbewusstsein und Zufriedenheit von anderen abhängig. Das würde die Verwirklichung langfristiger Ziele verhindern, da unserem talentierten Hochspringer noch viel Entwicklungspotential zugeschrieben wird. Nun kurz vor dem Neuen Jahr, brachte Nathanael Bordne U20 in Offenburg alles unter Beweis. 

    Nathanael setzt Achtungszeichen!

    Außer einer gesamten Startserie in der neuen Saison hat sich der Schüler des Paracelsus-Gymnasiums viel vorgenommen.

    In Offenburg erlebten wir den ersten obersten Podiumsplatz zu Beginn der neuen Hallensaison 2019/2020. Nach Lasse Schulz im Kugelstoß in Koblenz (noch M15), folgte in Offenburg mit Nathanael jetzt U20 das zweite schönste Ereignis des Jahres 2019. Da er mit großer Sprungkraft gesegnet ist, geschah ein absolutes Highlight mit der Höhe von 1,90 m, die er einwandfrei übersprang. Verrückt und überwältigend! Nathanel ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Die vorentscheidende Differenz zu den Kontrahenten die zählbares verpassten, lag schon bei 1,80 m. Nathanael blieb seinem Rhythmus treu und baute mit bereits großem Abstand seinen Weg zum Sieg aus. Als Nebensache wartete man im Wettkampfbüro geduldig über das Endergebnis. Kaum war der Wettkampf zu Ende bekam Nathanael seine Urkunde überreicht. So schnell geht es selten voran.

    Langsam entwickelt er sich als Power-Hochspringer. Dabei resultiert die verlängerte Flugphase die gleichzeitig neue freie Räume schafft. Das könnte bestimmt zukünftig Sprünge über 2,00 m bedeuten. Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken!!! Auf jeden Fall wird in der Zukunft mit spektakulären Wettkämpfen zu rechnen sein. Bei der nächsten Höhe von 1,93 m scheiterte er unglücklich zweimal haarscharf mit einer geschätzten Anlaufgeschwindigkeit  von ca. 28 km/h. Sein Vorhaben stand unter einem guten Stern, denn was er auch anpackt, gelingt ihm auch. Manchmal kann er unzuverlässig, unberechenbar, kühl und oberflächlich sein. Das beste Gegenmittel ist eine vorhandene solide Sprungtechnik. Am heutigen Tag strahlte er eine Lockerheit aus, die die Zuschauer begeisterte. Mit objektiver Distanz macht er seinen Wettkampf so spannend und eben erfolgreich. Ein Maximum an Freiheit und ein Minimum an Routine braucht eben seine Komfortzone.

    So schaffte er eine ideale Voraussetzung für die kommenden Badischen-Württembergischen Meisterschaften, die Ende Januar in Mannheim stattfinden werden. Nach einem stotternden Saisonstart in Sindelfingen hat Nathanael inzwischen seine Form in seine spezielle Disziplin zurückgewonnen.

    Mit den wenigen Athleten in der Leichtathletikabteilung (Wettkämpfer) werden wir für diese Sportler weiter Leistungssport durchführen mit bestem Wissen und Gewissen. Außerdem haben alle Wettkämpfe die auf dem Programm groß oder klein sind, sie stellen das gewisse Potenzial dar. Unsere Leichtathleten werden in diesem Jahr an mehreren Meisterschaften in der Halle wie auf der Bahn teilnehmen.

    Grundsätzlich wird außerdem ein altersgemäß klar differenziertes Training angeboten. 

    Bauchgefühl: Der Intuition vertrauen?

    Intuition ist mehr als spontane Eingebung. Mit Mystik hat das nichts zu tun. Das Bauchgefühl wird mit von der Logik überprüft. Entweder besitzt der Mensch diese Fähigkeiten oder eben auch nicht. Es kann helfen Entscheidungen zu beeinflussen und für diejenigen oft positiv. Die Vorteile intuitiver Entschlüsse: Sie sind effizient und schnell getroffen, man spart Energie. In Offenburg war es wohl der Fall. Wer keine allgemeingültigen Maßstäbe in Aussicht hat, muss wohl  seiner eigenen Einschätzung folgen.

    Werbung in eigener Sache 

    Es ist nicht wichtig, was andere haben oder machen. Das gilt wohl besonders für Athleten und deren Trainer. Man erfreut sich an geistigen Herausforderungen. In Offenburg stand der Verstand wie ein treuer Diener zur Verfügung. Von Energiemangel, keine Rede. Sichtbar tat Nathanael die Ungezwungenheit ausgezeichnet gut. Sein Geist war hellwach. Dies ermöglichte ihm unter einer fachkundigen Führung besonders für alle einen unerwarteten Erfolg. Die Balance aus intensiven Momenten und einer geliebten Lockerheit stimmte hundertprozentig. Dazu noch ein Markenzeichen des Trainers: Innovative Ideen die sich auch umsetzen lassen. Er argumentiert sehr häufig, nimmt weitere Ausdrucksmittel um dem Gesagten noch mehr Gewicht zu verleihen. Vitalität war kaum zu stoppen, deshalb der beste Zeitpunkt im Badischen Land zu sein spricht heute Bände. Als Toptrainer solltest du wie eine Sonne sein, der von allen umkreist wird  wie die Planeten die Sonne, du solltest das Zentrum sein.

    Fazit: Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden!

     

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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