Leichtathletik

  • 10 Jul
    10. Juli 2021 Karlsbad

    10. Juli 2021 Karlsbad

    Corona/red.- / jack-homeoffice

    Baden-Württembergische Meisterschaften

    Austragungsort: Sportpark Sonotronik, Karlsbad

    Pl.

     

    Name

    Verein

    Nation

    Jahrg.

    End-

    Ergebnis

    Versuch

     1

    Versuch

     2

    Versuch 3 Versuch

     4

    Versuch

     5

    Versuch

     6

     
    1

     

    Lasse Schulz

    TV Plieningen

    GER

    2004

    16,98 15,96 16,63 16,86 16,98 16,901 X  
    2

     

    Winterhalder Yannick

    LG Baar

    GER

    2005

    14,68 12,95 14,08 14,03 14,22 14,54 14,68  
    3 Haratyk Jacek

    VfL Waiblingen

    POL

    2004

    13,91 12,61 11,14 X 13,91 X 13,05  

    Märchenhafte Mission. Lasse Schulz (U18) schreibt ein weiteres Kapitel in der Vereinsgeschichte.

    Auch für “Underdogs” besteht Hoffnung!  Lasse (AP189Ph5T9) kam, sah und siegte. Er brachte seine Leistung und dies vorzüglich. Der Tag versprach einen aktiven, ereignisreichen Moment und vor allem einen erfolgreichen Abschluss der geplanten Angelegenheiten. Eine Ladung positiver Emotionen waren unserem Athlet garantiert. Daher ging er mutig voran, ohne Zeit für unnötige Gedanken zu verschwenden.

    Es macht nichts mehr aus! In Karlsbad ging es für Lasse Schulz (U18) erstens um den ersehnten Titel bei den Landesmeisterschaften. Prompt ging er nach dem ersten Stoß in Führung die – Sieg und Titel –  bedeuteten. Von Anfang an hatte die gesamte Konkurrenz nichts entgegen zu setzen. Für Lasse war es ein Befreiungsschlag – für die Gegner ein Schlag ins Gesicht. Am Ende siegte er mit einem Vorsprung von über zwei Metern. Darüber hinaus sollte er sich nicht beschweren – das Endergebnis hätte auch besser aussehen können. Außerdem spürt er die Kraft, etwas kreativ bewegen zu wollen, was zu beneidenswerten imaginären Vorstellungskraft führt. An dieser Stelle würde der Heimtrainer passend dazu sagen: “Genieße weiter die Außenseiterrolle und sitzte weiter auf dem richtigen Ast”.

    Endlich ist der Frust von der Seele

    Nach dem ersten Durchgang reichte es für Lasse den Entscheidungsstoß gegen seinen Konkurrenten zu erzwingen. Dennoch, nach einem mauen Start ist Lasse noch nicht in die Gänge gekommen, angespannt, obwohl er schon den Titel in der Tasche hatte. Ein Sommermärchen für Lasse. Die Tagesbestleistung erreichte er dann in der Ko.-Phase und zwar im vierten Durchgang. Er konnte die komplexesten Probleme lösen und steigerte sich ständig von einem zum anderen Durchgang. Er behielt den Überblick, blieb weiter den ganzen Wettbewerb unwiderstehlich und konnte seinen Protagonisten in die Schranken weisen. Von Lasse war es insgesamt eine schöne Darbietung, die seine Hoffnung für eine persönliche Bestmarke potenziert hatte, aber leider die 17 m Marke nicht übertreffen konnte. Nach langjähriger harter Arbeit ist er endlich mit einem Baden-Württembergische Titel belohnt worden.

    Lebenskraft durch Sport Verbundenheit

    Außerdem vermittelt Lasse einen sympathischen Eindruck ohne Stars und Sternchen Allüren. Lasse bleibt womöglich eine Lichtgestalt für die Leichtathletikabteilung. Es geht einfach nach dem Motto: wer etwas will, der bekommt das normalerweise. Selbstdisziplin ist nun nicht gerade seine Stärke. Er würde sich besser behaupten wenn er die Dinge realistischer betrachten würde. Anderseits ist auf seinen Instinkt Verlass. Der hilft ihm auch, erstaunlich erfolgreich zu sein. Gewinnen ist seine Hauptsache. Das zeigt er dieses Jahr ausdrücklich!

    Fortschritte und Durchbrüche machen Lasse zur Zeit unwiderstehlich. Irgendwann muss geliefert werden. In Karlsbad war die richtige Zeit und am richtigen Ort. Er wird sicher sein Ziel erreichen, auch wenn es unmöglich scheint. Mit dem Titel trägt sich der Plieninger im Verein in die Geschichtsbücher ein.

    Sicher, Sport ist nicht alles, aber ohne Sport ist alles schlechter durchzuhalten. Sport und Fitness sind in dieser Hinsicht die beste Ventillösungen. Es ist noch seine Schwäche: es allen recht machen zu wollen.

    Allerdings zeigt Lasse in der ablaufenden Freiluftsaison eine reife Leistung. Der Mut und der Wille, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, lieferten den Antrieb für bisher 8 Siege von insgesamt 9 Wettkämpfen. Die allerbesten Glückwünsche zu deinem Titel wünschen dir, die gesamte Leichtathletikabteilung und Sportkameraden.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 22 Mai
    Ulm 22.05.2021

    Ulm 22.05.2021

    Corona-red.- / homeoffice

     

    Ein Geisterwettkampf

    Im Donaustadion in Ulm fand ein 3 Ländervergleichskampf für die Jugend U18 zwischen den Ländern Hessen, Bayern und Baden-Württemberg ohne Zuschauer statt. Im Cupwettbewerb gewann die Auswahl von Baden-Württemberg vor Bayern und Hessen. Der Tag zeichnete sich durch plötzlich starke auflebende aus West kommende böige Winde aus. Der Monat Mai hat offenbar überhaupt keine Lust, uns auf dem Weg zur Sommerlaune oder wenigstens Frühlingsgefühlen zu unterstützen. Sonst bot das Wetter recht gute Bedingungen. Da mussten die Athleten schon selbst zusehen, wie sie es am besten anstellen.

    Aushängeschild unserer Leichtathletikabteilung, Lasse Schulz, war für die Aufstellung der Badischen –  Württembergischen Mannschaft nominiert und vertrat die Auswahl in seiner Paradedisziplin, dem Kugelstoß. Es kam endlich die Zeit zum großen Duell und Lasse sollte seinen Wettkampf genießen.

    Für sein Auftreten im Kugelstoß hatte unser Athlet sich viel vorgenommen, aber wirkte in Ulm weniger dynamisch. Da er in der Regel wenig Körpertonus hat, kann der Energiepegel schnell sinken. Das Selbstbewusstsein wird angegriffen. Die Folge ist die Neigung von instabilen Phasen während des Wettkampfes.

     

    In der Mitte von Schwierigkeiten liegen offenbar die Möglichkeiten.

    Die Befürchtung hat sich bei “Multitasking” Hometrainer “Jack” offenbar einmal mehr bewahrheitet. Nichtsdestotrotz bleibt das Fazit der Leistung erfreulich. Es gelang Lasse in den vier zuletzt folgenden Wettkämpfen die 16m Marke erfolgreich unter Beweis zu stellen. Wenn er kleine Erfolge feiert, kann er beständig seinen Selbstwert steigern. Alles hängt von seiner inneren Haltung ab. Der Wettkampf im Donaustadion allein war kein Zuckerschlecken, dennoch spannend und hochwertig.

     

    Unterschiedliche Belastungen

    Wer im Alltag schnell außer Puste gerät, schiebt das häufig auf zu hohe Belastungen, ein Grund der für Trainer “Jack” auf Muskelschwäche hindeutet. Und dagegen hilft nur eines: Weiter trainieren ja!, aber mit u. a.  Abwechselungen zu anderen Sportarten. Auch ohne Intensitätstabelle ist man von vorn herein ausgeliefert. Ein schleichender Prozess der so oft unbemerkt verläuft. Viele glauben, dass das altersbedingte Effekte sind – und verordnen sich Ruhe. Doch das ist falsch und verstärkt genau die Ursache: Muskelschwund! Für Lasse lies die Intensität nach, was gleichzeitig heißt, der Rhythmus ist gebrochen. In Ulm wollte er, wie der Trainer ihn kennt, den Tag einerseits dem Dienst der Mannschaft voll widmen, was eine Selbstverständlichkeit war. Außerdem hat er ein klares Gespür für die eigenen Grenzen und Beschränkungen. In Ulm merkte er, dass nichts mehr ging. Oft ist in vergangenen Berichten “Biorhythmus” erwähnt worden, weil dies für den Heimtrainer ein klares Naturgesetz ist. Die Prognosen spiegelten für den Wettkampf Ernüchterungen aus. Da er schon innerlich manchmal unentschlossen ist, fielen ihm strategische Entscheidungen schwer oder er übertrieb zeitweise seine Anpassungsfähigkeit. Stress (Wettkampf) oder Müdigkeit (Wartezeit) sind Faktoren, die im Wettkampf ein Portion Geduld und Verständnis von den Athleten generell und regelmäßig abverlangt werden. Außerdem kann bei Leistungsabfall ein mangelndes Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl von Wertlosigkeit herrschen.

     

    Wettkampf

    So oder so ging es im ” Wettkampf ” Schlag auf Schlag. Seinen besten Stoßversuch schleuderte er im zweiten Durchgang mit 16,11m. Dann lies die Körperkraft rapid nach. Mit der Ausgangslage Rang vier hat Lasse nicht gerechnet. Der vierte Platz ist in aller Munde undankbar, nicht toll sagen die anderen. Aber Lasse hat alles gegeben und kann sich nichts vorwerfen“. Niemand wird gerne Vierter! Sein Teamkamerad (2 Teilnehmer pro Disziplin) schaffte drei Zentimeter mehr und ergatterte einen dritten Rang, ein wichtiger Punkt für die Baden – Württembergische Mannschaft. Siegerehrungen auf dem Podium wurden nicht durchgeführt. Urkunden wurden überreicht und Tagesbestleistungen wurden den Athleten mit einem Sachpreis ausgezeichnet. Nun sollte sich Lasse in der Zukunft für Zahlen und Fakten interessieren. Er schafft es immer wieder, unzufriedene Versuche ungültig zu machen. Ohne Neugier auf die erreichten Ergebnisse geht der Überblick hinüber und die Strategie verloren.

     

    Fazit: Es gibt einen Ausweg aus jeder Situation, man sollte sich nicht von den Umständen leiten lassen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 22 Mai
    Mai 2021 Bad-Boll (1-2) Bönnigheim

    Mai 2021 Bad-Boll (1-2) Bönnigheim

    Fortschritte und Durchbrüche

    Nach starker Entschlossenheit behält Lasse seine Ziele und Pläne zielgerichtet und furchtlos entschlossen vor Augen! Das bedeutet auch, dass er sich Dinge zutraut, über die er schon lange nachgedacht hat. Es verlangt Durchhaltevermögen und bisher läuft alles perfekt viele Chancen zu erlangen. Weiter wagt er was Neues und wägt bestimmte Situationen ab, was heißt, wo er viel mehr Geduld aufzubringen sollte, was zu allen Bereichen des Lebens gehört.

    Veränderungen sollte er außerdem akzeptieren. Da sollte er nicht unbedingt offensichtliche Neuigkeiten herbei bringen, sondern es kann ein lehrreiches Jahr werden. Es wird nicht unbedacht gehandelt. Damit ist auf Lasse Verlass.

    Wer Geduld hat, wird belohnt.

    Lasse hat mit Trainer “Jack” Geduld bewusst oder unbewusst geübt und dabei großes ermöglicht. Das wesentliche hat man konsequent vor Auge behalten. So traut man sich letztendlich mehr zu und man wagt einiges mehr. Die Möglichkeit und Zeit sind dadurch immer da etwas Neues auszuprobieren. Man merkt selber, dass Kreativität nicht im Weg steht. Man traut sich quasi die Komfortzone hinter sich zu lassen. Es geht vielmehr darum, Spaß dabei zu haben, sowie etwas Neues zu lernen und sich selbst von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Dabei kommen viele unentdeckte Fähigkeiten zum Vorschein, die für viele Überraschungen sorgen. Ruhepausen sind zwischendurch unerlässlich, wenn man viel erreichen will. Er wird zum Schluss die Früchte für anständige Arbeit ernten und Ende 2021 auf ein tolles Jahr zurückblicken dürfen.

    Im Training soll der Spaß bewahrt werden

    Wenn man sich selbst zu viel Druck macht und dabei keinen Spaß mehr hat, können wir schnell in Unmut verfallen.

    Ausreden waren immer fehl am Platz wo man gleichzeitig über sich selbst hinauswächst. Man sollte offen die Wünsche und Träume wirklich verfolgen. Deshalb tun Veränderungen in der Trainingsarbeit gut, speziell das Selbstwertgefühl (ob es geistig oder körperlich ist) zu stärken, dadurch assoziieren sie einige Menschen direkt mit positiven Lebensumständen. Durch harmonische Kommunikation mit den Mitmenschen wird man selbstverständlich besser verstanden.

    Gesunder Egoismus,

    ist gerade was man benötigt, aber nur, wenn der psychische und seelische Zustand sich verbessert hat. Dann wird das Umfeld ihnen mehr Respekt und Wertschätzung entgegenbringen. All die Energie, die Menschen und deren Probleme sonst aufwenden, konzentriert sich auf einmal auf sich selbst. Für Lasse bahnen sich intensive Augenblicke Richtung nächsten “Level” an. Es könnte aufregend und prickelnd werden. Er kann sich mehr trauen und sich beweisen. Das ist am Anfang gar nicht so einfach, zahlt sich aber aus. Auch Geschehnisse, die zunächst wie Unglück wirken können, erfüllen den Zweck, etwas Gutes hervorzubringen. Somit wird er nach seinen Plänen von seinem Weg nicht abkommen.

     

    Fazit: Bekannterweise folgt nach jedem Ende auch ein neuer Anfang.

     

    01.05.2021   Bad-Boll / Werfertag (1)          16,11     X       X       X     16,11       X

    Derzeit dürfen leider nur Kaderathleten bei den wenigen Wettkämpfen im Land starten. Nachdem in der Corona bedingt mageren Hallen-Wettkampfsaison 2021 war dies einmal mehr eine schöne Abwechslung. Der Anlauf war mangels Wettkampfroutine sicherlich nicht optimal, so dass die zwar neue PB von 16,11m von Lasse Schulz noch bis zum nächsten Wettkampf Bestand haben wird. Lasse blieb unter seinen Möglichkeiten. Nichtsdestotrotz ein gelungener Saisoneinstieg, erster Sieg und neuer Vereinsrekord mit 16.11 m für Lasse Schulz.

     

    09.05.2021   Bad-Boll / Werfertag (2)          17,28      X       X    16,28     X          X

    Von der ersten Sekunde an herrschte an der Kugelstoßanlage im Bad Boller Sportgelände am Erlengarten Hochspannung, denn die Elite hatte sich nach dem erfolgreichen Meeting vor Wochenfrist kurzfristig zum zweiten Durchgang eingefunden. Trotz des fehlenden Publikums war mit Top-Leistungen zu rechnen, denn das Wetter zeigte sich, bis auf einen böigen Wind, diesmal von seiner besten Seite.

    Mit einem gelungenen Einstieg sorgte Lasse mit der neue Weite zu einem Ding der Unmöglichkeit. Das Ergebnis im ersten Versuch mit sagenhaften 17,28m kann sich durchweg sehen lassen. Die Mauer von 17 Metern, die davor stand, war gebrochen.

     

    13.05.2021   Bönnigheim / Meeting               X         X        X    16,11   15,92    16,35

    Anfang des Wettkampfes aber stets gut gelaunt, präsentierte sich unser Athlet Lasse Schulz (U18) in Bönnigheim. Der Anfang war schwierig, da teils das unbeständiges Wetter Schuld hatte. Es begann mit drei ungültigen Versuchen. Über 16,35m im letzten Versuch kam der Plieninger diesmal mit seiner 5-Kilo-Kugel allerdings nicht hinaus. Lasse blieb unter seinen Möglichkeiten, aber er arbeitete sich stets gewissenhaft weiter und beendete seinen Wettkampf mit seiner Bestleistung des Tages und ein Podestplatz auf dem obersten Treppchen. Immerhin der dritte Sieg innerhalb von zwei Wochen.

    22.05.2021   Ulm / Länderkampf (U18) Baden/Württemberg – Bayern – Hessen.

    Als startberechtigter Kaderathlet wird Lasse Schulz von der Leichtathletikabteilung an dem kommenden Wettkampf (U18) teilnehmen, der aus den drei Ländern statt finden wird. Die Mannschaften von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, treffen aufeinander, diesmal in Ulm, am kommenden Samstag. Damit bestätigt Lasse seine fleißige Trainingsarbeit und zuletzt ausgezeichneten Ergebnisse. Bisher zeigt er sich in einer guten Form und die Abteilung wünscht ihm beim Auftreten viel Erfolg.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 13 Mai
    Mai 2021 Mehr Spaß und Lebensfreude an der Leichtathletik

    Mai 2021 Mehr Spaß und Lebensfreude an der Leichtathletik

    Corona-red./ homeoffice.  Beispielhaft: mit 11 Jahren fand Lasse Schulz die typgerechte Sportart.

    Ich kenne wenige Menschen, die so genau wissen, was sie wollen und die sich dabei selbst so treu bleiben, wie er es tut. Zwischen Trainer und Athlet, ein Band zwischen zwei Seelen, das weder Raum noch Zeit trennen können. Er ist mitfühlend, aufgeschlossen, kooperativ, unbekümmert, entschlossen und handlungsbereit. Die Atmosphäre im Training ist stille Freude. Kritik war konstruktiv zum rechten Zeitpunkt und in rechter Form dankbar anerkannt. Keine Meinungsverschiedenheiten. Man sollte große Freude an jungen Menschen und an deren Arbeit haben. Statt Erwartungen hat man uns für Überraschungen an Wochenenden bei Wettkämpfen bereitet. Einzig, er sollte die Bodenhaftung (ab und an) nicht verlieren.

    Mehr als die meisten Fitnessaktivitäten trainiert man durch Kampfsport (wie auch bei der Leichtathletik) Standfestigkeit, Balance und Energiekontrolle. Die Betonung liegt auf Muskelstärkung, Ausdauer und Flexibilität. Der obere und untere Körperbereich werden ziemlich gleichmäßig entwickelt. Man lernt seine weniger häufig gebrauchte Körperseite (rechts u. links) ebenso zu benutzen, wie die dominante. Der Schlüssel zum Erfolg in einer Sportart liegt im Verhältnis der Beherrschung des Energieflusses durch den Körper. Wenn man eine Sportart lange betreibt, verspürt man mit der Zeit die Entwicklung von einer enormen Standfestigkeit. Qualität wird quantitativ stets verbessert. Es führt auch zu einer besseren Entfaltung der psychischen Bedürfnisse und des Wunsches nach Selbstverwirklichung.

    Lasse kam und absolvierte mit drei Schulkameraden eine Probezeit. Es hatte viel Spaß gemacht, als er ein paar Monate später auftauchte und sich für die Leichtathletik stark interessierte. Ein schwieriger Teil kam dazu: die Umsetzung in die Tat, da er auch Wettkämpfe mit machen wollte. Zu Anfang ging er alles langsam an. Der Trainer hatte realistische Gesichtspunkte. Nach Vereinbarung nahmen wir uns viel Zeit in Anspruch und es erforderte emotionelle Kraft auf beiden Seiten besonders, wenn nicht alles im ersten Versuch gelang. Nach einem Monat hatten wir das richtige Verhältniss schon erreicht. Geduldig sprach der Trainer von langfristigen Vorteilen, Änderungen der Persönlichkeit (Charakter) und Lebenswandel. Es dauerte nicht lange. Man arbeitete auf schnelle Änderungen, das gewünschte Ergebnis wurde erreicht. Auch schnell erkannt wurden die Hindernisse die man vermutet hatte. Außerdem wollte Lasse das Trainingsprogramm nicht aufgeben. Gegen Ende der Bahnsaison ( September-Oktober) war er damit zufrieden den Wettkampf beendet zu haben. Auf die anstehenden Hallenwettkämpfe freute er sich schon. Für den Trainer ließ er sich Kreativität auf den Plan stellen. Es erfordert viel Nachdenken und Einsatzbereitschaft die gewünschten Ergebnisse zu bekommen. Die Änderungen waren geringfügig um die „Bewegungs-Meditation“ nicht all zu sehr zu beeinträchtigen. Es wurde gern im Training mit kreativen Vorschlägen gearbeitet. Bei den Wettkämpfen zeigte Lasse unbewusst manchmal ausgedehnte Bewegungen, Änderungen, Variationen aber dennoch Vielseitigkeit. Geplant oder nicht oder mal vom Trainer befohlen.

    Der Trainer ging davon aus, dass Sportler sich einer strengen Disziplin unterwerfen müssen und ihr Sport ihnen außer Bezug auf Distanz, keine Variationsmöglichkeiten bietet. Man setzte vorprogrammierte Aktivität und gewisse Ziele in Bezug auf gute Ergebnisse als Verstärkung. Im Sprungwettbewerb wie im Wurfbereich konnte man beiderseits spontan  oder intuitiv reagieren. Als Wettkämpfer brauchte er eine menge Selbstdisziplin um sein Programm bis fünf Wettbewerbe durchzuziehen. So ist die Hoffnung groß, beflügelt zu werden und normal Luft zu bekommen. Das Training wird für die Athleten benutzt alles in Ruhe nachzudenken oder etwas zu planen. Der Geist kann arbeiten oder spielen. Körperbewegungen laufen eher mechanisch ohne geistige Beanspruchung.  Die Unterschiede in Größe und Figur ist bei den Leichtathleten manchmal so groß, aber zeigt ganz deutlich, dass es sich hierbei um eine Aktivität handelt, die jeder ausüben kann, der  sich dafür interessiert. Wenn es ein Risiko dabei gibt, dann in Form von Verletzungen des Trainingsprozesses.

    Für die meisten Athleten bedeutet der Wettkampf Können und Dominanz durch kraftvollen Einsatz zu zeigen. Die Versuche, auch Probe genannt, vor Wettkampfbeginn, ist ein reines Ventil für angestaute Emotionen, zum Ausdruck von Frustrationen, die sich im Laufe des Tages ansammeln, Dampf abzulassen. Am Ende gibt es einen Sieger und einen Verlierer. Der Wettkampf ist geprägt von Rivalität, Kampf, Sieg oder Niederlage. Wie die Athleten ihre Rolle wahrnehmen ist von Mensch zu Mensch verschieden. Es geht darum, dass Personen ihr Können an dem anderen messen. Wenn man einen schlechten Tag erwischt, schlägt sich der Wettkampf nieder, aber man muss dennoch abschalten und sich ganz auf die Gegenwart konzentrieren.

    Fast alle Disziplinen in der Leichtathletik sind mittelmäßig riskant. Man kann das Risiko minimieren oder sich schaden zuzufügen. Bei den Trainern wird die Verantwortung für Sieg oder Niederlage zwar geteilt. Das alles an dem Wettkämpfer selbst liegen sollte, ist meiner Meinung nach wohl falsch. Oft, aber nur relativ, hat der Coach-Trainer-Betreuer seine Athleten im Laufe eines Wettkampfes um spätere Rückschläge (böse Verletzung) zu vermeiden, zurückgezogen. In der Tasche hat er immer Daten über Grundrhythmen seiner Athleten dabei. Der Wettkampf und das Verhalten während der Pause können genügend Gelegenheiten bieten, aber wenn die Grenzen des Tages erschöpft sind, dürfen sie konsequent nicht überschritten werden. Es kann Frustration und negative Konsequenzen in sich haben. Emotionelle Blockierungen (Wachstum) weisen auf körperliche Stellen die noch schwach, nicht flexibel oder geformt sind.

     

    Periodisierung des Trainings ist noch aktuell und in Bücher geschrieben und wird ebenso angewendet. Es wird unbewusst hart trainiert, wenn der Körperzustand in der Regenerationsphase ist. Nach Einschätzungen erstreckt sich idealerweise die unmittelbare Vorbereitung auf einen Saisonhöhepunkt über 14 Wochen. Außerdem sieht man in dieser Lockdownverlängerung einen Grund für die diversen verletzten, angeschlagenen oder rekonvaleszenten Athleten. Nun zeigt die Biorhythmuskurve jeden Tag neue Werte, die  über jeden einzelnen Tag vorliegen, die über Wochen, Monate und nichtsdestotrotz über Jahre hinaus strecken. Damit sind starke Anstrengungen speziell am Ereignistag auch bei den Wettkämpfen zu vermeiden und im Voraus genau kalkulierbar. Man muss wissen, dass kein Tag dem anderen gleicht und das gerechnet über mehr als fünf Dekaden lang! Anzeichen wie Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen, Reizbarkeit und Trainingsunlust führen einerseits zur Reduzierung  der Trainingsintensität, oder man tritt leider zurück. Allgemein ist es besser erholt ins Training zu gehen als weiter zu trainieren und die mühsam aufgebaute Muskelmasse zu verlieren.

    Lasses Körperfähigkeiten haben sich bisher und trotz „Lockdown“, das Kugelstoßen kaum abgewöhnt.

    Sportpsychologie ist ziemlich neu, und Studien über Sportler gibt es schon seit den 40er Jahren. Beliebte Frage ist ob es Sport-spezifische Persönlichkeiten gibt? Die Studien über Sportler sind nicht leicht zu interpretieren, da die Wissenschaft andere Methoden verwendet wie z.B. suche einen olympiareifen Sportler, andere im Sportunterricht zu entdecken oder bei einer Vergleichsmöglichkeit zwischen Siegern und Verlierern zu finden, oder ob Sportler besser sind als Nicht-Sportler. Nach bestimmten Rückschlüssen auf die Persönlichkeit von Sportlern fand Trainer Jack heraus, die noch dunkele Seite für viele Trainer, die wahren Eigenschaften eines Sportlers. Alle Wettbewerbe sind Maßstäbe, die Konkurrenz unter die Lupe zu nehmen, damit ein Vergleich leicht zu erzielen ist, zwischen was fassbar ist und nicht an das was man abstrakt denkt. Verschiedene aber bestimmte Wesensmerkmale soll der Sportler betont mitbringen. Schlussendlich liegen die Stärken im Mental und im Emotionalen Bereich, generell analysiert in eine unveränderte Reihenfolge. Diese Methode ist die Folge von Biorhythmus und kinesiologischen Kenntnissen, die mir scheint nicht zu trennen sind. Daraus kann ein Persönlichkeitsmerkmal nach dem Körper-Seelischen-Geistigen Zustand teilweise stark oder weniger beeinflusst werden. Negatives Verhalten das schon existiert, sollte „step by step“  bearbeitet werden und Erscheinungen in Vergessenheit verschwinden lassen. So einfach ist das Thema nicht. Eine Lösung ist, dass man viele Wettkämpfe mit machen sollte. Es hat eine Menge Auswirkungen auf Körper und die Psyche. Training ist nur ein Bestandteil des Lebens. Das führt zu einer Änderung langsam, fast unmerklich, aber nichtsdestotrotz auf lange Sicht von Bedeutung. Die Natur der Persönlichkeit ändert sich nur mit der Zeit. Da der Mensch nie vollkommen frei von Interaktionen, Austausch oder imaginären Handlungen ist, werden sie immer in einer sozialen Umgebung oder Ebene funktionieren.

    Die Menschen die trainieren, haben einen unterschiedlichen Trainingsstil. Dabei gibt es eine umgangssprachliche Bedeutung von „gesellig und nicht gesellig“, das angestrebte Verhalten oder das zweite, das tatsächliche Verhalten. Die Antwort zeigt ein gewisses Gleichgewicht, eine Ausgewogenheit. Das Verhalten richtet sich nach Einstellung zu anderen Menschen mit Spontanität und Beherrschung. Zwei weitere Begriffe werden in Verbindung gebracht und zwar intuitiv und analytisch. Beherrschung resultiert oft aus viel Nachdenken und Analysieren. So wird klar, dass das, was einem intuitiv vorkam, aus sorgfältiger Analyse und genauen Beobachtungen resultiert. Da findet der Trainer den Reiz um sich mit einer oder verschiedenen Sachen zu beschäftigen.

    Aggression kann aus Frustration resultieren und ist oft ein missverstandener Begriff. Es ist eine Art Energie, die einem hilft mit dem Leben fertig zu werden, eine feindselige oder zerstörerische Interpretation die eine notwendige Anstrengung  oder eine unnötige Kraft bedeuten. Mit der Leichtathletik ist >Durchsetzungsvermögen< das richtige Wort. Dieser Begriff kommt immer wieder vor im Gespräch. Da verbindet man einen gesellschaftlichen akzeptablen Weg, das Leben zu meistern.

     

    DEUTSCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND

     

    BESTENLISTE 2021   

     

    #Kugelstoßen

     

    DLV – Hallen – Bestleistung:

    Bisher beste Hallenbestleistung:   21,56m Patrick Müller (SC Neubrandenburg) 2013

    Hallen-Bestleistung 2020:             20,35m Dominik Idzan (LG Stadtwerke München)

     

    DLV – Hallen – Bestenliste mJ U18 2021                                                      Stand: 18.04.2021

    Leistung Name Jhg Verein Datum Ort
    19,49 Lukas Schober 2004 SG Weißig 1861 24.01.21 Chemnitz
    16,96 Mikosch Dahmen 2004 LG Stadtwerke München 31.01.21 Rochlitz
    16,27 Lasse Schulz 2004 TV Plieningen 20.02.21 Stuttgart
    15,91 Ole Mehlberg 2005 SC Neubrandenburg 31.01.21 Rochlitz
    15,86 Georg Harpf 2005 MTV 1881 Ingolstadt 31.01.21 Rochlitz
    15,39 Michael Neunroth 2004 Eintracht Frankfurt e.V. 17.01.21 Frankfurt a.M.
    15,21 Shan-Paul Fritzsche 2005 SV Vorwärts Zwickau 31.01.21 Rochlitz
    15,01 Adam Kucik 2005 LG Stadwerke München 06.02.21 München
    14,37 Luis André 2005 MT Melsungen 31.01.21 Rochlitz
    13,63 Marec Metzger 2004 TSV Gomaringen 13.02.21 Frankfurt a.M.

     

     Athleten die in einem Kader sind, konnten mit einigen Landesverbänden Wettkämpfe während der Corona-Pandemie  intern durchführen.

     

    Das ist eine Investition in die eigene Person, so, wie wenn man immer wieder Geld beiseite legt für den Ruhestand.

    Was die Psyche angeht, muss man sich fragen, was man im hohen Alter erntet, wenn man durch Fitnesstraining in seine Kreativität investiert. Wenn man in die Isolation investiert, wie zahlt sich das auf lange Sicht aus? Es besteht kein Zweifel, dass man durch sportliche Betätigung seine Persönlichkeit beeinflussen kann. Es mag nur eine minimale Änderung sein, aber auf lange Sicht macht sich dies doch bemerkbar.

     


    Mai jcg 2021

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 25 Apr
    April 2021 Freude an Bewegung

    April 2021 Freude an Bewegung

    April/2  Freude an der Bewegung

    Corona-red./ homeoffice

    Die Bedeutung von Bewegung – Gesundheit für Kinder und Jugendliche, u.s.w.

    Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das moderate Bewegungstraining später in den Alltag integriert werden kann. Die Freude an der Bewegung ist das Wichtigste, ebenso die Regelmäßigkeit. Egal, welche Sportart – man beginnt langsam und der Körper sollte nicht überfordert sein, denn das bringt keinen Trainingserfolg und führt lediglich zu Frust.

    Strecken, dehnen, räkeln halten die Muskeln ohne sie zu belasten in einer gleichbleibenden und natürlichen Spannung. Diese Reflexe erfolgen instinktiv und ohne Überlegung zum körperlichen Wohlbefinden. Ein ordentliches Bewegungsdefizit kann jeder für sich ab dem Aufstehen feststellen. Bei allen morgendlichen hygienischen Betätigungen ist unser Körperzustand beim Zähneputzen verspannt und steif, beim Vorneigen zum Waschbecken spürt man ein unangenehmes Ziehen im Rücken, es fällt weiter schwer, Socken anzuziehen etc. Fühlt man sich außerdem trotz geringer körperlicher Belastung im Berufsleben müde und schlapp, dann liegt es keiner muskulären Ermüdung mehr zugrunde, sondern es handelt sich vielmehr um einen nervlich-seelischen Erschöpfungszustand. Die Gründe für dieses Körperliche Unwohlsein findet man im Leistungsdruck in der Schule oder im Beruf, in der einseitigen Beanspruchung am Arbeitsplatz und in der Alltagshektik. Ein großer Teil unseres Unwohlseins steht in direkter Verbindung mit mangelnder körperlicher Betätigung. Die negativen Auswirkungen eines inaktiven Lebens zeigen sich bereits und sehr auffallend bei Kindern auf unterschiedlichen Ebenen: Körperlich inaktive Kinder weisen geringere schulische Leistungen auf und haben neben Haltungsschäden einen höheren Fettanteil bis hin zu Adipositas. Trotz dieses Wissens und der steigenden Wahrnehmung in der Gesellschaft ist der Anteil der „Sportmuffel“ und „Bewegungsverweigerer“ erschreckend hoch.

    Dabei ermöglichen gerade die ersten Jahre des Lebens – durch den natürlichen Bewegungsdrang – eine große Chance, um ein lebenslanges Bekenntnis zu Bewegung und Sport zu ermöglichen. Wichtig ist es, Kindern positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Bewegungsformen und Sportarten zu ermöglichen. Neben dem natürlichen Drang sich zu bewegen, Spaß und Freude zu erleben, werden Bewegung und Sport auch die Vermittlung von Werten wie Gesundheit und soziales Lernen zugeschrieben. Körperliche Aktivität, Bewegung und Sport fördern und beeinflussen verschiedene Bereiche in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (und später natürlich auch von Erwachsenen), die vor allem – aber nicht ausschließlich – die physische, emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung betreffen.

    Unter Kindern und Jugendlichen ist eine deutliche Abnahme des Aktivitätslevels im Verlauf des Schulalters bereits von 7 bis 14 Jahren festzustellen.

    Kinder und Jugendliche verbringen tagsüber heute 90 % der Zeit sitzend, liegend oder in nur leichter Aktivität. Das Spektrum der Faktoren, welche sich auf das Bewegungsverhalten der Kinder und Jugendlichen auswirken, ist breit. Es reicht vom Einkommen der Eltern über die regionale Einbettung, die Anzahl Geschwister bis hin zur Vorbildfunktion der Eltern.

     

    Modernste Geräte haben uns den Alltag einerseits sehr erleichtert, aber sie haben auch ernsthafte Probleme mit sich gebracht. Statt zu laufen fahren wir, verbringen einen großen Teil in sitzender oder stehender Position. Eine ausgleichende körperliche Arbeit ist also nahezu ausgestorben. Das heißt die technischen Erfindungen der vergangenen Jahrzehnten, die hergestellt worden sind, entpuppen sich als Gefahr für unsere Gesundheit. Fehlverhalten am Arbeitsplatz und auch in der Freizeit hegen ungeahnte Gefahren.

    Ausdauer Sportler ist der Mensch geworden, wenn es, um nur zwei der bequemen Tätigkeiten zu nennen, um stundenlanges sitzen vor dem Fernseher oder Computer oder lange Autofahrten geht. Oft  ist der persönliche Hang zur Trägheit so groß, dass sich die Begeisterung für eigene sportliche Aktivitäten in Grenzen hält. Statt dessen werden fremde sportliche Aktivitäten konsumiert, sei es als Fern-Seher oder als Zuschauer in Sporthallen oder Stadien.

    Fazit: Wir schenken unserem Körper zu wenig Beachtung. Dasselbe gilt auch leider für unsere Ernährung.

    Das andere Extrem unseres Verhalten liegt in dem Wahn, einen durchtrainierten Traumkörper unser eigen nennen zu wollen. Viele Menschen führen einen erbitterten Kampf gegen Falten, Fettpölsterchen, Cellulitis und andere Mängel. Dies führt oft zu psychischen Krankheiten wie Depressionen und krankhaftem Essverhalten (Magersucht). Körperliches Wohlbefinden könnte man erreichen, indem man lediglich zu den Grundmuster seiner Körperbewegungen, welche schon seit Jahrtausende in traditionellen Bewegungsformen verankert sind, zurückkehrt.

    Nur wenigen ist bewusst, dass Sport in seiner Gesamtheit, insbesondere in vielen Ländern Europas, ein enormer Wirtschaftsfaktor ist.

     

    Sportliche Betätigungen, egal welche Art, fördern die Gesundheit.

    Aber nicht alle Sportaktivitäten sind hinsichtlich ihrer gesundheitsfördernden Wirkung gleich hoch anzusetzen. Außerdem eignen sich nicht alle Sportarten für eine lebenslange Bewegungsaktivität. Die allgemeine Leistungsfähigkeit und Gesundheit kann man am ehesten mit Hilfe von Ausdauersportarten steigern. Ein 100m-Lauf und Gewichtheben sind keine adäquaten Betätigungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Herz und Kreislaufsystems. Dasselbe gilt auch für das von den Sportvereinen als Leistungsüberprüfungstest angebotene Sportabzeichen. Wer vital und gesund  bis ins hohe Alter bleiben will, sollte sich daher einer Ausdauersportart zuwenden. Laufen als eine elementare Fortbewegung, wird dabei favorisiert. Als Äquivalent werden noch Schwimmen und Radfahren bevorzugt.

    Vorbereitung Sportabzeichen z.B.

     

    1. Die Belastungsdauer muss mindestens 3 Minuten dauern.
    2. Die Belastungen müssen dynamisch sein (statische Belastungen wie z,B. Bogenschießen haben keine Kreislauf fördernden Wirkungen.)
    3. Die Pulsfrequenz sollte dabei auf mindestens 180 Schläge minus Lebensalter ansteigen.

     

    Die Gründe dafür sind folgende:

     

    • Die Belastbarkeit des Herz und Kreislaufsystems nimmt zu. Die Herzschlagfrequenz pro Minute sinkt, der Blutauswurf pro Herzschlag nimmt zu.
    • Die Sauerstoffversorgung des Organismus wird durch Kapillarisierung und Erhöhung der Vitalkapazität verbessert.
    • Das Stoffwechselgeschehen ökonomisiert sich und der Blutfettspiegel wird gesenkt.
    • Überschüssige Kalorien werden je nach Belastung und Kalorienaufnahme ganz oder teilweise verbraucht. Die weitere Gewichtszunahme wird gestoppt.

     

    Freude an Bewegung in Familien geteilt

    Sehr klar waren die Ergebnisse bezüglich des Bewegungsverhaltens der Eltern. Kinder von aktiven Eltern sind ebenfalls aktiver. Wird die körperliche Aktivität von den Eltern gefördert, wirkt sich dies auch auf die Kinder aus. Ebenfalls klar ist der Zusammenhang von körperlicher Bewegung mit der Anzahl der Kinder pro Haushalt: Je mehr Kinder in einem Haushalt wohnen, desto aktiver ist das Kind. Vermutlich animieren sich Kinder gegenseitig zu mehr Bewegung – ein Effekt, der bei Einzelkindern nicht vorkommt. Ein hohes Arbeitspensum der Eltern wirkt sich nur dann negativ auf das Bewegungsverhalten der Kinder aus, wenn diese nicht fremd betreut werden, zum Beispiel durch Großeltern oder Verwandte.

     

    Sport und Gesundheit

    Bewegung, Gesundheit und Lebensqualität stehen in einem engen Zusammenhang. Die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Aktivität für die Gesundheit wird in zahlreichen Studien belegt. Positive Wirkungen von Bewegung lassen sich feststellen in Bezug auf Herz-Kreislaufsystem, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel, Bewegungsapparat, Nervensystem, Immunsystem, Hormonsystem und die Psyche. Körperliche Gesundheit stellt jedoch einen Bruchteil dessen dar, was Bewegung und körperliche Aktivität leisten können. Weitere Bereiche, die das menschliche Wohlbefinden bestimmen, werden ebenfalls positiv durch Bewegung beeinflusst, wie z.B. Emotionen, das Sozialkapital oder die Intelligenz. Da Spiele häufig im Mittelpunkt des Sportunterrichts stehen, eignen sich Unterrichtsangebote aus dem Lernbereich Bewegung und Sport besonders, um Regelverständnis, Rücksichtnahme, Fairplay und Verantwortungsbereitschaft zu fördern.

    Bewegung und Sport erfordern Leistungsbereitschaft.

    Diese kann vor allem im Rahmen von kleinen und großen Sportspielen durch Kooperation in der Gruppe erbracht werden. Gemeinsam erzielte Leistung führt zu intensivem Erleben von sozialem Miteinander. Im Zusammenhang mit Einzelleistungen, wie sie etwa beim Schwimmen oder in der Leichtathletik erreicht werden, ist vorrangig das individuelle Leistungsvermögen zu berücksichtigen und der persönliche Lernfortschritt anzuerkennen. Darüber hinaus stellt der Leistungsvergleich in Konkurrenz mit anderen eine wichtige Erfahrung dar. Hinweise für den Unterricht mit dem Sportunterricht zu verbinden sind zwei wesentliche Zielsetzungen: Er dient der Entwicklung von Bewegungsfreude durch ein Erlebnis orientiertes, vielfältiges und individuell angemessenes Bewegungsangebot. Es eröffnet Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe in Freizeit relevanter Sportarten.

     

    Dieser Bericht wäre nicht möglich gewesen, ohne meine Teilnahme an im Ausland stattfindenden Lehrgängen, wobei ich als Leichtathletiktrainer mit anderen anwesenden Teilnehmern mit Videoaufnahmen konfrontiert wurde. Daraus mussten wir als Aufgabe die wichtigsten Teile von dem Video stark gekürzt mitteilen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 05 Apr
    April 2021 Biorhythmus

    April 2021 Biorhythmus

    April 2021 Biorhythmus

    Corona-red./homeoffice

    Gesünder leben im Einklang mit den Biorhythmen, damit ein wellenstrukturiertes Lebens entstehen kann. Unerklärliche Ereignisse, die man einerseits erfahren durfte, zeigen auch, wie die Tage verschiedene Qualitäten haben. Wissenschaftlich sind die Biorhythmen-Ansprüche nachweisbar.

    Für die praktische Arbeit braucht man das Geburtsdatum.

    In der USA werden längst bei der Aufstellung von Fußballteams die Biorhythmuskurve der Sportler berücksichtigt. Viele amerikanische, japanische und deutsche Ärzte lehnen Operationen an biorhythmisch kritischen Tagen ab. Der Biorhythmus gibt darüber Aufschluss, wie die Person denkt, argumentiert und an die Lösung von Problemen herangeht.

    Die Rhythmen verlaufen sinusförmig, als periodische Kräfteschwankungen mit positiven und negativen Auswirkungen. Die Kreuzungspunkte der Kurven mit der Null-Linie sind besonders gefährlich und heißen kritische Tage. Noch kritischer die, an denen mehrere Kurven die Null-Linie kreuzen.

    Das Konzept ist ein Modell, welches die Erscheinungen in einem Zusammenhang stellt. Nun es ist zu beobachten, dass diese Kurven jeden Tag sich neu gegenseitig beeinflussen, wie Tatkraft, Kondition und körperliche Schwäche u.s.w.. Ein periodischer Tag umfasst immer nur ein Zeitintervall von 24 Stunden und nicht mehr.

    Körperrhythmus Dauer 23 Tage. Wechsel Hoch und Tief alle 11,5 Tage

    Bezieht sich auf die Körperlichen Funktionen.

    In einer Hochphase ist ihr Körper widerstandsfähiger. Mit Belastung durch Ärger oder Stress werden sie gut fertig und strotzen vor Kraft, Ausdauer (Kraftentfaltung/ Wiederstandfähigkeit) und Unternehmungslust. Chirurgische Eingriffe verheilen jetzt besonders gut und schnell. Gut für sportliche Betätigung, Ausdauer, Arbeit, Operationen, Impfungen, Widerstand gegen Krankheiten.

    In einer Tieflage muss sich der Körper regenerieren. Die Kräftespeicher sind schnell erschöpft. Sie fühlen sich schlapp, sind anfälliger für Infektionen, schmerzempfindlich, Medikamente wirken gut.

    An kritischen Tagen (Null-Linie) kann sich die Biorhythmuslage des Körpers deutlich spürbar auf das körperliche Befinden auswirken. Man fühlt sich an diesen Tagen nicht so recht auf dem Damm, Vitalität und Leistungsvermögen sind vermindert und man holt sich leichter eine Erkältung oder andere Krankheiten, weil die Körpereigene Abwehr vermindert ist. An solchen Tagen sollte man sich nicht zu viel an körperliche Belastung (Unfallneigung) zumuten und besonders ratsam ist, sich vernünftig verhalten. Die Konsequenzen sind Missmut, Aggressivität, erhöhter Alkoholkonsum.

     

    Seelenrhythmus Dauer 28 Tage. Wechsel Hoch und Tief alle 14 Tage

    Bezeichnet den emotionalen Zustand. Er zeigt an wie man sich fühlt. Das Gemüt, Kontaktfähigkeit, Harmonie, Stimmungen, Unbewusstes, Intuition.

    In einer Hochphase sind sie ausgesprochen aktiv. Sie haben gute Laune. Der Umgang mit Menschen fällt ihnen leicht, schöpferische Tätigkeiten gehen ihnen leicht von der Hand. Freude an Geselligkeit, positive Einstellung, Harmonie, günstig für Prüfungen und öffentliche Auftritte.

    In einer Tieflage ist es Zeit für eine Pause. Sie fühlen sich unsicher und gehemmt, haben Zweifel an Ihren Fähigkeiten, gehen anderen Menschen aus dem Weg. Ziehen sie sich zurück und planen sie neue Projekte.

    Weitere Merkmale sind u.a. negative Gefühle, Kontaktarmut, Eintönigkeit, schlechter Teamplayer.

    An kritischen Tagen (Null-Linie): an diesen Tagen treten depressive Verstimmungen häufig auf. Sie wirken unsicher gereizter, nervöser als sonst. Das Selbstvertrauen ist angeknackst. Unter anderem streitsüchtig, langsame Reaktion, spitzfindig, Frustration.

     

    Geistesrhythmus Dauer 33 Tage. Wechsel Hoch und Tief alle 16,5 Tage

    Zeigt den Intellektuellen Zustand an. Er bestimmt, wie fit man geistig ist. Denkfähigkeit, Begreifen, Logik, Anpassungsfähigkeit, Urteilskraft, Aufmerksamkeit

    In einer Hochphase können Sie auf ein zuverlässiges Gedächtnis und eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit bauen. Für Prüfungen haben sie jetzt die besten Voraussetzungen. Diese Tage eignen sich für wichtige Entscheidungen, schwierige Planungen, die Entwicklung von Konzepten und Lösungen von Problemen, aufgeschlossen für Neues, Auslandsreisen, Studium schwieriger Sachgebiete, Entscheidungen, Prüfungen.

    In einer Tieflage sollten sie sich Routinearbeiten widmen. Ihre Lern- und Entscheidungsfreude ist eingeschränkt, Ablenkung ist angesagt. Verschieben sie anspruchsvolle Fragen auf günstigere Tagen und gehen sie Hektik, Ärger und Stress aus dem Weg. Mangelnde Konzentration, schlechtes Gedächtnis, Denkfähigkeit eingeschränkt, gut für Reparaturen, Ordnung machen u.s.w..

    An kritischen Tagen (Null-Linie): hier wird Vorsicht geboten. Fehlergefahr, Neigung zu Fehlern und Irrtümern, geringe Aufmerksamkeit, Unfallgefahr.

     

    Ein Chronobiologisches Rüstzeug als Instrumentarium des Biorhythmus.

    Unser Leben wird ständig von wiederkehrenden Ereignissen gezeichnet. Beide Perioden Plus und Minus verlaufen in Wellenform und kreuzen sich ständig auf verschiedensten Ebenen, wie auch unter der Null-Linie. (s. Abb. unten). Die Welle steigt von Ihrem Standpunkt auf der Null-Linie langsam an und erreicht nach einem Viertel der Zeitstrecke den Gipfel. Allmählich fällt sie dann wieder bis zur Null-Linie nach der Hälfte der Zeit. Nun sinkt sie unter die Null-Linie, erreicht bei drei Viertel der Strecke ihren Tiefstand und kehrt von da aus wieder zur Null-Linie zurück, die am letzten Tag der Periode erreicht wird.

    Die obere Hälfte der Schwingung wird als Plus (+) oder Aktivitätsphase bezeichnet, das Wellental der zweiten Hälfte als Minus (-) oder Regenerationsphase. In einem Plus wird die Energie verbraucht. In der Minus-Phase dagegen regenerieren die Kräfte, die später im Vordergrund stehen.

    Mit gesundem Verstand und felsenfester Überzeugung wurde mir als Trainer das Interesse an diesem Thema, eine Selbstverständlichkeit, statistisch wissenschaftlich ein Schema als Material unwiderlegbare Irrtümer zu beweisen.  Mit weiteren Berechnungen kann man die zukünftigen Ereignisse ablesen. Dabei achtet der Trainer auf folgende Hinweise über taktische Kriterien auf die kommenden Wettkämpfe. Auf eine zeitliche Toleranz wird besonders geachtet. Seit zwanzig Jahren Erfahrung ist die Lehre des  Biorhythmus ein Teil meiner Vorbereitung für die Wettkämpfe. Dabei geht es nicht um die Frage ob an bestimmten Tagen der Athlet Pech haben oder ein Glückspilz sein wird, sondern die ganz persönliche, natürliche Kräfterhythmenlage ist die an diesem Tag laut Biorhythmus sein wird. Dabei wird die Fitness-Form errechnet ob man in Topverfassung ist oder nicht, sei es körperlich, seelisch oder geistig. Das Wissen um die Gefahr entschärft die Situation ein wenig, jedoch ist ein gewisses Zurücknehmen der Leistung der Einbau eines größeren Sicherheitsfaktors und das Vermeiden von zu großen Risiko Voraussetzung. Dabei wird die Betreuung von den Athleten vereinfacht und genauer die Gestalt eines Wettkampfes im Einklang gebracht. Dazu noch die kinesiologische Kenntnisse (Bio-Uhr) mit ihren Vor- und Nachteilen, die vom Start bis Ende eines Wettkampfes eine wichtige Rolle spielt. Da ändert das Schönreden von den Trainern nichts. Ich gehöre zu denjenigen, die dieses Verfahren persönlich nutzen und schon Monate wie auch Jahre im voraus Reisen planen, wie z.B. lange Autofahrten oder Arbeiten die eine besonders hohe Konzentration erfordern.

    Die Konstellationen (3 Beispiele von 8 mögliche s. unten)

     

     Körper          Seele(Motivation)           Geist

    Plus (+)               Minus (-)                 Minus (-)

     

    Günstige Phase für Kraft fordernde Leistung. Das allgemeine Wohlbefinden scheint nicht gut. Jedoch besteht nicht die Gefahr der Überanstrengung. Rasche geistige Ermüdung und Konzentration Schwäche machen gute geistige nicht leicht

     

     Körper           Seele(Motivation)           Geist

    Minus (-)               Minus (-)                  Plus (+)

     

    Nur die Theorie klappt: Reaktion und Konzentration sind gut, aber der Körper ermüdet schnell, die Motivation fehlt, es sollte Möglichkeiten zum erholen und zu aufbauender Ruhe geboten werden.

     

     Körper           Seele(Motivation)            Geist

    Minus (-)               Minus (-)                  Minus (-)

     

    Auch keine Katastrophe. Die Phase ist unabdingbare Voraussetzung für neue Hochleistungen. Möglich wäre es in diesem Zeitraum Spitzenleistung zu bringen. Verletzungsgefahr droht. Rekorde oder Sieg sollen kein Gesprächsthema sein: bewusst die Bedürfnisse des regenerierenden Körpers beachten.

     

    Die Kurven- Interdependenz.

    Nach dem jeweiligen Stand der Körper,-Seele,- und Geisteskurve ist zwar der Zustand der einzelnen Kriterien erkennbar, ein direkter Schluss auf die Tagesform ist aber ohne weiteres möglich, da sich die Kurven gegenseitig beeinflussen.

    Ein besonders intensiver Zusammenhang ist bei der Körper- und Seelenkurve gegeben. Beide gemeinsam ergeben trotz ihrer unterschiedlichen Psychostruktur die wichtigste Voraussetzung für die leibliche Zustandsform. Manche Experten sind der Ansicht, dass die Körper- und Seelen-Rhythmen in Bezug auf die Beeinflussung der körperlichen Spannkraft gleichwertig sind, womit ich persönlich nicht einverstanden bin. Dies hätte für leistungsorientierte Menschen große Bedeutung, kann jedoch nicht verallgemeinert werden. Hier ist es wichtig zu wissen, wieweit jemand seelisch empfindsam ist, beziehungsweise wie sehr der Körper oder die Seele jeweilige Schwächen der anderen Welle ausgleichen können….

     

    Die kritischen Punkte sind der heikelste Zeitpunkt der ganze Periode.

              Typischen Symptome für diese Tage sind:

    1. Geminderte Aufmerksamkeit, verschlossen
    2. Beeinträchtigte Spannkraft
    3. Leichte Unsicherheit
    4. Zerstreutheit
    5. Gedrückte Laune oder Wechselhaftigkeit
    6. unmotivierte Gereiztheit, unzugänglich

     

    Bei bereits vorhandene Krankheiten oder sonstige Leiden sind die kritischen Tagen aber oft auch ein Wendepunkt zur Besserung. Egal aus welcher Richtung die Null-Linie erreicht wird.

    Unfallträchtige Tätigkeiten, vor allem solche im Hochleistungsbereich, sind in den Phasen besonders hoher negativen Werte und an den kritischen Tagen absolut problematisch. Das Wissen um die Gefahr entschärft die Situation ein wenig, jedoch wird ein gewisses Zurücknehmen der Leistungen berücksichtigt.

     

    Biorhythmus Grundlage:

     

    Leistungsstärke (Körperliche Linie) positiv definiert.  (+) Zeitspanne

    In einem Hoch ist ihr Einfühlungsvermögen ausgeprägt. Sie können sich auf auf ihren sechsten Sinn verlassen und haben ein gutes Gespür bei Verhandlungen und im Umgang mit Menschen. Auch schöpferische Tätigkeiten liegen uns in in diesen Tagen.

     

    Kurve von der Null-Linie (Mitte) nach oben aufsteigend:

     Leistungsstärke 1 (Plus) 0% bis 20% = Neutrales, unsicheres Verhalten, Schmerzempfindlichkeit

      Leistungsstärke  2  (Plus) 21% bis 40%  = Umschwung zum Positivem, man kann viel erreichen.

        Leistungsstärke  3  (Plus) 41% bis 60 % = Heiter, Selbstbewusst, Zeitpunkt für große Aktivitäten.

          Leistungsstärke  4  (Plus) 61% bis 80% = sehr Energie geladen

           Leistungsstärke  5  (Plus) 81% bis 100% =  sehr Energie geladen, Hemmungen

    Kurve von oben weiter nach unten (absteigende Linie):

          Leistungsstärke  4  (Plus) 99% bis 80% =  sehr Energie geladen, Hemmungen

        Leistungsstärke  3 (Plus) 79% bis 60% = Arbeitsfreudig, gut gelaunt

       Leistungsstärke 2 (Plus) 59% bis 20% = Heiter, selbstbewusst

      Leistungsstärke 1 (Plus) 19% bis 0% = Umschwung zum Negativen

     

    Regenerationsphase (Körperliche Linie) negativ definiert.   (-) Zeitspanne

    In einer Tieflage ist die Phantasie eingeschränkt, neue Idee lassen auf sich warten. Konfrontationen und Streitigkeiten gehen ihnen nahe. Ärger und Stress aus dem Weg gehen. Geschäftliche Verhandlungen auf die Zeit eines „Hochs“ verschieben. Legen sie daher Gespräche nicht auf die Goldwaage und freuen sie sich über bereits vollbrachtes.

     

    Kurve von der Null-Linie (Mitte) nach unten (weiter absteigende Linie):

    Leistungsstärke 1 (Minus) 0% bis 20% = Verstimmt – unkonzentriert

      Leistungsstärke  2 (Minus) 21% bis 40% = Nervös gehemmt, gereizt,

        Leistungsstärke  3  (Minus) 41% bis 60% = Müde angespannt,

          Leistungsstärke  4  (Minus) 61% bis 80% = pessimistisch

           Leistungsstärke  5  (Minus) 80% bis 100% ganz unten = depressiv, kraftlos

    Kurve von unten weiter nach oben (Null-Linie) (aufsteigende Linie):

           Leistungsstärke  5  (Minus) 99% bis 80% ganz unten = depressiv, kraftlos

         Leistungsstärke  4  (Minus) 79% bis 60% = pessimistisch

        Leistungsstärke 3 (Minus) 59% bis 40% = Müde abgespannt

      Leistungsstärke 2 (Minus) 39% bis 20% = Nervös gehemmt, gereizt

     Leistungsstärke 1 (Minus) 19% bis 0 %= Verstimmt, unkonzentriert

     

    Das gleiche wäre zu sagen bei der Seelischen (Physischen), sowie der Geistigen (Intellektuelle) Linie.

     

    Der Verlauf der Kurven ist leicht durchschaubar. Schwieriger die Interpretation von den Zeiträumen der „Hochs“ und Tiefes“ und der Durchgänge durch den Nullpunkt bedeutet weder eine negative noch eine positive Einstellung. 

    Auf der Auswertungstabelle werden 3 Ausgangszahlen in Prozent angegeben. 

    Außerdem lässt sich noch ein Mittelwert aus den 3 Rhythmen als 4. Zahl berechnen, wobei man dem keine all zu große Bedeutung beimessen sollte.

    Die einzelnen Kurven begleiten uns ein Leben lang immer mit der gleichen Dauer, aber, da die Kurven unterschiedliche Längen haben, verändert sich die Lage zueinander und damit auch der Einfluss, den das Zusammenwirken der verschiedenen Rhythmen auf uns nimmt. Derartige Verschiebungen sind nicht immer realisierbar. Aber solche Verschiebungen sind öfters möglich, mehr als man es selbst nicht für möglich gehalten hätte, wobei man auch in einem Teufelskreis geraten kann.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 17 Mrz
    März 2021 Vorraussetzung und Ziel zugleich

    März 2021 Vorraussetzung und Ziel zugleich

    Corona-red./homeoffice-jack

    Anpassungserscheinungen

    Eine kräftige Muskulatur stützt sowohl die Wirbelsäule als auch gleichzeitig den gesamten passiven Bewegungsapparat der aus Knochen, Knorpeln, Sehnen und Bändern besteht. Bei sportlichen Bewegungen entstehen zahlreiche Druck, Zug, Schub und Rotationskräfte. Sie schützen vor Verletzungen, Fehlbelastungen und vor Verschleiß des Knochenskeletts. Knochen leben wie jedes andere Gewebe. Trainieren sie Muskeln nicht, bilden sie sich zurück und können ihre schützende Funktion auf das Skelett nicht mehr wahrnehmen. Man kann eine Menge tun, um die Muskeln und damit den Körper geschmeidig zu halten. Um gesund zu bleiben, benötigen Muskeln den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Sind sie ständig angespannt, werden sie nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Die Folge: Sie verhärten und beginnen zu schmerzen. Rat: Die Muskulatur muss sich erst an die Belastung gewöhnen, z.B. lieber heute fünf Liegestütze absolvieren als gleich fünfzig Wiederholungen schaffen zu wollen.

    Vielseitig trainieren

    Chronische Fehlbelastung und zu einseitig ausgerichtete Trainingsinhalte können ein Hauptgrund sein.

    Unbeweglichkeit hat nichts mit Alterserscheinung zu tun. Bewegungsmangel führt zu Defiziten in der Bewegungskoordination, Stress und einseitige Belastung sind die Ursache. Es folgen Entzündungen infolge verspannter und verkürzter Muskeln. Schäden des Gelenkknorpels, Risse (z.B. Meniskus), Gelenkkapselverletzungen, Reißen von Bändern und Sehen können sowohl eine direkte Folge einer einmaligen Fehlbelastung sein. Durch einen sinnvollen trainingsmethodischen Aufbau der Leistung, können derartige Schäden nicht nur vermieden werden, sondern Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder passen sich funktionell und strukturell der sportlichen Belastung an. Der Knochen reagiert auf mechanische Beanspruchungen mit zweckmäßigen Änderung seiner Architektonik.

    Bewegung ist wichtig. Schonhaltungen können Verspannungen noch verstärken.

    Tipp: Neben joggen ebenso Walken, umfassend die Muskulatur trainieren. Ein leichtes Krafttraining mit eventuell Pilates-Übungen einbauen.

    Selbst bei kontinuierlicher Langzeitausdauerbelastung mit relativ geringer Intensität, bleibt während der gesamten Belastung ein leichtes Sauerstoffdefizit bestehen. Nach Ende der Belastung wird das Sauerstoffdefizit durch eine erhöhte Sauerstoffaufnahme ausgeglichen. Hierbei werden Sauerstoffmengen aufgenommen, die über den aktuellen Bedarf hinausgehen.

    Aktiv sein im Alltag

    Die Muskulatur kann man z.B., mit Treppensteigen aufbauen und kleine Sprünge einbauen. Alternative suchen, die die Muskulatur stützt und die Gelenke schützt wie Schwimmen oder Radfahren.

    Richtige Ernährung

    Muskeltraining bringt nichts , wenn man sich ungünstig ernährt. Eier, Fische, Milchprodukte (möglichst keine Kuhmilch), Hülsenfrüchte und Nüsse liefern wichtige Proteine für den Muskelaufbau. Da Muskelgewebe zu 75 Prozent aus Wasser besteht, sollte man ausreichend trinken. Im Sport wie im Alltag ist die Flüssigkeitszufuhr notwendig, besonders an warmen Tagen. Außerdem, wenn eine Tätigkeit mit viel Bewegung in Betrachtung kommt, muss auf einen magnesiumreichen Ernährungsplan geachtet werden.

    Muskelkrämpfe.

    Muskelkrämpfe treten ohne Vorwarnung auf, häufig in der Wade und sind äußerst schmerzhaft. Auslöser ist ein zusammenziehen der Muskulatur. Das passiert, wenn in den Muskelzellen nicht mehr genügend Elektrolyte vorhanden oder nicht mehr richtig verteilt sind. Wadenkrämpfe treten infolge starken Schwitzens oder Überlastung auf, wie es oft im Sport der Fall ist. Mit dem Schweiß verliert der Körper Mineralien, die der Reizung in den Muskeln und Ihrer Entspannung dienen – daher der Name Elektrolyte. Dehnung bringt spürbare Erleichterung

    Den Schmerz einer Verkrampfung in der Wade kann man mit Dehnung stillen und vorsichtig die Zehen Richtung Oberkörper ziehen. Sollten häufig Krämpfe auftreten, ist es sinnvoll dies ärztlich abzuklären.

    Entscheidend ist, dass die Muskeln zu einer Mischung aus Bewegungseinheiten und Entspannungsphasen antrainiert werden. Die Muskulatur soll moderate Impulse erhalten und konstant aufgebaut werden.

    Stress spielt immer wieder eine große Rolle, deshalb ist Entspannung sehr wichtig

    Muskelzerrungen vorbeugen.

    Sollte die Elastizitätsgrenze eines Muskels überschritten werden, durch ungenügendes Aufwärmen oder auch Ermüdung, laufen wir Gefahr, ihn zu zerren. Kennzeichen einer Zerrung sind heftige Schmerzen. Eine Schwellung oder ein Bluterguss tritt im Gewebe auf.

    Ein blitzartig auftretender Schmerz und Kraftverlust sind Anzeichen für einen Muskelfaserriss.

    Das eigentliche Dehnungsprogramm beginnt erst, nachdem der Athlet das Training mit einem lockeren Lauf aufgewärmt hat, ein ABC Lauf mit Hüpfen, Springen u.s.w. und allgemeine gymnastische Übung in den  Zustand guter Durchblutung versetzt hat, also leicht transpiriert. Unmittelbar danach mit den Dehnübungen beginnen. Verschiedene Sportarten mit u.a. Disziplinen wie Sprung, Sprint-Bewegungen erfordern eine höhere Muskelleistung.

    Muskelkater lindern

    Wie schmerzhaft ein Muskelkater sein kann, kennt sicherlich jeder. Es passiert, wenn Übungen in schneller Folge ausgeführt werden und alle Muskeln maximal gefordert werden. Es dauert ein paar Tage bis die Schmerzen verschwunden sind. Nur bei Muskelkater sollte man sich nicht komplett schonen. Dehnung im Rahmen des Abwärmens noch wichtiger als beim Aufwärmen. In erster Linie solche Dehnübungen, die sich gezielt auf die besonders belasteten  Muskelgruppen beziehen.  Die Regeneration wird gefördert, indem man die Muskeln weiterhin leicht belastet, mit z.B.  langsames Laufen. durchblutungsfördernde Salben helfen zusätzlich. Ebenso mineralienhaltige Getränke und frischer Zitronensaft.

    Fazit: um Muskelkater zu vermeiden soll das Training nur schrittweise erhöht werden. Durch die dosierte langsam steigende Beanspruchung bekommt der Muskel einen Umbaureiz und wird nach und nach belastbarer.

    Seitenstechen 

    Das Phänomen Seitenstechen wird auch heute noch unterschiedlich diskutiert. Dieses Phänomen zeigt sich öfters bei Ausdauertraining an untrainierten, aber auch bei trainierten Personen.

    Eine Erklärung dafür wäre: Beim Laufen wird der Körper relativ stark erschüttert. Die Erschütterungen werden auf das Zwerchfell übertragen, strahlen auf die  Gefäße und Nerven der Oberbauchorgane aus und können Schmerzen auflösen.

    Systematisch trainieren

    Wie bei jedem Training, so muss auch beim Dehnen systematisch trainiert werden

    Am Beginn eines Trainings, ein hohes Lauftempo vermeiden.

    Als Belastungsverträglichkeit eines funktionellen Aufwärmprogramms absolvieren

    Erlernen eines guten Laufstils und Atemtechnik, da beide Faktoren ebenfalls zu Seitenstechen führen können

    Aus Gründen der Zeitverteilung ist es besser, wenn die großen Muskeln zuerst gedehnt werden.

    Übungsspiele sind so geordnet, dass zuerst Übungen für die Beine, dann der Rumpf und zum Schluss die Arme vorgestellt werden. Besser wählt man abwechselnd pro Muskelgruppe ein bis drei Übungen für jedes Training aus.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 25 Feb
    Februar 2021 Bewegungstraining/ Steigerung und Leistung

    Februar 2021 Bewegungstraining/ Steigerung und Leistung

    Die Beweglichkeit (Flexibilität) oder die Gelenkigkeit wird als willkürlich möglicher Bewegungsbereich in einem, bzw. mehreren Gelenken bezeichnet. Die maximale Bewegungsamplitude ist ein Maßstab für die Güte der Flexibilität.

    In den letzten Jahren ist das hoch intensive Intervalltraining immer mehr in den Fokus gerückt. Die Trainingseinheiten dauern weniger als 15 Minuten, einschließlich Aufwärm – und Abkühlungsphase. In dieser Zeit verausgabt man sich völlig. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein solches Training die gleichen oder mehr Vorteile für die Gesundheit bringt, als ein moderates einstündiges Training. Hoch intensives Training wirkt muskulär auf Veränderungen auf Zellebene. Wenn man bislang kein Sport getrieben hat, ist es nicht zu spät, damit anzufangen. Krafttraining kann ebenfalls helfen auch im Alter Muskelmasse und starke Knochen zu bewahren. Man müsse kein Bodybuilder sein. Eine Übungsroutine mit leichten Gewichten ist ebenso effektiv zum Muskelmasseaufbau wie das Training mit schweren Gewichten. Entscheidend ist, die Übung so oft zu wiederholen, dass die Muskel ermüden. Außerdem, Ausdauertraining senkt die Ausschüttung von Stresshormonen, die mit einen erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung gebracht werden.

    Frauen sind den Männern durchweg in der Beweglichkeit überlegen. Die größere Bewegungsweite kann durch die geringere Muskelruhespannung (Muskeltonus), sowie die größere Elastizität des Weiblichen Bandapparates erklärt werden. Die Beweglichkeit erreicht beim Weiblichen Geschlecht mit dem 9.-11., beim männlichen mit dem 11.-14. Lebensjahr ihre maximalen Werte.

    Mehrere Untersuchungen haben bewiesen, dass junge Leute, die tüchtig Sport treiben, sich auf der Schulbank und erst recht später, im Hörsaal der Universität bewähren. Sie sind aufmerksamer und vertrauen mehr auf ihren Erfolg als ihre Sportlich ungeübten Kameraden. Man muss keine Sportskanone werden, was eine natürliche körperliche Überlegenheit voraussetzt. Es gibt genügend Übungen, zu denen nichts anderes nötig ist als guter Wille.

    Die traurige Wahrheit ist, dass viele der jungen unter 18 noch nicht einmal das genannte Minimum erreichen. Woher weiß der Trainer das? Die Antwort ist einfach: man versäumt durch ungenügend Bewegung an die gute Kondition zu kommen. Diesen Zustand nenne ich passive „Fitness“. Der betrüblichste Teil dieser Wahrheit ist, dass jenen jungen Menschen sehr wenig oder überhaupt nichts für ihren körperliche Ertüchtigung getan haben, gewöhnlich ihr Leben lang in ihrer passiven Haltung verharren, und dass es fast unmöglich  wird, sie aus der Lethargie aufzurütteln. Wie hoch mag ihre Lebenserwartung sein, und wie werden sie sich mit zunehmendem Alter fühlen?

    Ermüdungserscheinungen treten ein, wenn die Energie verloren geht. An manchen Tagen, gerade dann wenn man besonders auf der Höhe ist, empfindet man diesen Mangel an Kraftreserven. Da junge Leute lang in der Schule und zu Hause bei den Hausaufgaben ans Sitzen gewöhnt sind, können sich Gelenkschmerzen (wie z.B. Rückenschmerzen) durch Fehlhaltungen einstellen. Auch bis hin zu Depressionen und bestmöglich präventiv ein Fazit über Herz-Kreislauf ziehen. Zusammen kann fest gehalten werden, dass der physische Gewinn nach einem sorgfältig strukturierten Lauftrainingsprogramm auf der Hand liegt. Beschwerden nehmen ab sowie das Gewicht. Die Bekämpfung der Ermüdbarkeit hat verschiedene Facetten und bleibt ein aktuelles Problem. Die  Einstellung zum Leben kann einiges ändern. Was man als unbefriedigend empfunden hat wird zum Vergnügen. Man lernt sich zu entspannen, erledigt bedeutend mehr als früher ohne Ermüdung und Verdruss! Das Bewegungstraining hebt die Gemütsverfassung ebenso wie die Leistungsfähigkeit.

    Leistungssportler treiben Sport nach Plan.

    Sie bilden, ob Amateure oder Profis, das andere Extrem. In den Letzten Jahren bemühten sich die Sportler in aller Welt , wie man heute immer wieder erfährt, stärker denn je zuvor um Rekorde. Heute werden Spitzenleistung  geboten, die früher als unmöglich galten und doch werden sie ständig noch übertroffen. Verschiedentlich wurde versucht, die Gründe für solch erstaunlichen Leistungszuwachs zu finden. Die Ernährung ist offenbar Nebensache, da jede wohlausgewogene Diät erwiesenermaßen genug Kraft für Rekordleistung gibt. Die Ausrüstung mag eine gewisse Rolle spielen aber mehrfach wurden Athleten verdächtigt, Drogen zu nehmen.

    Meine Meinung nach, sind die Trainingsmethoden moderner und sehr überlegen geworden. Diese neuen Trainingsformen erlauben dem Athleten seine potenzielle Energie zu steigern. Der Sportsmann wird durch größere Energiequelle befähigt,  jeder Zeit eine bessere Kondition ohne Ermüdung zu erlangen, für eine Disziplin mehr Zeit zu haben und die Technik zu verbessern.

    Daher ist das Bewegungstraining für alle sportlichen Disziplinen von Vorteil.

    Sportler, gleich welcher Disziplin sie angehören, rate ich zum Bewegungstraining, das ganze Jahr hindurch und damit fit zu bleiben. Nicht vergessen, dass das Herz ein Muskel ist. Wird dem Herz weniger abverlangt als es leisten kann, dann muss es  schneller schlagen. Blutmenge nimmt ab, desgleichen die Zahl der roten Blutkörperchen und die Gefäßwände erschlaffen. Es soll durch ein vernünftiges Training wie alle Muskeln immer trainiert werden. Ein vergrößertes Herz muss infolge vermehrten Muskelgewebes auch wirksamer funktionieren.

    Feststellung

    Mit ausgezeichneter körperlicher Verfassung ist der Mensch in der Lage physische und moralische Kräfte aufzubringen. So z.B.,nach einer schweren OP oder Unfall. Bewegungsmangel hat stattdessen ihre Auswirkungen auf das Herz und Kreislaufsystem. Muskelschwund tritt ebenfalls bei längerem Bewegungsmangel ein, dabei wird ein Teil des Muskelgewebes in Fett umgesetzt. Muskel müssen arbeiten, wenn sie fest bleiben und nicht verfetten sollen.

    Sport ist für die Frau ebenso wie für den Mann einer der wirksamsten Wege zur Gesunderhaltung und Vervollkommnung des Körpers.

    Physische Wirkungen

    Mehrfach daraufhin ist zu erklären dass, der Körper bei erhöhter Ausdauer sich weniger anfällig für Ermüdung zeigt. Dies trägt zur Vermeidung von Fehlleistung geistiger wie auch körperlicher Art bei. Unsere Leistungsfähigkeit bleibt unter Kontrolle und es wird nicht angezweifelt.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 15 Feb
    Februar 2021 Konzentration

    Februar 2021 Konzentration

    Konzentration

    Intelligenz ist nur Aufmerksamkeit für die richtigen Dinge

    ohne es zu wissen spielen wir mit Gestalt und Hintergrund, einem Begriffspaar aus der Gestaltpsychologie.

    Eine Gestalt und Hintergrund kann rasch wechseln, z.B. einmal war der Fluss, dann die Brücke in konstanter Bewegung.

    Anderseits nehmen wir auch optische Illusionen wahr und das auf verschiedene Art. Eine der bekanntesten Illusion: Das Weiße ist der Hintergrund, vor dem zwei schwarze Profile gegenüber stehen. Schaut man nochmal hin: jetzt ist das Schwarze der Hintergrund, vor dem sich eine weiße Vase abzeichnet. Das Ganze nun im Wechselspiel. Erst langsam, dann schneller, aber beides kann man nicht sehen. Was immer Du siehst, es existiert noch ein anderes Bild. So verändert das Bewusstsein das Sehen. Was Aufmerksamkeit verlangt, geht nicht ohne. Wer sich verkrampft, verliert die Flexibilität, das freie Zusammenspiel von Gestalt und Hintergrund. Der bekannte Konzentrationsmangel ist die Folge.

    Oft verwechseln wir solche Reaktionen, wie sich Sorgen oder Nachdenken über etwas mit Konzentration. Tue ich es auch richtig? Gehe ich zu schnell? Das ist nicht Konzentration. Ganz im Gegenteil. Es ist deren Störung. Es sind Strudel und Blasen im sanften Fluss der Aufmerksamkeit.

    Konzentration ist das richtige Bewusstsein zu wissen, was im Moment für eine bestimmte Aufgabe wichtig oder unwichtig ist. Es ist die klare Unterscheidung von Gestalt und Hintergrund. Aufmerksamkeit ist für die Gestalt und Bewusstsein für den Hintergrund. Ein gestörtes Zusammenspiel führt nur zu Konzentrationsschwäche. An die Stelle Aufmerksamkeit Besorgnis, Interesse, Anziehung und Faszination treten Spannung, Missverständnis, Zerstreuung, Zwang, Angst, Selbstbewusstsein  und Langeweile.

    „Pokerface“ Sportlern kann man mit einer Hand Stürze abzählen. Die sind stets gelöst, konzentriert; so in sich versunken. Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, heißt das nicht, dass die Konzentration (dein Zentrum) verloren gegangen ist. Nur ihr Gegenstand ist verloren. Du gibst jetzt auf etwas ganz anderes acht, als ursprünglich beabsichtigt, also Aufmerksamkeit für etwas anderes, d.h., du hast dich ablenken lassen. Wenn du auf all das horchst, was du tun solltest und dich gegen den Willen darauf gewaltsam konzentriert, verliert du viel Energie in einem überflüssigen Kampf. Du verlierst dreimal Energie! Es ist deine Kraft, deine Energie und dein Widerstand. Du stehst zwischen zwei, du bist Mannschaft – sowie der Schiedsrichter. Das reibt auf. Letztendlich liegt es an dir, was dich fesselt oder anzieht oder neugierig macht. Mit einer Empfindung tust du dich leichter als mit einem Gedanken. Die physische Sensation findet hier und jetzt statt. Nur wenn dein Interesse für eine  neue Situation, eine Person zu leugnen versucht, das wird dich ewig am Bewusstsein zupfen. Es steckt eine Art offene Rechnung in so einer Figur, daher bleibt sie im Vordergrund und lenkt dich ständig ab.

    In seiner Tätigkeit als Trainer, „Jack“ bilden sich immer wieder neue Muster und Rituale. Oft erscheinen sie als Aberglaube, z.B., das Glükshemd, die Glücksfarbe, das magische Frühstück. Beim Sport ist es besonders wichtig, wenn die Akteure eher die Initiative ergreifen und nicht bloß abwarten, agieren und nicht reagieren.

    Auch bei den Leichtathleten geht es um die Balance.  Appelle wie„ Jetzt reiß dich mal zusammen!“ Das sanftes Beklatschen der Wangenpartie, helfen in der Regel wenig, wenn Sie das Gefühl haben, sich nicht konzentrieren zu können. Ist die Konzentration erst einmal futsch, werden Sie Schwierigkeiten haben, diese wieder zu gewinnen. Deswegen empfiehlt es sich, schon vorher dafür zu sorgen, dass man konzentriert und fokussiert bleibt.

    Darum helfen dir gewisse Tricks für Bewusstsein und Konzentration ebenso, um die Spannung in nützliche Energie umzumünzen.

    Wettkampfstärke

    Wettkampfstärke wird geprägt durch eine hohe Motivation und Entschlossenheit, ein starkes Selbstvertrauen, einen effektiven Umgang mit Nervosität und Emotionen sowie eine hohe Konzentration.

    Wettkampfverhalten

    Der Reiz des Sports ist und bleibt das Überraschungsmoment: Favoriten können stürzen und Unbekannte über sich hinauswachsen. Wodurch kann das Wettkampfverhalten beeinträchtigt werden?

    Mentale Techniken

    Mentale Stärke und Wettkampfverhalten können beeinflusst werden durch Strategien und Methoden der Selbststeuerung. Dazu gehören zum Beispiel die Technik der Zielsetzung, der Umgang mit Zweifeln oder die Lenkung der Aufmerksamkeit.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 15 Feb
    Februar 2021 visualisieren

    Februar 2021 visualisieren

    Visualisieren: wie Bilder helfen

    Dies sind Beispiele (siehe unten) welch unterschiedlichen Techniken der Visualisierung im Sport angewandt werden.                                            

    Der Geist hat bekanntlich einen großen Einfluss auf den Körper. Wenn wir an etwas Positives oder Negatives denken, mixt unser Gehirn sozusagen einen Hormoncocktail zusammen, der unsere körperliche Leistungsfähigkeit über Minuten, vielleicht sogar über Stunden und Tage beeinflusst. Wer sich beispielsweise während des Trainings oder vor einem Wettkampf vorstellt, wie er auf dem Siegertreppchen steht oder den perfekten Sprung, Wurf oder Lauf hinlegt, geht mit einer größeren Sicherheit an den Start als jemand, der einen ungültigen Versuch oder einen kapitalen Fehler vor Augen hat. Visualisierung ist vielfältig einsetzbar. Klar ist, dass Bewegung und Vorstellung nicht zu trennen sind. Damit werden Ziele, wie Stress und Ängste reduziert und das Selbstbewusstsein gestärkt.

     

    Wo kommen Visualisierungen zum Einsatz?

    Die Visualisierung dient im Leistungssport auch als Trainingsmethode, wobei sich bei dieser psychologischen Technik der Sportler vorstellt, wie er eine für seine Sportart typische Bewegung oder Disziplin ausführt. Dabei muss sich der Sportler intensiv auf jede einzelne Feinheit des Bewegungsablauf konzentrieren und in Gedanken möglichst perfekt absolvieren. Obwohl der Sportler die Übung nur in seinen Gedanken durchspielt, kann er damit ähnliche Erfolge erzielen, als wenn er sie tatsächlich in Form der Anwendung trainiert hätte. Der Effekt stellt sich deshalb ein, weil das Nervensystem lernt, wie es die Muskelkontraktion optimal steuern muss, um etwa bei einer bestimmten Bewegung mehr Kraft zu erzeugen. Sportpsychologen und Mentaltrainer unterscheiden dabei zwei Arten: Bei der einen Technik betrachtet sich der Sportler selbst als Außenstehender, d. h., er sieht in Gedanken gewissermaßen einen Film, wie er die gewünschte Leistung erzielt. Beim zweiten Ansatz muss sich der Trainierende so detailliert wie möglich vorstellen, wie schwer sich etwa bei einem Gewichtheber seine neue Rekordlast anfühlen würde, wie kalt sich die Hantel anfühlt und wie sich die Muskeln unter dieser Belastung immer stärker anspannen. Vor allem die zweite Technik hat sich im Leistungssport etabliert.
    Ein Leistungssportler, der ein gutes Körperverständnis hat, kann zum Beispiel technische Defizite schneller erkennen. Und er lernt in der Regel auch schneller, diese abzustellen“. Jeder Gedanke als Wort oder Bild hat seinen Körperlichen Ausdruck auch wenn der undeutlich bleibt. Visualisierungen dürfen nie negativ sein. Stattdessen sollte man sich einen positiven Handlungsplan bereit legen:
    Visualisieren ist ein Produkt, ein wertvolles Werkzeug für bessere sportliche (und berufliche) Leistungen.

    Athleten, die regelmäßig visualisieren, haben mehr Selbstvertrauen, einen besseren Fokus, können besser mit Druck umgehen, sind konstanter in ihrer Leistung, verbessern ihre Bewegungsmuster und damit ihre Leistung.

     

    Mentales Training

    Das Nervensystem und nicht die Muskulatur steuert Muster, Abstimmung und das Training einer Bewegung. Stellt man sich eine Bewegung lediglich vor, so ist sie für das Nervensystem real. Anfänglich wird aus der Verwirrung gelernt. Dazu kommen Gedanken immer wieder zur schwierigen Sequenz zurück, bis die nächste Stunde kommt. Vorstellung von präzisen Bildern werden zusammen gesetzt und ein schnelles Modell wird vorbereitet. Einzelteile werden langsam im Geist zusammengebaut und das bewegt den Körper mit. Programmiert hatten meinen Muskeln ein Gedächtnis entwickelt. Der Körper kann spontane Reaktion verlangen und abrufen und es funktioniert auch. Die Lernfortschritte sind zwar nicht linear, aber der Zugang zu einem neuen System wird geschaffen. Beherrscht man die Elemente einzeln, dann steht einer ganzheitlichen Methode (komplette Bewegungsfolgen) nichts mehr im Weg. Die Fortschritte können mystisch und unglaublich aussehen. Einiges davon ist auf die charismatische Persönlichkeit des Trainers zurückzuführen. Große Erfahrung sind nötig, um viel Energie aufzubringen. Ich zeige den Weg auf, nicht nur die Ziele. Hier wird von einem Prozess geredet nicht vom Ergebnis. Wen das alles eher verwirrt als aufklärt, das ist auch nur ein Teil vom Ganzen…  

     

    Worte und Bilder

    Es kann hilfreich sein, wenn man mit Worten formulieren kann, was sich bei einem Sprung eigentlich tut – aber das reicht noch lange nicht aus. Da spielt eine ganze Reihe von Faktoren zusammen, damit die Bewegung ästhetisch und kontrolliert zugleich ist. Wörter sind vorteilhaft, wenn sie sich in Bilder und Gefühle, also in Vorgaben für die linke Gehirnhälfte übersetzen lassen. Wer sie aber effektiv nutzen will, muss Ihnen eine zusätzliche Dimension verleihen.

    Metaphern sind Worte und Bilder gleichzeitig und damit weiß der Körper umzugehen. Eine Metapher ist zweisprachig: sie spricht beide Teile des Gehirns an, verbal die linke und bildlich die rechte Seite. Z.B.: ein Designer der einen Schwung aufgezeichnet hat, kann den Vorgang anschließend auch genau beschreiben. Und ebenso funktioniert der Körper. Hat er keine Vorlagen, bleiben die Muskeln und Sehnen steif.

    Außerdem ist es ein großer Unterschied ob man über etwas nachdenkt oder sieht. Vergiss nicht, wenn du mit dir redest und vergiss auch nicht dass der Körper bildlich denkt. Der Athlet muss mental den Unterschied zwischen darüber reden oder denken und sehen erkennen. Man muss Bilder sehen lernen.

    Im ersten Fall beobachtet man meistens nur, im zweiten Fall aber erlebt man das Geschehen am eigenen Körper. Beide Erfahrungen sind für die Visualisierung hilfreich, doch ist das Erleben wegen seiner große „kinästhetischen“ Komponenten noch wirksamer: Dieses Gefühl für die Bewegung ist entscheidend.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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