Leichtathletik

  • 25 Apr
    April 2021 Freude an Bewegung

    April 2021 Freude an Bewegung

    April/2  Freude an der Bewegung

    Corona-red./ homeoffice

    Die Bedeutung von Bewegung – Gesundheit für Kinder und Jugendliche, u.s.w.

    Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das moderate Bewegungstraining später in den Alltag integriert werden kann. Die Freude an der Bewegung ist das Wichtigste, ebenso die Regelmäßigkeit. Egal, welche Sportart – man beginnt langsam und der Körper sollte nicht überfordert sein, denn das bringt keinen Trainingserfolg und führt lediglich zu Frust.

    Strecken, dehnen, räkeln halten die Muskeln ohne sie zu belasten in einer gleichbleibenden und natürlichen Spannung. Diese Reflexe erfolgen instinktiv und ohne Überlegung zum körperlichen Wohlbefinden. Ein ordentliches Bewegungsdefizit kann jeder für sich ab dem Aufstehen feststellen. Bei allen morgendlichen hygienischen Betätigungen ist unser Körperzustand beim Zähneputzen verspannt und steif, beim Vorneigen zum Waschbecken spürt man ein unangenehmes Ziehen im Rücken, es fällt weiter schwer, Socken anzuziehen etc. Fühlt man sich außerdem trotz geringer körperlicher Belastung im Berufsleben müde und schlapp, dann liegt es keiner muskulären Ermüdung mehr zugrunde, sondern es handelt sich vielmehr um einen nervlich-seelischen Erschöpfungszustand. Die Gründe für dieses Körperliche Unwohlsein findet man im Leistungsdruck in der Schule oder im Beruf, in der einseitigen Beanspruchung am Arbeitsplatz und in der Alltagshektik. Ein großer Teil unseres Unwohlseins steht in direkter Verbindung mit mangelnder körperlicher Betätigung. Die negativen Auswirkungen eines inaktiven Lebens zeigen sich bereits und sehr auffallend bei Kindern auf unterschiedlichen Ebenen: Körperlich inaktive Kinder weisen geringere schulische Leistungen auf und haben neben Haltungsschäden einen höheren Fettanteil bis hin zu Adipositas. Trotz dieses Wissens und der steigenden Wahrnehmung in der Gesellschaft ist der Anteil der „Sportmuffel“ und „Bewegungsverweigerer“ erschreckend hoch.

    Dabei ermöglichen gerade die ersten Jahre des Lebens – durch den natürlichen Bewegungsdrang – eine große Chance, um ein lebenslanges Bekenntnis zu Bewegung und Sport zu ermöglichen. Wichtig ist es, Kindern positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Bewegungsformen und Sportarten zu ermöglichen. Neben dem natürlichen Drang sich zu bewegen, Spaß und Freude zu erleben, werden Bewegung und Sport auch die Vermittlung von Werten wie Gesundheit und soziales Lernen zugeschrieben. Körperliche Aktivität, Bewegung und Sport fördern und beeinflussen verschiedene Bereiche in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (und später natürlich auch von Erwachsenen), die vor allem – aber nicht ausschließlich – die physische, emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung betreffen.

    Unter Kindern und Jugendlichen ist eine deutliche Abnahme des Aktivitätslevels im Verlauf des Schulalters bereits von 7 bis 14 Jahren festzustellen.

    Kinder und Jugendliche verbringen tagsüber heute 90 % der Zeit sitzend, liegend oder in nur leichter Aktivität. Das Spektrum der Faktoren, welche sich auf das Bewegungsverhalten der Kinder und Jugendlichen auswirken, ist breit. Es reicht vom Einkommen der Eltern über die regionale Einbettung, die Anzahl Geschwister bis hin zur Vorbildfunktion der Eltern.

     

    Modernste Geräte haben uns den Alltag einerseits sehr erleichtert, aber sie haben auch ernsthafte Probleme mit sich gebracht. Statt zu laufen fahren wir, verbringen einen großen Teil in sitzender oder stehender Position. Eine ausgleichende körperliche Arbeit ist also nahezu ausgestorben. Das heißt die technischen Erfindungen der vergangenen Jahrzehnten, die hergestellt worden sind, entpuppen sich als Gefahr für unsere Gesundheit. Fehlverhalten am Arbeitsplatz und auch in der Freizeit hegen ungeahnte Gefahren.

    Ausdauer Sportler ist der Mensch geworden, wenn es, um nur zwei der bequemen Tätigkeiten zu nennen, um stundenlanges sitzen vor dem Fernseher oder Computer oder lange Autofahrten geht. Oft  ist der persönliche Hang zur Trägheit so groß, dass sich die Begeisterung für eigene sportliche Aktivitäten in Grenzen hält. Statt dessen werden fremde sportliche Aktivitäten konsumiert, sei es als Fern-Seher oder als Zuschauer in Sporthallen oder Stadien.

    Fazit: Wir schenken unserem Körper zu wenig Beachtung. Dasselbe gilt auch leider für unsere Ernährung.

    Das andere Extrem unseres Verhalten liegt in dem Wahn, einen durchtrainierten Traumkörper unser eigen nennen zu wollen. Viele Menschen führen einen erbitterten Kampf gegen Falten, Fettpölsterchen, Cellulitis und andere Mängel. Dies führt oft zu psychischen Krankheiten wie Depressionen und krankhaftem Essverhalten (Magersucht). Körperliches Wohlbefinden könnte man erreichen, indem man lediglich zu den Grundmuster seiner Körperbewegungen, welche schon seit Jahrtausende in traditionellen Bewegungsformen verankert sind, zurückkehrt.

    Nur wenigen ist bewusst, dass Sport in seiner Gesamtheit, insbesondere in vielen Ländern Europas, ein enormer Wirtschaftsfaktor ist.

     

    Sportliche Betätigungen, egal welche Art, fördern die Gesundheit.

    Aber nicht alle Sportaktivitäten sind hinsichtlich ihrer gesundheitsfördernden Wirkung gleich hoch anzusetzen. Außerdem eignen sich nicht alle Sportarten für eine lebenslange Bewegungsaktivität. Die allgemeine Leistungsfähigkeit und Gesundheit kann man am ehesten mit Hilfe von Ausdauersportarten steigern. Ein 100m-Lauf und Gewichtheben sind keine adäquaten Betätigungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Herz und Kreislaufsystems. Dasselbe gilt auch für das von den Sportvereinen als Leistungsüberprüfungstest angebotene Sportabzeichen. Wer vital und gesund  bis ins hohe Alter bleiben will, sollte sich daher einer Ausdauersportart zuwenden. Laufen als eine elementare Fortbewegung, wird dabei favorisiert. Als Äquivalent werden noch Schwimmen und Radfahren bevorzugt.

    Vorbereitung Sportabzeichen z.B.

     

    1. Die Belastungsdauer muss mindestens 3 Minuten dauern.
    2. Die Belastungen müssen dynamisch sein (statische Belastungen wie z,B. Bogenschießen haben keine Kreislauf fördernden Wirkungen.)
    3. Die Pulsfrequenz sollte dabei auf mindestens 180 Schläge minus Lebensalter ansteigen.

     

    Die Gründe dafür sind folgende:

     

    • Die Belastbarkeit des Herz und Kreislaufsystems nimmt zu. Die Herzschlagfrequenz pro Minute sinkt, der Blutauswurf pro Herzschlag nimmt zu.
    • Die Sauerstoffversorgung des Organismus wird durch Kapillarisierung und Erhöhung der Vitalkapazität verbessert.
    • Das Stoffwechselgeschehen ökonomisiert sich und der Blutfettspiegel wird gesenkt.
    • Überschüssige Kalorien werden je nach Belastung und Kalorienaufnahme ganz oder teilweise verbraucht. Die weitere Gewichtszunahme wird gestoppt.

     

    Freude an Bewegung in Familien geteilt

    Sehr klar waren die Ergebnisse bezüglich des Bewegungsverhaltens der Eltern. Kinder von aktiven Eltern sind ebenfalls aktiver. Wird die körperliche Aktivität von den Eltern gefördert, wirkt sich dies auch auf die Kinder aus. Ebenfalls klar ist der Zusammenhang von körperlicher Bewegung mit der Anzahl der Kinder pro Haushalt: Je mehr Kinder in einem Haushalt wohnen, desto aktiver ist das Kind. Vermutlich animieren sich Kinder gegenseitig zu mehr Bewegung – ein Effekt, der bei Einzelkindern nicht vorkommt. Ein hohes Arbeitspensum der Eltern wirkt sich nur dann negativ auf das Bewegungsverhalten der Kinder aus, wenn diese nicht fremd betreut werden, zum Beispiel durch Großeltern oder Verwandte.

     

    Sport und Gesundheit

    Bewegung, Gesundheit und Lebensqualität stehen in einem engen Zusammenhang. Die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Aktivität für die Gesundheit wird in zahlreichen Studien belegt. Positive Wirkungen von Bewegung lassen sich feststellen in Bezug auf Herz-Kreislaufsystem, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel, Bewegungsapparat, Nervensystem, Immunsystem, Hormonsystem und die Psyche. Körperliche Gesundheit stellt jedoch einen Bruchteil dessen dar, was Bewegung und körperliche Aktivität leisten können. Weitere Bereiche, die das menschliche Wohlbefinden bestimmen, werden ebenfalls positiv durch Bewegung beeinflusst, wie z.B. Emotionen, das Sozialkapital oder die Intelligenz. Da Spiele häufig im Mittelpunkt des Sportunterrichts stehen, eignen sich Unterrichtsangebote aus dem Lernbereich Bewegung und Sport besonders, um Regelverständnis, Rücksichtnahme, Fairplay und Verantwortungsbereitschaft zu fördern.

    Bewegung und Sport erfordern Leistungsbereitschaft.

    Diese kann vor allem im Rahmen von kleinen und großen Sportspielen durch Kooperation in der Gruppe erbracht werden. Gemeinsam erzielte Leistung führt zu intensivem Erleben von sozialem Miteinander. Im Zusammenhang mit Einzelleistungen, wie sie etwa beim Schwimmen oder in der Leichtathletik erreicht werden, ist vorrangig das individuelle Leistungsvermögen zu berücksichtigen und der persönliche Lernfortschritt anzuerkennen. Darüber hinaus stellt der Leistungsvergleich in Konkurrenz mit anderen eine wichtige Erfahrung dar. Hinweise für den Unterricht mit dem Sportunterricht zu verbinden sind zwei wesentliche Zielsetzungen: Er dient der Entwicklung von Bewegungsfreude durch ein Erlebnis orientiertes, vielfältiges und individuell angemessenes Bewegungsangebot. Es eröffnet Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe in Freizeit relevanter Sportarten.

     

    Dieser Bericht wäre nicht möglich gewesen, ohne meine Teilnahme an im Ausland stattfindenden Lehrgängen, wobei ich als Leichtathletiktrainer mit anderen anwesenden Teilnehmern mit Videoaufnahmen konfrontiert wurde. Daraus mussten wir als Aufgabe die wichtigsten Teile von dem Video stark gekürzt mitteilen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 05 Apr
    April 2021 Biorhythmus

    April 2021 Biorhythmus

    April 2021 Biorhythmus

    Corona-red./homeoffice

    Gesünder leben im Einklang mit den Biorhythmen, damit ein wellenstrukturiertes Lebens entstehen kann. Unerklärliche Ereignisse, die man einerseits erfahren durfte, zeigen auch, wie die Tage verschiedene Qualitäten haben. Wissenschaftlich sind die Biorhythmen-Ansprüche nachweisbar.

    Für die praktische Arbeit braucht man das Geburtsdatum.

    In der USA werden längst bei der Aufstellung von Fußballteams die Biorhythmuskurve der Sportler berücksichtigt. Viele amerikanische, japanische und deutsche Ärzte lehnen Operationen an biorhythmisch kritischen Tagen ab. Der Biorhythmus gibt darüber Aufschluss, wie die Person denkt, argumentiert und an die Lösung von Problemen herangeht.

    Die Rhythmen verlaufen sinusförmig, als periodische Kräfteschwankungen mit positiven und negativen Auswirkungen. Die Kreuzungspunkte der Kurven mit der Null-Linie sind besonders gefährlich und heißen kritische Tage. Noch kritischer die, an denen mehrere Kurven die Null-Linie kreuzen.

    Das Konzept ist ein Modell, welches die Erscheinungen in einem Zusammenhang stellt. Nun es ist zu beobachten, dass diese Kurven jeden Tag sich neu gegenseitig beeinflussen, wie Tatkraft, Kondition und körperliche Schwäche u.s.w.. Ein periodischer Tag umfasst immer nur ein Zeitintervall von 24 Stunden und nicht mehr.

    Körperrhythmus Dauer 23 Tage. Wechsel Hoch und Tief alle 11,5 Tage

    Bezieht sich auf die Körperlichen Funktionen.

    In einer Hochphase ist ihr Körper widerstandsfähiger. Mit Belastung durch Ärger oder Stress werden sie gut fertig und strotzen vor Kraft, Ausdauer (Kraftentfaltung/ Wiederstandfähigkeit) und Unternehmungslust. Chirurgische Eingriffe verheilen jetzt besonders gut und schnell. Gut für sportliche Betätigung, Ausdauer, Arbeit, Operationen, Impfungen, Widerstand gegen Krankheiten.

    In einer Tieflage muss sich der Körper regenerieren. Die Kräftespeicher sind schnell erschöpft. Sie fühlen sich schlapp, sind anfälliger für Infektionen, schmerzempfindlich, Medikamente wirken gut.

    An kritischen Tagen (Null-Linie) kann sich die Biorhythmuslage des Körpers deutlich spürbar auf das körperliche Befinden auswirken. Man fühlt sich an diesen Tagen nicht so recht auf dem Damm, Vitalität und Leistungsvermögen sind vermindert und man holt sich leichter eine Erkältung oder andere Krankheiten, weil die Körpereigene Abwehr vermindert ist. An solchen Tagen sollte man sich nicht zu viel an körperliche Belastung (Unfallneigung) zumuten und besonders ratsam ist, sich vernünftig verhalten. Die Konsequenzen sind Missmut, Aggressivität, erhöhter Alkoholkonsum.

     

    Seelenrhythmus Dauer 28 Tage. Wechsel Hoch und Tief alle 14 Tage

    Bezeichnet den emotionalen Zustand. Er zeigt an wie man sich fühlt. Das Gemüt, Kontaktfähigkeit, Harmonie, Stimmungen, Unbewusstes, Intuition.

    In einer Hochphase sind sie ausgesprochen aktiv. Sie haben gute Laune. Der Umgang mit Menschen fällt ihnen leicht, schöpferische Tätigkeiten gehen ihnen leicht von der Hand. Freude an Geselligkeit, positive Einstellung, Harmonie, günstig für Prüfungen und öffentliche Auftritte.

    In einer Tieflage ist es Zeit für eine Pause. Sie fühlen sich unsicher und gehemmt, haben Zweifel an Ihren Fähigkeiten, gehen anderen Menschen aus dem Weg. Ziehen sie sich zurück und planen sie neue Projekte.

    Weitere Merkmale sind u.a. negative Gefühle, Kontaktarmut, Eintönigkeit, schlechter Teamplayer.

    An kritischen Tagen (Null-Linie): an diesen Tagen treten depressive Verstimmungen häufig auf. Sie wirken unsicher gereizter, nervöser als sonst. Das Selbstvertrauen ist angeknackst. Unter anderem streitsüchtig, langsame Reaktion, spitzfindig, Frustration.

     

    Geistesrhythmus Dauer 33 Tage. Wechsel Hoch und Tief alle 16,5 Tage

    Zeigt den Intellektuellen Zustand an. Er bestimmt, wie fit man geistig ist. Denkfähigkeit, Begreifen, Logik, Anpassungsfähigkeit, Urteilskraft, Aufmerksamkeit

    In einer Hochphase können Sie auf ein zuverlässiges Gedächtnis und eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit bauen. Für Prüfungen haben sie jetzt die besten Voraussetzungen. Diese Tage eignen sich für wichtige Entscheidungen, schwierige Planungen, die Entwicklung von Konzepten und Lösungen von Problemen, aufgeschlossen für Neues, Auslandsreisen, Studium schwieriger Sachgebiete, Entscheidungen, Prüfungen.

    In einer Tieflage sollten sie sich Routinearbeiten widmen. Ihre Lern- und Entscheidungsfreude ist eingeschränkt, Ablenkung ist angesagt. Verschieben sie anspruchsvolle Fragen auf günstigere Tagen und gehen sie Hektik, Ärger und Stress aus dem Weg. Mangelnde Konzentration, schlechtes Gedächtnis, Denkfähigkeit eingeschränkt, gut für Reparaturen, Ordnung machen u.s.w..

    An kritischen Tagen (Null-Linie): hier wird Vorsicht geboten. Fehlergefahr, Neigung zu Fehlern und Irrtümern, geringe Aufmerksamkeit, Unfallgefahr.

     

    Ein Chronobiologisches Rüstzeug als Instrumentarium des Biorhythmus.

    Unser Leben wird ständig von wiederkehrenden Ereignissen gezeichnet. Beide Perioden Plus und Minus verlaufen in Wellenform und kreuzen sich ständig auf verschiedensten Ebenen, wie auch unter der Null-Linie. (s. Abb. unten). Die Welle steigt von Ihrem Standpunkt auf der Null-Linie langsam an und erreicht nach einem Viertel der Zeitstrecke den Gipfel. Allmählich fällt sie dann wieder bis zur Null-Linie nach der Hälfte der Zeit. Nun sinkt sie unter die Null-Linie, erreicht bei drei Viertel der Strecke ihren Tiefstand und kehrt von da aus wieder zur Null-Linie zurück, die am letzten Tag der Periode erreicht wird.

    Die obere Hälfte der Schwingung wird als Plus (+) oder Aktivitätsphase bezeichnet, das Wellental der zweiten Hälfte als Minus (-) oder Regenerationsphase. In einem Plus wird die Energie verbraucht. In der Minus-Phase dagegen regenerieren die Kräfte, die später im Vordergrund stehen.

    Mit gesundem Verstand und felsenfester Überzeugung wurde mir als Trainer das Interesse an diesem Thema, eine Selbstverständlichkeit, statistisch wissenschaftlich ein Schema als Material unwiderlegbare Irrtümer zu beweisen.  Mit weiteren Berechnungen kann man die zukünftigen Ereignisse ablesen. Dabei achtet der Trainer auf folgende Hinweise über taktische Kriterien auf die kommenden Wettkämpfe. Auf eine zeitliche Toleranz wird besonders geachtet. Seit zwanzig Jahren Erfahrung ist die Lehre des  Biorhythmus ein Teil meiner Vorbereitung für die Wettkämpfe. Dabei geht es nicht um die Frage ob an bestimmten Tagen der Athlet Pech haben oder ein Glückspilz sein wird, sondern die ganz persönliche, natürliche Kräfterhythmenlage ist die an diesem Tag laut Biorhythmus sein wird. Dabei wird die Fitness-Form errechnet ob man in Topverfassung ist oder nicht, sei es körperlich, seelisch oder geistig. Das Wissen um die Gefahr entschärft die Situation ein wenig, jedoch ist ein gewisses Zurücknehmen der Leistung der Einbau eines größeren Sicherheitsfaktors und das Vermeiden von zu großen Risiko Voraussetzung. Dabei wird die Betreuung von den Athleten vereinfacht und genauer die Gestalt eines Wettkampfes im Einklang gebracht. Dazu noch die kinesiologische Kenntnisse (Bio-Uhr) mit ihren Vor- und Nachteilen, die vom Start bis Ende eines Wettkampfes eine wichtige Rolle spielt. Da ändert das Schönreden von den Trainern nichts. Ich gehöre zu denjenigen, die dieses Verfahren persönlich nutzen und schon Monate wie auch Jahre im voraus Reisen planen, wie z.B. lange Autofahrten oder Arbeiten die eine besonders hohe Konzentration erfordern.

    Die Konstellationen (3 Beispiele von 8 mögliche s. unten)

     

     Körper          Seele(Motivation)           Geist

    Plus (+)               Minus (-)                 Minus (-)

     

    Günstige Phase für Kraft fordernde Leistung. Das allgemeine Wohlbefinden scheint nicht gut. Jedoch besteht nicht die Gefahr der Überanstrengung. Rasche geistige Ermüdung und Konzentration Schwäche machen gute geistige nicht leicht

     

     Körper           Seele(Motivation)           Geist

    Minus (-)               Minus (-)                  Plus (+)

     

    Nur die Theorie klappt: Reaktion und Konzentration sind gut, aber der Körper ermüdet schnell, die Motivation fehlt, es sollte Möglichkeiten zum erholen und zu aufbauender Ruhe geboten werden.

     

     Körper           Seele(Motivation)            Geist

    Minus (-)               Minus (-)                  Minus (-)

     

    Auch keine Katastrophe. Die Phase ist unabdingbare Voraussetzung für neue Hochleistungen. Möglich wäre es in diesem Zeitraum Spitzenleistung zu bringen. Verletzungsgefahr droht. Rekorde oder Sieg sollen kein Gesprächsthema sein: bewusst die Bedürfnisse des regenerierenden Körpers beachten.

     

    Die Kurven- Interdependenz.

    Nach dem jeweiligen Stand der Körper,-Seele,- und Geisteskurve ist zwar der Zustand der einzelnen Kriterien erkennbar, ein direkter Schluss auf die Tagesform ist aber ohne weiteres möglich, da sich die Kurven gegenseitig beeinflussen.

    Ein besonders intensiver Zusammenhang ist bei der Körper- und Seelenkurve gegeben. Beide gemeinsam ergeben trotz ihrer unterschiedlichen Psychostruktur die wichtigste Voraussetzung für die leibliche Zustandsform. Manche Experten sind der Ansicht, dass die Körper- und Seelen-Rhythmen in Bezug auf die Beeinflussung der körperlichen Spannkraft gleichwertig sind, womit ich persönlich nicht einverstanden bin. Dies hätte für leistungsorientierte Menschen große Bedeutung, kann jedoch nicht verallgemeinert werden. Hier ist es wichtig zu wissen, wieweit jemand seelisch empfindsam ist, beziehungsweise wie sehr der Körper oder die Seele jeweilige Schwächen der anderen Welle ausgleichen können….

     

    Die kritischen Punkte sind der heikelste Zeitpunkt der ganze Periode.

              Typischen Symptome für diese Tage sind:

    1. Geminderte Aufmerksamkeit, verschlossen
    2. Beeinträchtigte Spannkraft
    3. Leichte Unsicherheit
    4. Zerstreutheit
    5. Gedrückte Laune oder Wechselhaftigkeit
    6. unmotivierte Gereiztheit, unzugänglich

     

    Bei bereits vorhandene Krankheiten oder sonstige Leiden sind die kritischen Tagen aber oft auch ein Wendepunkt zur Besserung. Egal aus welcher Richtung die Null-Linie erreicht wird.

    Unfallträchtige Tätigkeiten, vor allem solche im Hochleistungsbereich, sind in den Phasen besonders hoher negativen Werte und an den kritischen Tagen absolut problematisch. Das Wissen um die Gefahr entschärft die Situation ein wenig, jedoch wird ein gewisses Zurücknehmen der Leistungen berücksichtigt.

     

    Biorhythmus Grundlage:

     

    Leistungsstärke (Körperliche Linie) positiv definiert.  (+) Zeitspanne

    In einem Hoch ist ihr Einfühlungsvermögen ausgeprägt. Sie können sich auf auf ihren sechsten Sinn verlassen und haben ein gutes Gespür bei Verhandlungen und im Umgang mit Menschen. Auch schöpferische Tätigkeiten liegen uns in in diesen Tagen.

     

    Kurve von der Null-Linie (Mitte) nach oben aufsteigend:

     Leistungsstärke 1 (Plus) 0% bis 20% = Neutrales, unsicheres Verhalten, Schmerzempfindlichkeit

      Leistungsstärke  2  (Plus) 21% bis 40%  = Umschwung zum Positivem, man kann viel erreichen.

        Leistungsstärke  3  (Plus) 41% bis 60 % = Heiter, Selbstbewusst, Zeitpunkt für große Aktivitäten.

          Leistungsstärke  4  (Plus) 61% bis 80% = sehr Energie geladen

           Leistungsstärke  5  (Plus) 81% bis 100% =  sehr Energie geladen, Hemmungen

    Kurve von oben weiter nach unten (absteigende Linie):

          Leistungsstärke  4  (Plus) 99% bis 80% =  sehr Energie geladen, Hemmungen

        Leistungsstärke  3 (Plus) 79% bis 60% = Arbeitsfreudig, gut gelaunt

       Leistungsstärke 2 (Plus) 59% bis 20% = Heiter, selbstbewusst

      Leistungsstärke 1 (Plus) 19% bis 0% = Umschwung zum Negativen

     

    Regenerationsphase (Körperliche Linie) negativ definiert.   (-) Zeitspanne

    In einer Tieflage ist die Phantasie eingeschränkt, neue Idee lassen auf sich warten. Konfrontationen und Streitigkeiten gehen ihnen nahe. Ärger und Stress aus dem Weg gehen. Geschäftliche Verhandlungen auf die Zeit eines „Hochs“ verschieben. Legen sie daher Gespräche nicht auf die Goldwaage und freuen sie sich über bereits vollbrachtes.

     

    Kurve von der Null-Linie (Mitte) nach unten (weiter absteigende Linie):

    Leistungsstärke 1 (Minus) 0% bis 20% = Verstimmt – unkonzentriert

      Leistungsstärke  2 (Minus) 21% bis 40% = Nervös gehemmt, gereizt,

        Leistungsstärke  3  (Minus) 41% bis 60% = Müde angespannt,

          Leistungsstärke  4  (Minus) 61% bis 80% = pessimistisch

           Leistungsstärke  5  (Minus) 80% bis 100% ganz unten = depressiv, kraftlos

    Kurve von unten weiter nach oben (Null-Linie) (aufsteigende Linie):

           Leistungsstärke  5  (Minus) 99% bis 80% ganz unten = depressiv, kraftlos

         Leistungsstärke  4  (Minus) 79% bis 60% = pessimistisch

        Leistungsstärke 3 (Minus) 59% bis 40% = Müde abgespannt

      Leistungsstärke 2 (Minus) 39% bis 20% = Nervös gehemmt, gereizt

     Leistungsstärke 1 (Minus) 19% bis 0 %= Verstimmt, unkonzentriert

     

    Das gleiche wäre zu sagen bei der Seelischen (Physischen), sowie der Geistigen (Intellektuelle) Linie.

     

    Der Verlauf der Kurven ist leicht durchschaubar. Schwieriger die Interpretation von den Zeiträumen der „Hochs“ und Tiefes“ und der Durchgänge durch den Nullpunkt bedeutet weder eine negative noch eine positive Einstellung. 

    Auf der Auswertungstabelle werden 3 Ausgangszahlen in Prozent angegeben. 

    Außerdem lässt sich noch ein Mittelwert aus den 3 Rhythmen als 4. Zahl berechnen, wobei man dem keine all zu große Bedeutung beimessen sollte.

    Die einzelnen Kurven begleiten uns ein Leben lang immer mit der gleichen Dauer, aber, da die Kurven unterschiedliche Längen haben, verändert sich die Lage zueinander und damit auch der Einfluss, den das Zusammenwirken der verschiedenen Rhythmen auf uns nimmt. Derartige Verschiebungen sind nicht immer realisierbar. Aber solche Verschiebungen sind öfters möglich, mehr als man es selbst nicht für möglich gehalten hätte, wobei man auch in einem Teufelskreis geraten kann.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 17 Mrz
    März 2021 Vorraussetzung und Ziel zugleich

    März 2021 Vorraussetzung und Ziel zugleich

    Corona-red./homeoffice-jack

    Anpassungserscheinungen

    Eine kräftige Muskulatur stützt sowohl die Wirbelsäule als auch gleichzeitig den gesamten passiven Bewegungsapparat der aus Knochen, Knorpeln, Sehnen und Bändern besteht. Bei sportlichen Bewegungen entstehen zahlreiche Druck, Zug, Schub und Rotationskräfte. Sie schützen vor Verletzungen, Fehlbelastungen und vor Verschleiß des Knochenskeletts. Knochen leben wie jedes andere Gewebe. Trainieren sie Muskeln nicht, bilden sie sich zurück und können ihre schützende Funktion auf das Skelett nicht mehr wahrnehmen. Man kann eine Menge tun, um die Muskeln und damit den Körper geschmeidig zu halten. Um gesund zu bleiben, benötigen Muskeln den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Sind sie ständig angespannt, werden sie nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Die Folge: Sie verhärten und beginnen zu schmerzen. Rat: Die Muskulatur muss sich erst an die Belastung gewöhnen, z.B. lieber heute fünf Liegestütze absolvieren als gleich fünfzig Wiederholungen schaffen zu wollen.

    Vielseitig trainieren

    Chronische Fehlbelastung und zu einseitig ausgerichtete Trainingsinhalte können ein Hauptgrund sein.

    Unbeweglichkeit hat nichts mit Alterserscheinung zu tun. Bewegungsmangel führt zu Defiziten in der Bewegungskoordination, Stress und einseitige Belastung sind die Ursache. Es folgen Entzündungen infolge verspannter und verkürzter Muskeln. Schäden des Gelenkknorpels, Risse (z.B. Meniskus), Gelenkkapselverletzungen, Reißen von Bändern und Sehen können sowohl eine direkte Folge einer einmaligen Fehlbelastung sein. Durch einen sinnvollen trainingsmethodischen Aufbau der Leistung, können derartige Schäden nicht nur vermieden werden, sondern Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder passen sich funktionell und strukturell der sportlichen Belastung an. Der Knochen reagiert auf mechanische Beanspruchungen mit zweckmäßigen Änderung seiner Architektonik.

    Bewegung ist wichtig. Schonhaltungen können Verspannungen noch verstärken.

    Tipp: Neben joggen ebenso Walken, umfassend die Muskulatur trainieren. Ein leichtes Krafttraining mit eventuell Pilates-Übungen einbauen.

    Selbst bei kontinuierlicher Langzeitausdauerbelastung mit relativ geringer Intensität, bleibt während der gesamten Belastung ein leichtes Sauerstoffdefizit bestehen. Nach Ende der Belastung wird das Sauerstoffdefizit durch eine erhöhte Sauerstoffaufnahme ausgeglichen. Hierbei werden Sauerstoffmengen aufgenommen, die über den aktuellen Bedarf hinausgehen.

    Aktiv sein im Alltag

    Die Muskulatur kann man z.B., mit Treppensteigen aufbauen und kleine Sprünge einbauen. Alternative suchen, die die Muskulatur stützt und die Gelenke schützt wie Schwimmen oder Radfahren.

    Richtige Ernährung

    Muskeltraining bringt nichts , wenn man sich ungünstig ernährt. Eier, Fische, Milchprodukte (möglichst keine Kuhmilch), Hülsenfrüchte und Nüsse liefern wichtige Proteine für den Muskelaufbau. Da Muskelgewebe zu 75 Prozent aus Wasser besteht, sollte man ausreichend trinken. Im Sport wie im Alltag ist die Flüssigkeitszufuhr notwendig, besonders an warmen Tagen. Außerdem, wenn eine Tätigkeit mit viel Bewegung in Betrachtung kommt, muss auf einen magnesiumreichen Ernährungsplan geachtet werden.

    Muskelkrämpfe.

    Muskelkrämpfe treten ohne Vorwarnung auf, häufig in der Wade und sind äußerst schmerzhaft. Auslöser ist ein zusammenziehen der Muskulatur. Das passiert, wenn in den Muskelzellen nicht mehr genügend Elektrolyte vorhanden oder nicht mehr richtig verteilt sind. Wadenkrämpfe treten infolge starken Schwitzens oder Überlastung auf, wie es oft im Sport der Fall ist. Mit dem Schweiß verliert der Körper Mineralien, die der Reizung in den Muskeln und Ihrer Entspannung dienen – daher der Name Elektrolyte. Dehnung bringt spürbare Erleichterung

    Den Schmerz einer Verkrampfung in der Wade kann man mit Dehnung stillen und vorsichtig die Zehen Richtung Oberkörper ziehen. Sollten häufig Krämpfe auftreten, ist es sinnvoll dies ärztlich abzuklären.

    Entscheidend ist, dass die Muskeln zu einer Mischung aus Bewegungseinheiten und Entspannungsphasen antrainiert werden. Die Muskulatur soll moderate Impulse erhalten und konstant aufgebaut werden.

    Stress spielt immer wieder eine große Rolle, deshalb ist Entspannung sehr wichtig

    Muskelzerrungen vorbeugen.

    Sollte die Elastizitätsgrenze eines Muskels überschritten werden, durch ungenügendes Aufwärmen oder auch Ermüdung, laufen wir Gefahr, ihn zu zerren. Kennzeichen einer Zerrung sind heftige Schmerzen. Eine Schwellung oder ein Bluterguss tritt im Gewebe auf.

    Ein blitzartig auftretender Schmerz und Kraftverlust sind Anzeichen für einen Muskelfaserriss.

    Das eigentliche Dehnungsprogramm beginnt erst, nachdem der Athlet das Training mit einem lockeren Lauf aufgewärmt hat, ein ABC Lauf mit Hüpfen, Springen u.s.w. und allgemeine gymnastische Übung in den  Zustand guter Durchblutung versetzt hat, also leicht transpiriert. Unmittelbar danach mit den Dehnübungen beginnen. Verschiedene Sportarten mit u.a. Disziplinen wie Sprung, Sprint-Bewegungen erfordern eine höhere Muskelleistung.

    Muskelkater lindern

    Wie schmerzhaft ein Muskelkater sein kann, kennt sicherlich jeder. Es passiert, wenn Übungen in schneller Folge ausgeführt werden und alle Muskeln maximal gefordert werden. Es dauert ein paar Tage bis die Schmerzen verschwunden sind. Nur bei Muskelkater sollte man sich nicht komplett schonen. Dehnung im Rahmen des Abwärmens noch wichtiger als beim Aufwärmen. In erster Linie solche Dehnübungen, die sich gezielt auf die besonders belasteten  Muskelgruppen beziehen.  Die Regeneration wird gefördert, indem man die Muskeln weiterhin leicht belastet, mit z.B.  langsames Laufen. durchblutungsfördernde Salben helfen zusätzlich. Ebenso mineralienhaltige Getränke und frischer Zitronensaft.

    Fazit: um Muskelkater zu vermeiden soll das Training nur schrittweise erhöht werden. Durch die dosierte langsam steigende Beanspruchung bekommt der Muskel einen Umbaureiz und wird nach und nach belastbarer.

    Seitenstechen 

    Das Phänomen Seitenstechen wird auch heute noch unterschiedlich diskutiert. Dieses Phänomen zeigt sich öfters bei Ausdauertraining an untrainierten, aber auch bei trainierten Personen.

    Eine Erklärung dafür wäre: Beim Laufen wird der Körper relativ stark erschüttert. Die Erschütterungen werden auf das Zwerchfell übertragen, strahlen auf die  Gefäße und Nerven der Oberbauchorgane aus und können Schmerzen auflösen.

    Systematisch trainieren

    Wie bei jedem Training, so muss auch beim Dehnen systematisch trainiert werden

    Am Beginn eines Trainings, ein hohes Lauftempo vermeiden.

    Als Belastungsverträglichkeit eines funktionellen Aufwärmprogramms absolvieren

    Erlernen eines guten Laufstils und Atemtechnik, da beide Faktoren ebenfalls zu Seitenstechen führen können

    Aus Gründen der Zeitverteilung ist es besser, wenn die großen Muskeln zuerst gedehnt werden.

    Übungsspiele sind so geordnet, dass zuerst Übungen für die Beine, dann der Rumpf und zum Schluss die Arme vorgestellt werden. Besser wählt man abwechselnd pro Muskelgruppe ein bis drei Übungen für jedes Training aus.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 25 Feb
    Februar 2021 Bewegungstraining/ Steigerung und Leistung

    Februar 2021 Bewegungstraining/ Steigerung und Leistung

    Die Beweglichkeit (Flexibilität) oder die Gelenkigkeit wird als willkürlich möglicher Bewegungsbereich in einem, bzw. mehreren Gelenken bezeichnet. Die maximale Bewegungsamplitude ist ein Maßstab für die Güte der Flexibilität.

    In den letzten Jahren ist das hoch intensive Intervalltraining immer mehr in den Fokus gerückt. Die Trainingseinheiten dauern weniger als 15 Minuten, einschließlich Aufwärm – und Abkühlungsphase. In dieser Zeit verausgabt man sich völlig. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein solches Training die gleichen oder mehr Vorteile für die Gesundheit bringt, als ein moderates einstündiges Training. Hoch intensives Training wirkt muskulär auf Veränderungen auf Zellebene. Wenn man bislang kein Sport getrieben hat, ist es nicht zu spät, damit anzufangen. Krafttraining kann ebenfalls helfen auch im Alter Muskelmasse und starke Knochen zu bewahren. Man müsse kein Bodybuilder sein. Eine Übungsroutine mit leichten Gewichten ist ebenso effektiv zum Muskelmasseaufbau wie das Training mit schweren Gewichten. Entscheidend ist, die Übung so oft zu wiederholen, dass die Muskel ermüden. Außerdem, Ausdauertraining senkt die Ausschüttung von Stresshormonen, die mit einen erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung gebracht werden.

    Frauen sind den Männern durchweg in der Beweglichkeit überlegen. Die größere Bewegungsweite kann durch die geringere Muskelruhespannung (Muskeltonus), sowie die größere Elastizität des Weiblichen Bandapparates erklärt werden. Die Beweglichkeit erreicht beim Weiblichen Geschlecht mit dem 9.-11., beim männlichen mit dem 11.-14. Lebensjahr ihre maximalen Werte.

    Mehrere Untersuchungen haben bewiesen, dass junge Leute, die tüchtig Sport treiben, sich auf der Schulbank und erst recht später, im Hörsaal der Universität bewähren. Sie sind aufmerksamer und vertrauen mehr auf ihren Erfolg als ihre Sportlich ungeübten Kameraden. Man muss keine Sportskanone werden, was eine natürliche körperliche Überlegenheit voraussetzt. Es gibt genügend Übungen, zu denen nichts anderes nötig ist als guter Wille.

    Die traurige Wahrheit ist, dass viele der jungen unter 18 noch nicht einmal das genannte Minimum erreichen. Woher weiß der Trainer das? Die Antwort ist einfach: man versäumt durch ungenügend Bewegung an die gute Kondition zu kommen. Diesen Zustand nenne ich passive „Fitness“. Der betrüblichste Teil dieser Wahrheit ist, dass jenen jungen Menschen sehr wenig oder überhaupt nichts für ihren körperliche Ertüchtigung getan haben, gewöhnlich ihr Leben lang in ihrer passiven Haltung verharren, und dass es fast unmöglich  wird, sie aus der Lethargie aufzurütteln. Wie hoch mag ihre Lebenserwartung sein, und wie werden sie sich mit zunehmendem Alter fühlen?

    Ermüdungserscheinungen treten ein, wenn die Energie verloren geht. An manchen Tagen, gerade dann wenn man besonders auf der Höhe ist, empfindet man diesen Mangel an Kraftreserven. Da junge Leute lang in der Schule und zu Hause bei den Hausaufgaben ans Sitzen gewöhnt sind, können sich Gelenkschmerzen (wie z.B. Rückenschmerzen) durch Fehlhaltungen einstellen. Auch bis hin zu Depressionen und bestmöglich präventiv ein Fazit über Herz-Kreislauf ziehen. Zusammen kann fest gehalten werden, dass der physische Gewinn nach einem sorgfältig strukturierten Lauftrainingsprogramm auf der Hand liegt. Beschwerden nehmen ab sowie das Gewicht. Die Bekämpfung der Ermüdbarkeit hat verschiedene Facetten und bleibt ein aktuelles Problem. Die  Einstellung zum Leben kann einiges ändern. Was man als unbefriedigend empfunden hat wird zum Vergnügen. Man lernt sich zu entspannen, erledigt bedeutend mehr als früher ohne Ermüdung und Verdruss! Das Bewegungstraining hebt die Gemütsverfassung ebenso wie die Leistungsfähigkeit.

    Leistungssportler treiben Sport nach Plan.

    Sie bilden, ob Amateure oder Profis, das andere Extrem. In den Letzten Jahren bemühten sich die Sportler in aller Welt , wie man heute immer wieder erfährt, stärker denn je zuvor um Rekorde. Heute werden Spitzenleistung  geboten, die früher als unmöglich galten und doch werden sie ständig noch übertroffen. Verschiedentlich wurde versucht, die Gründe für solch erstaunlichen Leistungszuwachs zu finden. Die Ernährung ist offenbar Nebensache, da jede wohlausgewogene Diät erwiesenermaßen genug Kraft für Rekordleistung gibt. Die Ausrüstung mag eine gewisse Rolle spielen aber mehrfach wurden Athleten verdächtigt, Drogen zu nehmen.

    Meine Meinung nach, sind die Trainingsmethoden moderner und sehr überlegen geworden. Diese neuen Trainingsformen erlauben dem Athleten seine potenzielle Energie zu steigern. Der Sportsmann wird durch größere Energiequelle befähigt,  jeder Zeit eine bessere Kondition ohne Ermüdung zu erlangen, für eine Disziplin mehr Zeit zu haben und die Technik zu verbessern.

    Daher ist das Bewegungstraining für alle sportlichen Disziplinen von Vorteil.

    Sportler, gleich welcher Disziplin sie angehören, rate ich zum Bewegungstraining, das ganze Jahr hindurch und damit fit zu bleiben. Nicht vergessen, dass das Herz ein Muskel ist. Wird dem Herz weniger abverlangt als es leisten kann, dann muss es  schneller schlagen. Blutmenge nimmt ab, desgleichen die Zahl der roten Blutkörperchen und die Gefäßwände erschlaffen. Es soll durch ein vernünftiges Training wie alle Muskeln immer trainiert werden. Ein vergrößertes Herz muss infolge vermehrten Muskelgewebes auch wirksamer funktionieren.

    Feststellung

    Mit ausgezeichneter körperlicher Verfassung ist der Mensch in der Lage physische und moralische Kräfte aufzubringen. So z.B.,nach einer schweren OP oder Unfall. Bewegungsmangel hat stattdessen ihre Auswirkungen auf das Herz und Kreislaufsystem. Muskelschwund tritt ebenfalls bei längerem Bewegungsmangel ein, dabei wird ein Teil des Muskelgewebes in Fett umgesetzt. Muskel müssen arbeiten, wenn sie fest bleiben und nicht verfetten sollen.

    Sport ist für die Frau ebenso wie für den Mann einer der wirksamsten Wege zur Gesunderhaltung und Vervollkommnung des Körpers.

    Physische Wirkungen

    Mehrfach daraufhin ist zu erklären dass, der Körper bei erhöhter Ausdauer sich weniger anfällig für Ermüdung zeigt. Dies trägt zur Vermeidung von Fehlleistung geistiger wie auch körperlicher Art bei. Unsere Leistungsfähigkeit bleibt unter Kontrolle und es wird nicht angezweifelt.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 15 Feb
    Februar 2021 Konzentration

    Februar 2021 Konzentration

    Konzentration

    Intelligenz ist nur Aufmerksamkeit für die richtigen Dinge

    ohne es zu wissen spielen wir mit Gestalt und Hintergrund, einem Begriffspaar aus der Gestaltpsychologie.

    Eine Gestalt und Hintergrund kann rasch wechseln, z.B. einmal war der Fluss, dann die Brücke in konstanter Bewegung.

    Anderseits nehmen wir auch optische Illusionen wahr und das auf verschiedene Art. Eine der bekanntesten Illusion: Das Weiße ist der Hintergrund, vor dem zwei schwarze Profile gegenüber stehen. Schaut man nochmal hin: jetzt ist das Schwarze der Hintergrund, vor dem sich eine weiße Vase abzeichnet. Das Ganze nun im Wechselspiel. Erst langsam, dann schneller, aber beides kann man nicht sehen. Was immer Du siehst, es existiert noch ein anderes Bild. So verändert das Bewusstsein das Sehen. Was Aufmerksamkeit verlangt, geht nicht ohne. Wer sich verkrampft, verliert die Flexibilität, das freie Zusammenspiel von Gestalt und Hintergrund. Der bekannte Konzentrationsmangel ist die Folge.

    Oft verwechseln wir solche Reaktionen, wie sich Sorgen oder Nachdenken über etwas mit Konzentration. Tue ich es auch richtig? Gehe ich zu schnell? Das ist nicht Konzentration. Ganz im Gegenteil. Es ist deren Störung. Es sind Strudel und Blasen im sanften Fluss der Aufmerksamkeit.

    Konzentration ist das richtige Bewusstsein zu wissen, was im Moment für eine bestimmte Aufgabe wichtig oder unwichtig ist. Es ist die klare Unterscheidung von Gestalt und Hintergrund. Aufmerksamkeit ist für die Gestalt und Bewusstsein für den Hintergrund. Ein gestörtes Zusammenspiel führt nur zu Konzentrationsschwäche. An die Stelle Aufmerksamkeit Besorgnis, Interesse, Anziehung und Faszination treten Spannung, Missverständnis, Zerstreuung, Zwang, Angst, Selbstbewusstsein  und Langeweile.

    „Pokerface“ Sportlern kann man mit einer Hand Stürze abzählen. Die sind stets gelöst, konzentriert; so in sich versunken. Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, heißt das nicht, dass die Konzentration (dein Zentrum) verloren gegangen ist. Nur ihr Gegenstand ist verloren. Du gibst jetzt auf etwas ganz anderes acht, als ursprünglich beabsichtigt, also Aufmerksamkeit für etwas anderes, d.h., du hast dich ablenken lassen. Wenn du auf all das horchst, was du tun solltest und dich gegen den Willen darauf gewaltsam konzentriert, verliert du viel Energie in einem überflüssigen Kampf. Du verlierst dreimal Energie! Es ist deine Kraft, deine Energie und dein Widerstand. Du stehst zwischen zwei, du bist Mannschaft – sowie der Schiedsrichter. Das reibt auf. Letztendlich liegt es an dir, was dich fesselt oder anzieht oder neugierig macht. Mit einer Empfindung tust du dich leichter als mit einem Gedanken. Die physische Sensation findet hier und jetzt statt. Nur wenn dein Interesse für eine  neue Situation, eine Person zu leugnen versucht, das wird dich ewig am Bewusstsein zupfen. Es steckt eine Art offene Rechnung in so einer Figur, daher bleibt sie im Vordergrund und lenkt dich ständig ab.

    In seiner Tätigkeit als Trainer, „Jack“ bilden sich immer wieder neue Muster und Rituale. Oft erscheinen sie als Aberglaube, z.B., das Glükshemd, die Glücksfarbe, das magische Frühstück. Beim Sport ist es besonders wichtig, wenn die Akteure eher die Initiative ergreifen und nicht bloß abwarten, agieren und nicht reagieren.

    Auch bei den Leichtathleten geht es um die Balance.  Appelle wie„ Jetzt reiß dich mal zusammen!“ Das sanftes Beklatschen der Wangenpartie, helfen in der Regel wenig, wenn Sie das Gefühl haben, sich nicht konzentrieren zu können. Ist die Konzentration erst einmal futsch, werden Sie Schwierigkeiten haben, diese wieder zu gewinnen. Deswegen empfiehlt es sich, schon vorher dafür zu sorgen, dass man konzentriert und fokussiert bleibt.

    Darum helfen dir gewisse Tricks für Bewusstsein und Konzentration ebenso, um die Spannung in nützliche Energie umzumünzen.

    Wettkampfstärke

    Wettkampfstärke wird geprägt durch eine hohe Motivation und Entschlossenheit, ein starkes Selbstvertrauen, einen effektiven Umgang mit Nervosität und Emotionen sowie eine hohe Konzentration.

    Wettkampfverhalten

    Der Reiz des Sports ist und bleibt das Überraschungsmoment: Favoriten können stürzen und Unbekannte über sich hinauswachsen. Wodurch kann das Wettkampfverhalten beeinträchtigt werden?

    Mentale Techniken

    Mentale Stärke und Wettkampfverhalten können beeinflusst werden durch Strategien und Methoden der Selbststeuerung. Dazu gehören zum Beispiel die Technik der Zielsetzung, der Umgang mit Zweifeln oder die Lenkung der Aufmerksamkeit.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 15 Feb
    Februar 2021 visualisieren

    Februar 2021 visualisieren

    Visualisieren: wie Bilder helfen

    Dies sind Beispiele (siehe unten) welch unterschiedlichen Techniken der Visualisierung im Sport angewandt werden.                                            

    Der Geist hat bekanntlich einen großen Einfluss auf den Körper. Wenn wir an etwas Positives oder Negatives denken, mixt unser Gehirn sozusagen einen Hormoncocktail zusammen, der unsere körperliche Leistungsfähigkeit über Minuten, vielleicht sogar über Stunden und Tage beeinflusst. Wer sich beispielsweise während des Trainings oder vor einem Wettkampf vorstellt, wie er auf dem Siegertreppchen steht oder den perfekten Sprung, Wurf oder Lauf hinlegt, geht mit einer größeren Sicherheit an den Start als jemand, der einen ungültigen Versuch oder einen kapitalen Fehler vor Augen hat. Visualisierung ist vielfältig einsetzbar. Klar ist, dass Bewegung und Vorstellung nicht zu trennen sind. Damit werden Ziele, wie Stress und Ängste reduziert und das Selbstbewusstsein gestärkt.

     

    Wo kommen Visualisierungen zum Einsatz?

    Die Visualisierung dient im Leistungssport auch als Trainingsmethode, wobei sich bei dieser psychologischen Technik der Sportler vorstellt, wie er eine für seine Sportart typische Bewegung oder Disziplin ausführt. Dabei muss sich der Sportler intensiv auf jede einzelne Feinheit des Bewegungsablauf konzentrieren und in Gedanken möglichst perfekt absolvieren. Obwohl der Sportler die Übung nur in seinen Gedanken durchspielt, kann er damit ähnliche Erfolge erzielen, als wenn er sie tatsächlich in Form der Anwendung trainiert hätte. Der Effekt stellt sich deshalb ein, weil das Nervensystem lernt, wie es die Muskelkontraktion optimal steuern muss, um etwa bei einer bestimmten Bewegung mehr Kraft zu erzeugen. Sportpsychologen und Mentaltrainer unterscheiden dabei zwei Arten: Bei der einen Technik betrachtet sich der Sportler selbst als Außenstehender, d. h., er sieht in Gedanken gewissermaßen einen Film, wie er die gewünschte Leistung erzielt. Beim zweiten Ansatz muss sich der Trainierende so detailliert wie möglich vorstellen, wie schwer sich etwa bei einem Gewichtheber seine neue Rekordlast anfühlen würde, wie kalt sich die Hantel anfühlt und wie sich die Muskeln unter dieser Belastung immer stärker anspannen. Vor allem die zweite Technik hat sich im Leistungssport etabliert.
    Ein Leistungssportler, der ein gutes Körperverständnis hat, kann zum Beispiel technische Defizite schneller erkennen. Und er lernt in der Regel auch schneller, diese abzustellen“. Jeder Gedanke als Wort oder Bild hat seinen Körperlichen Ausdruck auch wenn der undeutlich bleibt. Visualisierungen dürfen nie negativ sein. Stattdessen sollte man sich einen positiven Handlungsplan bereit legen:
    Visualisieren ist ein Produkt, ein wertvolles Werkzeug für bessere sportliche (und berufliche) Leistungen.

    Athleten, die regelmäßig visualisieren, haben mehr Selbstvertrauen, einen besseren Fokus, können besser mit Druck umgehen, sind konstanter in ihrer Leistung, verbessern ihre Bewegungsmuster und damit ihre Leistung.

     

    Mentales Training

    Das Nervensystem und nicht die Muskulatur steuert Muster, Abstimmung und das Training einer Bewegung. Stellt man sich eine Bewegung lediglich vor, so ist sie für das Nervensystem real. Anfänglich wird aus der Verwirrung gelernt. Dazu kommen Gedanken immer wieder zur schwierigen Sequenz zurück, bis die nächste Stunde kommt. Vorstellung von präzisen Bildern werden zusammen gesetzt und ein schnelles Modell wird vorbereitet. Einzelteile werden langsam im Geist zusammengebaut und das bewegt den Körper mit. Programmiert hatten meinen Muskeln ein Gedächtnis entwickelt. Der Körper kann spontane Reaktion verlangen und abrufen und es funktioniert auch. Die Lernfortschritte sind zwar nicht linear, aber der Zugang zu einem neuen System wird geschaffen. Beherrscht man die Elemente einzeln, dann steht einer ganzheitlichen Methode (komplette Bewegungsfolgen) nichts mehr im Weg. Die Fortschritte können mystisch und unglaublich aussehen. Einiges davon ist auf die charismatische Persönlichkeit des Trainers zurückzuführen. Große Erfahrung sind nötig, um viel Energie aufzubringen. Ich zeige den Weg auf, nicht nur die Ziele. Hier wird von einem Prozess geredet nicht vom Ergebnis. Wen das alles eher verwirrt als aufklärt, das ist auch nur ein Teil vom Ganzen…  

     

    Worte und Bilder

    Es kann hilfreich sein, wenn man mit Worten formulieren kann, was sich bei einem Sprung eigentlich tut – aber das reicht noch lange nicht aus. Da spielt eine ganze Reihe von Faktoren zusammen, damit die Bewegung ästhetisch und kontrolliert zugleich ist. Wörter sind vorteilhaft, wenn sie sich in Bilder und Gefühle, also in Vorgaben für die linke Gehirnhälfte übersetzen lassen. Wer sie aber effektiv nutzen will, muss Ihnen eine zusätzliche Dimension verleihen.

    Metaphern sind Worte und Bilder gleichzeitig und damit weiß der Körper umzugehen. Eine Metapher ist zweisprachig: sie spricht beide Teile des Gehirns an, verbal die linke und bildlich die rechte Seite. Z.B.: ein Designer der einen Schwung aufgezeichnet hat, kann den Vorgang anschließend auch genau beschreiben. Und ebenso funktioniert der Körper. Hat er keine Vorlagen, bleiben die Muskeln und Sehnen steif.

    Außerdem ist es ein großer Unterschied ob man über etwas nachdenkt oder sieht. Vergiss nicht, wenn du mit dir redest und vergiss auch nicht dass der Körper bildlich denkt. Der Athlet muss mental den Unterschied zwischen darüber reden oder denken und sehen erkennen. Man muss Bilder sehen lernen.

    Im ersten Fall beobachtet man meistens nur, im zweiten Fall aber erlebt man das Geschehen am eigenen Körper. Beide Erfahrungen sind für die Visualisierung hilfreich, doch ist das Erleben wegen seiner große „kinästhetischen“ Komponenten noch wirksamer: Dieses Gefühl für die Bewegung ist entscheidend.

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 15 Feb
    Februar 2021 Trainer / Coach

    Februar 2021 Trainer / Coach

    Corona/red.-home/jack

    Sport fördert die Persönlichkeit

    Mit Aktivität Persönlichkeit, Teamgeist & Co stärken.

    Aufgrund seiner Nachhaltigkeit ist der Vereinssport besonders empfehlenswert. Mit der Schule endet automatisch auch der Schulsport, der Vereinssport hingegen überdauert die Schullaufbahn. Ob man nun Gymnastik, Tennis oder Fußball ausübt – man trainiert auch als Jugendlicher und Erwachsener weiter. Die beste Voraussetzung, dass aus bewegten, aktiven Kindern bewegte, gesunde Erwachsene werden. Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Persönlichkeit, fördert den Teamgeist und kann außerdem einen nachhaltigen Glückszustand herbeiführen. Ohne Teamgeist geht in vielen Sportarten gar nichts.

    Disziplin statt Aggression
    Sportarten wie die Leichtathletik sind zur Persönlichkeitsbildung besonders wertvoll und daher häufig im Angebot des Schulsports anzutreffen. In der Leichtathletik beispielsweise will man seinen Kontrahenten zwar besiegen, bringt ihm aber gleichzeitig größtmöglichen Respekt entgegen. Dabei sind mentale Stärke und eine erhebliche Portion Disziplin gefragt. Wer dies vermissen lässt, kann kaum gewinnen.

    Sporteln bringt Glück
    Sportliche Aktivitäten können ein ganz spezielles Glücksgefühl auslösen, ein lustbetontes Aufgehen in einer Tätigkeit, eine Art Rausch. Leichtathleten und andere Sportler, die ihre Tätigkeit gut beherrschen, berichten häufig davon. Sorgen oder unangenehme Gedanken bleiben draußen. Denn das steht fest: Körperliches Wohlbefinden das beim Sport entsteht, beeinflusst in hohem Maß die psychische Befindlichkeit.“

    Oft werden Coaching und Training und somit Coach und Trainer gleichgesetzt. Coaching ist der Sammelbegriff für alle Konzepte, die individuelle Beratung eventuell, auch Beruf in professioneller Form. Mit Kinesiologie, Dorntherapie, Autogenes Training, Qi Gong und Biorhythmus, dies über dreizehn Jahre, reflektieren unumstritten die Erfolge. 

    Der Trainer ist verantwortlich für die Zielerreichung durch seine methodisch-taktische Gestaltung des Trainings verfügt er über das nötige Fachwissen der Trainingslehre.

    Der Trainer nimmt die Rolle des Anleiters oder Lernbegleiters ein.

    Die gewählten Methoden stammen aus dem Bereich der sportwissenschaftlichen Trainingslehre.

    Der Trainer gewährleistet den Auf und Ausbau spezifischer sportlicher Fähigkeiten und Verhaltensweisen.

    “Trainer” sind meist in dem speziellen Bereich, den sie Anderen näher bringen, sehr erfahren und haben selbst die Grundlagen praktiziert.
    Z.B.: Leichtathletiktrainer sind oftmals erfolgreiche Athleten gewesen.
    Sie kennen z.B. Bewegungsabläufe, Vorgehensweisen, Taktiken, verschiedene Trainingsmethoden und wissen meist im Vorfeld, welches Ergebnis die Probanden nach dem Training erzielen sollen und in der Regel meist auch erreichen können (…sofern die physischen und/oder psychischen Voraussetzungen erfüllt werden).

    Der Coach lässt dem Athleten so weit wie möglich die Verantwortung für die Themen und Zielsetzung während des Trainings

    Er hat Beratungskompetenz und nimmt die Rolle des Fragenstellers, Zuhörers und Gesprächspartner ein

    Die verwendeten Methoden stammen häufig aus dem Bereich der Psychologie.

    Der Coach gewährleistet den Auf und Ausbau neben fachlicher Kompetenz wie die Selbst- und Sozialkompetenz.

    Der Coach weiß, was das Ziel sein wird, der richtige oder beste Weg muss aber erst mit dem Sportler zusammen erarbeitet werden. Er kennt im Voraus das ungefähre Ergebnis, welches er mit dem “Athlet” erreichen kann. Dabei kommen zum Beispiel Coaching- Gespräche, Fragetechniken und Visualisierungen zum Einsatz. Hilfe zur Selbsthilfe kann das Motto lauten. Der Coach ist verantwortlich für den Prozess, das Ergebnis und die Persönlichkeitsentwicklung seines Athleten.
    Auch ein Coach hat selbstverständlich umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet, in welchem er unterrichtet. Die Emotionen im Wettkampf wieder in Balance zu bringen und die Fähigkeit zur Selbstführung des Wettbewerbes zu stärken. Meistens werden schnell und dennoch reflektierte Entscheidungen getroffen. Wohlbefinden wird erzeugt und die Belastungen steigern sich.

     

    Fazit:

    Beziehung ist entscheidend

    Es bedeutet vielmehr, dass Fehler nicht auf eine Person übertragen, sondern anhand einer Situation analysiert werden.

    Inhaltliche Arbeit

    Zuletzt ist es wichtig, dass sich die Informationen aufs Wesentliche beschränken. Der Coach sollte sich auf die ein bis zwei dringendsten Inhalte beschränken können, was oftmals hilfreicher ist, als alles auf einmal ändern zu wollen.  Die beste Beratung findet für mich in der Begegnung mit Athleten und Menschen “auf gleicher Augenhöhe” statt.

    Strukturierter Aufbau

    Damit der Inhalt besser im Gedächtnis gespeichert wird, hilft nur eine gute Struktur.

    Die Einführung in das Thema kann durch eine Überschrift gemacht werden (z.B. «Heute möchte ich über ein Podestplatz reden.)

    Sprache und Blickkontakt

    Hier spielt die Sprache eine zentrale Rolle. Positive Formulierungen helfen den Athleten den Inhalt zu motivieren. Einfache und klare Sätze helfen dem schnellen Verständnis. Meistens hilft es wenn der Athlet mit Namen angesprochen wird. So wird der Sportler sich persönlich angesprochen fühlen als wichtiger Teil des Ganzen.

    Emotionen wecken

    Emotionen wecken heißt, den Athleten oder das Team zu motivieren und eine positive Anspannung für die Sache zu erzeugen. Durch emotionale Bilder, wie z.B. die Vorstellung auf dem Siegespodest zu stehen. «Hinten stehen wir wie eine Festung» können positive Emotionen auslösen und das Potenzial maximieren und beflügeln.

    Gründe, warum traditionelles Coaching nicht funktioniert

    U.a., die meisten beginnen am falschen Ende.

    Nun heißt es, sicher zu stellen, dass du dich wirklich selber kennst und dir deiner Muster und Glaubenssätze bewusst wirst. Wenn unter der Oberfläche ein gesundes Bewusstsein schlummert und eine Verbindung zu dir selbst besteht.

    Darauf hin gibt es keine Entwicklung mit destruktiven Gedanken, sondern nur persönliche Probleme, die sich im Sport leicht zeigen.

    Übergangslösung

    Es ist keine Zeitverschwendung beim Trainieren, das Auffrischen mit einem Gerät, bevor die Techniken in Vergessenheit geraten sind. Kurz später müssen auf normale Weise fundamentale und damit nachhaltige Veränderung stattgefunden haben.

    Die zwei oben genannte Formen der Betreuung haben das Ziel, die Leistungsfähigkeit des Athlet zu verbessern. Im Vordergrund steht die Rolle und die damit verbundenen Aufgaben des Sportlers. Trainer und Coaches bieten ihre Hilfestellung psychisch gesunden Menschen an, die grundsätzlich ihre Probleme alleine lösen können, die nach Enttäuschungen und „Bauchlandungen“ schnell wieder ihre Selbststeuerungsfähigkeiten spüren, mit überraschenden Veränderungen handlungsfähig flexibel umgehen, ebenso auch Stressbewältigung auf belastende Situationen angemessen reagieren können.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 07 Feb
    07.02.2021 Stuttgart (Kaderwettkampf)

    07.02.2021 Stuttgart (Kaderwettkampf)

    Stuttgart / red. jackhome office.

    Der perfekte „ Lockdown“ Stoß!

    Am Sonntag, den 07. Februar 2021 fand in der Molly-Schauffele Sporthalle in Stuttgart ein Baden-Württembergischer Kader-Wettkampf statt. Dabei erreichte Lasse Schulz U18 ein tolles Ergebnis auf das er stolz sein durfte. Dabei wurde die 16m Marke erstmals geknackt, wie Phoenix aus der Asche.

    Der Lockdown macht uns einsamer. Der Sportbetrieb ruht aber nicht überall. Einsamkeit kann krank machen, Psyche und Körper befallen. Von der Depression bis hin zur Phobie. Sport in Fitnessstudios, Sportvereinen und Sportanlagen ist als Folge der Corona-Epidemie im Moment nicht möglich. Letztendlich hat der Sport viele günstige Einflüsse auf Gesundheit und Wohlbefinden.

    Für Lasse Schulz (U18) ist im Kader das regelmäßiges Training in diesem Winter herzlich willkommen. Auch wenn es anstrengend ist, bringt es unseren Hobbysportler doch auf ein gutes Fitnesslevel, wie man feststellen kann.

    Mit Fortschritten kannst du <morgen> auf der Siegerstraße sein. Trotz der aktuellen Pandemie-Lage, die fast langweilig wird, behielt er konstant die Ruhe und erweist mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 16,12m in der Halle und gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord. Mit diesem Alter entwickelt sich eine neue Persönlichkeit, ein Charakter mit weiteren Varianten, wie Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, u.s.w. Das prägt den Alltag und verleiht im Fokus den Rhythmus.

    Seine Leistung hat er, nicht ohne Fortschritte verkörpern können. Hürden (mit Ausnahme der Corona-Pandemie) sind da, die es zu Überwinden gilt, wie aus seinem eigenen Schatten zu springen. Komponenten wie z.B. Fleiß, starke Intuition dienen dazu als weitere, spezielle Energiequelle. Alles in allem ist jedoch klar, man entdeckt sein verborgenes Talent wie eine wahre Berufung.

    Mental gut vorbereitet und mit schöpferischem Potenzial!

    Mental muss der Kopf bereit sein, man muss es wollen. Das gilt nicht nur für den Profi, sondern auch für Hobbysportler. Positive Selbstgespräche helfen Ziele zu definieren und die Motivation zu erhöhen. Auch beim Skifahren wird der Erfolg durch Visualisierung erhöht.

    Warum leben so viele Menschen unter ihrem Potenzial?

    Weil die meisten Menschen weit innerhalb ihrer Grenzen leben – als wüssten sie, wo diese Grenzen lägen. Meist geht es ihnen im Leben vor allem um Komfort. Dadurch fehlt der Antrieb, um ihrem Potenzial überhaupt nahe zu kommen. Wozu sie in der Lage wären, wissen sie nicht – oder sie haben einfach Angst davor.

    Mit Rückschlägen umzugehen hat Lasse auch gelernt!
    Scheitern gehört zum Sport dazu. Lerne daraus und zieh angemessene Konsequenzen. Wichtig ist vor allem, dass du Niederlagen und Rückschläge nicht bewertest und du von einem schlechten Wettkampf auf deine gesamten Fähigkeiten schließt.

    Die gute und die schlechte Seite

    Vor allem muss die gute Seite die schlechte Seite inspirieren. Als Anfänger ist die Leichtathletik eine sehr symmetrische Angelegenheit. Bei zwei Varianten wird wahrscheinlich jeder Neuling seine stärkere Seite für sich entdecken.

     

    Angleittechnik gestern, Drehtechnik heute

    Lasse erlernte erst die Angleittechnik in allen seine Variationen mit „Tricks“ bei der Ausführung. Seit einem Jahr hat er sich für den Drehstoß  entschieden. Darüber hinaus ist diese Disziplin sehr technisch und anspruchsvoll. Dabei soll der Athlet über eine extreme Koordinationsfähigkeit verfügen und diese auch beweisen können.

    Die Rückenstoßtechnik oder Angleittechnik wurde in den 1950er Jahren vom US-Amerikaner Parry O´Brien eingeführt. Der Drehstoß der erst in den 1976er Jahren aufgekommen ist, wird heute immer beliebter. Der Athlet vollführt dabei eine eineinhalbfache Drehung, bei der das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagert wird. Generell eignet sich das Angleiten mehr für athletische Sportler, der Drehstoß für etwas kleinere Athleten, die allerdings sehr schwere Stoßer sind.                          

    Vorwegnahme

    Die Vorstellung gibt etwas vor und dann führst du es aus. Der Kugelstoßer verfolgt die Kugel erst bis zur Landung. Der Athlet sieht während seiner Konzentration den Versuch und führt ihn aus, wie er ihn gesehen hat.

    Mit dieser Art von Vorbereitung kann man den Weg in allen Disziplinen verfolgen. Ich sehe, wie ich aus mir selbst beim Hochsprung z.B. aufsteige. Oft scheitert man, da die Karenz von 2 Minuten nicht zu überschreiten ist. Man kann alles so klar sehen, wie die Konzentration etwas nachlässt, manchmal fast zu sehr. Der Körper erhält so die nötige Informationen über dem Absprung und Flugbahn.

    Man muss unterscheiden zwischen: a) dem Sehen des gewünschten Ergebnisses und b) dem Erkennen des Weges, der zum Ziel führen soll, der Realisierung des gewünschtes Ziel. Es ist die Unterscheidung zwischen Mittel und Zweck, zwischen geschehen lassen und in die Tat umsetzen. Und mit letzterem tun wir uns außerordentlich schwer.

    In allen Wettbewerben der Leichtathletik existieren bereits eindrucksvolle und einfache räumliche Figuren (Rahmen). Du musst sie jetzt nur noch sehen, in sie hinein versetzen und sie dir zu eigen machen. Nimm sie wahr, laufe rhythmisch mit ihr und fülle die Vision des Hochsprunges mit deinem Körper. Es ist ein Spiel von Raum und Zeit.

    Nicht immer ist es einfach, den Sprung den du siehst, auch zu realisieren. Die Vorstellung kommt und geht. Man registriert das Bild ganz deutlich und dabei kann es sich nicht auflösen. Nicht verzweifeln: Gib dem Bild Raum und es ist wieder da.

    Bilder sind schwer zu verstehen und sind zerbrechlich. Sie hören nicht auf Rufe aus der linken Gehirnhälfte. Du muss ohne Erwartung schauen, dann siehst Du auch deinen Sprung. Spring in ihn und mit ihm.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 27 Jan
    Januar 2021 Leistungssportförderung

    Januar 2021 Leistungssportförderung

    Corona/red.-home/jack

    Der Weg in den Kader

    Die gängige Definition für Hochleistungssportler erfolgt i.d.R. über die so genannte Kadereinteilung für Hochleistungssportler, weil sie außerdem das Einstiegsalter in den Kaderstatus erreicht haben. Das Kader-System in Deutschland besteht seit Jahrzehnten. Es bildet die Grundlage für die Auswahl von Athleten und deren gezielter Förderung. Grundsätzlich gibt es bei der Leistungssportförderung unterschiedliche Förder- bzw. Leistungsgruppen, die so genannten Kader. Die Zugehörigkeit zu einem Kader muss in jedem Jahr bestätigt werden. Der Kaderstatus ist darüber hinaus Kriterium für viele Fördereinrichtungen wie u.a. der Olympiastützpunkt in Stuttgart. Die Karriere eines Leichtathletiksportlers beginnt im Allgemeinen beim eigenen Verein und kann bei entsprechender Leistung  in den Kader aufgenommen werden. Diese Sportkarriere wird begleitet und unterstützt von einer systematisch aufeinander abgestimmten Nachwuchs- und Leistungssportförderung auf den folgenden Ebenen: Lokal (Verein), Regional (Landes-Verband) und National (Deutscher Verband).

    Danach begrüßt die Leichtathletikabteilung und besonders der Trainer die Angehörigkeit eines seiner Athleten im Landeskader. Die aktuelle Pandemie-Lage ist eine Angelegenheit in der unser Athlet Lasse Schulz noch ein Jahr in der U18 Klasse weiter in Stuttgart trainieren darf. Unser Aushängeschild genießt jegliche Vorteile die zunächst zu jedem Landesmannschaftsmitglieds gehören. Hier definieren sich die Leistungssportler über die Trainingszeiten und das Talent. Für Lasse fing die Landesauswahlzugehörigkeit und der Trainingsumfang im Kugelstoß in der Altersklasse U16 M15 an, als er die Qualifikation-Norm geschafft hatte. Trainings- und Wettkampfaufbau sind auf Erfolge im späteren olympischen Zyklus ausgerichtet, die klaren Erfolgschancen haben werden.

    Der Verein als Grundstein

    Lasse Schulz wurde seit Beginn an den systematischen Trainings- und Wettkampfaufbau von seinem Trainer herangeführt. Für Newcomer beginnt in der Regel die gesamte Karriere im Verein und der letzte bleibt Heimat und Bezugspunkt. In dieser Phase verbesserte er sich als Mehrkämpfer und dann unaufhaltsam im Wurfbereich. Im weiteren Verlauf der Zeit wurde er auf der Ebene des Landverbandes Württemberg als Talent gesichtet und gemäß des jeweiligen Regionalkonzeptes in den Landeskader übernommen. Dank letztendlich seiner überragenden Platzierungen in der Bestenlisten, gelang es ihm den begehrten Sprung in den Baden-Württembergischen Förderkader. Denn gefördert wird er hier bereits seit 2019. Nachwuchskader kann Schnittstelle zwischen regionaler und nationaler Ebene sein. Nachwuchskader als Einstieg in die Bundeskader ist maßgeblich möglich, bleibt aber ganz offen.

    Pflichten 

    Es besteht eine Startpflicht zu den jeweiligen Baden-Württembergischen Meisterschaften, als Jahreshöhepunkt der Wettkampfsaison.

    Hier setzt der Heimtrainer ein Achtungszeichen speziell auch bei den Regionalen Wettkämpfen, die den Athleten auch wertvolle Kenntnisse zu Gute kommen lässt.

    Rundum:

    Kritisch bemerkt, ist die aktuelle Förderung der Kaderathleten eine sehr gute Sache, denn mit den Trainingsmöglichkeiten im Zuge von <Corona> sind dies absolute Vorteile. Das spricht für Lasse Schulz, da er einerseits im mentalen Bereich nur an Stabilität gewinnen kann.

    Vorteile

    Es finden ggf. gemeinsame Kadertrainings statt. Die Pandemie unterbrach die anstehenden Besuche des Heimtrainers, kostenlose Trainingsplanung und Betreuung mit zu verfolgen. Einen Trainingsplan durch den Landestrainer würde die Arbeit des Heimtrainers erleichtern, bekommen hat er bis heute leider keinen.

    Aktuell bei „Uns“

    Wegen den ständig erneuten Anforderungen des Landes, erhält die Jugend nicht die Möglichkeit, die Halle für ihr freies Training zu nutzen. Der Nachteil entsteht aktuell auf breiter Basis der Leichtathletik, denn Training ist in den Hallen nicht erlaubt und damit sind Springer, Werfer und Sprinter im starken Nachteil. Trainer „Jack“ befürchtet den Verlust einer ganzen Generation. In mentaler Hinsicht eine enorme Belastung. Häufig kennen wir unsere Stärken nicht oder sind uns unsicher, ob wir diese richtig einschätzen. Dennoch stehen unsere neuen Übungsleiter bereit, euch bei einem neuen Anfang (sobald dieser wieder möglich ist) zu unterstützen, den Alltagsstress abzubauen und selbstverständlich darauf zu achten, dass verletzungsfreie und reibungslose Sporteinheiten in einem gesunden Betriebsklima statt finden. Bei Neubeginn wird die Leichtathletik zuverlässig und weiter differenziert trainiert.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 18 Dez
    Hallenwettkämpfe – Vorschau – Januar 2021

    Hallenwettkämpfe – Vorschau – Januar 2021

    18.12.2020 Home web/Office/ red./jack

    Die hier gelisteten Termine (s. oben Infoclip) wurden in den Verbänden vor der Corona-Pandemie angemeldet und in vielen Fällen werden die Termine von den Veranstaltern nicht mehr aktualisiert. Die kommenden Großveranstaltungen 2021 (Januar) im Überblick zusammengestellt, könnten leider auch in einer Absage enden. Daher ist die Liste mit Ausnahme der vom DLV verwalteten Deutschen Meisterschaften teilweise überholt.  Fristen werden nicht verschoben.

    Zudem kann der Kommentar in der Ausschreibung oder den Links und Dateianlagen für weitere Informationen zur Absage verwendet werden.

    Mit Ablehnungen können Ansprüche sowie Anspruchsgrundlagen komplex werden, wenn diese Flexibilität nicht genügt.

    Veranstaltungsanmeldung und Absagen

    In einigen besonders gelagerten Fällen wird die Corona-Pandemie weitere Vergabe öffentlicher Termine verzögern. 

    Über dies können die Leichtathletikfreunde die Vergaben entnehmen und nach entsprechenden Maßnahmen fragen. Hallen-Großveranstaltungen sind für unsere Athleten die beliebtesten Schwerpunkte. Wir hoffen auf ein Erlebnis! – Erfolg geht in Serie!

    Absage von Veranstaltungen in dieser unerfreulichen Situation möchten die Athleten und Vereinstrainer die Veranstalter so gut wie möglich unterstützen. Für Veranstalter die eine Ausschreibung auf   www.Ladv.de  veröffentlicht haben, gibt es nun eine neue Funktion: “Veranstaltung absagen” (im Menü für Veranstalter, direkt unter Ausschreibung bearbeiten). Die Veranstaltung wird dann als “Abgesagt” gekennzeichnet. Sofern vorhanden, werden Online Meldungen gesperrt. Meldeprotokolle die dazu gehören werden keine verschickt.

    Das sportliche Zusammenleben ist seit Wochen extrem eingeschränkt.

    Wettkämpfe werden außerordentlich schwer nachzuverfolgen sein, obwohl das Jahr 2020 uns extrem schwer gefallen ist. In der Krise heißt es! — Wir sind der Zusammenhalt —
    Damit wir nicht Gefahr laufen, dass die Pandemie außer Kontrolle gerät. Eine Phase die man zu Erholung nutzt und gleichzeitig neue Kräfte mobilisiert.

    Alarmierend

    Kinder und Jugendliche bewegen sich in der Corona-Pandemie weniger und verbringen deutlich mehr Zeit vor dem Bildschirmen. Die Ergebnisse von Studien aus aller Welt sind alarmierend.

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist der Vereinssport seit November – wie im Frühjahr – großteils ausgesetzt und im Teillockdown!!! Bewegungsmangel kann sich sowohl auf die körperliche als auch auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen (Menschen) auswirken. Auf physischer Ebene ist Bewegungsmangel ein Risikofaktor für Erkrankungen im Zusammenhang mit dem sogenannten metabolischen Syndrom: vor allem Übergewicht, Störungen im Fettstoffwechsel, Bluthochdruck, erhöhter Blutzuckerspiegel, Veränderungen innerhalb der Blutgefäße.

    Beim Übergang vom Kind zum Jugendlichen war Lasse Schulz unser jetziges Aushängeschild ein Paradebeispiel, eigentlich entschied er sich damals gleich für die Leichtathletik. Mit 12 Jahren fand er zu einer Sportart, die er mit Spaß und Hingabe bis heute ausübt. Man vergisst leicht, dass es im Jugendalter meist die letzte Möglichkeit ist, den Grundstein für eine lebenslange Motivation zum Sport zu legen. Wer in diesem Lebensabschnitt Bewegung als die herrlichste Nebensache der Welt erfahren hat, wird diese Lebensbereicherung nicht mehr missen wollen und sicherlich auch im weiteren das Sporttreiben im Erwachsenenalter genießen.

    Leistungsorientiert und es wird weiter trainiert

    Trotz „Teillockdown“ im November, trainiert Lasse Schulz (U18) regelmäßig als Halbprofi, obwohl es immer neue Corona – Einschränkungen gibt, in der Molly-Scheufele Halle in Stuttgart. Er kann sich auf die Leichtathletik konzentrieren, da er hohe Leistungsansprüche hat. Er braucht also schon einen Trainer der bereit ist für den Sport zu leben statt vom Sport zu leben. Er wird sinnvoller im Sinne von Effizienz gefördert. Das kann aber nur funktionieren, wenn beiden Seiten sich engagieren und zusammenarbeiten.

    Voraus in Sindelfingen am 17. Januar 2021 wird Lasse Schulz im Kugelstoß für Stimmung und einen spannenden Wettkampf sorgen. Er ist als Geheimfavorit einzustufen und ihm könnte endlich der großen Wurf gelingen. Aber auch dieser Titelkampf steht noch in den durch Corona bestimmten Sternen.

    Stattdessen ist im Verein der Trainingsbetrieb weiterhin komplett ausgesetzt. Wie es im neuen Jahr weitergeht, können wir an dieser Stelle leider noch nicht sagen.

    Wir versuchen Euch auf dem laufenden zu halten und den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen, sobald das möglich ist. Allerdings können sich aufgrund der dynamischen Situation auch kurzfristige Änderungen ergeben. Bitte habt dafür Verständnis.

    Noch einmal den Athleten herzlichen Glückwunsch zu den tollen Erfolgen 2020. Die Leichtathletikabteilung wünscht allen besinnliche Weihnachten, optimistisch einen guten Rutsch ins Jahr 2021 und allen weiterhin so viel Freude und Erfolg mit der Leichtathletik. 

    12 /j/a/c/k/ 20

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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