Allgemein

  • 30 Mai
    30.05.2019 Bönnigheim

    30.05.2019 Bönnigheim

    Selbstwertgefühle steigern. Letzte Zerreißprobe und Durchhaltewillen für Lasse Schulz

    Bönnigheim-red./jack. Da „Jack“ mehrsprachig aufgewachsen ist, steckt er ab und zu im Clinch. Denkt er eher in französisch, englisch oder in deutsch? Ich wechsle immer mal wieder ab, auch auf dem Sportplatz. Dann kommen die Wörter einfach in der Sprache, in der es gerade passt. Manche Emotionen gehen halt besser in der einen oder anderen Sprache raus.» Inspirierend von dieser Hilfestellung profitieren die Athleten für ihr persönliches Wachstum. Dadurch erhalten unsere Sportler wertvolle Impulse, erfolgreich den Wettkampf zu gestalten. Dazu entsteht eine Trainingsmethode mit Vielfalt.

    Bei herrlichem Wetter und optimalen Bedingungen bot Lasse im Mühlbach-Stadion eine Top-Leistung im Speerwurf. In weiten Teilen und rund um der Stadt Bönnigheim war es sonnig, fast sommerlich warm. Man hatte auch für einen zügigen und reibungslosen Ablauf gesorgt, so dass der Zeitplan nicht in Verzug kam.

    Auf zu neuen Taten und neue Ebenen erklimmen? Aufpassen! Doch es gibt viel zu tun, wozu man Lust hat. Träume und Fantasie sind vorbei. Die Gefahr durch Zerstreutheit und Unaufmerksamkeit kann die Leistungsfähigkeit stark vermindern.

    Im zweiten Anlauf mit dem Speer gelang Lasse ein Wurf über 41,69 m. 31 cm fehlten zur Norm für die Süddeutsche Meisterschafen. Im Speerwurf musste sich Lasse zwar geschlagen geben, konnte aber den zweiten Platz erobern und eine neue Bestleistung und Vereinsrekord aufstellen. Er hätte ein bisschen mehr Glück gebraucht.

    Man konnte auf zwei überaus erfolgreiche Wettbewerbe im Speerwurf und Kugelstoß zurückblicken, wobei Lasse Schulz M15, der einzige Starter aus der Leichtathletikabteilung war. Als einen der wichtigsten Wettkämpfe der fast wie ein Ländervergleich aussah, kamen Vereine die z.T. auch aus dem eher erweiterten Umkreis. Das Starterfeld um Lasse war relativ klein aber umso qualitativer. Lasse wollte in zwei Disziplinen überzeugen um die Chance sich nach dem Kugelstoß auch im Speerwurf zu qualifizieren um in Koblenz starten zu können.

    Wahrhaftig nicht spektakulär. Die Generalprobe im Kugelstoß misslang. Lasse machte nicht viel falsch, lag dennoch 123 cm hinter seiner Bestmarke, als er sich die erste Chance erarbeitete. Mit dem ersten Versuch ging Lasse mit 13,42 m in Führung, womit er in seiner Altersklasse mit Abstand die beste Weite des Tages hatte. Dann änderte sich nichts mehr und ab dem zweiten Versuch drehte sich schnell das Blatt um. Im Hinblick auf den Knüller Kugelstoß in Ludwigsburg hatte Lasse es in der Hand. Vom Beginn an kam er auf Touren und es lief alles nach Plan. Dann ließen die Kräften nach und die Konzentration sankt. Aus der Balance schloss er den Kugelstoßwettbewerb trotzdem als guter 1. ab.

    Ereignisse lassen sich voraussehen und die Kenntnis des Biorhythmus hilft, besser mit den Athleten umzugehen.

    Der Biorhythmus spiegelt allgemein die Leistungen eines Wettkampfes voraus und lügt nicht. Relativ, dennoch oft kann es Sportler/innen mehr oder weniger sehr hart treffen. Die Termine sind entscheidend und können nicht rückgängig gemacht werden. Die Athleten der TV Leichtathletik werden bei den kommenden großen Meisterschaften sicherlich nicht verschont bleiben. Die Athleten spüren es aber können es nicht erklären. Der Trainer ist längst gewarnt und die Entscheidungen liegen schon parat sowie die Prognose.

    Der Biorhythmus zeigte, dass Lasse im körperlichen Bereich in eine passive Phase eingetreten ist wie z.B. schnellere Ermüdung, Anfälligkeit eines Infekts, nicht überfordern usw. In Ludwigsburg wird Vitalität, Kraft und Schnelligkeit wahrscheinlich etwas gemindert sein, da seine körperliche Biorhythmische Kurve den tiefsten Punkt erreicht hat. Seelisch wird er wenig belastbar sein und besonders in den zwischenmenschlichen Bereichen sind seine Auswirkungen zu spüren. Geistig wird die Denkfähigkeit, Logik und Konzentration vermindert sein. Im Tiefpunkt dieser Periode (auch Regenerationsphase genannt) sind selbst komplexe Zusammenhänge klarer und einfacher zu verstehen. Diese Phase, die auch kürzer sein kann, wird seit heute (Himmelfahrt) acht Tage lang dauern. Das Wissen um die persönliche Verfassung macht es uns einerseits leicht, den richtigen Zeitpunkt für private und berufliche Vorhaben zu finden!

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 26 Mai
    26.05.2019 Pinache

    26.05.2019 Pinache

    Ein entspanntes Wochenende. Zwei Pokalsiege und einen Zweiten Platz.

    Pinache-red./jack. Nun nicht abheben! Eine überzeugende Vorstellung des Trios Samantha Hübner, Arne Schwarz und Lasse Schulz im Dreikampf. Entscheidend die Tagesformm, ob Fortuna mit den Athleten auf dem Sportplatz war. Die besten Aussichten auf eine Topplatzierung hatten alle unsere Vertreter/in.    

    Für Antrieb ist vor gesorgt: Lasse Schulz, der Kugelstoßer, der siebenmal Vereinsrekorde in dieser Saison bis heute verbesserte, sorgt für eine regelrechte Hysterie in der Leichtathletikabteilung. Es ist an der Zeit, etwas ambitionierter aufzutreten. Im Gleichgewicht findet sich Lasse zur Zeit sowie in ständiger Harmonie. Dagegen zeigt Arne Leidenschaft und demonstriert große Willenskraft. Sein Einsatz sollte nicht nur für den Verein sein, aber für sein persönliches Wohlbefinden! Bei herrlichem Wetter und optimalen Bedingungen bot die Sportanlage in Pinache den Sportlern Top-Leistungen

    Über 100 m setzte sich Arne (M15) als schnellster souverän in Front und siegte in 12,75 Sek. Dahinter folgte sein Vereinskamerad Lasse ( 13,91 Sek.) direkt auf die Fersen. Im Weitsprung (5,02 m) wiederholte er überzeugend die Vorstellung von Pforzheim und ging mit seinem Punktekonto von 104 Punkten Vorsprung in Führung.

    So groß die Freude bei Arne nach zwei Wettbewerben war, so schnell verflog sie wieder.

    Das Duell am heutigen Tag ging wohl mit dem Kugelstoß schlußendlich über die Bühne.

    Einfach war es nicht und Lasse musste alles geben! Je nach seiner persönlichen Haltung brachte dieser Tag Spaß, Unterhaltung um kaum Ärger. Er vertraute seiner eigenen Kraft und setzte sie überzeugend durch. Er beendete den Kugelstoß auf einem absoluten „Top-Level“ mit einem tollen Endspurt. Nach einem fulminanten letzten Versuch (14,56 m) lies er dann leider seinen Schul- und Vereinskameraden (10,51 m) keine Chance mehr.

    Gespannt und optimistisch schaut man nach diesen Ergebnissen langsam nun Richtung den kommenden Württembergischen Meisterschaften, die in Ludwigsburg am 02. Juni statt finden werden.

    Beide machten in Pinache ausgezeichnete sogar nützliche Erfahrungen.

    Ein Zerreißprobe steht für Lasse bevor. Nach Bönnigheim werden wir mehr wissen

    Athleten wie Lasse und Arne mit ihrem Kampfgeist und Erfolgsgier tun jedem in der Abteilung gut.

    Laut einem alten Sprichwort bringt die Sonne alles an den Tag. Im Wettkampf brachte Samantha Ihre emotionale Intelligenz zum Ausdruck, die höher als bei den meisten ist. Aber Verstand und Intuition bringt sie oftmals nicht in Einklang. Regelmäßig triff sie auf eine Konkurrenz, die Ihr auch Paroli bietet. Samantha wähnte sich nach den Siegen in Pforzheim vielleicht in einer Sicherheit, in der sie gar nicht ist. Mit genügend Selbstbewusstsein startete sie mit dem Weitsprung.

    Minimal erarbeitete sie einen Vorsprung von 10 Punkten. Der erste Durchgang mit dem Ballwurf beginnt brenzlig und es hätte wirklich schief gehen können. Sie verhaute den ersten Durchgang. Diese Situation erkannte der Trainer sofort. Im zweiten Versuch verlangte Trainer Jack ohne zu zögern eine drastische Korrektur. Kurz drauf die Erleichterung. Der Ball landete in der gekennzeichneten Zone auf der schmalen Anlage. Die Weite bis auf 33 m rettete Samantha den Dreikampf und dadurch konnte sie ihren Vorsprung auf 30 Punkte ausbauen.

    Mit diesem Vorsprung ließ es Samantha im Sprint ordentlich krachen.  Mit Überblick triumphierte sie im Sprintwettbewerb fast mühelos. Sie benötigte 11,03 Sek. für die 75 m Strecke  und der Dreikampf Sieg war beschlossene Sache. Sie stellte erneut zwei Neue Vereinsrekord auf bzw. Sprint und Dreikampf (1299 Punkte, so wie Lasse mit 1557 Punkte).

    Trainer Jean Claude Gilgien schwärmt vom Auftritt seiner Athleten: «Ich habe Freude an diesen Sportlern/in. Sie wollen Mut nach vorne zeigen. Da hat sich einiges verändert. Manchmal staune ich nur noch, wie sie spielerisch die Aufgaben bewältigen.» Wir legen jedoch auch auf Vielseitigkeit hohen Wert.

     

        Leichtathletik eine Herzangelegenheit

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    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 19 Mai
    19.05.2019 Pforzheim

    19.05.2019 Pforzheim

    Bestleistungen wie vom Fließband. Arne Schwarz erfüllte sich einen Traum.

    Pforzheim-red./jack., Am Samstag ging es für die Delegation der Leichtathletikabteilung in Pforzheim an den Start. Bei allen Altersklassen gab es wie jedes Jahr herausragende Athleten, die es bei mehreren Disziplinen aufs Podest schafften. Um die Trainingsgruppe von „Jack“ Gilgien, der sich sportlich in seinen jungen Jahren stark als 800 m Läufer betätigte, konnte es seit Saisonbeginn nicht besser verlaufen. Unsere Athleten haben sich bei dem 38. Dreitäler Meeting in Pforzheim am vergangenen Wochenende erneut von ihrer besten Seite gezeigt. Wichtige Erfahrungen sammeln auf Landes-Sportniveau bleib uns wichtiger als der Sieg. Eine vertrauensvolle und optimistische Grundstimmung trägt dazu bei, dass den Athleten vieles gelingt.

    Es geht für die Athleten um ausgewählte Disziplinen in den verschiedenen Altersklassen. Mit diversen persönlichen Bestleistungen glänzten Samantha Hübner (W13) Kugel, Lasse Schulz (M15) Sprint, Ballwurf, Hochsprung und Kugelstoß, Arne Schwarz (M15) Sprint, Weitsprung und Kugelstoß und schließlich Nathanael (U18) im Sprint. Insgesamt stolze bzw. sechs Podestplatzierungen, sechs neu aufgestellte Vereinsrekorde, zehn persönliche Bestleistungen. Letztendlich sorgte Arne dafür das unmögliche möglich zu machen. Zwei Tage vor Meldeschluß schaffte er die Norm im Sprint 100 m und gleichzeitig die direkte Qualifikation für die Württembergischen sowie die Süddeutschen Meisterschaften. 

    Lasse Schulz (M15) teilte nach dem Wettkampf am Vortag in Weilheim seine Kräfte richtig ein. Er nutzte seine Energie sinnvoll. Im Moment ist er kaum zu bremsen. Als zweiter der Württembergischen Bestenliste wird er heute als krasser Favorit gestempelt. Außerdem startet Lasse mit vier Normerfüllungen in dieser noch jungen Saison.

    Die idealen Bedingungen waren unter anderem für die Leistungsexplosion verantwortlich, die nach Pforzheim gepilgert waren.

    Es gelang Samantha Hübner (W13) in zwei Disziplinen Siege zu ergattern und hatte Grund zur Freude auf dem obersten Treppchen zu stehen. Zum Beginn startete sie mit dem Kugelstoß. Im letzten Versuch erreichte sie dann die angepeilte Weite von 7,42 m und durfte einen neuen Vereinsrekord auf ihr Konto buchen.

    Obwohl sie mit Wachstumsproblemen kämpft und manchmal einen Schritt nach vorne und zwei zurückgehen musste, konnte man im Sprint überzeugend eine Steigerung feststellen. In ihrer Altersklasse musste man sich mit einem Lauf (Zeitlauf ohne Finale) begnügen. Sie kam schnell in den Tritt und beendete die Sprintstrecke in 11,12 Sek. als Fünfte. Sechs Hundertstel blieb sie dem Vereinsrekord entfernt.

    Leider kein guter Tag für Samantha im Weitsprung. Trotzdem sprang sie über vier Metern (4,04 m). Auf den letzten Versuch wurde verzichtet. Traurig war sie nicht. Es ging einfach gar nichts!! Sie hat die Tendenz von sich selbst zu viel abzuverlangen.

    Dennoch strahlte sie und riss ihre Teamkameraden mit Ihrem Schwung mit.

    Sie beendete ihren Wettkampftag mit einem erfolgreichen weiteren Sieg im Ballwurf (37 m) und konnte freudestrahlend den zweiten „Minipokal“ entgegen nehmen. Ab dem dritten Durchgang machte sie alles klar, holte sich die Führung, die sie nicht mehr abgab.

     

    Der Arbeitstag fing für Nathanael Bordne U18 mit dem 100 m Sprint an. Seine Leistung (12,33 Sek.) krönte er mit einem neuen Vereinsrekord. Leider verpasste er den Einzug ins Finale

    Anschließend war Arne Schwarz und Team Kollege Lasse Schulz M(15) dran. Beide zogen mit 12,35 Sek. bzw. 13,35 Sek. ins Finale ein, konnten beide aber keine weitere Steigerung mehr erzielen.

    Ehrenwert die Leistung auf 100 m von Arne. Er ist ehrgeizig und seine Stärke unterstützt ihn dabei entschlossen zu handeln. Er passt sich schnell an die jeweilige Situation an. So sorgte er für die größte Überraschung innerhalb des Teams. Er stellte zwar einen neuen Vereinsrekord auf und schaffte kurzfristig die berechtigte Teilnahme bei den großen Meisterschaften. Da würde man sich doch gerne für den 2. 6. in Ludwigsburg das Gleiche bestellen.

    Diese Willensleistung des Vorlaufes vermögen beide in der zweiten Runde nicht zu wiederholen. Da Arne alles im Vorlauf von sich abverlangte, wurde mit seiner Zeit am Ende des Endlaufes undankbarer Vierter bzw. Lasse sechster. Dadurch und durch seine Zielgerichtetheit, seinen Ehrgeiz, stärkt er seinen Willen und Glauben. Mit dieser Einstellung ist er für die kommenden Wettkämpfe bestens ausgerüstet.

    Sehr interessante und großzügige Stimmung dürfte neben vielen anderen Entscheidungen auch der Hochsprung der M15 und Jugend U18 sein.

    Ein Wunsch ging Lasse nicht ganz in Erfüllung. Einmal über 1,60 m hoch zu springen. Damit setzte er seine Rekordjagd im Hochsprung erfolgreich fort. 1,59 Meter sprang er hoch und landete auf Platz zwei. Bei 1,62 m fehlte minimal das Glück.

    Arne, der gerade vom Schüleraustausch aus Spanien zurückgekehrt war, schien alles verlernt zu haben. Die übergesprungene Höhe von 1,53 m war mühsam dennoch respektabel. Bei 1,56 ging die Puste aus.

    Dazwischen pendelte Lasse zwischen Hochsprung und gleichzeitig Ballwurf auf der Anlage nebenan. Erfolgreich war er mit einem sagenhaften Wurf über 60,50 m. Da der zweite Platz nicht gefährdet war, verzichtete Lasse weiter zu werfen wobei der Trainer seinen Schützling für den noch anstehenden Kugelstoß schonen wollte und das nicht ohne Grund. Lasse vertraute seinem Instinkt und respektierte den Rat seines Trainers. Neue Bestmarken konnten danach natürlich zu den Akten gelegt werden.

    Nathanael seinerseits sprang harmonisch sicher bis 1,80 m, doch dann riss ihm bei 1,83 m der Faden, womit es nah an eine neue Bestleistung heran gereicht hätte. Für den Trainer deutet es darauf hin, dass er dazu neigt, sein Talent zu verschwenden. Er versucht zu viele Dinge (Privat) gleichzeitig zu tun die nicht zusammen passen. Er sollte vermeiden sich von seinen Ziele abbringen zu lassen sondern sich weiter zielstrebig durchzusetzen 

    Lasse war einmal mehr im Kugelstoß bei diesem Sportfest nicht zu bezwingen. Er überthronte alle. Mit seiner druckvollen Einsatzfreude zwang er die Gegner regelrecht in die Knie. Denn ab dem dritten Anlauf kam der Zeitpunkt wo er so richtig aufdrehte. Er steigerte seine Jahresbestmarke auf 14,65 m und packte die neue Rekordweite in trockene Tücher. Wann wird Lasse seinen Zenit erreichen, das bleibt für den Trainer die unbeantwortete Frage. Sein Verstand ist sehr wach, und er weiß diesen gekonnt für sein Vorankommen zu nutzen. Erstaunlich die Leistungssteigerung dieses Jahr, wenn man einen Blick zurück wirft. Am 23.03.2019 setzte Lasse die erste Marke der neuen Saison in Salem (Bodensee) mit 12,48 m.

    Arne übertraf erstmals die 10 Meter Grenze. Die Vermutung hatte sich schon im Training angedeutet und er erzielte im ersten Durchgang prompt 10,32 m. Er verbesserte seine Saisonbestweite erheblich und bestätigte seine Leistung mit einem weiteren 4. Platz.

    Einen ganz herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen Sportler!

    Fazit: Für die Athleten ist es von Vorteil, wenn aus allem ein gesunder Mittelweg gefunden wird.

    Der Weg nach oben ist steinig und schwer. Die Devise sollte so lauten: Schritt für Schritt weiterkämpfen, dorthin, wo ich gern einmal sein möchte. In jeder Situation optimistisch bleiben. Wenn es schlecht geht, nicht verzweifeln.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 18 Mai
    18.05.2019 Weilheim

    18.05.2019 Weilheim

    Weilheim-red./jack. Im Hinblick auf die kommenden Württembergischen und Süddeutschen Meisterschaften startete Lasse Schulz außer Konkurrenz bei den Kreismeisterschaften Esslingen, die in Weilheim an der Teck stattfanden. Es kann der letzte Angriff zum Prüfstand auf neue Bestleistungen werden. Nach einem tollen Saisonstart arbeitet Lasse Schulz auf eine Württembergische Medaille im Kugelstoß hin. Da es für Lasse heute ein guter Tag für Sport ist, machte er sich sogleich mit voller Begeisterung ans Werk.

    Zwei Disziplinen, Diskus und Speer standen für Lasse am Samstag mit im Mittelpunkt im Lindachstadion und auf gute Weiten durften wir uns schon freuen. Außerdem zeigen die erzielten Weiten neue Perspektiven für die noch junge Saison. In der Summe aller Ergebnisse hat er von bisher sechs möglichen vier Normerfüllungen in der Tasche und nebenan die zahlreichen Bestleistungen, über die wir regelmäßig berichtet haben.

    Als „warm up“ Auftakt brillierte er mit dem Diskuswerfen, die mit 35,68 m für ihn in Ordnung war, womit er seine Bestmarke um mehr als 1 m übertreffen konnte und zum wiederholten Mal einen neuen Vereinsrekord aufstellte. Nach dem Kugelstoß steht eine passende neue Technik „made jack“ weiter in der Entwicklung.

    Lasse war der Beste gemeldete im Kugelstoß und blieb im Rahmen der Erwartungen. Die ersten Eindrücke waren absolut verlässlich, dadurch blieb er in allen Situationen offen ,ehrlich und schöpfte Selbstvertrauen.

    Diese Weite ist umso bemerkenswerter, wie Lasse sich auch mit der neuen Technik anfreunden konnte und es nun die ersten größeren Erfolge damit gibt.

    Genau dieses Wissen aus innerer Überzeugung sollte er in Weilheim noch einmal in die Waagschale werfen. Lasse stieß die Kugel auf 14,33 m – eine Leistung, die er zuletzt in Bad Rappenau nicht erreicht hatte. Die Weite ist natürlich großartig, er hat die Technik perfekt umgesetzt. Er hat zwar bereits die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften erfüllt, vor allem aber konnte er sein Selbstvertrauen für die heurige tanken. Korrekturen die als Nuancen zu betrachten sind, waren wieder fällig. Meistens versteht Lasse zwar den Sinn nicht, weiß aber instinktiv, was es zu bedeuten hat.

    Auch in seinem sechsten Anlauf mit dem Speer in dieser Saison gab sich Lasse keine Blöße. Immerhin steht er mit seiner Bestmarke noch 1.60 m entfernt von der Norm (42,00m) für die Süddeutschen Meisterschaften.

    Der Start sah ein bisschen unsicher aus. In der Folge trat Lasse immer stärker auf. Er brachte den Vorsprung problemlos durch und holte sich mit 39,30 m den Sieg vor dem Esslinger als Verfolger. Sein dritter Versuch sah vielversprechend aus, war aber übergetreten. Das angestrebte Qualifikationsziel (Süddeutsche-Meisterschaften) in dieser Disziplin wollte Lasse heute noch schaffen, aber es hat nicht reichen wollen. Dies kann er aber noch nachholen.

    Zitat: Wo deine Gaben liegen, da liegen auch deine Aufgaben.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 11 Mai
    11.05.2019 Bad Rappenau

    11.05.2019 Bad Rappenau

    Die Erfolgswelle geht weiter. Neun Starts, neun Podestplätze.

    Bad Rappenau-red./jack. Herausragend und erfreulich präsentierten sich Samantha Hübner (W13) und Lasse Schulz (M15) bei der Bahneröffnung in Bad Rappenau. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Beide bewiesen einmal mehr ihr Können. Die Erwartungen waren tendenziell hoch angesiedelt, dennoch wurde es erneut ein gelungenes Wochenende.

    Samantha Hübner (W13) diszipliniert, zuverlässig und Charakterstark stellte zum Beginn des Wettkampftages im Kugelstoßen mit 7,26 m eine neue erhoffte Bestmarke (persönlich sowie Verein) auf, obwohl alles mühsam begonnen hatte. Sie fühlte sich mit sich selbst in Einklang und langsam kommt auch die Zeit um Festigkeit zu zeigen und sie ging mit gutem Beispiel voran. Im Weitsprung und über die 75 m zeigte sie sich mit 4,20 m im letzten Versuch und 11,35 Sek. konstant auf einem beruhigten Niveau.

    Leider blieb sie beim Hochsprung mit 1,28 m (Endstation) unter ihren Möglichkeiten. Die Lattenüberquerung lies heute etwas zu wünschen übrig. Ansonsten keine Probleme.

    In einer starken Sprint-Konkurrenz kam Samantha auf einen glänzenden befriedigenden zweiten Platz und konnte sich auf 11,35 Sek. verbessern. 

    In der W13 schrammte Samantha mit 4,20 Metern (neuer Vereinsrekord) im Weitsprung knapp an einem weiteren Sieg vorbei und wurde Zweite. Da sie um mehr als – 0,6 Rückenwind begünstigt wurde als ihre direkte Konkurrentin. Hier gab es ein größeres Starterfeld. So entwickelte sich zwischen Samantha und einer einheimischen Athletin ein Duell auf Augenhöhe, sodass der zweite Rang von Samantha umso höher einzuschätzen ist.

    Den Beginn des ersten und zweiten Durchganges im Ballwurf gestaltete Samantha zunächst ausgeglichen. Sie übernahm sofort das Kommando. Ab den dritten Versuch wurde der Anlauf um das doppelte verlängert und druckvoller. So gelingt Samantha mehr und mehr Tempo reinzubringen, was sich bezahlt machte.

    Mit voller Energie und mit ganzem Einsatz erreichte sie mit einem Paukenschlag die 40 m Marke genau. Der Faden wollte nicht reisen. Sie räumte den Gegnerinnen keine Chance ein. Somit rangiert sie sich auf den vierten Platz auf der Bestenliste Württembergs ein. Für Samantha der zweiten Sieg des Tages nach dem Hochsprung. Nach des Trainers Sicht war wohl die Leistung des Tages von Samantha im Ballwurf der W13 einzuordnen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Lasse bewies Flexibilität. Er beteiligte sich erst am Weitsprung (4,74 m) und Sprint (14,07 Sek.), wobei er zweimal persönliche neue Bestmarken aufstellte. Eine weitere Bestleistung strebte er als möglicher „Aspirant“ auf den Sieg im Hochsprung an. Da fehlte es an Spritzigkeit oder Lasse war nicht konsequent genug. Der Schwerpunkt lag für den Trainer eindeutig in der Laufkurve usw.

    Bessere Aussichten hatte sich Lasse im Kugelstoß ausgerechnet. Es erwischte ihn zwar heftig, aber, er war ein bisschen launisch und wusste nicht so recht, was er wollte, außer, dass er ein glühend guter Kugelstoßer geworden ist. Er ging in die Offensive, wie er das gerne tut. Extrem schnell auf den Beinen machte er Fehler die ihm das Leben schwer machten. Lag es an Stimmungsschwankungen? Ab dem vierten Versuch zeigte Lasse dann seine Nervenstärke und sein Kämpferherz. Es ging besser und er wurde leistungsfähiger. Das Endergebnis von (12,88 m) sollte man nicht so stark schmerzlich empfinden. Sport kann manchmal grausam sein! Die Leistungen von den vergangenen Woche (über 14 m) konnte er nicht wiederholen. Nun wird gehofft, dass er sich in Kürze auf dem Weg nach oben befinden wird.

    « Der Trainer ist jemand, der den Athleten die Wahrheit sagt, wenn seine Athleten auf dem falschen Weg sind.» Das ist zwar nicht angenehm, aber hilfreich, immer dabei, eine Person des Vertrauens. Auch komplizierte Zusammenhänge werden durchgeschaut. Ohne auf faule Kompromisse einzugehen, wird ein gegenseitiges Verständnis mit der/dem Gesprächspartner angestrebt.

    Was auch immer, man kann sicher sein, dass Samantha und Lasse in Ihrem Beliebtheitsranking deutlich höher steigen werden.

    Fazit: Gute Ergebnisse resultieren aus einem Gleichgewicht der jeweiligen zugeschnittenen Quantität der Sportler zu Qualität und optimaler Regeneration/Erholung. Übersteigt die Trainingsbelastung längere Zeit die Belastbarkeit und trifft auf einen nicht leistungsadäquaten Lebensstil der Athleten, ist die Gefahr der Überlastung groß.

     

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 04 Mai
    04.05.2019 Stuttgart – Kreismeisterschaften im Mehrkampf

    04.05.2019 Stuttgart – Kreismeisterschaften im Mehrkampf

    Beachtlicher zweiter Platz bei den Kreismeisterschaften im Mehrkampf für Samantha Hübner.

    Stuttgart-red./jack. Von Frühling fast keine Spur. Am Samstag gingen die Temperaturen rasant nach unten. Es ist eine Seltenheit, dass wir Anfang Mai noch von derart kalter Luft getroffen werden, welche direkt aus der Polar-Region kommt. Das Wetter klarte am Samstag nicht auf, blieb wechselhaft bis stark bewölkt und es regnete fast den ganzen Tag. So ein Hudelwetter. Besser kann man die äußeren Bedingungen am Samstag nicht beschreiben, dem Tag der Kreis-Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik, die in Stuttgart durchgeführt geworden sind.

    Die Rahmenbedingungen stimmten. Trotz widrig herrschendem Wetter waren es keine gute Voraussetzung für alle Teilnehmer/innen. Sportler/innen der Region und Umkreis Stuttgart durften bei den Kreismeisterschaften Stuttgart im Mehrkampf außer Konkurrenz mit machen. Für die Vereine des Kreises wurde die Meisterschaft als Sonderwertung eingebettet.

    Wie zuvor in Bruchsal und Spaichingen, wo das Wetter sehr frühlingshaft war, überzeugte Samantha W13 mit sehr guten Ergebnissen. Ansonsten kann sie vor allem für Überraschungen sorgen, trotzdem erreichte sie zwei herausragende Bestleistungen.

    Am Samstag waren die älteren Jahrgänge U14, teilweise von großen Vereinen, davon 28 Teilnehmerinnen in der Altersklasse W13 gefordert.  Eigentlich wirkte Samantha etwas angeschlagen, denn sie scheint oft unter Strom zu stehen. Da sie keineswegs eine Sportskanone ist, kommt es vor, dass sie sich zu sehr hineinsteigert, zwingt sich realistisch, pragmatisch zu Bewegung und Disziplin. Ihre aktuelle Verfassung ist der Beweis dafür, dass Sie bisher alles richtig gemacht hat. Je weniger sie sich stressen lässt, desto mehr kann sie erreichen. Die Jugendlichen allesamt demonstrierten Einsatz aber mit etwas zurückhaltender Begeisterung beim Laufen, Springen und Werfen. Trotzdem wurde es keinem langweilig. Samantha hatte ein Energiehoch, dass sie dem Trainer nicht verbergen konnte, aber sie durfte sich alles zumuten.

    Und so gut präsentierte sich Samantha Hübner, die in der Anfangsphase im Hochsprung alles im Griff hatte und es könnte nicht besser laufen. Sie überquerte sicher alle Höhen bis 1,28 m im ersten Versuch und stelle damit eine neue starke persönliche Bestleistung fest. Sie verabschiedete sich leider auch diesmal knapp an der neuen Rekord und Bestmarke von 1,32 m. Überzeugend die tolle Sprungtechnik die sie zur Zeit ständig verfeinert. Das Üben im Training fällt nicht immer leicht.

    Weiterhin kein Wetter für den Sprint. Im Regen verschleppten sich die Protagonistinnen auf der nassen 75 m Sprintstrecke. Nach 11,50 Sekunden am Ziel angekommen, buchte Samantha eine Punktzahl von weiteren 382 Punkten auf ihrem Konto. Der Abstand zu der Favoritin aus dem Stuttgarter Kreis vergrößerte sich minimal.

    Leichter Regen und eine ordentliche Brise als Gegenwind peitschte durch das Festwiesen – Stadion. In der vorentscheidenden Phase verlor Samantha mehr an gewonnenem Boden mit dem Ballwurf. Eine Qualifikation hätte sie mit einem Sieg in Stuttgart sichern können. Zu einer optimalen Ausbeute kam es nicht um heran zu kommen. Obwohl mehr drin war, vergab sie praktisch ihre letzte Chance. Stellenweise schien sie wenig konsequent zu agieren. Nun konnte sie ihren Rückstand von der führenden Gegnerin von 89 auf 20 Punkte verkürzen, aber mehr war nicht drin. Grund: die 31,50 m waren zu wenig. In Spaichingen vor einer Woche waren es 38,00 m. Schade!

    Nichtsdestotrotz biss sich Samantha im Weitsprung fest. Mutig konnte sie mit einer persönliche Tagesbestleistung von 3,97 m den Wettkampf beenden und ihr Punkte-Konto zu einem neuen Vereinsrekord aufpolieren. Zudem hätte sie sich gern gewünscht, nochmal nach Spaichingen die magische Grenze von 4 m zu überwinden.

    Schlussendlich ärgerte sich Samantha jedoch über die ständigen wechselhaften Wetter Bedingungen und stark unterschiedlichen Temperaturen, die zu besseren Leistungen hätten führen können. Bisher ist sie leider nach drei Wettkämpfen überhaupt nicht vom Wetter verwöhnt geblieben. Trotz allem erreichte sie einen neuen Vereinsrekord mit 1586 Punkten. Die direkte Qualifikation für die Württembergische – Bestenkämpfe schaffte sie wegen 114 Punkte nicht. Sie hätte das wohl verdient, aber das wird nicht über Nacht geschehen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren

    Fazit: “Vom Himmel sind wir noch sehr weit entfernt”

     

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 27 Apr
    27.04.2019 Spaichingen

    27.04.2019 Spaichingen

    Spaichingen-red./jack. Eine kleine Fraktion der Leichtathletikabteilung nutze am letzten Wochenende der Osterferien einen Wettkampf in Spaichingen, um die Leistungsentwicklung weiter zu optimieren. Die Veranstaltung wurde hervorragend vorbereitet, so dass sich alle Sportler/innen einig waren: dieser Wettkampf bildete für die Leichtathleten eine schöne Eröffnung der Freiluftsaison.

    Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung in gelassener Atmosphäre, trotz der häufig sehr knappen Ergebnisse, besonders im Bereich der vorderen Ränge. Unsere Athleten hatten ein umfangreiches Programm und kamen in verschiedenen Disziplinen zum Einsatz. Anderseits ist es wichtig die Wettbewerbe zu variieren um die Motivation zu behalten. So durften unsere Athleten auch mal ohne wirklichen Leistungsdruck, sondern mit Fokus auf den Spaß am Wettkampf in den Ring gehen. Der Trainer seinerseits entspannt, legte den Fokus als Zielsetzung vor allem auf Dinge wie Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit. Ein kalkuliertes Risiko wollten die Athleten trotzdem eingehen, auch wenn sie noch den Grundsatz «leben und leben lassen» beherzigen wollten, stand einem wahrlich glücklichen Nachmittag der von Erfolgen gekennzeichnet war nichts mehr im Wege.

    Wieder einmal war auf unsere drei Teilnehmer Verlass. Rundum topfit machten Lasse Schulz M15, Nathanael Bordne U18 und Samantha Hübner W13 an Ort und Stelle ihrem Ruf als Wettkampftypen alle Ehre.

    Im Sprint-Sprung Wettbewerb möchte Lasse bestimmt eine gewisse Kontinuität erhalten was ein effektives Lernen weiter erfordert. Wie beim lernen schlechthin geht man vom Leichten zum Schwierigen / Komplizierteren über. Es ist besser manchmal zu pausieren, als sich zu verausgaben, so trat er nicht so stark aufs Gas wie üblich und nahm einfach Abstand vom Diskus und Speerwurf. Eine kurze Schonfrist vor den kommenden Meisterschaften war das richtige Maß das auch für Nathanael und Samantha Geltung hatte, sich bestimmte Disziplinen zu gönnen, die ihre Berechtigung hatten. In verschiedenen Anlagen und bei empfindlich kühlem Wetter mit kurzen Regenfällen wurden die Wettkämpfe eröffnet. Zur Beginn übersprang Lasse im Hochsprung 1,55 m und im Sprint übertraf er sich selbst. So erreichte er wieder erfreuliche zwei neue persönliche Bestleistungen.

    Nach Haslach klettert Lasse nun in die Top 5 der Deutschen Bestenliste.

    Damit bestätigt er seine Vormachtstellung.

    Nach dem gelungenen Freiluftsaisoneinstieg in Salem, Karlsbad, Bruchsal und letztlich Haslach setzte das junge Leichtathletiktalent seinen Höhenflug fort.

    Die wohl am höchsten zu bewertende Leistung geht wiederum auf das Konto von Lasse Schulz (M15) im Kugelstoß, der im ersten Versuch die Kugel über 14,02 m schleuderte und anschließend eine konstante Stoßserie vorweisen konnte. 

    Der erste Versuch war der Schlüssel zum Sieg. Er übertraf zwei Topfavoriten und Lokalmatadore, die dem Kader Baden-Württemberg angehören. Aber wie traurig es sein kann, sie fanden kein Rezept Lasse zu schlagen. Schach matt gesetzt lagen beide Kontrahenten einen Meter hinten. Wie gewohnt zeigte Lasse den Kollegen jedoch nicht zu sehr seine Freude über seinen Triumph. Es wird Lasse zugetraut, dass er sich zukünftig zur Nummer eins der Württembergische Bestenliste hocharbeiten wird.

     

    Nathanael Bordne glänzte mal wieder mit drei Siegen.

    Wenn er seine Grenzen kennen würde und sich im Klaren wäre, wie weit er kommen kann, so bot ihm dieser Tag glücklicherweise optimale Möglichkeiten und er nutzte sie.

    Höchst erfolgreich bei dieser Veranstaltung, der Beginn im Kugelstoß. Kämpferisch konnte Nathanael Bordne (U18) ein sehr beachtliches Ergebnis einfahren. Eine Disziplin, der er normalerweise mehr oder weniger Beachtung schenkt, überraschte er mit einem Stoß bis 11,05 m und gewann verdient.

    Zwischenzeitlich beherzte Nathanael Bordne (U18) den 100 m Sprint, wobei alle Athleten in seiner Altersklasse mit windigen Wetterbedingungen kämpfen mussten. Leider kam niemand mit den wechselnden Windbedingungen klar. Seine erlaufene Zeit wurde dennoch mit einem Podestplatz als zweiter belohnt.

    Im anschließenden Weitsprung steigerte er seine Bestleistung aus dem Vorjahr, hier in Spaichingen eben (5,02 m gesprungen) auf sagenhafte 5,57 m und führte die Konkurrenz sogar zeitweise an. Am Ende ergatterte er den zweiten Sieg. Dazu noch zu erwähnen, die hervorragende Annäherung bis zum Balken und die Absprünge. Die gelungene Weite entsprach unserer Erwartungen, aber daß es zum Sieg führen würde …. jein!

    Im Hochsprung war Nathanael seiner Favoritenrolle gerecht und sprang in seiner Altersklasse stolze 1,78 m hoch. Dies mal wollte er aktiver als in Bruchsal auftreten und taktisch cleverer sein. Kein anderer Athlet in seiner Altersklasse konnte ihm das Wasser reichen und er trumpfte mit neuer persönlicher Jahres Bestleistung. Leider patzte er knapp bei der Höhe von 1,81 m. Somit platziert er sich aktuell noch auf den 1. Deutschen Bestenlistenplatz.

    In diesem Ranking ist Nathanael bis heute dieses Jahr (2019)  von allen Plieninger Athleten auch am weitesten vorne platziert, aber im Laufe des Jahres sind unverzüglich große Verschiebungen sicher zu erwarten.

    Zahlenmäßig am stärksten war die Altersklasse W13 „  Wo Licht ist, ist auch Schatten „, und der Mensch kommt nicht daran vorbei. Auftrumpfen konnte Samantha auch in den anderen Sprungdisziplinen was in allen Fällen persönliche Bestleistung bedeutete.

    Die Letzte im Bunde Samantha Hübner W13 die das Team vervollständigte. Gleich mehrfach konnte sie sich in der Siegerliste unter den besten acht einreihen.

    Im Weitsprung stellte sie einen neuen Vereinsrekord mit 4,14 m auf. Sie sprang diese Weite genau ein zweites Mal im letzten Durchgang. Sie zeigte sich am Ende mit Rang sieben und einer schönen Wettkampferfahrung zufrieden.

    Samantha wusste in einer ihrer Stammdisziplinen dem Ballwurf (200 g) zu glänzen. Sie hat verträumte Vorstellungen, die in Spaichingen teilweise in Erfüllung gehen konnten. So beendete sie souverän als Siegerin diesen Wettkampf mit dem weitesten Wurf von 38,00 m. Im letzten Versuch zeigte sie Mut zum Risiko und probierte das Unmögliche noch möglich zu machen, was sie auch schaffte. Damit rangiert sie sich aktuell auf den 5. Deutschen Bestenlistenplatz.

    Im Sprint hat sie noch Potential nach oben, aber die Hoffnungen wurden in Spaichingen von starkem Gegenwind begraben. Obwohl sie nicht zurecht kam glückte eine Zeit von 11,50 Sekunden und rangierte sich auf Platz fünf.

    Ebenfalls eine gute Leistungen hinterließ sie dann in dem folgenden Sprungwettbewerb: Im Hochsprung standen 1,26 m zu Buche. Mit der Anfangshöhe hatte sie ihre Problem und es hätte ein Null Nummer werden können. Am Ende wurde sie knapp geschlagen. Die endgültig übergesprungene Höhe reichte für Platz zwei in der Gesamtwertung.

    Trotz leicht zu erlernender Technik kann man den Flop in 4 Phasen teilen: Anlauf, Absprungvorbereitung, Absprung und Flug. Man sollte beim Anlauf eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen und die Latte bogenförmig in einer so genannten Impulskurve anzusteuern. An diesen genannten Schwerpunkten fehlte bei Samantha die Präzision.

     

    Trainer Gilgien war mit dem Abschneiden seiner Athleten ausgesprochen zufrieden und gelassen, da sie sich auch in ihren nicht Paradedisziplinen zum Teil erheblich steigern konnten. Schließlich gab es nur strahlende Gesichter. 

    Gezeichnet waren alle vom den heutigem Wettkampf und außerdem stolz, den Tag erfolgreich bewältigt zu haben. Die nächsten Wettbewerbe werden wohl sehr spannend und vielversprechend werden. Alles in allem hat sich die Reise nach Spaichingen gelohnt.

    Danke an alle Athleten für die guten Leistungen und schöne Stunden.

    Fazit: „Erledigt ist besser als perfekt.“

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 22 Apr
    22.04.2019 Haslach im Kinzigtal

    22.04.2019 Haslach im Kinzigtal

    Haslach im Kinzigtal-red./Jack. Motivation für die ganze Saison – Aktuell Landesbester im Kugelstoß 

    Lasse nahm den weiten Weg nach Haslach ins Kinzigtal auf sich, um sich abwechselnd mit Werfern aus anderen Regionen und Hessen zu messen. Dabei auch viele Nachwuchs-Mehrkämpfer, die den 10. Haslacher Werfertag als wichtigen Test nutzten.

    Exzellente Leistungen zeigte der Leichtathletiknachwuchs am Ostermontag beim Haslacher Werfertag, das wie in jedem Jahr durch die fast familiäre Atmosphäre und die athletenfreundliche Organisation gute Rahmenbedingungen bot. Die angenehme Frühlingssonne ließ die Sportler wesentlich leichter angehen und die warmen Temperaturen, die im Laufe des Tages stiegen machten alle lebensfroh. Dabei sprang eine ganze Reihe von guten Leistungen heraus.               

    Mit Freude als aktiver Wettkämpfer hat man seine eigenen Vorstellungen, was Weite angeht. Und das zu realisieren ist die hohe Kunst, denn Trainingsergebnisse zählen leider im Wettkampf nicht. Im Training ist Wurf und Stoß in Serie möglich. Beim Wettkampf nerven oftmals lange Warte Zeiten, die auf Grund hoher Teilnehmerzahlen von einem Versuch zum nächsten erfahrungsgemäß entstehen müssen. Trotzdem, sich dann im laufenden Wettkampf von Versuch zu Versuch systematisch zu steigern, ist die hohe Kunst, und diese Möglichkeiten sind jedem Wettkämpfer geboten. Im Wesentlichen ging es in Haslach darum, dass das im Training dieser Woche auf dem Hohenheim Sportplatz durchgezogen wurde, im Wettkampf umgesetzt wird.

    Die Macht aufteilen und Loyalität erzeugen. 

    Entscheidungen werden nur gemeinsam, zwischen ermutigtem Sportler und ambitioniertem Trainer getroffen. Das Recht des Athleten wird respektiert wie er seinen Sport betreibt. Im Gegensatz schlechte Trainer sind starr und unflexibel und treffen Entscheidung allein, wobei sie sich zwanghaft an Ihre Macht klammern, (s. Trainer im Verband). Insbesondere unterstreicht der hochtalentierte Lasse erneut seine Extraklasse im Kugelstoß und es sieht weiterhin erfreulich aus.

    Lasse Schulz überzeugt.

    Was er ausstrahlt, bekommt er zurück, glasklar. Es gelingt ihm besser jetzt als zu anderen Zeiten, aber er sollte sich nicht überfordern. Den Spaßfaktor höher zu dosieren ging er einfach in den Tag hinein! Kein Einfall ist absurd. Mehr noch: Alles auf einmal anpacken und Kräfte vernünftiger einteilen, das stärkt die Vertrautheit. Was von Herzen kommt, stößt auf Verständnis.

    Im gesamten Starterfeld sicherte sich Lasse (M 15) zwei Siege (Speer und Kugel) und einen zweiten Platz im Diskus.

    In der Bedeutung zurück standen an diesem Tag von vorneherein der Speerwurf und der Diskuswurf.

    Den Anfang machte Lasse beim Speer. Die verdeckte Aufregung war ihm ein bisschen anzusehen. Stress und Nervosität waren mögliche Folgen einer unterdrückten Vorstellungskraft. Aber auch so konnte er nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einer akzeptablen Weite von 39,97 m aus dem Werferfeld gehen.

    Es lief aufgrund technischer Fehler nicht optimal, da wichtige Korrekturen zukünftig nötig sind. Leider kamen die Würfe durchweg zu hoch, ansonsten wären sicherlich noch größere Weiten möglich gewesen. Trotzdem durfte Lasse sein Talent auch als Werfer unter Beweis stellen, mit Würfen die nahe an die 40 m Grenze kamen. Es herrschte noch eine leichte aber ziemlich frische Brise und die Athleten litten darunter. Gute Ansätze waren ebenfalls bemerkbar. Nach einer zuletzt ansteigenden Formkurve blieb er etwas hinter den Erwartungen zurück.

    Zufriedenstellender Einstand beim Diskuswurf mit neuem Vereinsrekord

    Beim Diskuswurf beförderte er die Scheibe auf die neue Bestleistung von 34,48 m und konnte ebenso den Diskus-Vereinsrekord um 4 cm hochschrauben, trotz leicht drehendem Gegenwind. Weitere Würfe über 33 Meter rundeten das positive Bild ab. Einen zweiten Platz in dieser Disziplin konnte er leicht erdulden.

    Inzwischen bastelt Trainer Gilgien intuitiv an einer neue Technik an die sich der Athlet sicher anpassen kann und Spaß machen wird. Die Erfolge im Kugelstoß sind der Beweis dafür, dass er jeden schlagen kann.

    Fünf Starts, ununterbrochen fünf Siege und neue Vereinsrekorde. Lasse Schulz brilliert im Kugelstoß

    Zum fünften Mal hintereinander war Lasse eine Klasse für sich im Kugelstoßwettbewerb. Insbesondere unterstreicht der talentierte Lasse erneut seine Extraklasse im Kugelstoß und übertraf alle Erwartungen. Mit der gebrochenen 14 m Geschichte wurde ein neues Kapitel geschrieben. Vom Anfang an und bei allen weiteren Stößen zeigte er wahrlich eine zunehmende Sicherheit. Gleich fünf Mal schlugen Würfe jenseits der alten Rekordmarke von 13,64 m Meter ein. Alles fing ab dem zweiten Versuch mit der Weite von 14,08 m richtig an. Im dritten Versuch wurden 14,20 m gemessen und im vierten Versuch warf er alles in die Waagschale und wurde dafür mit 14,32 m belohnt.

    Lasse darf sich damit schon jetzt einen Platz in zwei Disziplinen unter den „Top Ten“ in der Landesbestenliste der Zukunft sicher haben sowie der „Top Three“ im Kugelstoß. In die deutsche Bestenliste machte er in seiner Paradedisziplin einen Sprung nach vorne auf Platz fünf.

    Auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden, war es trotzdem ein gelungenes Wochenende für den Trainer made in der Schweiz Jean/Claude Gilgien und seine Schützlinge.

    Fazit: Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 13 Apr
    13.04.2019 Bruchsal

    13.04.2019 Bruchsal

     

    Bruchsal-red./jack. Ein bewegter Tag mit unerwarteten Leistungen

    Am 13.04.2019 fand der 3.LO Bruchsaler Werferpokal mit Bahneröffnungswettkämpfen in Bruchsal statt.

    Ein großes Teilnehmerfeld war bei der Bahneröffnung am Start – ein herausragender Zuspruch, der aber auch die eine oder andere Herausforderung für alle Beteiligten bedeuten konnte. Viele Athleten nutzten die Chance die frühe Form zu testen, und es purzelten diverse persönliche Bestleistungen, die für die/den eine/n oder anderen von Bedeutung zur Verbesserungen der Vereinsrekorde führten. Die Ergebnisse bestätigen einmal mehr, dass der Mehraufwand im Wintertraining bei allen die ersten Früchte trägt.

    Das Wetter war sehr frühlingshaft aber kühle Temperaturen herrschten den ganzen Tag. Vier Teilnehmer der Leichtathletikabteilung, (was selten vorkommt), haben sich mit Athleten der Region Bruchsal und Umgebung gemessen. In Bruchsal beteiligten sich vorrangig Samantha Hübner W13 und Lasse Schulz M15 beim traditionellen Werferpokal der TSG, ein Dreikampf in den Disziplinen Kugelstoßen, Speer und Diskuswerfen. Selbst Teilnehmern wie Arne M15 und Nathanael Bordne U18 konnten einzelne Disziplinen bestreiten um ihre körperliche Fitness zu überprüfen. Das war die 70 Minuten Anreise wert um an den Start zu gehen. Zum Saisonauftakt entschädigten sich alle dafür mit guten Leistungen. Der Auswärtswettkampf verlief für unsere Athleten durchschnittlich nach Wunsch. Neun Podestplätze und insgesamt 6 neue Vereinsrekorde konnte man in die Rekordliste eintragen, davon vier von Samantha Hübner W13 diesmal im Alleingang.

    Für den Trainer ging es noch einmal um einen Gesamteindruck für den jetzigen Zeitpunkt der noch sehr jungen Saison. Die Athleten hatten die Chance zu überraschen – oder zu enttäuschen. Der Trainer vergisst nicht: die Athleten brauchen Spielraum für Zufälle, (nur wenn es sein soll…), solange sie ihrer selbst nicht ganz sicher sind. Fitness steigert das geistige Leistungsvermögen aber nur langsam an.

    Was Samantha tut, tut Sie mit voller Leidenschaft.

    Im Kugelstoß stand sie vermutlich unter vermehrte Nervosität und kam schwer in die Gänge, ein Grund dafür, dass sie bisher wenige Wettkämpfe absolviert hatte. Das führte unverzüglich leicht zu Verbitterung. Der Trainer nahm dabei die Athletin in Schutz, bevor man sich in erster Linie selbst schadet. Diese Nervosität wollte nicht mehr so richtig weichen.

    Für Samantha begann der Wettkampfbetrieb mit 30 Minuten Verspätung. Sie nahm neben Lasse Schulz an einem Dreikampf mit den Wurfgeräten teil. Der erste Wettbewerb, der Kugelstoß. Nach drei Versuchen klatschte nun die Kugel bei 6,03 m auf den Boden. Das schwache Abschneiden kostete Samantha am Ende den dritten Platz.

    Körper und Geist schienen ausbalanciert und kraftvoller in dem nächsten Wurfwettbewerb zu sein. Gutmachung war eine Selbstverständlichkeit einen vorderen Platz (sogar Podium??) zu ergattern.

    Beim Diskuswerfen war die Freude groß, dass dieser Vereinsrekord, nun auf die neue Rekordmarke von über 20 m verbessert wurde. So schleuderte sie die Scheibe bis auf 20,65 m

    Die Eindrücke vom Training im anschließenden Speerwurf wurden in Bruchsal mit der erreichten Weite von 24,34 m bestätigt. Sie errang einen dritten Platz in der Einzel Wertung, aber der Rückstand im Dreikampf-Wettbewerb für einen dritten Platz betrug ärgerliche fünf Punkte.

    Wegen fünf Punkte hat sie einen Podestplatz verpasst, machte aber mit Platz vier auf sich aufmerksam mit insgesamt vier persönlichen neue Bestleistungen, die gleichzeitig neue Vereinsrekorde bedeuteten.

    „über den Wolken”

    Zweiter Werferdreikampf Pokalerfolg innerhalb von sieben Tagen für Lasse Schulz M15. In ihm brodelt es zurzeit förmlich. Der Speerwurf ist nun eine Disziplin, die immer mehr in den Vordergrund rückt. Mittlerweile wartet er nur darauf, wieder „einen rauszuhauen“, wie es im Jargon heißt, um zu beweisen, dass sein Platz in den Top „Five“ der Württembergische Jahresbestenliste bestimmt kein Zufall ist. Er krönte seine Leistung mit einem sicheren zweiten Platz. Mit 30 Punkten Rückstand in der Dreikampfwertung konnte er später das Blatt grandios umdrehen.  

    An Selbstdisziplin und Realitätsbezug fehlte nichts. Von diesem Kampfgeist und Willen kann sich manch ein Sportler eine Scheibe abschneiden.

    Lasse erneut mit dem Rekordstoß zum Werferdreikampf Erfolg.

    Vor dem abschließenden Diskuswerfen zeigte Lasse im Kugelstoß keinerlei Ermüdungserscheinungen. So taumelte er dem Sieg im Kugelstoß praktisch im Alleingang entgegen. Er ließ einigen Konkurrenten die im Kader sind nicht den Hauch einer Chance. Seinen sechsten Sieg in diesem Jahr im Kugelstoß.

    Im dritten Versuch war Lasse plötzlich nicht mehr wieder zu erkennen. Er war nicht mehr zu stoppen und spielte sich in einen Rausch. Aber er kann sich ja eigentlich fast nur selbst schlagen. Wachgerüttelt schleuderte er im dritten Versuch die Kugel zum zigsten Mal über die 13 m Grenze. Magisch allein die 13.64 m die gemessen wurden. Er übernahm die Spitze im Dreikampfwettbewerb mit sage und schreibe 49 Punkten. Er stellte dabei und zum dritten Mal hintereinander einen neuen Vereinsrekord und schaffte, was keine Nebensache ist, sehr erfreut die direkte Qualifikation für die Süddeutsche-Meisterschaften im Juni in Koblenz.

    Im Moment ist Lasse in dieser Disziplin wie von einem anderen Stern. Ich ziehe den Hut und verneige mich vor so einer Leistung, so der Trainer wörtlich.

    Die 33,99 m im Diskuswurf konnte Lasse ruhig angehen! Aber der Vorsprung schmalz beträchtlich. Von dem sicher ausgebauten Polster von 49 Punkten blieben noch 20 Punkte als Guthaben in der Endabrechnung übrig. Den Pokal der Jugendklassen M15 nahm Lasse Schulz nach einer eindrucksvollen Vorstellung gerne entgegen und mit nach Plieningen.

    Die Leichtathletikabteilung wünscht Lasse noch viele weitere schöne, triumphale Momente!

    Erstes Fazit:….. Es ist nicht so ganz einfach, sich auf Dauer so richtig fit zu halten. Kennen Sie das Sprichwort: “Wer nicht hören will, muss fühlen?”

    Für Arne und andere Athleten war der Wettkampftag nicht das reinste Vergnügen. Trotz schlechter Planung zogen die Organisatoren den Zeitplan dennoch streng durch. Bei mehr als einer stündlichen Verspätung mussten die Athleten zwangsläufig den gestarteten Wettbewerb unbeendet endgültig unterbrechen. Am schwersten betroffen ging es Arne mit dem Weitsprung und Kugelstoß. Unter diesen Umständen litten die Ergebnisse in einigen Disziplinen stark darunter.

    Unverständlich das Endergebnis über die 100 m Sprint im ersten Vorlauf. Als zweiter im Ziel musste er sich mit einem vierten Rang begnügen. Nach reiflicher Überlegung haben wir keinen Protest eingelegt. Sicherlich stimmte die Zeitmessung nicht ganz, da am Anfang mit den Hürdenläufen die Elektronik mehr als ein paar Mal versagte.

    Glücklicherweise ist es Arne bewusst zu besseren Sprint-Zeiten in der nächste Zukunft zu gelangen. Die Saison ist noch jung. Wetten wir!?

    Arne ist noch in der Aufbauphase, dass muss nachdrücklich betont werden. Nachhaltig freute er sich riesig über seine zwar ein bisschen unerwartet erste Saisonbestleistung von 1,56 m im Hochsprung, die mit einem dritten Platz gekrönt wurde. Bei 1,60 m konnte er nicht mehr zusetzen und nach Meinung des Trainers gab er ohne Gegenwehr auf. Kreativ ist er, aber sollte konsequent die notwendigen Schritte einleiten. Verlässlichkeit ist ein Teil seiner natürlichen Persönlichkeit und verhilft zusätzlich zu starker positiver Inspiration. 

    Die letzte Herausforderung des Tages im Bereich Lauf waren die 300 m, wobei er sich schwer tat seine Kräfte am Ende des Rennens einzuteilen. Die erste 150 m sahen sehr couragiert aus und er konnte die „Pace“ mitgehen. Dann schwächelte er dem Ziel entgegen und trotzte sich mit 43,22 Sekunden in seinem ersten „outdoor“ Rennen auf Platz vier.
    Nathanael Bordne setzt unbeirrt seinen Weg fort und freute sich über die Bestätigung seiner Form. In beachtlicher körperlicher Verfassung präsentierte er sich im Sprint-Sprung-Stoß Bereich. Durch die heitere Abwechslung und innere Ausgeglichenheit konnte die Stimmung gehalten werden, trotz Zeitplan-Verschiebung.

    Ordentlich die Zeit über 100 m Sprint in 12,40 Sekunden aber nicht schnell genug den Vereinsrekord zu brechen. Es herrschte Gegenwind, da musste das Teilnehmerfeld hart kämpfen. Einen zweiten Platz erreichte er im Weitsprung mit einem Satz von 5,38 m im letzten Versuch. Eine Steigerung ist zukünftig sicherlich zu erwarten.

    Zwischenzeitlich sah der Kugelstoß äußerst erfolgversprechend aus. Nun siegte er mit der 5 kg schweren Kugel verdient und trotzdem überraschend mit 10,76 m.

    Wer die Kraft hat, der sollte Sie auch nutzen, Leistungsgrenzen sind zum Überschreiten da. Hier versuchte er sich im Hochsprung. Bis 1,72 m ging es tadellos nach oben, dann ab 1,76 m war die Puste aus. Man hätte sich mehr erhofft. Das war nichts! Der Plieninger war zu verhalten unterwegs und hatte deshalb große Probleme bei der Annährung zur Latte, obwohl die nötige Geschwindigkeit vorhanden war.

    Man konnte feststellen und hat wirklich gesehen, dass wir zusammenhalten und alle bereit sind zu arbeiten.

    Alle werden von Wettkampf zu Wettkampf besser. Nun sind die Osterferien im Gange und nach Absprache wird auf dem Sportplatz der Universität Hohenheim trainiert.

    Am Ende humpelte niemand vom Feld, das sagt alles. Fähigkeiten sind nichts ohne Möglichkeiten

    Fazit:  Mit Siegen steigen nun auch die eigenen Ansprüche. «Das Wort des Trainers hat auf dem Platz mehr Wirkung als daneben.»

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 06 Apr
    06.04.2019 Karlsbad-Langensteinbach

    06.04.2019 Karlsbad-Langensteinbach

    Karlsbad-Langensteinbach-red./jack. Für Jung und alt war eine Disziplinpalette (Kugel-Speer-Kugel) bei dem 42. Karlsbader Werferpokal als Dreikampf angeboten. Die sehr gut präparierten Anlagen erlaubten eine hoch interessante Veranstaltung für die Sportlerinnen und Sportlern zu werden, die allesamt einen schönen erfolgreichen Leichtathletik-Tag erwarteten. Viele Leichtathleten sind in guter Form und die Großereignisse mit Meisterschaften liegen nicht allzu weit weg.

    Eine Augenweide bleiben die spannenden Wurfdisziplinen, die regelmäßig für Glanzlichter sorgen. Neben athletischer Ausbildung müssen die Werfer eine gute Mischung von Schnelligkeit, Beweglichkeit und Technik besitzen. Diese Disziplinen werden von Jugendlichen gern mit Begeisterung angenommen. Bei diesen dreier „Events“ bekommen wir die Jugendlichen auch hautnah zu Gesicht. Um die Anlagen kümmern sich Fans, Begleiter und u.a. Trainer, was eine unmittelbar gute Stimmung und Atmosphäre macht, die von den Athleten mit guten Leistungen bestätigt wurden.

    Willenskraft und Selbstvertrauen sind bei Lasse ausgeprägter geworden. Darum ist er im Moment seelisch und körperlich besonders gut belastbar, aber die innere Stabilität sollte noch gestärkt werden. Gesundheitlich ist alles im grünen Bereich, dennoch sollten die Kräfte weiter richtig dosiert werden, sonst könnte bald die Puste ausgehen. Nebenbei schraubte Lasse sein Konto auf das oberste Podest, von 101 Punkten bis Ende des Jahres 2018 auf jetzt 115 am Wochenende.

    Drei Disziplinen standen also auf dem Programm, das macht wieder richtig gelenkig. Auf jeden Fall bekommt einem Sport an der frischen Luft besser als im Fitnesscenter. Mit Tatendrang tanzt Lasse derzeit gern auf mehreren Hochzeiten. Lasse ist längst auf dem Weg alle Siegrekorde zu brechen. Mit 13,49 m im Kugelstoßen, 40,90 m im Speer sowie 34,40 m im Diskuswurf konnte er drei persönlichen Bestmarken und Vereinsrekorde noch mal kräftig nach oben korrigieren.

    Lasse sprühte vor Elan und Tatkraft. Was er sich für diesen Tag vorgenommen hatte, packte er am heutigen Tag an. Als positiver Charakter setzt man sich immer durch.  

    Getreu dem Motto «Taten statt Worte» betreute der Trainer seinen Athlet zum notwendigen Erfolg und so glückte der Start im Sonotronic Sportpark-Langensteinbach.

    Kugelstoß. Dominanter Auftritt von Lasse. Er drückte dem Wettkampf gleich von Beginn an seinen Stempel auf. Einer der gewordenen Routiniers ist in dieser Disziplin Lasse, der mit dem besten Stoß von 13,49 m aufhorchen ließ.

    Speerwurf. Nach zwei Wettbewerben taumelte Lasse langsam zum Pokalerfolg. Im Dritten Versuch war es soweit. Wie vorausgesagt, die 40 m Grenze wurden gesprengt. Nach dem zweiten Platz konnte man noch keine Vorentscheidung feststellen.

    Diskuswurf. Bisher noch keine leichte Hürde für unser Aushängeschild, da die Technik alles abfordert. Dennoch drückte Lasse dem Wettkampf gleich von Beginn den Stempel auf. Doch… oweh!!!!, er hat sich einige Fehler geleistet. Er konnte die Führung leider nicht lange halten aber den zweiten Platz…..???…. ja!

    Die Chancen sind zwar vorhanden, doch irgendwie scheint plötzlich die Lockerheit für ein paar Sekunden verloren gegangen. Gratulation zum verdienten Pokalsieg wünscht die Leichtathletikabteilung.

    Ein Sonderlob spricht Trainer Gilgien seinem Athlet aus. «Lasse hat diesen Dreikampf redlich für sich gewonnen. Es zählen nur die Ergebnisse, da niemand interessiert ist, wie du es geschafft hast.»

    Fazit: Wer eine Athletiktrainingausbildung absolviert, lernt die Leistungsfähigkeit von Sportlern zu optimieren.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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