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  • 23 Okt
    “Revue” Hallensaison 2019-2020/ Bahnsaison 2020

    “Revue” Hallensaison 2019-2020/ Bahnsaison 2020

    Das Jahr 2020 ist schon vorüber!

    Drei Athleten dominierten bis heute die Schlagzeilen der Leichtathletik im Verein. Die Rede ist von Samantha Hübner, Lasse Schulz und Nathanael Bordne die alle drei fantastische, unerwartet erfolgreiche Podestplätze ergattern konnten.

    Die Bilanz kann sich sehen lassen: 20 Wettkampfeinsätze und daraus 11 Siege, 12 zweite Plätze und 10 Dritte = 33 Podestplätze. Im kommenden Winter werden wir (nur wenn möglich?) weiter aktiv und erfolgreich bleiben.

    Die Leichtathleten werden sich in der Wintersaison mit Schnelligkeit, Ausdauer, Gleichgewicht-Intelligenzübungen, Beweglichkeit und Schnellkraftübungen auseinander setzen und auf die anstehenden Wettkämpfe vorbereiten. Je nach Altersklasse wird die Belastungsintensität dosiert. Das Erreichte wird gefestigt. Unsere Athleten sollen fit bleiben, damit wächst auch die innere Zufriedenheit und mentale Stärke. Immerhin stehen die Zeichen bei den Athleten auf Entspannung für das kommende Jahr 2021.

    Zweite und dritte Plätze sind mehr wert, als manche denken”.

    «Hungrig sind wir immer». Ohne „Jack“ gäbe es keine Leistungssportler in der Leichtathletik. Heute fragt er sich ob die ganze Arbeit für den Verein sich gelohnt hat. Letztendlich hat die Leichtathletik einen Wendepunkt im Verein erreicht, der wahrscheinlich nie mehr so vorkommen wird.

    Traurig aber zufrieden ist er trotzdem, das Ergebnis der sportlichen Leistungen 2020 zu bilanzieren. Lasse U18 war 19 mal am Start bei 12 teilgenommenen Veranstaltungen. Im Februar nahm er im Glaspalast in Sindelfingen an den Süd-Deutschen Meisterschaften teil. Darauf folgend wurden die Winterwurf Meisterschaften abgesagt, die für ihn das Highlight gewesen wären. Auf der Regionalebene war Lasse dabei, wo er auf dem Sportplatz Festwiese in Stuttgart wegen 9cm die Norm für die Deutsche-Hallenmeisterschaften verpasste. In der Halle, aber in Mannheim, nahm Natahnael Bordne am Hochsprung teil, der seinerseits bei den Badisch-Württembergischen dabei war. Samantha Hübner W14 war mit sieben Starts bei insgesamt nur drei Wettkämpfen, davon zweimal bei den Regional-Meisterschaften, Anfang März in der Halle in Sindelfingen und auf der Bahn in Stuttgart Anfang Oktober. Die Winterwurf Meisterschaften Württemberg, die Mitte März in Rechberghausen statt gefunden hätten, wurden abgesagt. Außerdem musste man im Juli drei Ablehnungen „en suite“ verdauen. Nichts desto trotz, haben sich unsere Athleten erfreulich auf anderen Sportplätzen und Orten wacker geschlagen. So war es nicht verwunderlich, dass auch sehr gute Leistungen und unzählige Vereinsrekorde abgeliefert wurden. Teamgeist und Power hat man wohl irgendwie beweisen können.

    Die wichtigsten Aufgaben des Trainers?

    Im Leistungsbereich ist es sicherlich die Periodisierung, also den Athleten zum richtigen Zeitpunkt in die bestmögliche Form zu bringen. Während des Wettkampfes kann man den Sportler taktisch und psychologisch unterstützen. Ganz wichtig ist, dass die Chemie zwischen Trainer und Sportler stimmt. Mit Lasse Schulz U18 wollen wir im Jahr 2021 bei den deutschen Meisterschaften dabei sein.

    Unsere Athleten weiter Spitze dank „Jack“

    Die Leistungsexplosion von Lasse und zuletzt auch von Samantha, die langsam erkennt, dass sie Wunder vollbringen kann, ist gut für die Leichtathletikabteilung. 

    Schaut man auf die letzten fünf Jahre der Leichtathletik-Abteilung zurück, so strahlen drei Namen über allen anderen tollen Athleten, da ihre Erfolge 2020 inklusive so sehr positiv aufgefallen sind.

    Als Erinnerung sprang Nathanael eine Bestleistung von 1,90m im Hochsprung Ende Dezember 2019 in Offenburg. Lasse etabliert sich in den „TOP DREI“ des Landes Württemberg mit 14,91m im Kugelstoß. Die Norm für die Deutsche-Meisterschaften sind 15,00m. Er ist nah dran! Samantha braucht noch etwas Zeit, schöne Augenblicke bei der Leichtathletik zu genießen. Bei den Regional-Meisterschaften in Stuttgart hat sie in fünf Wettbewerb-Teilnahmen fünf Podestplätzen errungen. Eine wahrlich sehr qualitative und dennoch kleine ansprechende Leistungsgruppe. Fakt ist, dass die Anzahl von Teilnehmer/innen bei den verschiedenen Wettkämpfen gegenüber dem Vorjahr leider nicht gesteigert werden konnte.

    Es reicht einfach nicht, ein Ziel halbherzig zu verfolgen.

    Liebe zur Leichtathletik ist harte Arbeit. Wichtig sind insbesondere die Trainer und da brauchen wir fleißige Übungsleiter/innen in der Abteilung um unsere Ziele zu erreichen. Trainer Gilgien denkt allerdings wettkampforientiert, da das Wettkampfverhalten sich ständig ändert. Deshalb wäre es wichtig für den Nachwuchs, dass wir an mehr oder weniger Wettkämpfen von unterschiedlichen Niveaus teilnehmen sollten. Erfolge wurden in der Regel nach guter Vorbereitung (Training) immer wieder bestätigt, wobei ich fast immer positive Ansätze sehe. Ich hoffe, dass wir in ein paar Jahren bei den Landesmeisterschaften deutlich stärker vertreten sind. Allerdings weiß ich auch nicht, ob meine neuen Ansätze als Gabe mit Erfolg ausgelebt werden – das wird sich zeigen. Wichtig finde ich allerdings, dass man Ehrgeiz und Engagement zeigt. 

    Neue Übungsleiter

    auf der Suche nach neuen Übungsleitern für die absehbaren Jahre ist die Leichtathletikabteilung fündig geworden. Auf den ersten Blick eine Überraschung, aber denkbar ist auf jeden Fall mit einer guten Zusammenarbeit zu rechnen. Wir sind stolz, Sophia, Arne, Lasse und Finn für die kommenden Jahre als Trainer gewonnen zu haben. Lasse Schulz ist immer noch sehr aktiv, da er zum Landeskader gehört und bekanntlich weiterhin regelmäßig an Wettkämpfen teilnimmt. Sophia, Arne und Lasse sind Schulkameraden. Finn entdeckte die Leichtathletik erst durch seine Schwester Merle, die auch Übungsleiterin in der Abteilung ist. Die neuen Trainingspartner sind seit langem beobachtet geworden und haben jetzt die nächste Möglichkeit als Übungsleiter gefördert zu werden. U.a. weiss das „Quartett“ über welches Wissen Trainer „Jack“ verfügt.

    Die Leichtathletik-Abteilung lädt sportliche Kinder zu drei Schnupperstunden ein.

    Neue Zugänge sind immer gern willkommen. Eine Schnupperstunde ist zum Kennenlernen da, dabei wird der Spaßfaktor in den Vordergrund gestellt. Es soll kein Unterrichtsstoff vermittelt werden. Das Ziel ist einfach, Kinder wieder zum Sport zu bringen und dabei zu helfen, dass sie ihre Lieblingssportart durch ausprobieren entdecken.  Das Training sollte deshalb eine Situation sein, in der man sich wohlfühlt. In der Schnupperstunde treffen sich Lernende und Lehrende persönlich und können ein erstes Gefühl dafür entwickeln, ob man miteinander arbeiten möchte. Dazu laden wir zur Schnupperstunde ein. Später wird man feststellen, dass Kondition, Beweglichkeit, Kraft und koordinative Fähigkeiten notwendige Voraussetzungen für jede Aktivität sind.

    Immer wieder: Es gibt tatsächlich Menschen, für die der schulische Weg von Anfang an der falsche ist. Weil sie Talente haben, die dabei nicht gefördert oder gar verhindert werden. Hiermit haben die Sportlehrer in der Schule noch viel Arbeit vor sich.

    Auszug aus der Kreis und Württembergischen Bestenliste 2020

    Zu Beginn eines neuen Wettkampfjahres wird der Kreis Stuttgart und die Württembergische Bestenliste der zurückliegenden Saison veröffentlicht. In der Bestenliste Kreis Stuttgart sind ab den Jahrgängen W/M10 die jeweils 10 besten Athleten mit ihren Ergebnissen aufgeführt. In der Württembergischen Bestenliste wird jede Disziplin gewertet, so sind Einzel und Mehrkampf in der Liste zu finden. Die Rangfolge ergibt sich aus der jeweils besten Tagesleistung (als Datum) eines Athleten in der jeweiligen Disziplin, am Tag und Monat (X) aktualisiert. Einige große Veranstaltungen (wie z.B. Meisterschaften) sind im alljährlichen Terminkalender bereits fix verankert.

    Webmaster

    An dieser Stelle möchte die ganze Leichtathletikabteilung ein großes Dankeschön an den Webmaster P. Burkhardt richten, der sich unermüdlich Zeit genommen hat, die verschiedensten Wettkampfberichte treu online zu pflegen. Für die Stunden und deinen Einsatz schlicht und einfach, Danke Patrick!

     

    Die Berichte von den Wettkämpfen 2020 sind unter:  www.tv-plieningen.de zum nachlesen.

    Auf Wiedersehen!!!

     r/e/d/j/a/c/k/l/i/v/e

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 10 Okt
    10.10.2020 Eppingen

    10.10.2020 Eppingen

    10.10.2020 Eppingen, red.-live/jack

    In Eppingen wurde der 2. Werfertag in der Vereinsgeschichte im Kreisgaustadion ausgetragen. Am Vormittag fanden die Wettbewerbe wie der Hammerwurf und Steinwurf statt. Bestmögliche Bedingungen waren gewährleistet. Für die angereisten Teilnehmer war das herbstliche Wetter noch angenehm auch wenn die Sonne erst gegen spät Nachmittag schien. Es wehte eine leichte Brise die den Ablauf des Wettbewerbes kaum beeinträchtigte. Für Lasse und den Trainer war es ein logisches Denken in Eppingen zu starten. Absurd wäre das Risiko erst in letzter Instanz einen Wettkampf zu bestreiten oder Wettkämpfen nachzuhängen, nur um das Ziel „Quali.“ kurz davor anzutreten und zu bestehen, wenn? So einen Fehler machen viele Sportler, die mit nachhaltigen Konsequenzen rechnen müssen und das wollen wir vermeiden. Eppingen war ein Versuch wert. Wir reisen zukunftsorientiert, solange es bequem ist und lassen uns deshalb nicht gerne auf riskante Unternehmungen ein.

    Organisatorisch fielen den Veranstaltern die Entscheidungen allein ziemlich schwer, sich bei den zahlreichen Anmeldungen der Athleten eine Zusage oder eine Absage zu erteilen, da die Teilnehmerzahl pro Disziplin (in alle Altersklassen) eingeschränkt bleibt, und den ersten 100 Wettkämpfern den Zutritt erlaubt. In der Regel haben die Meldungen folgende Priorität: Vereinsintern, der Sportkreis und angrenzende Sportkreise aus Baden-Württemberg. Trainer müssen sich extra melden. Eine Weile stand für Lasse die Zusage wohl auf der Kippe. Mit einer Nachmeldung hätten wir überhaupt keine Chance gehabt angenommen zu werden.

    Nach dem Hoch folgt eben ein Tief.

    Lasse lief seit ein paar Wochen bis zu den Regional-Meisterschaften zur Hochform auf.

    In Eppingen waren wir nicht zufrieden, trotz drei Siegen. Im Diskus und Speer zeigte er keine Auffälligkeiten.

    Priorität hat bei Lasse bekanntlich der Kugelstoß. Qualifikation auf  höchster Ebene.  An den Deutschen-Meisterschaften teilnehmen zu dürfen und eventuell eine Sorge weniger während der Wintermonate zu haben. Die kommende Wettkampfpause soll dem weiteren Aufbau dienen.

    Wir erwarten Qualität und Beständigkeit in den kommenden Monaten. Er kann seine Zukunft verändern mit dem was er heute tut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende, statt zu warten was der nächste Tag bringt. Geistesblitze beflügeln, lassen Möglichkeiten greifbar werden.

    Und das beste Rezept gegen Stress lautet: Die Herzintelligenz aktivieren, den Verstand kontrollieren und die Emotionen in den Griff bekommen, alles zusammen führt zu Energieeffizienz, erhöhte Kohärenz, mehr Bewusstheit und höhere Produktivität.

    Es war nicht der Tag für Lasse in Eppingen

    In der Altersklasse U18 ging Lasse Schulz an den Start, gemeldet in drei Wurfdisziplinen. Sein Wettkampftag fing mit dem Kugelstoß an und um 12.20 Uhr ging es los. Sorgenfrei sein Tatendrang bei den Probenversuchen die konstruktiv, aber etwas zögerlich ausgesehen haben. In der Vielfalt liegt der Reiz! Hoffentlich fehlt ihm nicht die Schlagkraft für den Wettkampf? Lasse war einmal mehr im Kugelstoß nicht zu bezwingen. Im vierten Anlauf kam der erwartete Zeitpunkt wo er plötzlich richtig aufdrehte. Mit einem druckvollen Einsatz, steigerte er sich bis auf 14,69m und packte den Sieg in trockene Tücher. Noch nicht übersehbar ist, wann Lasse seinen Zenit erreichen wird. Für den Trainer bleibt nicht viel übrig, die Frage die er sich stellt, bleibt bis jetzt unbeantwortet. In Eppingen lief er deutlich seiner normalen Leistungsfähigkeit hinterher. Bei den anschließenden Wettbewerben, Diskus und Speer ging einiges daneben. Die fehlenden koordinativen Bewegungsabläufe erschwerten die Automatismen die sein Potenzial ohne Frage raubte!. Er lief seinen normalen Leistungen den ganzen Tag stets einen Schritt hinterher.

    Erheitert der Stoß Nr. 1: ?

    Ein Anfang mit Kontrast und zu viel Enthusiasmus! Ergebnis: Übertreten!

    Energiegeladen der Stoß Nr. 2:

    Flaues Gefühl im nächsten Versuch blieb so oder so. Stoß gültig, aber nur 13,24m. Dennoch Vorsicht die Leistungen von Lasse darf man generell nicht so schnell abschreiben, da er oft unerwartet aus dem nichts kommt.

    Abwartend der Stoß Nr. 3:

    Gefühlsbetont in der Horizontalen, aber mangelnde Entschlossenheit in der Vertikalen. Flatterhaft bei der Drehung der Maximale Kontakte (Dosierung) zum Boden wurde vermisst. Nun 13,26m. Erst das Vertrauen zum nächsten Auftritt zurückgewinnen, und sich Zeit nehmen, empfiehlt der Trainer.

    Mit mehr Körperempfindungen der Stoß Nr. 4:

    Konzentriert brachte er seine Bedürfnisse unter einen Hut. Aber mit 14,69m waren wir noch nicht am Ziel

    Ungeduldig der Stoß Nr. 5:

    Als ob es um einen Prestigewettkampf ginge, erhöhte Lasse den Druck extrem und was kurz darauf folgte, war wohl ein unnötiger Patzer: Übertreten!

    Alles oder gar nichts, der Stoß Nr. 6:

    Eine Steigerung die nichts wurde. Alles in eine Schale geworfen. Im Kern war er massiv verunsichert.

    Schlussfolgerung: Den Kugelstoß befand der Trainer als insgesamt positiv. Die Siegesweite war kein Zufalls Produkt. Mehrmals hat er seit Mitte September über 14,00m weit gestoßen. Er ist nicht der „Looser“ des Tages, aber Eppingen bleibt ein Baustein seiner weitere Entwicklung. Wichtig ist für mich als Trainer die Darbietung. Dazu ein Kompliment an Lasse.

    Unverbindlich, aber zu spielerisch das Diskuswerfen. In der anschließenden Disziplin gelang es Lasse im Auftakt die Siegerweite von 33,89m. Am Ende dennoch Glück gehabt, aber nicht unverdient sein zweiter Sieg im Kreisgaustadion. Mit knappen 4cm Vorsprung die Nerven behalten, obwohl ein Gegner sich stets in Schlagdistanz hielt und immer näher kam. Deutlich bei Lasse anzumerken: die Präzision hat bis zum letzten Versuch gefehlt. Eine Disziplin, die er in Stuttgart nebenbei phantasievoll und vielseitig seine Stärken ausspielen ließ. 

    Im Speerwurf geschah das Gegenteil. Der letzte Versuch brachte die endgültige Entscheidung mit 40,70m. Wiederum geprägt von Höhen und Tiefen, durften wir bis Ende des Wettbewerbes zittern. Lasse blieb „cool“ aber realistisch um einen weiteren geplanten Erfolg zu gelangen. Gesagt und erreicht.

    Die Freiluftsaison 2020 der Leichtathletik ist für uns so gut wie beendet.

    Wie das nächste Jahr aussehen soll, steht in den Sternen………..

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 04 Okt
    04.10.2020 Stuttgart

    04.10.2020 Stuttgart

    04.10.2020 Stuttgart, red.-live/jack

    Seit Anfang September bis Mitte Oktober werden fast im Wochenrhythmus Wettkämpfe angesetzt und fast in allen Disziplinen und Altersklassen abgehalten. Wir bestreiten sämtliche Wettkämpfe in dieser ungewöhnlichen fast zerrütteten Saison 2020. Am Wochenende stand schon der nächste Formtest an.

    Das Festwiesen Stadion in Stuttgart war am Wochenende Schauplatz der Regional-Meisterschaften Einzel und in allen Disziplinen, die gut bis sehr gut besetzt waren, dazu noch Sonnenschein und unterschiedlich stark böiger Wind. So waren die Bedingungen im Stadion Festwiese am Neckar anzutreffen. Mit herbstlichen Bedingungen hatten die Athleten in der Früh zu kämpfen, da es im Gegensatz zur vergangenen Woche doch relativ kühl war.

    Beste Ausgangslage für spannende Wettbewerbe im Vergleich mit hochklassiger Konkurrenz „Ein Leichtathletik-Event” der Extraklasse wurde geboten und viele packende Wettkämpfe mit herausragenden Leistungen waren garantiert! Dank eines strengen Hygienekonzeptes konnte der Leichtathletik-Verband noch spät in der Saison seine Titelkämpfe durchführen.

    Neue Wettkampfnormalität

    Die „neue Normalität“ ein viel diskutierter Begriff in den letzten Monaten, hat auch in der Leichtathletik Einzug gehalten, nämlich, sich strikt an die vorgegebenen „ Covid 19“ Regeln zu halten.

    Hinweisschilder den Abstand betreffend, Tische auf denen Desinfektionssprays für Geräte, sowie für die Hände vorbereitet waren, Handschuhe, eigene Mülltonnen und vieles mehr, was für den korrekten Ablauf der Veranstaltung notwendig war, stand bereit.

    Eine ehrliche Chance. Im Vierten Anlauf an die Qualifikation heran gekommen

    Auf die deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr fokussiert, hat sich Lasse Schulz eine ehrliche Chance verdient. Nach erlittener OP Anfang Juni am Schlüsselbein (Stoßarm) , steigerte sich Lasse in Stuttgart erneut mit einer Bestleistung im Kugelstoß. Nicht genug! Im Vierten Anlauf auf der Festwiese in Stuttgart sind 14,91m gemessen worden. Jetzt fehlen nur noch 9cm.

    Ein zweiköpfiges Team des TVP nahm an diesen Regional-Meisterschaften teil. Auf der weiblichen Seite dabei Samantha Hübner (U16) W14. Insgesamt acht persönliche Bestleistungen sowie acht Vereinsrekorde nach neun Starts waren die Ausbeute der erbrachten und herausragenden Leistungen.

    Schon Im Training am Freitag lag etwas in der Luft. Unsere zwei Kandidaten hinterließen hoffnungsvolle Eindrücke für die Zukunft.

    Eine knifflige Aufgabe für Lasse im Kugelstoß, aber unfassbar gut.

    In den nächsten kommenden Wettkampfmonaten werden wir jede Gelegenheit ausnutzen, bereits die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften ins Visier zu nehmen. Er gibt bereits ziemlich Dampf, obwohl er technisch noch mächtig Luft nach oben hat. Wir hoffen, dass es so weitergeht, dass er unverletzt bleibt und alle seine Wettkampfziele durchzieht und nicht desto trotz seine Träume verwirklichen kann. Nun besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Filigrane Details führen zu winzigen Veränderungen. Es gilt an einem Tiefpunkt einfach ganz neu anzufangen. Da brachte der Trainer am Sonntag alles ins Lot. Das Mentale hat wiederum eine große Rolle gespielt. Den Platz mit einem Sieg zu verlassen wäre an sich eine gute Sache für unsere anwesenden Athleten und das bei der starken Konkurrenz.

    Erlesene Ziele, aber viel „auf und ab“ bei Samantha

    Zum sportlichen: Aus Teilnehmersicht ein guter Auftakt, auch wenn einigen Athletinnen und Athleten anfänglich so mancher technische Fehler unterlief oder ohne Gegenwehr da standen, konnten unsere beiden Teilnehmer sich stolz präsentieren.

    Die meisten Einsatzzahlen hatte an diesem Wochenende Samantha (W14) die sich mit fünf Disziplinen auseinander setzte. Starke Leistungen waren von ihr zu bestaunen. Reihenweise in allen ihren Disziplinen, lieferte sie unaufhaltsam wie am Fließband, persönliche Saisonbestleistungen und Vereinsrekorde.
    Es war erst der zweite Freiluftwettkampf in der laufenden Saison für Samantha.

    Aller Ehren wert ihre Anstrengungen. Beim Weitsprung als Auftakt klappte es nicht so recht. Wetterprognosen unterlagen wie immer mit Schwankungen. Von Rückenwind begünstigt sprang Samantha eine moderate Leistung von 4,39 Metern weit im dritten Versuch. Die Umstellung im Weitsprung auf das Brett stellte für sie noch eine große Hürde dar, um eine akzeptable Leistung zu erzielen. Taktisch auf den langen Tag abgesehen und nach Anweisungen des Trainers hörte sie auf. Dabei konnte sie klug an Energie und Kraft für die nächsten schweren Disziplinen sparen.

    Nach dem Zeitplan folgte der Kugelstoß mit der 3kg schweren Kugel. Ihr eigentliches Leistungspotential konnte sie nicht ausschöpfen. Dennoch erreichte sie eine gute Platzierungen bei ihrem zweiten Antreten bei der weiblichen Jugend U16 (W14). Auf Anhieb krönte sie eine neue Bestmarke von 8,76m, die den zweiten dritten Platz bedeutete.

    Im Diskus hat sie kaum trainiert, so ging es wie erwartet Berg rauf und runter. Es drohte ein Unheil. Die Lage sah sehr kritisch aus. Nach zwei Fehlversuchen blieb nicht viel übrig als einen Sicherheitswurf zu absolvieren. Sie tat sich einen Gefallen und behielt die Nerven. So konnte sie anschließend in einem etwaigen Besten acht Finale den Einzug schaffen. In der zweite Runde erlebte sie selbst ihre nächste Steigerung bis auf 22,75m.  

    Ein Auftakt nach Maß für Samantha im Hochsprung

    Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung im Hochsprung, ihre Lieblingsdisziplin. Eine Rolle als Kandidatin für den obersten Podestplatz zeichnete sich für Samantha ab, da sie alle Höhen bis 1,40m einwandfrei meisterte. Es winkte in Stuttgart der erste Outdoor-Regional-Meistertitel ihrer Karriere. «Das wäre eine Krönung für ihre kurze Saison». Bei 1,45m erreichte sie dabei auch die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Bis dahin bemerkenswert fleißig und sehr zurückhaltend gleicherweise. Nervenstärke hat sie gebraucht um ihre Strategie fehlerfrei zu erfüllen. Ihre Anläufe entpuppten sich als „Pokerspiel“. Das Resultat darum, die entscheidenden Versuche über 1,45m schlugen fehl. Nervenstärke hat sie gebraucht um ihre Strategie fehlerfrei bis 1,40 m zu erhalten. Dennoch war sie dem Trainer gegenüber wachsam. Hier musste sie den zweiten Platz mit zwei andere Gegnerinnen teilen, ein „Highlight“ das in dieser Disziplin immer wieder vorkommt.

    Schlussendlich der Speerwurf

    Ein Wettbewerb der Samantha zaudernd überflüssige Probleme bereitete. Das Positive, sie verbesserte sich nach jedem Wurfversuch.

    Erneut gute, ruhige und sachliche Anweisungen des Trainers schafften Samantha Abhilfe. Sie versuchte jedoch immer mit einem klaren Kopf ihre Taten umzusetzen. Sie wurde dann selbstbewusster und etwas mutiger. 

    Mit den Strapazen wurde sie mit einem weiteren zweiten Platz bei einem Endergebnis von 25,59m belohnt.

    Chapeau, für deine Leistungen! Sie sind die Bestätigung für die Trainingsstunden, gleichzeitig aber auch Motivation für neue Herausforderungen!

    Dieses Jahr kein Regional-Meisterschafttitel für Lasse 

    Dieses Kunststück gelang Lasse bei den diesjährigen Leichtathletik-Regionalmeisterschaften nicht. Ein siebtes Mal sollte es nicht werden. Der Reihe nach: schon zwei Wochen zuvor konnte Lasse seine gute Form zeigen und unter Beweis stellen, wo er den Wettkampf mit gestoßenen 14,72 Metern (Saisonbestleistung) für sich entschied. Seit heute Sonntag ist er näher an die Qualifikation gerückt.

    Bei der Ausführung seiner ersten drei Wettkampfversuche suchte er noch nach der Feinabstimmung. Im vierten Versuch, mit gehöriger Wut im Bauch, rückte er bis auf den zweiten Platz mit neuer persönlichen Bestleistungen. Sehenswert und beachtlich der Stoß über 14,91m. Damit konnte er dann auch zwei höher gewettete Athleten hinter sich lassen. Aber der Glückspilz des Tages war um ein Jahr älter, sein direkter Gegner vom VfL Waiblingen. Auch in dieser Situation blieb Lasse fair, ohne zu jammern.

    Der Wettkampf war schon von Beginn an spannend und sehr attraktiv. Für Lasse ging es nach dem Motto: wer nicht wagt, der kann auch nicht gewinnen! Am Anfang schwankte seine Leistungsfähigkeit erheblich. Man konnte dieser Frage leicht nachgehen und sich fragen: Weder Qualifikation noch Titel oder doch beides. Unzufriedenheit war in Lasse´s Gesicht geschrieben, weil er seinen Weg nicht gefunden hatte. Was wissenschaftlich schon längst bekannt ist: Die Leistungsfähigkeit von Menschen kann im Tagesverlauf drastisch schwanken. Dieser Unsicherheitsfaktor als Druck musste aus dem Weg, so setzte sich der Trainer energisch ein. „Vor einer solchen Herausforderung ist kein Platz zu kapitulieren, wo es eben die meistens tun“  Menschen setzen sich selbst unnötig unter Druck, aber irgendwann kommt ihre Zeit.

    Bleibende Werte dennoch bei erwähnenswerten Leistungen im Diskus und Speerwurf

    An diesem Tag konnte er weiter selbstbewusst auftreten und in beide Disziplinen einen besonderen Glanz bringen. Lasse stellte sich den am Rande gewohnten Disziplinen. Unser Athlet bekam auch noch die Möglichkeit in der „Late Season“ bei den ein oder anderen Disziplinen mit Bestleistungen anzuknüpfen.

    Ausgezeichnet lief es im Diskuswerfen, wo er den 1,5 kg Diskus auf eine neue Bestleistung von 35,96m schleuderte und damit einen weiteren zweiten Rang ergatterte. Der Beschleunigungsweg findet im Ring statt, anders als beim  Speerwurf. Die Beschleunigungsphase verlief bei Lasse sehr unterschiedlich. Kritisch und entscheidend, der Fußaufsatz in der Mitte des Ringes, der durch eine aktiv greifende Fußballenlandung ein weiterdrehen ermöglicht. Dann folgt der eigentliche Spannungsaufbau in der Hauptbeschleunigungsphase, die dann der weiteren Anforderung entsprochen wird. Eine einwandfreie Vorarbeit der Beine (Fußballen) erlaubt eine volle Streckung in der Hüfte.  

    Der Speerwurf fand gegen spät Nachmittag statt. Lasse tat sich schwer mit der Geschwindigkeit im Fünf-Schritt-Rhythmus. Er konnte sie mal leicht steigern oder sie fiel ab. Beim Impulsschritt werden Ziele verfolgt: Anlaufgeschwindigkeit soll erhöht werden um eine deutliche Vorspannung im Körper aufzubauen. Sonst wird der Abflugwinkel des Speeres ungünstig. Man vermisste u.a. auch einen energischen Schwungbeineinsatz. Sollen diese Kriterien gut nacheinander koordiniert sein, sind mit Weiten bis 50 Meter bei Lasse zu rechnen. In der Gesamtwertung belegte Lasse in Stuttgart Rang Vier mit der ersten besten Marke des Jahres 2020 von 44,17m.

    Ins Eingemachte „Intern“: Samantha übernahm „Intern“ als erste Athletin im Verein mit 25 neuen Vereinsrekorden die Führung gegen Lasse Schulz mit 23.

    Fazit: Zahlreiche persönliche Bestleistungen und Saisonbestleistungen zeigen von der guten Form in der sich unsere Sportlerin und Sportler befinden und lässt auf weitere gute Wettkampfergebnisse und Siege hoffen.

    Fazit: alle Athlet/Innen und Kampfrichter verhielten sich vorbildlich, die „neuen Bestimmungen“ betreffend, was ja in der Hitze des Gefechtes nicht immer einfach ist

    Vorschau: Vorgesehen ist der Start von Lasse Schulz in Eppingen am 10.10.2020. Schafft er die 15,00m???

    Schlussfolgerung: An Samantha und Lasse werden wir noch viel Freude haben, beide sind die Sieger der Herzen.

    Trainer Jack würdigte die soliden Leistungen beider Athleten, die jedoch nicht ganz in allen Disziplinen an ihr ursprüngliches Leistungsvermögen anknüpfen konnten.

    Fazit: Unsere Athleten verbessern ihre Platzierungen im Kreis sowie in der Württembergischen Bestenliste. Auch in der Bestenliste des deutschen Verbandes konnte Lasse Schulz einige Plätze gut machen. Rang 24 ist der momentane Stand.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 27 Sep
    27.09.2020 Hoffeld/Degerloch

    27.09.2020 Hoffeld/Degerloch

    27.09.2020 Hoffeld/Degerloch, red.-live/jack

    Gerade in turbulenten Zeiten, in Krisen und bei wichtigen Ereignissen verdienen unsere Leichtathletikfreunde hochaktuelle Berichte. Um weiterhin aktuelle und umfangreiche Berichterstattung in dieser Qualität liefern zu können, brauchen wir gute Leistungen und Highlights als Unterstützung für unsere Athleten.    

    Die Leichtathletikabteilung ist zweigeteilt. Die Leute sehen nur noch Menschen, die zu ihnen halten oder gegen sie sind. So kann man keine Diskussion führen. Die Fronten sind verhärtet, dass Argumente gar nicht mehr zählen. Das zu sehen ist wahnsinnig erschreckend. Ich bin erschüttert. Wenn ich an die Nachkommen denke, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Hier geht es einfach um die Leute, die nur an ihr Portemonnaie denken und nicht an die nächsten Generationen. Wir können uns alle verbessern, wenn es um die Umwelt geht.

    Ich sehe mich (Trainer) noch als Weltenbürger. Ich bin so weit herumgereist, quer über den Erdball. Und ich habe Mitgefühl mit den vielen Menschen, die unter Armut leiden. Am Ende geht es leider doch für alle nur ums Gleiche.

    Nebenbei arbeite ich gern für Leute die speziell am Leichtathletiksport interessiert sind. Im Hintergrund bilde ich mich weiter, was mich bescheiden und jung hält.

    Es gibt nicht immer nur optimale Leistungen bei Lasse …sondern es ist beachtlich seinen Wiederaufbau zu verfolgen. Bei den Wettkämpfen wirkt er immer präsenter.

    Bei dem 26. Landes offenen LAC Sportfest 2020 in Degerloch hat es immerhin kleinere Upgrades für Lasse gegeben; nun das wird aber nicht das große Gesamtbild verändern.” Einen Tag mal richtig gehen lassen, das ist was der Mensch gelegentlich gut gebrauchen kann. Lasse brauchte heute von seinem Trainer keine großen Worte,  die Stimmung lockerte sich dennoch, trotz der vorhergegangenen Anspannung.

    Die Zahl an Disziplinen war für alle Teilnehmer stark reduziert. Wieder einmal vertrat Lasse als einziger Athlet die Leichtathletikabteilung. Er tut, was die anderen nicht akzeptieren wollen, ein vorbildliches Beispiel zu sein. Er programmiert seinen Tagesablauf und weiß was zu tun ist. Zudem ist er noch bodenständiger geworden. Positive Auswirkungen kann man bei ihm bemerken, dass er stetige Leistungssteigerungen im Sport sowie in der Schule hat, wo er bald sein Abitur anfangen wird. Einer der Besten seiner Zunft im Verein! Ein sehr ehrlicher authentischer junger Mensch.

    Wenn ich als Trainer eines Jahres rückblicke, stelle ich am Rande fest, dass wir in einer dunklen Zeit leben. Die Normalität wird geschätzt erst in einigen Jahren in Sicht sein.

    Die temperären Höhenflüge des Spätsommer sind nun Vergangenheit. Für böigen Wind ist das Stadion Hohe Eiche in Degerloch anfällig. Außerdem war es  kühl. Sonnenstunden nur am Ende des Nachmittags, aber regelmäßig drehende Kapriolen des Windes von allen Richtungen. Diese unangenehmen Umstände brachten den Athleten im Stadion mal Vorteile und mal Nachteile.

    Auftakt diesmal ein Wettkampf mit drei Disziplinen für alle Athleten der sie in allen unterschiedlichsten Klassen forderte, die uns aber auch viel Spaß und speziell neue Erfahrung beibrachten. Vor Wettkampfbeginn galten nur jeweils zwei Sprünge als Probe im Weitsprung und zweimal stoßen im Wurfbereich. Dann im Wettkampf mit jeweils drei Anläufen, statt die gewöhnlichen sechs Versuche und im Endkampf der letzten Besten Acht.

    Beginn mit dem Weitsprung am Nachmittag. Auf dem Papier war die Tagesform bei Lasse ohne Zweifel und unwiderruflich stark vom Biorhythmus belastet. Seine körperliche (physisch) Leistungsfähigkeit und seelische Befindlichkeit liegen im Moment fast beieinander, tief im unteren Bereich. Seine intellektuelle (Geist) Leistungsfähigkeit zeigt an, dass er heute gut in Form ist. In der Praxis, wie in der Leichtathletik, lässt sich das nicht immer so leicht umsetzen, da der Mensch unterschiedliche Typ-Eigenschaften besitzt und mitbringt. Der Grund: Die Leistungswelt nimmt kaum Rücksicht darauf, zu welchen Zeiten sie sich besonders leistungsfähig fühlen. Für den Trainer: ein fataler weltweiter Fehler. Die inneren physischen Taktgeber zeigten bei Lasse Mangel an Spritzigkeit. In der Tat sichtbar bei Lasse die Endergebnisse im Weitsprung mit 5,32m und der anschließende Sprint in 11,30 Sek, obwohl der Wind in die falsche Richtung wehte. Lasse brauchte eine Portion Glück im Kugelstoß. Er eroberte Platz eins mit einer Superleistung, neue persönliche Bestleistung, Vereinsrekord, verteidigte seinen dritten Platz auf der Bestenliste Württembergs und einen Rang der Besten „TOP“ dreißig auf Deutscher Ebene mit 14,72m. Es fehlen 28 cm, dann hat Lasse die Qualifikation für die DM im kommende Jahr in der Tasche.

    Der Kugelstoß bot selbstverständlich Lasse Schulz U18 -Talent die Gelegenheit, einmal aus dem Rampenlicht zu treten. Nach Anweisungen des Trainers begann Lasse Schulz den Kugelstoß von Null an. “Die Gefahr, dass Lasse das auf die lockere Art und auf die leichte Schulter nimmt, ist nicht gegeben.” Während im Siegesfall es für Lasse etwas einfacher werden könnte. Außerdem  musste der Plieninger sich nicht grämen, weil im zweiten Versuch etwas unkoordiniertes geschah. Er zeigte von Anfang an eine Klasse Leistung. Allerdings stand Lasse im Hauptfeld als hoher Favorit und stieß solide und sehr konzentriert. Ihm gelang im ersten Versuch ein Befreiungsschlag und er erlangte den Stoß des Tages über 14,72m. Der Zweite misslang, aber er revanchierte sich im Dritten. Heute hat er die Aufgabe sehr klug umgesetzt und alles aus sich herausgeholt, darum Gratulation seines Heimtrainers. Das ist der Lohn für die im Hintergrund geleisteten Trainingseinheiten, die er in den letzten Wochen absolviert hat. Nach der OP Anfang Juni eine herausragende Zwischenbilanz. Lasse ist einzigartig. Am kommenden Sonntag, bei den Regionalmeisterschaften in Stuttgart warten auf ihn zwei Brüder als enge Konkurrenten von dem VfL Waiblingen.

    Fazit: Es wäre ein Vorteil, wenn Sie Ihren Biorhythmus erkennen und verstehen könnten, dann könnten Sie gleich mehrfach davon profitieren….           

    Der Wirkungsbereich der Biorhythmik ist äußerst weit gespannt und erstreckt sich von Gesundheitsfürsorge über Unfallverhütung, Leistungssteigerung, Sport, Partnervergleich, Schule und Kindererziehung.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 20 Sep
    20.09.2020 Geislingen

    20.09.2020 Geislingen

    20.09.2020 Geislingen.red-live./jack

    Gut drauf! Wie man Glückshormone natürlich anregt!
    Glückliche Menschen leben gesünder und Gesunde fühlen sich glücklicher. Was ist überhaupt Glück und lässt sich dieses sogar auf natürliche Weise beeinflussen? Gute Laune, Ausgeglichenheit und Schmerzfreiheit hängen maßgeblich von Glückshormonen ab. Wie Sie selbst Ihre Glückshormone aktivieren …?

    Das Team lieferte „Top“ Ergebnisse und es sind nicht nur Pokalgewinner Sieger!

    Bei dem 36. LO Geislinger LA Meeting um den „VR-CUP“ waren unsere Athleten Spitze! Trotz Trainingsrückstand in allen Wettbewerben konnte man sich steigern. Eine große Anzahl von persönlichen Bestleistungen und Vereinsrekorden konnten unsere jungen Athleten nehmen, unter anderem auch Sachpreise. Die Erfolgsserie im Corona Jahr 2020 konnte fortgesetzt werden. Das Ergebnis darf sich sehen lassen! Wir dürfen in einem schweren Jahr für alle unsere „Best“ Athleten, sowie für die ganze Leichtathletikabteilung zufrieden sein! An dieser Stelle, Gratulation an das kleine Team, das tolle Leistungen am Wochenende lieferte.

    Bemerkenswert abermals die mannschaftliche Geschlossenheit!

    Entsprechend stark konnten sie sich in Szene setzen. In den teils schwachen Teilnehmerfeldern konnten die TV Akteure mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen: Diese Veranstaltung bot auch eine kleine Sensation, unser Verein war nach Medaillenspiegel das erfolgreichste Team in Geislingen mit acht Podestplätze von neun Möglichen. Wir gratulieren zu 2 Pokalsiegen und sechs weiteren Podestplätzen, nach neun Starts insgesamt.

    Talentprobe für alle im 100m Sprint -Hoch -Weitsprung -Kugel und Diskuswurf

    Man sagt, dass die Form vergeht, Lasse könnte sie fast ewig halten.

    Über 100m konnte man gleich einen zweiten und dritten Platz ins Team holen. Lasse und Nathanael legten den Grundstein für einen weiteren und erfolgreichen Wettkampftag.

    Den Beginn um 11.30 Uhr machte Lasse Schulz (U16) über 100m. Vom Start aus, voller Energie, ersprintete er eine neue persönliche Bestzeit über die 100m Distanz in 13,07 Sek. und sicherte sich damit, nach einem tollen Endspurt die silberne Medaille. Sein Laufstil zeigte noch Tücken und es wird noch daran gearbeitet. Seinerseits stand Vereinskamerad Nathanael kurz darauf in den Startblöcken. Als Startender in der Altersklasse (U20) stellte er einen neuen Vereinsrekorde als Bestmarke auf. Sein Lauf sah kämpferisch, aber leider sehr angespannt aus. Damit war nicht mehr als ein dritter Platz möglich.

    Der Wettkampf verlief weiter dennoch sehr zufriedenstellend. Anschließend und ziemlich unerwartet gewann Lasse, „unser Werferspezialist“ den Hochsprung mit 1,65m. Nach einem packenden Duell auf den Sieg kämpfte auch von der Region ein Athlet, der den Sieg nicht einfach aus der Hand geben wollte. Unbeeindruckt überwältigte er sensationell alle Höhen bis 1,65m im ersten Versuch. Bei 1,70m touchierte er die Latte, bei der Überquerung im zweiten und dritten Versuch aber sehr unglücklich. Die Latte wackelte minimal, um mit Verzögerung innerhalb von drei Sekunden zu fallen. Dennoch konnte Lasse sich über den Sieg freuen.

    Mission GOLD bei den Regionalmeisterschaften kann beginnen

    Im Kugelstoß der U18 Altersklasse steigerte sich Lasse im Vergleich zum Vortag in Walldorf bei den Ba.-Wü. Meisterschaften um fast einen Meter. Die ersten zwei Versuche zurückhaltend, aber dann, Wow!!! Er stieß die 5 Kg schwere Kugel eindrucksvoll dreimal hintereinander über die 14m Grenze, 14,30m (2x) und 14,31m, seine persönliche Bestweite des Tages. Da gewann sein Trainingspartner von den Fildern, im Kader Württemberg und um ein Jahr älter, mit der unglaublichen Rekordweite von 20,40m. Als über dreißig jähriger Leichtathletiktrainer und Heimtrainer von Lasse Schulz stelle ich mir die Frage, ob diese 20,40m mit rechten Dingen zugegangen sind, zudem der Athlet nur ein Jahr älter ist als mein Schützling Lasse Schulz?

    Nach zwei Wettkampfablehnungen im Juli und nach einer langen Wettkampfpause stieg „Teammate„ Nathanael in den Ring. Die nächste Überraschung war mit der 6 Kg schweren Kugel perfekt. Unser Hochsprungspezialist gewann gegen Ende des Wettkampfes seinen Wettbewerb mit 11,93m.

    Dann weiterhin spannend der Weitsprung von ihm. Ein Auftakt nach Maß im ersten Anlauf. Da schaffte er 5,77m mit dem falschen Absprungbein. Die Umstellung brachte ihm keine besseren Ergebnisse. Ein bisschen (..Ja..) der Pechvogel dieses Wettbewerbes, da er für sich nach dem ersten Versuch mehr erhofft hatte. Schade! Dennoch eine neue persönliche Bestleistung, sowie ein neuer Vereinsrekord trösteten ihn über die Platzierung, da er Vierter wurde.

    Platz drei feierte Lasse im Diskuswerfen. Diese Disziplin hatte er bisher kaum einmal trainiert. Bemerkenswert seine Technik. Erstmals war er jetzt mit dem 1,5 kg schweren Diskus konfrontiert. Er verbesserte den 14 Jahre alten Rekord von Rafael Mack um sagenhafte 11 Meter. Damit verbesserte er den Vereinsrekord in der Jugendlichen Altersklasse U18.

    Kein guter Tag für unsere Hochsprungikone Nathanael (Bestleistung 1.90m). Magere 1,75m und einen zweiten Platz war der Ausgang in seiner Lieblingsdisziplin. Der Biorhythmus stellte keine gute Konstellation auf. Für Hochspringer fatal. Die Enttäuschung war groß und verständlich. Schlussendlich eine gute Trainingseinheit, denn mit der Technik bestand er eine Reifeprüfung

    Einen Mehrkampf zu simulieren startete Lasse im Weitsprung. Mit seiner Bestweite verbesserte er gleichermaßen seinen persönlichen Rekord und zeigte außerdem, dass er an Sprungkraft dazu gewonnen hat. Eine wichtige Basis für einen Athleten, der eine ansprechende Zukunft vor sich hat.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 19 Sep
    19.09.2020 Walldorf Ba-Wü Meisterschaften

    19.09.2020 Walldorf Ba-Wü Meisterschaften

    19.09.2020 Walldorf, red.-live / jack

    Richtige Beziehungen und Charakter erfährst du einerseits bei der Leichtathletik, auf welchen Karrierewegen du dein Potenzial voll ausschöpfen kannst. In der Arbeitswelt, in der Freizeit, im politischen Raum: Irgendwie fühlt sich heute alles anders an. Das Gewohnte gilt nicht mehr, das Vertraute verschwindet. Normalität ist kein Empfinden mehr, sondern ein gesellschaftlicher Streitfall. Es brechen jetzt leider die Zeiten der Durchhalteparolen an. Die Athleten die enttäuscht sind, kann man nicht mehr lange trösten. 

    Das Coronavirus hält die Welt weiter in Atem.

    Samantha Hübner U16, Lasse Schulz U18 und Nathanael U20, sind die letzten Athleten die medial den Verein noch soweit mit am Leben erhalten. Bei jedem Wettkampf leisten sie großartiges.  Auch vor jungen und gesunden Menschen macht das Coronavirus nicht halt. 

    Nicht vergessen: Spitzensportler sind Siegertypen. Aber natürlich auch nur Menschen. Spätere psychosomatische Zustände hat man lange im Leistungsport nur am Rande wahrgenommen. Psychische Erkrankungen treten dennoch häufig auf, wie im normalem Leben. Es bestehen beim Leistungssportler dennoch sportspezifische Stressfaktoren und Bedingungen. Hohe körperliche und psychische Belastungen können zu Infektanfälligkeiten, Schlafstörungen führen. Häufige Verletzungen finden überraschend statt und u.a. kommt es zu Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen oder Suchtkrankheiten. Besonders kritische Phasen stellen dabei Verletzungen, geglückter oder gescheiterter Transfer in einen Leistungskader oder das Karriereende dar. Unser Aushängeschild-Athlet Lasse Schulz soll sich dieses Jahr als Übergangszeit richtig rehabilitieren, einen soliden Aufbau anstreben, sich geduldig Zeit zum analysieren nehmen und eine Strategie für das neue Jahr austüfteln.                                               

    Im Waldstadion/Walldorf kämpfen die U18  um den Meistertitel

    Der diesjährige Veranstalter war der Badische Leichtathletikverband und der Ausrichter war die SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik. Ideale Bedingungen herrschten den ganzen Tag hinweg. Am Nachmittag, bei sehr hochsommerlichen Temperaturen waren die Athleten allesamt für tolle Leistungen bereit.

    Glück lässt sich nicht erzwingen

    … und wer ihm verkrampft nachrennt, gerät in eine Spirale des Scheiterns. Die meisten wollen mehr, mehr Glück, mehr Zufriedenheit. Eine positive Einstellung jedoch reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein, aber gesund heimkehren war für uns wichtig. Schon von ein paar Woche gaben Ärzte und Therapeuten Lasse grünes Licht. Zudem hat er die letzten fünf Wochen mit dem Kader trainiert um wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. Die fehlende Wettkampf-Praxis machte sich in Walldorf bemerkbar. Dazu ein ungewöhnlicher Zustand wegen der Corona Lage, die anderseits viele innerliche Ansprüche unter Zeitdruck brachte. Im Training war von einem sehr positiven Eindruck zu hören. Am Schlüsselbein gebrochen und erfolgreich operiert Anfang Juli, beobachtete der Trainer umgehend seinen Athlet um bezüglich Beschwerden und längerfristigen Schäden vorzubeugen. Im Umgang mit Lasse half es, seine Erwartungen und Bedürfnisse klar zu äußern und definieren. Dadurch wurden Missverständnisse vermieden und falsche Hoffnungen aus der Welt geräumt. Immer die gleichen Gedanken würden in der Tat die gleichen Ergebnisse bringen… Die Gedanken zeigen allerdings wo man gerade steht.

    Ein Wettlauf gegen den Trainingsrückstand

    Die Erwartungen die man sich gern vorstellte, konnten selbstverständlich nicht in Erfüllung gehen, aber deswegen sind Athlet und Trainer nicht frustriert. Gesund bleiben und am nächsten Tag in Geislingen wieder an den Start gehen zu dürfen war das nächste Ziel. Nach dem Wettkampf versprach der Trainer, Herausforderungen zu bewältigen, was bekanntlich damit Glücksgefühle auslöst. Vor allem dann, wenn wir offen miteinander umgehen. “Einiges haben wir umgesetzt, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

    Nun allgemein wurde ein großartiges Leichtathletik-Highlight heute bei den Baden-Württembergische U18-Wettkämpfen in Walldorf erwartet. Zum Waldstadion als Standortbestimmung kamen die besten Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Raum Baden und Württemberg, um die begehrten Ehrenplätze zu ergattern. Angekündigt haben sich im Kugelstoßen (U18) 11 Athleten aus gesamt 7 Vereinen. Erneut eine tolle Erfahrung unter anderen Voraussetzung sich mit den besten Kugelstoßern zu messen.
    Ein Stoß bis auf die 13,41 m Marke war sein Bestes Ergebnis. Lasse qualifizierte sich immerhin für die nächste Runde der besten „ACHT aber konnte sich leider nicht steigern.
    Um neue Impulse zu setzen wird Lasse am Sonntag in Geislingen am Start sein und die Lebensfreude am Wettkampf zurückgewinnen.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 12 Sep
    12.09.2020 Oberhaugstett/Calw

    12.09.2020 Oberhaugstett/Calw

    Oberhaugstett/Calw red.-live/jack  Nun hieß es wieder einmal wettkampfmäßig die Nagelschuhe zu schnüren. Die Natur holt sich verlorenes und zerstörtes Terrain wieder zurück. Nun trainieren Vereine seit Mitte Juni außerhalb des Kreises Stuttgart. Die Lage für die Athleten und Vereinstrainer ist einfach skandalös. Zum ersten Mal in dieser speziellen „Coronazeit” bestritt Samantha Hübner (U16) W14 am Samstag Nachmittag in Oberhaugstett ihren aller ersten <Freiluft> Wettkampf.

    Bis heute, ohne einmal trainiert zu haben, löste sie die Aufgabe sehr gut mit erneut ansprechenden Leistungen. Die Schülerin des PGH verdient für ihren äußerst mühevollen Wettkampf aller größten Respekt. Ihr Engagement und Ihre Hingabe allesamt beeindruckte den Trainer. Sie hat alle hochwertigen Ratschlägen des Trainers praktisch umgesetzt, was sich als vollen Erfolg auszahlte. Ehrlichkeit und Integrität sind sehr wichtig für sie, da sie es hasst wenn Menschen lügen.

    Diese Veranstaltung am Samstag war für alle anwesende Athleten/innen motivierend, zu mindestens brachte Samantha moralisch ihre Ziele voran. Nun waren wir also mehr als motiviert und freuten uns riesig auf den Wettkampf.“

    Es schlummerte besonders viel Motivation und sportlicher Ehrgeiz. Dennoch haben sich Bewegungen im privat Bereich unmittelbar positiv auf unser allgemeines Wohlbefinden auswirken lassen. Das Coaching war von den gezeichneten Angrenzungen aus möglich. In Griechenland, wo Samantha und Familie einen schönen Urlaub verbrachten haben, lösten sich bei Sonnenschein und warmen Temperaturen bei Samantha, wahre Energieschübe aus und damit viel Kraft für zukünftige Aufgaben. Bemerkbar der Wechsel von einer Disziplin auf die Nächste. Soweit man es beobachten konnte, fiel es leichter elegantere und harmonischere Ausführungen in den Bewegungsabläufen zu zeigen. Nun wissen Athleten und Trainer, dass wir Zeit brauchen, um alle Komponenten fein säuberlich auszulegen.

    Bewundernswert: zwei neue Vereinsrekorde (U16) W14

    All die Wettbewerbe liefen prinzipiell auf der mental/emotionalen Ebene ab, und wie sich herausstellte war sie sehr erfolgreich. Dazu u.a. drei neue persönliche Bestleistungen, dank ihrem Ehrgeiz, Verlässlichkeit und Entschlossenheit.

     

    Die Disziplin „Weitsprung“ war der Auftakt des Wettkampftages. Da ergatterte Samantha aus verkürztem Anlauf einen sechsten Platz. Sie verbesserte den 16 Jahre alten Vereinsrekord auf 4,24 m. Nun tut sie sich allerdings noch schwer, die Bewegungsabläufe zu koordinieren.

    Ein hoch verdienter Sieg im Kugelstoß mit 8,50 m

    Im Kugelstoß strahlte sie Zuversicht aus. Sie zeigte Tatendrang und konnte die Spitze der rühmlichen Bestenliste (Kreis  & Württemberg) nach oben zieren. Die Leistung die sie ablieferte war total unerwartet. Eine echte Nummer!! Sie ließ die U16-Kugel zweimal bis auf 8,48 m dann auf 8,50 m Meter fliegen und holte sich damit den Sieg. So verbuchte sie den zweiten Vereinsrekord innerhalb eine Stunde. Bei diesem Wettkampf U16 schlug sie regelrecht die W15 Konkurrenz. Der Trainer war begeistert. Andererseits ist sie noch sehr jung und man sollte die Erwartungshaltung nicht zu hoch setzen. Immerhin wurde ein schönes Saisonziel erreicht. Unter den Fittichen des Trainers „Jack“ wird sie sich kontinuierlich weiterentwickeln.” 

    Mit der dritten Disziplin des Hochsprungs verpasste sie die 1,40 m denkbar knapp. Sie schlängelte in ihrem gewohnten Bereich die Höhen bis 1,36 m. Sie hat das Potential, stellte der Coach fest. Die beste Athletin in ihrem Alter in der Geschichte der Leichtathletikabteilung, das ist schon was.

    Dank eines detaillierten Schutz- und Hygienekonzepts durften die Veranstalter/Helfer/Kampfrichter und eingeladene Gäste/Athleten/innen ein schönen Samstag Nachmittag in Oberhaugstett/Calw erleben.

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 11 Jul
    11.07.2020 Flein

    11.07.2020 Flein

    11.07.2020 Flein-red.-live/jack.  Lang ersehnter Startschuss in die Wettkampfsaison

    Krisen und Rückschläge sind auch Wachstumschancen. Und genau so, wie das Negative ansteckend ist, ist es das Positive auch. Aber es wirkt wohltuend und lebensstärkend.

    Jetzt endlich ist die Chance zum Umdenken da, die dann aber auch die entsprechenden Maßnahmen nach sich ziehen müssen. Zum Wohl für uns alle. Sobald der Teufel erkannt wird, wird er nach und nach wirkungslos. Und das ist einer der wertvollsten Weisheiten, die es gibt.

       Aktuell

    Es sieht momentan sehr traurig aus, da die jetzige Pandemie keinen regulären Trainingsbetrieb zu lässt. Unsere Heimstätte ist leer, keine Mädchen und Jungen, keine Übungsleiter und Trainer im Stadion. Wir alle halten uns an die  getroffenen Regeln des Ausnahmezustandes und an das Schutzkonzept des Leichtathletik-Wettkampfs. Ein gesunder Menschenverstand. Aber Tipps zur gesunden Ernährung in Zeiten des Coronavirus zu bekommen ist leider Mangelware! Ohne Zweifel hängt die Infektanfälligkeit einer einzelnen Person vom Status des Immunsystems ab. Und natürlich hängt das Immunsystem wiederum von unserer Ernährung ab. Bewiesen ist, dass wir alle mehr Zeit zu Hause verbringen, bewegen uns weniger und der Kühlschrank ist jederzeit erreichbar. Man merkt es erst, wenn man das Gefühl hat, dass man zugenommen und in den letzten Wochen zu ungesund gegessen oder getrunken hat. Dazu noch Quarantänekoller, Zukunftsängste, Einsamkeit und Langeweile lassen die Stresspegel derzeit ansteigen. Vitamin und Mineralienmangel schwächt die körpereigene Abwehr. Momentan ist unser Immunsystem mehr gefragt denn je.

    Dennoch hoffte der Trainer, trotz der anhaltenden Krise auf eine baldige Rückkehr und mit seinen Athleten gesund auf dem Sportplatz stehen zu können.

       Für den Teamgeist war die Reise nach Flein wertvoll

    Nun am Samstag, den 11. Juli Nachmittag war es soweit. In Flein fand das erste Hochsprung-Meeting statt. Man hat sich auf eine Disziplin konzentriert und die Entscheidung war richtig. Die unterschiedlichen Altersklassen waren zahlenmäßig nicht stark vertreten und die Resonanz gleichzeitig mäßig.

       In der Region Heilbronn ist der Hochsprung bekanntlich eine Hochburg

    Bei besten Wettkampfbedingungen und nach anfänglichen Versuchen (Probe) war unser einziger Leichtathletikvertreter Nathanael Bordne (U20) engagiert und lies sich mutig darauf ein. Auffallend hat die zu lang zwingende Pause sich nicht ausbezahlt gemacht. Aber es war eine Gelegenheit zu nutzen um mal wieder richtig die Seele baumeln zu lassen. Daraufhin setzte er im Wettkampf seine Kräfte etwas zerstörerisch ein. Aber es kommen auch wieder Zeiten, in denen er diese Kräfte gebrauchen wird.

       Erkenntnisse & Eindrücke

    Natürlich konnte er zwar nicht das Bestmögliche zeigen, da er intuitiv und mit Vorsicht agierte. Während dieser Zeit sind zwar gute geistige Gaben vorhanden, doch könnten sie falsch eingesetzt werden.  Der Trainer erkannte, dass Nathanael phasenweise oberflächlich und unbeständig übereilt handelte. Der Ehrgeiz ist bei Nathanael vielleicht nicht besonders stark vertreten, aber die anpassende Sensibilität, sollte der Trainer gut verstehen.

    Tendenziell darf Nathanael diesem Wettkampf in Flein positiv entgegen sehen. Ebenbürtig gab er von Beginn an, eine gute Visitenkarte ab mehr nicht. Dieser Wettkampf sah dennoch so oder so selektiv genug aus. Ein Techniker oder Kämpfer sollte definitiv die Entscheidung bringen. Nathanael hatte es sich selbst zu einfach gemacht, kommentierte der Trainer. Gleichwohl wollen wir über das Endergebnis nicht schlecht reden. Am Ende konnte er die Ausgangslage in einen unerwartenden Podestplatz umwandeln.

       Einen Neuanfang

    Der Neustart der Leichtathletik mit Hochspannung und tollem Ergebnisse wird brutal auf den Boden der Realität zurückgeworfen. Auffallend fehlte das fleißige Training bei allen Teilnehmer. Des weiteren war es kaum möglich das Niveau hoch zu fahren, nun, im kommenden Monat September könnte das erreicht werden.

    Die Situation ist nicht einfach, aber eines macht den Trainer besonders stolz: Unsere Athleten sammeln weiterhin Siege und vordere Platzierungen. Beispiel Lasse Schulz (U18) Mitte Juni  zweiter im Kugelstoß und jetzt Nathanael Bordne (U20) treten stark aus dieser Periode heraus! Gratulations….

    …auch an die Eltern!

    Es ist nicht leicht, sich allein oder maximal zu bewegen. Die Eltern von unseren jüngsten Athleten sind in diesen Monate und Tagen zu Personal-Trainern geworden. Sie geben Tipps und Ratschläge, so gut sie können. Herzlichen Dank!
    Irgendwann werden wir auch diese Zeit, dieses Tal durchschritten haben und wir sind uns sicher: Unsere Leichtathleten werden stark aus dieser Periode heraustreten!

        Fazit: Die Lage ist sicher alles andere als ideal, nun sollten wir optimistisch bleiben, dass wir die Saison sportlich zu Ende bringen können. Die Trainer der Leichtathletikabteilung hoffen, Ihr alle seid gesund und bleibt es auch!

     

    Eilmeldung:  Meldung abgelehnt

    Hallo Herr Gilgien,

    Sie haben sicherlich inzwischen mitbekommen, dass wir ein Sportfest am 25.07.2020 in Coronazeiten durchführen.

    Da wir nur 100 Sportler aufnehmen dürfen und wir seit Tagen ausgebucht sind, können Sie leider für unsere Veranstaltung keine Zusage mehr erhalten.

    Es tut uns leid und wir bitten um Verständnis – leider sind das derzeit keine normalen Verhältnisse.

    Mit sportlichen Grüßen

                                         Peter Schramm.-Eberstadt

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 20 Jun
    20.06.2020 Stuttgart

    20.06.2020 Stuttgart

    Stuttgart-home.red./jack    

        Irgendwie durchhalten

    Wir sind zu Hause geblieben, oft den ganzen Tag. Das zehrt an den eigenen Kräften und viele wissen nicht, was die Zukunft uns noch bescheren wird. Viele haben u.a. neue Hobbies, die auch mit Gefahren verbunden sein können. Lustigerweise sind die Athleten ohne Spitzensport-Belastung beweglicher geworden. Athlet Lasse Schulz (U18) in Stuttgart und Heimtrainer „Jack“ trainieren im Fitness Studio seit 5 Wochen zweimal für sich. Den Tagesablauf kann man neu abstimmen und mehr Raum für Sport, Action und Abwechslung finden.

       Corona überstrahlt alles.

    Auf der Festwiese in Stuttgart hatte dennoch die Leichtathletiksaison (Kader) Priorität. Die Emotionen blieben bei den Anwesenden zwar zurückhaltend, obwohl man sich am Ende über sehr überraschend gute Leistungen freuen und verbuchen konnte. Am Rande einen Weltrekord von Paraolympic Sieger Niko Kappel (VfL Sindelfingen). Er hat einen noch inoffiziellen Weltrekord im Kugelstoßen mit 14,40 m in der Wettkampfklasse der Kleinwüchsigen aufgestellt.

       Auf den Wettkampf waren die „Kader Athleten“ wirklich heiß drauf!

    Idealer Saisonauftakt im Stadion Festwiese in Stuttgart

    Bei sehr sommerlichen Temperaturen und Traumwetter für die Leichtathletik besuchte unser Athlet Lasse Schulz einen Kadereröffnungs- Wettkampf und war im Kugelstoß-Wettbewerb am Start. Alle Teilnehmer/innnen, alle ambitioniert, starteten mit gemischten Gefühlen zum spontan geplanten Kaderwettkampf in Stuttgart. Man war gespannt wie der Ausgang dieses Wettkampfes aussehen würde. Es fühlte sich wie eine Rückkehr in der Normalität an…. Kaum zu erwarten!  Deshalb dürfen wir keine einzige Gelegenheit verpassen!  Dabei  bekam Lasse die Chance, sich in seiner Altersklasse zu messen.

    Auf dem Sportplatz hat es vor  Nachholbedarf geknistert. Zu intensiv schien Lasse Schulz den Wettkampf am Samstag angenommen haben? Der Heimtrainer wurde leider nicht eingeladen. Der folgende Bericht bezieht sich leider auf  den Biorhythmus und private Parameter. Festgestellt wurde daraufhin, der Wettkampf hätte sich mehr auf die psychischen Seite abspielen sollen und weniger gezielt auf die Technik. Die letzten drei Versuche waren nur zweite Geige und freiwillig nicht gemessen.

       Der Wettkampf

    Mit vollem Tatendrang und jede Menge Power zog er in den ersten Durchgang ein! Diese Abwechslung schien neue Lebensenergie gebracht zu haben. Leider verließ ihn ab dem zweiten Versuch seine Energie. Mental war er gut drauf und schien offensichtlich hoch motiviert. Stress einerseits und Belastungen kann man schlecht verarbeiten. Der erste Versuch wie aus dem Nichts. Zufall nein! Trainingseffekt eher. Er bestätigte den Auftakt eindrucksvoll mit einer neuen persönlichen Rekordweite und stellte mit der 5 Kg schweren Kugel gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord mit 14,57 m auf. Dann gingen seine Wunschvorstellungen ziemlich dahin. Eine passive Einstellung machte sich bemerkbar, die zu nervösem Zustand führte. Er sollte wie seine Sportkameraden darauf achten, nicht nur für andere ihr Bestes zu geben, sondern auch auf sich selbst zu achten.

       Zusammenschluss

    Überfragt wird der Terminkalender diese Jahr nicht. Wir werden uns nur so viel vornehmen, wie wir auch umsetzen können.

    Nach vielen Änderungen wegen des Covid-19 Virus und u.a. auch in der Leichtathletik, beginnt ein Seiltanz ohne Netz und doppelten Boden. Höhen und viele Tiefen werden uns durch das Tal der Emotionen weiter begleiten. Es kann auch sein, dass das Glück siegt und nicht immer die Vernunft!

    Es ist eine beispiellose Zeit in der Sportwelt, aber dies betrachten wir als aktuelle Einschränkungen. Eine spannende neue Herausforderung, an der man wachsen kann.

    Sport ist mehr als ein spannender Wettkampf. Sport ist eine Sprache, die rund um den Globus gesprochen und verstanden wird. Sport erreicht Menschen aller Schichten, Kulturen, Religionen und Kontinente. Besonders Kinder lernen durch Sport, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Sport macht Spaß!

    Die Frage, was eine Gesellschaft zusammenhält, können weder Virologen noch Staatsrechtler beantworten.

     

     

       Im Internet gelesen, auch interessant!

    In Baden-Württemberg kann ab dem 1. Juli 2020 wieder mit Kontakt Sport betrieben werden. Die neue Corona-Verordnung Sport sieht vor, dass ein normaler Trainingsbetrieb mit Gruppen bis 20 Personen wieder möglich ist. Zudem werden auch Wettkämpfe mit Zuschauern erlaubt.

    Die neue Corona-Verordnung Sport wurde am Donnerstagnachmittag veröffentlicht und gilt für den Amateur- wie Leistungssport. In Gruppen bis 20 Personen darf künftig Abstand frei trainiert werden. Zudem dürfen Wettkämpfe mit zunächst bis zu 100 teilnehmenden Sportlern stattfinden.

    Von der neuen Verordnung wird vor allem der Freizeit- und Breitensport profitieren.“ Da sind wir gespannt?

     

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
  • 12 Mrz
    14./15.03.2020 Waiblingen – 15.03.2020 Rechberghausen

    14./15.03.2020 Waiblingen – 15.03.2020 Rechberghausen

    Liebe Leichtathletikfreunde,

    aufgrund der aktuellen Situation rund um das Thema Corona-Virus, insbesondere aufgrund des gestrigen Beschlusses des Landes Baden-Württemberg und den aktuellen Rückmeldungen und Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsbehörden, haben wir uns entschlossen der Fürsorgepflicht gegenüber allen Athleten, Kampfrichtern, Helfern und Zuschauern nachzukommen und die Winterwurfmeisterschaften am kommenden Wochenende in Waiblingen (14./15.03.2020) und Rechberghausen (15.03.2020) abzusagen.

     

    Wir bitten dies an alle Beteiligten entsprechend weiterzuleiten und hoffen diesbezüglich auf Ihr Verständnis!

     

    Freundliche Grüße

    Markus Reichle – JCG

    By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik
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