30.06.2019 Stuttgart Kreismeisterschaften U12/U14

30. Juni 2019

30.06.2019 Stuttgart Kreismeisterschaften U12/U14

Alles leben ist leiden. Mit den Füßen am Boden bleiben.

Stuttgart-red./Jack. Bei strahlende Sonnenschein fanden die Kreismeisterschaften Stuttgart statt. Unverzichtbares wie das Wasser, auch dort gingen wir in den Schatten.

Die Wettbewerbe sind bei den Kreis Meisterschaften Stuttgart mittlerweile sehr dünn geworden. Beschämend wenn man die Gründe kennt. Lächerlich auch der fehlender Enthusiasmus der Jugendlichen. Es fehlt denen am wahren Engagement. Wie hilfreich für die Gesundheit, für die Persönlichkeitsentwicklung, für die soziale und auch die andere Intelligenz. Eine Studie zeigt dass nur noch zehn Prozent der Kinder aktiv sind wie empfohlen.

Hier kann sich der Verein glücklich betrachten dass Trainer Gilgien der Leitwolf der Leichtathletikabteilung noch dabei ist. Er will vielmehr den Sinn des Lebens im Sport und die Augenblicke der Freude finden und teilen. Kein übellauniger Trainer. Treibenden Kräften zeigt er allen und ausdrücklich seine Athleten. Die Führungsphilosophie, er versteht sein Werk und keucht nicht sich heute noch sich im Ausland weiterzubilden. Andersrum, die Bevölkerung schafft es gerade noch, die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. Viele Teenager haben heute nahezu die gleichen Wertvorstellungen wie Erwachsene.

Erlebnis Schullandheim

Für sie nicht unwichtig ihre Selbstwertgefühl zu stärken. Im Schullandheim zog Samantha freiwillig ein eigenes dauerhaftes, regelmäßiges Fitness-Sportprogramm durch. Hier entwickelt sich eine tolle Persönlichkeit und das schon mit 13 Jahren. Aber keine Sorge, Samantha ist die Freude an der Bewegung angeboren, da muss man erst mal gar nicht viel tun. Vom Schwarzwald zurück war Samantha sehr ausgeglichen und dies machte sich auch bei ihrer Gesundheit bemerkbar. Sie fühlte sich rundum wohl und zufrieden. Sie zeigte vollen Einsatz, besticht durch Fleiß und Tüchtigkeit. Auf der Festwiese in Stuttgart konnte man ihre Einsatzfreudigkeit loben.

Ein Arbeitstag stand für Samantha bevor.

Ohne Vorlauf direkt in der Finale. Sie lief noch verhalten bei den sehr warmen Temperaturen. Am Start fehlte die Spritzigkeit und das Endergebnis blieb im Rahmen ihre Bestleistung. Vielleicht etwas leicht genervt, da sie alles recht von Anfang an machen wollte. Trotzdem realisierte sie mit einem dritten Platz in 11,24 Sekunden ihren ersten Erfolg.

Positive Folge nach einer Stunde. Der Hochsprung versprach einiges.

Kein Vergleich mit dem Sprint da man im Hochsprung jederzeit die Möglichkeit hat mit Höhensteigerungen sich neu einzustellen. Sie sprang fehlerfrei bis 1,25 m. Bei 1,30 m stand sie im ersten Versuch vor den alten Schwierigkeiten. Sie scheut ein bisschen das Risiko und etwas ängstlich geht sie lieber auf Nummer Sicher. Nach einer kurzen Analyse sah der Trainer die Lage ganz anders. Samantha bekam einige relevante Tipps für den Anlauf bis zum Absprung. Die guten Gedanken des Trainers hatten heilende Wirkung. Im zweiten Versuch unternahm sie jedenfalls alles um dem Unternehmen Medaille die größtmögliche Erfolgschance einzuräumen. Sie verblüffte die Konkurrenz und sprang über die Höhe als gäbe es kein Morgen.       

Erwischt! Ein rabenschwarzes Tag im Weitsprung

Im Gegensatz zum Hochsprung kein guter Tag im Weitsprung. Schwächen sind menschlich aber Samantha war chancenlos, was nicht unbedingt zu erwarten war. Sie stellte sich einmal mehr vor die öfters wiederkehrenden Probleme. Da sie die Wende nicht schaffte, entschieden wir uns nach dem vierte Versuch sowie einer Absprache den Wettkampf aufzugeben. Die Koordination stimmte nicht überein und eine unerwartete Verletzung wurde somit vermieden. «Man kann innerhalb kurze Zeit enorm in die Säure fahren», weiss der Trainer.

Gutmachung und erfolgreich mit dem Schlagball

Ihr gelang 34,50 m im zweiten Versuch und bestätigte dies nochmal im vierten Versuch. Damit gewann Sie den zweiten Kreismeisterschafttitel an diesem Tag. Hervorzuheben ihre auffallende Konstanz in diesem Wettbewerb. Nach knapp einer halben Stunde war der Titel in trockenen Tüchern.

Insgesamt zwei Meistertitel konnte sie nach Hause nehmen und eine persönliche Bestleistung verbessern.

Sie gilt als einzige Hoffnungsträgerin in der Leichtathletikabteilung.

Kein gutes Vorbild.

So nicht. Alle erfolgreichen Athleten/innen des Kreises mit einem Wimpel auszuzeichnen erfüllte sich nicht. Ohne Vernunft und Gefühl für die Kinder wurden die Wettkämpfe beschlossen. Dieser Vorfall wiederholt sich in Stuttgart immer wieder. Aron Mesfun ist das erste Opfer im Verein und wartet immer noch auf seine Wimpel von 2012. Man versprach diese nachreichen zu wollen aber bis heute ist nichts draus geworden. Alles Leben ist Leiden! Es soll einfach nicht sein. Naja, Erfahrung ist das, was man bekommt, wenn man nicht kriegt was man erreicht hat. Dinge sollte man trotzdem in Frage stellen, die wichtig für eine Gesellschaft sind.

Fazit: Stärken stärken, Ressourcen nutzen.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: