29.12.2019 Offenburg

29. Dezember 2019

29.12.2019 Offenburg

Offenburg-red. /jack. Nathanael springt erfolgreich über 1,90 m im Hochsprung und hielt sich schadlos.

Der Begriff wie “zur Ruhe kommen” hat bei jedem Hochkonjunktur, es kann keine Rede davon sein. 

In Hochstimmung werden wir vor allem dann glücklich sein, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind. Im Team zu agieren fahren wir meistens Erfolge ein und feiern diese dann auch gemeinsam. Wer mit Freunden zusammen Sport macht, erreicht eher seine Ziele als andere. Hinzu kommt, man macht mehr Sport, man strengt sich mehr an, es kommt zum Ideenaustausch und die Bindung stärkt das Teamwork.

Einerseits Anerkennung zu erfahren, spornt die Athleten zu immer noch besseren Leistungen an.

Trainer Jack wertet die Stärke von Nathanael  Bordne U20 sehr positiv. Seine schnelle Auffassungsgabe und sein Talent, vorausschauend zu handeln, kam Nathanael sehr zugute, obwohl er gern sachlich und unverbindlich bleibt. Die Gefahr, es kann auch schnell gehen: Bist du am Anfang gut, bist du in den Medien sofort der Held. Zu schnell aus meiner Sicht, bevor du etwas erreicht hast. Sich mit anderen zu vergleichen, dieses Thema ist bei Trainer Jack tabu. Diejenigen die das tun, legen Ihr eigenes Glück in die Hände der anderen. Sonst machen wir unser Selbstbewusstsein und Zufriedenheit von anderen abhängig. Das würde die Verwirklichung langfristiger Ziele verhindern, da unserem talentierten Hochspringer noch viel Entwicklungspotential zugeschrieben wird. Nun kurz vor dem Neuen Jahr, brachte Nathanael Bordne U20 in Offenburg alles unter Beweis. 

Nathanael setzt Achtungszeichen!

Außer einer gesamten Startserie in der neuen Saison hat sich der Schüler des Paracelsus-Gymnasiums viel vorgenommen.

In Offenburg erlebten wir den ersten obersten Podiumsplatz zu Beginn der neuen Hallensaison 2019/2020. Nach Lasse Schulz im Kugelstoß in Koblenz (noch M15), folgte in Offenburg mit Nathanael jetzt U20 das zweite schönste Ereignis des Jahres 2019. Da er mit großer Sprungkraft gesegnet ist, geschah ein absolutes Highlight mit der Höhe von 1,90 m, die er einwandfrei übersprang. Verrückt und überwältigend! Nathanel ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Die vorentscheidende Differenz zu den Kontrahenten die zählbares verpassten, lag schon bei 1,80 m. Nathanael blieb seinem Rhythmus treu und baute mit bereits großem Abstand seinen Weg zum Sieg aus. Als Nebensache wartete man im Wettkampfbüro geduldig über das Endergebnis. Kaum war der Wettkampf zu Ende bekam Nathanael seine Urkunde überreicht. So schnell geht es selten voran.

Langsam entwickelt er sich als Power-Hochspringer. Dabei resultiert die verlängerte Flugphase die gleichzeitig neue freie Räume schafft. Das könnte bestimmt zukünftig Sprünge über 2,00 m bedeuten. Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken!!! Auf jeden Fall wird in der Zukunft mit spektakulären Wettkämpfen zu rechnen sein. Bei der nächsten Höhe von 1,93 m scheiterte er unglücklich zweimal haarscharf mit einer geschätzten Anlaufgeschwindigkeit  von ca. 28 km/h. Sein Vorhaben stand unter einem guten Stern, denn was er auch anpackt, gelingt ihm auch. Manchmal kann er unzuverlässig, unberechenbar, kühl und oberflächlich sein. Das beste Gegenmittel ist eine vorhandene solide Sprungtechnik. Am heutigen Tag strahlte er eine Lockerheit aus, die die Zuschauer begeisterte. Mit objektiver Distanz macht er seinen Wettkampf so spannend und eben erfolgreich. Ein Maximum an Freiheit und ein Minimum an Routine braucht eben seine Komfortzone.

So schaffte er eine ideale Voraussetzung für die kommenden Badischen-Württembergischen Meisterschaften, die Ende Januar in Mannheim stattfinden werden. Nach einem stotternden Saisonstart in Sindelfingen hat Nathanael inzwischen seine Form in seine spezielle Disziplin zurückgewonnen.

Mit den wenigen Athleten in der Leichtathletikabteilung (Wettkämpfer) werden wir für diese Sportler weiter Leistungssport durchführen mit bestem Wissen und Gewissen. Außerdem haben alle Wettkämpfe die auf dem Programm groß oder klein sind, sie stellen das gewisse Potenzial dar. Unsere Leichtathleten werden in diesem Jahr an mehreren Meisterschaften in der Halle wie auf der Bahn teilnehmen.

Grundsätzlich wird außerdem ein altersgemäß klar differenziertes Training angeboten. 

Bauchgefühl: Der Intuition vertrauen?

Intuition ist mehr als spontane Eingebung. Mit Mystik hat das nichts zu tun. Das Bauchgefühl wird mit von der Logik überprüft. Entweder besitzt der Mensch diese Fähigkeiten oder eben auch nicht. Es kann helfen Entscheidungen zu beeinflussen und für diejenigen oft positiv. Die Vorteile intuitiver Entschlüsse: Sie sind effizient und schnell getroffen, man spart Energie. In Offenburg war es wohl der Fall. Wer keine allgemeingültigen Maßstäbe in Aussicht hat, muss wohl  seiner eigenen Einschätzung folgen.

Werbung in eigener Sache 

Es ist nicht wichtig, was andere haben oder machen. Das gilt wohl besonders für Athleten und deren Trainer. Man erfreut sich an geistigen Herausforderungen. In Offenburg stand der Verstand wie ein treuer Diener zur Verfügung. Von Energiemangel, keine Rede. Sichtbar tat Nathanael die Ungezwungenheit ausgezeichnet gut. Sein Geist war hellwach. Dies ermöglichte ihm unter einer fachkundigen Führung besonders für alle einen unerwarteten Erfolg. Die Balance aus intensiven Momenten und einer geliebten Lockerheit stimmte hundertprozentig. Dazu noch ein Markenzeichen des Trainers: Innovative Ideen die sich auch umsetzen lassen. Er argumentiert sehr häufig, nimmt weitere Ausdrucksmittel um dem Gesagten noch mehr Gewicht zu verleihen. Vitalität war kaum zu stoppen, deshalb der beste Zeitpunkt im Badischen Land zu sein spricht heute Bände. Als Toptrainer solltest du wie eine Sonne sein, der von allen umkreist wird  wie die Planeten die Sonne, du solltest das Zentrum sein.

Fazit: Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden!

 

 

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: