29.09.2018 Spaichingen

29. September 2018

29.09.2018 Spaichingen

Klarheit und Weitsicht. Dreifach Sieg im Wurfbereich für Samantha Hübner.
Bei besten äußeren Bedingungen fand am Wochenende im Unterbach Stadion in Spaichingen ein Jugend-Sportfest statt. Aufgrund der Abwesenheit von Lasse Schulz und Arne Schwarz war die Leichtathletikabteilung hier nur von Samantha vertreten. Mühelos konnte Sie die Herculesaufgabe von sechs Wettkämpfen meistern. Um Medaillen ging es in Samantha´s Wurf. Konstruktiven Lösungen gelangen unserer jungen Athletin ohne Schwierigkeiten. Samantha kann man als gefühlvoll, freundlich und meist gut gelaunt charakterisieren, aber kann etwas unterkühlt sein. Kleinigkeiten bringen sie aus der Fassung und sie ist anfällig für Überreaktionen. Dennoch, der Zeitplan sorgte für Abwechslung um niemals Langeweile aufkommen zu lassen.

Trotzdem trat sie äußerst souverän auf und zeigte, dass sie sich im Wurfbereich absolut auf dem Vordermarsch und in guter Topform befindet. Da muss sich die Konkurrenz sorgen machen. Auffallend ist auch die Leichtigkeit, mit der sie die Anstöße des Trainers in die Tat umsetzte, die sie alle weiterbrachte.

Gegenseitige Unterstützung

Engagierter Start in Spaichingen mit dem Kugelstoß. Da war sie mit ihrer Technik nicht ganz zufrieden, dennoch reichten mit dem 3 kg schweren Wurfgerät die 5,76 Meter für den 1. Platz. Um die Führung weiterhin zu behaupten war bei jedem Versuch eine Steigerung notwendig. Es wurde ein Einklang nach Maß, die für die Disziplinen im Wurfbereich später großen Einfluss hatte.

Im Sprint-Sprung blieben die Leistungen hinter den eigenen Erwartungen zurück. Da sie im Weitsprung keine Leistung brachte, stieg der Druck. Instinktiv kam nichts von ihr, sie überlegte zu viel und verlor ihre Stärken, in der Defensive anfällig, dazu verunsichert und fahrig. Aus einer Horizontalgeschwindigkeit wurde kein Vertikalimpuls ausgeführt. Also kein guter Tag speziell in diesem kräfteraubenden Wettbewerb. Unabhängig entschied sich der Trainer nach drei Anläufen Samantha aus dem Wettbewerb zu nehmen. Darauf folgte die nächste Enttäuschung. Der Sprint war Mittelmaß. Sie verursachte einen klaren Fehlstart, da sie ein Risiko eingehen wollte. Auch hier wollte sie zu viel. Trotz engagiertem Start im zweiten Anlauf über die 75 m Distanz kam sie nicht richtig in die Gänge und so blieb nach 11,83 Sekunden (I.2) für sie leider ein vorderer Platz verwehrt. Heute hatte es in der Block-Kombination Sprint-Sprung nicht sein sollen, wie es sich weiter herausstellte.

Entschlossen und hellwach, der letzte Versuch im Speerwurf, obwohl es von Anfang an nicht alles lief wie von selbst! Sie schaffte mit mehr Druck eine Enttäuschung in positive Energie umzuwandeln und im Letzten Anlauf war das Glück doch noch auf ihrer Seite. Ihre gute Laune wirkte positiv auf ihre umwerfende Ausstrahlung. Ein böiger Wind spielte seinerseits ständig Kapriolen. Dies erschwerte je nachdem beachtlich die Konzentration der Athletinnen bis es ruhiger geworden war. Der zweite Sieg war perfekt. Da stellte Samantha mit 22,23 Meter zielstrebig einen neuen Vereinsrekord auf. In dieser Saison verbesserte sie sich 3 mal insgesamt um gute 7 Meter. Gratulation!

Mit dem Hochsprung ist sie noch nicht soweit. Aber es lässt sich erahnen, dass dieser Wettbewerb ihre Lieblingsdisziplin in der Zukunft werden könnte?. Da muß Samantha ihre persönlichen Stärken und Schwächen gründlich verstehen. Um erfolgreich zu sein müssen Sportler sich selbst genau kennen.

Um die Jagd der dritten Medaille ging es auf dem Nebenplatz mit dem abschließenden Ballwurf. Davon hat Samantha wohl kaum zu träumen gewagt.
Zuverlässig konnte sie sich in ihrer Altersklasse (W12) toll in Szene setzen und übernahm vom Anfang an die Führung. Die Siegesweite betrug 33,50 m und sie jubelte hocherfreut über ihre neue Bestleistung und Vereinsrekord mit dem 200 g schweren Schlagball.

Conclusion: a single Moment can be the difference between Winning and Losing.

 

Der Glaube versiegt nie

Diese Luftsaison geht dieses Jahr leider früher zu Ende.

Es ist anstrengend», gibt „Jack“ zu. «Aber ich weiß jeden Abend, warum ich mache, was ich mache. Weil es meine größte Leidenschaft ist.» Und das setzt Energie frei! Meine Vorstellungen werde ich durchzusetzen, ohne Durchhalteparolen, Schönfärberei und Trotz. Reden kann jeder, aber abliefern…………………?

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: