24.02.2019 Niefern

24. Februar 2019

24.02.2019 Niefern

Niefern-red./jack. Eine Vergnügungsfahrt nach Niefern sowie Abwechslung kann die Stimmung beträchtlich heben.                     

Die Veranstalter in Niefern boten einen bis zum Schluss spannenden Wettbewerb. Unter den Zuschauern verfolgte ein aufmerksamer Bürgermeister vor Ort als Ehrengast das Geschehen. Er durfte sich auf einen schönen und ereignisreichen Tag mit den Athleten freuen. Es gab wohl niemanden, der später unberührt nach Hause ging.

Die TSG Niefern hatte sich auf ein einladend schönes und gastfreundliches „Event“ vorbereitet. Ein Hallentraining vom Feinsten für Samantha, die ein hervorragendes und kompaktes Endergebnis vorlegte.

Von Anfang an zeigte sie eine starke Vorstellung. Eigeninitiative und Kämpferqualitäten konnte sie nachweisen. Dazu kommt, dass sie sich wehren kann, nutzt ihre Chance aus und behält die Übersicht. Von den eigenen Schwächen hat sie daraus einiges gelernt!

Nach einem insgesamt starken Auftakt war sie diejenige, die im Hochsprung ermuntert den Stempel aufsetzen konnte? Einerseits ging es nicht ohne Fehlversuche und einige später waren strittig unnötig. Mittendrin hielt sich Samantha phasenweise blendend. Verblüffend ihre „Coolness“ wie sie sich aus bedrängten Situationen befreite. Sie konnte wie hingerissen, die bis dato noch nicht erreichte Höhe von 1,30 m überwinden und beendete den Wettkampf bei 1,31 m. Eine Entscheidung bei 1,34 m aufzuhören war für den Trainer nach reiflichen Überlegungen zu riskant, da sich an Samantha´s Fußgelenk ein Stechen bemerkbar machte.  Schwer zu sagen ob man eventuell den Sieg mit nach Hause zu nehmen verspielt hat?

Im Sprint wiederum war sie erholt und Wettkampf bestimmend. Die Distanz von 35 m durften die Athleten zweimal antreten und beide Zeitmessungen wurden addiert. So kam ein weiterer zweiter Platz für Samantha überzeugend zustande.

Den Anlauf im Weitsprung ging sie am Anfang entspannter an, sah aber nicht so resolut und produktiv aus. Statt in die Offensive zu gehen hat man die letzte Konsequenz bis auf den vorletzten Versuch vermisst. Mit dem Sprungbrett konnte sie ihre Sprünge bis heute nicht richtig umsetzen. Doch dann drehte sie auf, übertrumpfte sich selbst und schaffte im letzten Moment erfreulicherweise die Wende mit einer Weite von 4,08 m.

Im vierten Wettbewerb wuchtete sie im dritten Anlauf die Kugel 6,52 m weit. Es war ein zäher Wettkampf. Sie kämpfte von Anfang an einem Rückstand hinterher, wo sie mustergültig ausgekontert wurde. 

Für Sport sollte Samantha einen festen Platz in Ihrem Terminkalender haben. Das Vorankommen ist schleppend, da Samantha und Trainer Wert auf Qualität statt auf Quantität legen.

Schlussendlich krönte unsere einzige Wettkämpferin der Leichtathletikabteilung ihre starke Leistung mit 2 silbernen Erfolgen auf dem Podest und zweimal reihte sie sich auf dem undankbaren vierten Platz ein. Gratulation.

Strukturen setzen wir in Bereitschaft, übernehmen Verantwortung und zeigen Rückgrat. Klare Worte – klare Fakten

Fazit: Eine optimale Steuerung führt zu dieser sportlichen Leistung

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: