23.11.2019 Denkendorf

23. November 2019

23.11.2019 Denkendorf

Denkendorf-red/jack. Bei dem 21. Landesoffenen-Schüler Hallensportfest in Denkendorf haben Laurin Müller und Felix Kissel (U12 M10) mit einem soliden Auftritt überzeugen können.

Bei einem Teilnehmerfeld von 17 Athleten (M10) schrammte Laurin Müller am Podest vorbei. Beide Athleten, Laurin und Felix Kissel sind noch jung, haben nach diesem Wettkampf bereits Lehrgeld bezahlt und müssen noch etwas Geduld üben. Unumstritten der Tages- Biorhythmus des heutigen Tages. Bei Beiden liegen die Kurvenlinien weit auseinander, so dass man zukünftig mit Unterschieden in der Leistung zwischen beiden bei diversen Wettkämpfen rechnen muss.

Dass unsere Wettkämpfer Freude verbreiten, ist unbestritten. Unsere Stärke ist die Gruppendynamik. Die eben erreichten Platzierungen von Denkendorf sind ein weiterer Beweis dafür. Der eine oder andere zeigte Spitzen-resultate zum Saisonauftakt, es zeigt, dass beide das Potenzial für Spitzenplatzierungen haben. Unter anderem gibt es aber auch ziemlich Luft nach oben.

Erfreulich, dass die Teilnehmerfelder gut besetzt waren, jedoch fiel auf, dass auch an diesem Wettkampftag in Denkendorf die weiblichen Teilnehmer überwogen. Über eine gute Geschlossenheit zeigte unser Team, das als Duo angetreten war, nicht nur Trainer „Jack“ zufrieden, sondern es spiegelte sich auch in der Mehrkampfwertung wider.

Erfolgstrend

Felix konnte, obwohl ängstlich, nicht nur seine Unsicherheit überwinden, er sollte einfach an den vertrauten Strukturen festhalten, dann ist er in diesem Bereich zu erheblichen Leistungen fähig. Nebenbei kennt Felix keine Langeweile, doch so schnell seine Neugier für etwas geweckt ist, kann er urplötzlich auch alles ablehnen.

Die Entscheidung zu treffen gehört beim besten Willen nicht zu Laurin´s Stärken. Das betrifft alle Probleme, die ihn nicht persönlich betreffen, die betrachtet er ohne Mühe mit der nötigen Objektivität und mit neutraler Gelassenheit. Laurin weiß besser als er selbst, was er kann und zu leisten im Stande ist. Ruhig kann er sich die Messlatte ein wenig höher legen aber nicht, um irgendjemandem etwas zu beweisen. Er hat beste Chancen, über sich selbst hinauszuwachsen.

Wenn es zu einem Wortwechsel kommt, hat man immer ein Gefühl, eine Intuition. «Aber», so der Trainer, manchmal funktioniert´s auch nicht. Vielleicht sind es die letzten Tipps, die am Ende den Unterschied ausmachen. Die Atmosphäre kann manchmal ziemlich hart und rau sein, aber die Statistik jedenfalls spricht für sich!

In der Reihe zwei exzellente Einzelkönner, die etwas gegen die Langeweile hatten.

Auftakt nach Maß für Laurin.

Der Zonenstoß war der Wettkampfbeginn. Nicht einig waren sich die Kampfrichterinnen anhand die unerlaubten Ausführung der Press-Wurfes. Hier hatte Laurin bessere Nerven und avancierte sich leistungsgemäß auf einen Podestrang. Erfolgreich die Versuche über die fünf Meter Marke die er zweimal hintereinander übertraf. Ein Podiumplatz war für ihn schon im Bereich der Möglichkeit. Im Gegensatz und sehr angespannt verlor Felix leicht die Kontrolle über sich, wurde etwas unsicher und die wichtigen Punkte die er gut gebraucht hätte, gingen flöten. Auf dem neunten Platz gelandet folgte eine gnadenlose Aufholjagd, die man anschließend mit Begeisterung verfolgen konnte.

Felix holt auf. Das Können der Einzelnen blitzte immer wieder auf.

Nach einem Fehlstart ein Traumstart im Sprint. Da wetzte Laurin ungefährdet nach 35 m über die Ziellinie in 6,1 Sek. Auch hier befestigte er noch einen aussichtreichen Podestplatz. Im Vorlauf davor ersprintete sich Felix die gleiche Distanz in 6,2 Sek. Sehr unruhig sein Laufstil was ihm schon am Start und die ersten 10 m inklusive eine bessere Endzeit kostete. Beide überboten um ca. drei Zehntel ihre persönliche Bestleistungen.

Die Entscheidung. Bezüglich spricht Trainer Jack von einer «überragenden Mentalität».

Nach dem Weitsprung vom Sprungbrett auf die Weichbodenmatte sollte die Entscheidung fallen. Da musste Laurin die Hoffnung eines Podestplatzes ungern begraben. Die Weite von 3,44 m brachte ihm nicht die nötigen Punkte um diese Position zu befestigen. In dieser Disziplin fehlte die angemessene Spritzigkeit beim Absprung, was sich auf die Weite auswirkte. Nach dem „verkorksten“ ersten Versuch, straffte sich Felix, um anschließend im nächsten Versuch grandios mit 3,65 m zu landen. Somit krönte er in der Endabrechnung einen „unerhofft“ aber willkommenen fünften Platz, einen Rang hinter Teamkamerad Laurin. Bleibt die Hoffnung, dass ein kontinuierlicher Prozess stets stattfinden wird. Da möchten wir gerne, dass sie Erfolg haben und an der Spitze bleiben, bis sie (wenn man gern hätte) nationale Ebene verkörpern. Alle Leistungen bisher und ohne Ausnahme verdienen Respekt!.

Fazit: Laufstruktur muss stimmen, sonst profitieren die, die Sie verhindern, dass ein kontinuierlicher Prozess stattfinden kann, da sonst eine weitere Entwicklung nicht mehr hilft. Die Arm-Bein Koordination muss übereinstimmen, das zu lernen ist Körperbeherrschung die später als Gefühlssache ausstrahlen sollte. Von der Schule ist nichts zu erwarten, eine Leasing-Reiterei. Trainer Jack ist ein wandelndes Lexikon. Ihm geht auch bei Niederlagen die Welt nicht gleich unter, sondern er nimmt solche Situationen eher sportlich aber richtig an. Die Mechanismen in der Leichtathletik sind seit langem akzeptiert, und der Trainer gliedert sich ein. Darauf hat er sich getrimmt.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: