21.05.2018 Weisenbach

18. Mai 2018

21.05.2018 Weisenbach

Als «pretty cool» bezeichnete Samantha ihre Erfolge.
Samantha Hübner glänzt im Drei und Vierkampf mit zwei Podestplätze. Das ist ihr bestens gelungen. Meteorologisch tolle Wetterverhältnisse, die wir wieder einmal genießen dürfen. Wir nutzten die Gelegenheit an der frischen Luft des Schwarzwaldes, um uns zu bewegen und es tat uns gut.
Die U14, W12+W13 Wettkämpferinnen begannen gemischt mit dem Sprint pünktlich um 10.00 Uhr.

Überraschungen aus der Position des kleinen, leisen Außenseiters wollte Samantha anstreben. Sie verfügte über viel Energie was letztendlich mehr Sicherheit und Leistungsfähigkeit hätte bringen sollen. Samantha ist manchmal selbstkritisch und deshalb selten mit dem Erreichten selbst zufrieden. Das Rezept: sofern man die Geduld aufbringt, wird man belohnt.
Die Auftritte sieben Tage darauf in Weisenbach waren immerhin dementsprechend positiv. Ob Freude oder Ärger, was Sie bewegte, konnte man schon im Gesicht geschrieben sehen. Schüchternheit ablegen und der Erfolg wird sich einstellen. Aber der Spuk bei Samantha ging ziemlich schnell vorbei.

Der Auftakt, die 75 m, obwohl der letzte Biss fehlte, erreichte sie eine Laufzeit von gute 11,57 Sekunden. In Schlagdistanz zum Podest lag sie nach dem Lauf der Athletinnen der Region noch auf Platz vier. Erwähnenswert ihr solider Laufstil, der bald zu bewundern sein wird und noch viel Potential nach oben hat.
Beim anschließenden Ballwurf galt es gerade die Konkurrenz von der Region nicht zu unterschätzen.
Mehr brachte Samantha nicht mehr hin – trotz verzweifelten Angriffsversuchen konnte sie im Ballwurf die erhoffte 30 m Barriere nicht durchbrechen. Die Grundeinstellung war zu wechselhaft. Die Konsequenz: Samantha verlor hier wichtige Punkte, die sonst zu einem Sieg hätten führen können. Der Mut, Überraschendes und Konstruktives zu wagen, schien mittlerweile größer zu sein als die Angst vor dem Versagen.

Danach konnte Samantha den Stand des Vierkampfes ausgeglichener gestalten, und behielt die Nerven. Beim Hochsprung gab es mit den feinen Abstimmungen noch kleine Probleme die Samantha mit Bravour löste. In Kürze sollte die 1,20 m in Zukunft kein Hindernis mehr sein. „Wer schön springen kann, kann auch hoch springen“ sagte die damalige Deutschland Hochspringerin Heike Henkel. Die 1,24 m verfehlte sie haarscharf!!!

Im Weitsprung stand sie sich abschließend mit ihrer Launenhaftigkeit ein bisschen selbst im Wege und harmonische ansehende Sprünge hat man leider vermisst.
Eigentlich war Samantha in jeder Disziplin konstant. An ihre PB im Vierkampf (1439 P.) fehlten am Ende 7 Pünktchen.
Auf dem Podest zeigte sie den Kolleginnen jedoch nicht zu sehr ihre Freude über ihren Triumph.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: