15.09.2018 Titisee/Neustadt

15. September 2018

15.09.2018 Titisee/Neustadt

Viel Herzblut in Wettkampf rein gebracht geht über Sieg. “Entertainement“ mit Überlänge.

Lasse geht mit drei Siegen, Nathanael mit zwei und Arne mit einem Sieg nach Hause. Ein Einstand nach Maß gelang in der zweiten Hälfte der Luftsaison Nathanael Bordne U18 (M16), Lasse Schulz und Arne Schwarz beide U16 (M14) bei den Kreis LO. Sportfest in Titisee- Neustadt. Die Zeit war da, die Sache anzupacken und nicht länger vor sich her zu schieben. „Noch nicht ausgebrannt“, scheute Trainer „Jack Gilgien“ persönlich keinen Aufwand und nahm die über 150 Kilometer weite Reise nach Titisee-Neustadt mit seinem Schützlingen auf sich. Durch die erhöhte Gruppendynamik brauchte der Trainer sein Team nicht zu steuern. Dies führte zu einer unglaublichen Effektivität. Durch Selbstvertrauen tanken gelang den Athleten vieles, auch dank einer vertrauensvollen und optimistischen Grundstimmung.

Lohnende Mühen            
Unsere drei Akteure konnten ihre Talente und Fähigkeiten besonders gut einsetzen. Dazu benötigten sie auch Geduld, die auf Grund der Fahrt nach Neustadt noch in den Beinen saß. Der Start lief nicht ganz nach Wunsch. Der Weitsprung war der Beweis dafür. Da ließen die „Drei“ je nachdem überraschend dreißig bis vierzig Zentimeter liegen?????  Nichtsdestotrotz, könnte es für Athleten der Leichtathletikabteilung besonders Spaß machen, originell und außergewöhnlich zu sein. Darüber hinaus erzielten alle unserer gestarteten Athleten neue persönliche Bestleistungen und Vereinsrekorde, worüber sich jeder freuen konnte. Verbesserte Platzierungen auf den Bestenlisten sind gleicherweise zu erwarten.

Die Gedanken des Trainers: Die Athleten sollen noch konstanter werden. Einige Disziplinen passen, aber sie sollten halt auf Abruf Sachen können.

Der Reihe nach: Die Voraussetzungen stimmen. Für unsere Athleten wurde die Veranstaltung mit dem Weitsprung eröffnet. Die U18 mit U16 bildeten eine Riege für sich.

Endlich ist er wieder da!!! Nathanael konnte im Weitsprung noch eine Schippe drauflegen und schaffte eine persönliche sehenswerte Bestleistung mit 5,30 m im letzten Durchgang und den endgültigen Sieg. Die anderen Versuche wie oben zitiert, waren eine Berg- und Talfahrt. Dies galt auch für Arne Schwarz und Lasse Schulz. Aus dem Konzept geworfen, versuchten beiden sich aufzuraffen, kamen an ihre Bestleistungen heran, aber beiden blieb der „ Lucky Punch“ in weiter Ferne.

Wie verwandelt trat insgesamt mehr Stabilität im Sprint auf. Über die 100 m Distanz überraschte in erster Linie Hoffnungsträger Arne Schwarz M14. Nach einem respektablen Start dann ganz stark unterwegs. Er zeigte sich unglaublich kämpferisch. Vier Zehntel schneller als in Eutingen im Juli. Nach 13,01 Sekunden überquerte er als Sieger die Ziellinie und stellte gleich eine persönliche Bestleistung auf. Zufriedenheit konnte man auf seinem Gesicht lesen. Es war ein gutes Rennen. Ergebniskosmetik für Lasse, da er die Strecke in 14,86 Sekunden lief. Einerseits ein überzeugendes Aufwärmprogramm, wie es sich für den späteren Wurfbereich herausstellte.

Nathanael hatte mit starker Konkurrenz von den verschiedenen Regionen des Schwarzwaldes zu tun. Davor musste er sich nicht fürchten. Sehr beherzt sein Sprint in 12.67 Sekunden. So eng es definitiv auch war, zwei Hundertstel schneller hätte er einen zweiten Platz ergattern können.

Auf normal Kurs drückte Lasse einmal mehr dem Sperrwettbewerb seinen Stempel auf, obwohl er stark und schwach zugleich sein kann. Prestigesieg und neue persönliche Bestleistung und Vereinsrekord zugleich mit den 34,70 m. Die Anweisungen des Trainer brachten positive Impulse. Wie kürzlich in Ehingen lies sich Lasse in Neustadt den Sieg Nr.: 98 aber nicht mehr nehmen. Arne hatte es ziemlich schwer die 20 m Marke zu knacken. Die guten Eindrücke des Vortages im Training konnte er nicht umsetzen.

Eine leichte Ausbeute für unsere Athleten im Hochsprung. Diese technische Disziplin schien überhaupt nicht die Stärke der Region zu sein.  Nur 1,42 m hoch sprang Lasse zum  99. Sieg vor Arne Schwarz 1,38 m. Wer sich versteckt hat schon verloren???? Nathanael (U18) auch ohne Konkurrenz. Fast ein Trauma? Nach dem Einspringen fehlte ihm ersichtlich die Lust. Er blieb bei der übergesprungene 1,68 m Höhe „cool“, aber es war schon genug. Schade aber selbstverständlich daß der Trainer seine Schützlinge in Schutz nahm.

Verheißungsvoll wie lange nicht mehr der Kugelstoß. Emotional, doch verrückt. Für Lasse kam die Erlösung zustande: Sieg Nr.: 100. für unseren Sympathieträger Lasse Schulz. Ein wertvoller Sieg. «Das Ranking lügt nicht». Der fünfte Platz in der Bestenliste Württembergs hat er fest in den Händen. Er legte eine beachtliche Serie ab, aber die erwünschte Marke von 11 m einmal mehr zu übertreffen sollte in Neustadt nicht sein.

Im Gegensatz Steigerungen und dicke Überraschungen bei Arne und Nathanael. Arne staunte nicht schlecht als er kontinuierlich die 9 Meter Marke anpeilte und im aller letzten Versuch die Mauer von neun Meter durchbrach. 9,33 m gegen 10,92 m für Lasse standen endgültig zur Buche.

Nathanael legte gleich nach, obwohl der Wurfbereich nicht sein spezielles Gebiet ist. Er, wie auch der Trainer, hatten niemals die 11 m Grenze im Visier. Nun ist es Fakt; er schleuderte die 5 kg schwere Kugel bis auf 11,13 m. Was für ein Abschluss!!

Erneut ein außergewöhnliches und historisches Ereignis in der Geschichte der Leichtathletik.

Der Glaube geht über Sieg. Kein unnützes Imponiergehabe.
Es ist soweit. Aushängeschild Lasse Schulz hat nach Aron Mesfun (2011-2013) die 100 Siege Marke innerhalb von drei Jahren geschafft was kaum zu glauben ist. Von solchen Leistungen hört man nirgends. Nicht hoch genug einzuschätzen, die unermüdliche Arbeit des „Coach“ Trainers und die uneingeschränkte Flexibilität und Bereitschaft nicht zuletzt von Lasse. Dabei spielen die Eltern eine große Rolle, die Kenntniss von dieser Materie besitzen und das Interesse dieser Sportart voll unterstützen. Wenn man denkt wie wenig Leute das erreichen und wie viele dort ankommen möchten. Lasse schaffte es in 65 Prozent der Wettkämpfe, von den Landesoffenen, bis Kreis und Regionalmeisterschaften aufs oberste Podest. Oder anders ausgedrückt: In einem Wettkampf konnte Lasse im Schnitt zwei Wettbewerbe für sich entscheiden.

Erfolg macht gute Laune. Das macht Idealist Coach Trainer „jack“ Gilgien möglich.

Fazit: Die Fähigkeit, heute auch einmal anders zu denken als gestern, unterscheidet den Klugen vom Starrsinnigen

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: