14.02.2020 Sindelfingen

14. Februar 2020

14.02.2020 Sindelfingen

Sindelfingen-red./ jack.  Resilienz, Selbstbewusst ins Kräftemessen gehen.

Zurzeit nervenstark denkt Lasse Schulz U18 sehr positiv und nutzt seine Intuition, um zielsicher zu spüren, was ihm gut tut. Er befindet sich in einer Phase der Selbstfindung die durch Reisen und häufige Veränderungen im Training gekennzeichnet sind. Dies bedeutet eine Lebensphase voller Abenteuer und neuer Eindrücke. Hier wird weiter mit guten Vorsätzen an seiner Leichtathletiklaufbahn für Bewegung gesorgt. Der Biorhythmus Körper, Seele und Geist sind in Balance und es wird auch zwei Tage später in Crailsheim so sein.

Außerdem haben Athlet und Trainer schon längst erkannt, dass Fehler machen eigentlich ein sehr guter Weg ist um schnell besser zu werden. Denn aus jedem Fehler kann man mehr lernen als aus einem Erfolg.    

Lasse wird in dieser Winterhallensaison noch richtig Gas geben um zu gewinnen, vorausgesetzt es gibt keine verletzungsbedingten Ausfälle. Die Belastung solcher „Sechs Sätzen“, wie Lasse sie in der Disziplin Kugelstoß abspult, kannst du nicht simulieren, weder im Training noch an kleineren Veranstaltungen. Ein Techniker oder Kämpfer sollte definitiv die Entscheidung bringen. Nun was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren? Ein weiterer Pluspunkt.

Der Trainer ist ein Mann der klaren Worte. Er schob Lasse die Topfavoritenrolle zu.

Vielleicht ist man daheim eine Portion extra motiviert oder extra konzentriert? Nun werden die erreichten Leistungsversuche angenommen, wie man sie voraussetzt.

Nach vier Anläufen in seiner Königsdisziplin und einem zweiten und dritten Platzt konnte Lasse Schulz verdient einen weiteren zweiten Platz am späten Freitagabend verbuchen.

Mit großer Begeisterungsfähigkeit, Idealismus und Fortschrittsglauben startete Lasse in seiner Lieblingsdisziplin, dem Kugelstoß. Einziger Wermutstropfen an diesem Abend in Sindelfingen: Lasse muss seinen ersten Sieg verschieben, dennoch schaffte er sein drittes Kugel-Podest in diesem Winter! Es fand eine kurzfristige Änderung statt die uns Kopfschmerzen bereitete. Kurios der endgültige veränderte Zeitplan der Veranstaltung. Eine extreme wie noch nie da gewesen Verschiebung mussten einige Sportler in Kauf nehmen, darunter auch Lasse. Diese Aufregung schwächte sicher seine Körperenergie.

Die innere Uhr in uns ist maßgebend!

Der Kugelstoß wurde um 22.10 Uhr angesetzt statt 19.00 Uhr. Da leistet der Körper nur noch halbe Kraft. Weil es schlicht weg zu spät ist, seine besten körperlichen und geistigen Leistungen abzurufen. Die Leistungsfähigkeit von Sportlern kann im Laufe eines Tages um bis zu 25 Prozent schwanken. Schon ein Prozent Leistungsunterschied entscheidet heutzutage über Sieg oder Niederlage. Eine Erkenntnis, die mit Sicherheit nicht neu, aber immer fundierter ist .

In diesem Wettbewerb duellierten sich zwölf Teilnehmer um den Tagessieg. Ebenbürtig gab Lasse von Beginn an eine gute Visitenkarte ab. Er war Favoritanwärter am Standort sindelfinger Glaspalast. Da tauchten schwankende Leistungen auf, da er seinerseits immer die Feinheiten in Einklang zu bringen versuchte. Er ist noch lange nicht so stabil wie man es glauben würde, aber darf sich noch schonen. Unter diesen Umständen kann Lasse äußerst zufrieden mit seiner Leistungssteigerung bis auf 13,25 m im vierten und letzten Versuch des Abends sein. Besser als ein zweiter Platz auf dem Podest war nicht möglich. Er weiß, wo die Zentimeter liegengeblieben sind und hat jetzt einen Schritt vorwärts gemacht. Es warten weiterhin neue Herausforderungen auf ihn. Er ist gut drauf und überzeugt immer wieder mit ansehnlichen Spitzenleistungen. Das ist sehr schön!.

Fazit:  Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert.

jcg

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: