11.05.2019 Bad Rappenau

11. Mai 2019

11.05.2019 Bad Rappenau

Die Erfolgswelle geht weiter. Neun Starts, neun Podestplätze.

Bad Rappenau-red./jack. Herausragend und erfreulich präsentierten sich Samantha Hübner (W13) und Lasse Schulz (M15) bei der Bahneröffnung in Bad Rappenau. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Beide bewiesen einmal mehr ihr Können. Die Erwartungen waren tendenziell hoch angesiedelt, dennoch wurde es erneut ein gelungenes Wochenende.

Samantha Hübner (W13) diszipliniert, zuverlässig und Charakterstark stellte zum Beginn des Wettkampftages im Kugelstoßen mit 7,26 m eine neue erhoffte Bestmarke (persönlich sowie Verein) auf, obwohl alles mühsam begonnen hatte. Sie fühlte sich mit sich selbst in Einklang und langsam kommt auch die Zeit um Festigkeit zu zeigen und sie ging mit gutem Beispiel voran. Im Weitsprung und über die 75 m zeigte sie sich mit 4,20 m im letzten Versuch und 11,35 Sek. konstant auf einem beruhigten Niveau.

Leider blieb sie beim Hochsprung mit 1,28 m (Endstation) unter ihren Möglichkeiten. Die Lattenüberquerung lies heute etwas zu wünschen übrig. Ansonsten keine Probleme.

In einer starken Sprint-Konkurrenz kam Samantha auf einen glänzenden befriedigenden zweiten Platz und konnte sich auf 11,35 Sek. verbessern. 

In der W13 schrammte Samantha mit 4,20 Metern (neuer Vereinsrekord) im Weitsprung knapp an einem weiteren Sieg vorbei und wurde Zweite. Da sie um mehr als – 0,6 Rückenwind begünstigt wurde als ihre direkte Konkurrentin. Hier gab es ein größeres Starterfeld. So entwickelte sich zwischen Samantha und einer einheimischen Athletin ein Duell auf Augenhöhe, sodass der zweite Rang von Samantha umso höher einzuschätzen ist.

Den Beginn des ersten und zweiten Durchganges im Ballwurf gestaltete Samantha zunächst ausgeglichen. Sie übernahm sofort das Kommando. Ab den dritten Versuch wurde der Anlauf um das doppelte verlängert und druckvoller. So gelingt Samantha mehr und mehr Tempo reinzubringen, was sich bezahlt machte.

Mit voller Energie und mit ganzem Einsatz erreichte sie mit einem Paukenschlag die 40 m Marke genau. Der Faden wollte nicht reisen. Sie räumte den Gegnerinnen keine Chance ein. Somit rangiert sie sich auf den vierten Platz auf der Bestenliste Württembergs ein. Für Samantha der zweiten Sieg des Tages nach dem Hochsprung. Nach des Trainers Sicht war wohl die Leistung des Tages von Samantha im Ballwurf der W13 einzuordnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lasse bewies Flexibilität. Er beteiligte sich erst am Weitsprung (4,74 m) und Sprint (14,07 Sek.), wobei er zweimal persönliche neue Bestmarken aufstellte. Eine weitere Bestleistung strebte er als möglicher „Aspirant“ auf den Sieg im Hochsprung an. Da fehlte es an Spritzigkeit oder Lasse war nicht konsequent genug. Der Schwerpunkt lag für den Trainer eindeutig in der Laufkurve usw.

Bessere Aussichten hatte sich Lasse im Kugelstoß ausgerechnet. Es erwischte ihn zwar heftig, aber, er war ein bisschen launisch und wusste nicht so recht, was er wollte, außer, dass er ein glühend guter Kugelstoßer geworden ist. Er ging in die Offensive, wie er das gerne tut. Extrem schnell auf den Beinen machte er Fehler die ihm das Leben schwer machten. Lag es an Stimmungsschwankungen? Ab dem vierten Versuch zeigte Lasse dann seine Nervenstärke und sein Kämpferherz. Es ging besser und er wurde leistungsfähiger. Das Endergebnis von (12,88 m) sollte man nicht so stark schmerzlich empfinden. Sport kann manchmal grausam sein! Die Leistungen von den vergangenen Woche (über 14 m) konnte er nicht wiederholen. Nun wird gehofft, dass er sich in Kürze auf dem Weg nach oben befinden wird.

« Der Trainer ist jemand, der den Athleten die Wahrheit sagt, wenn seine Athleten auf dem falschen Weg sind.» Das ist zwar nicht angenehm, aber hilfreich, immer dabei, eine Person des Vertrauens. Auch komplizierte Zusammenhänge werden durchgeschaut. Ohne auf faule Kompromisse einzugehen, wird ein gegenseitiges Verständnis mit der/dem Gesprächspartner angestrebt.

Was auch immer, man kann sicher sein, dass Samantha und Lasse in Ihrem Beliebtheitsranking deutlich höher steigen werden.

Fazit: Gute Ergebnisse resultieren aus einem Gleichgewicht der jeweiligen zugeschnittenen Quantität der Sportler zu Qualität und optimaler Regeneration/Erholung. Übersteigt die Trainingsbelastung längere Zeit die Belastbarkeit und trifft auf einen nicht leistungsadäquaten Lebensstil der Athleten, ist die Gefahr der Überlastung groß.

 

 

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: