09.03.2019 Sindelfingen

9. März 2019

09.03.2019 Sindelfingen

Sindelfingen-red./jack. Erfolgstrend hält weiter an.

Die Leichtathletikabteilung feiert gute Meisterschaften, doch die Basis bleibt weiter schmal.

In Sindelfingen wurden auch großartige Leistungen erzielt, die bei entsprechender Entwicklung für die Zukunft noch einiges versprechen. Lasse Schulz und Arne Schwarz, unsere noch im Grundschulalter Teilnehmer, erlebten ihre Fortschritte unter Wettkampfbedingungen und waren begeistert bei der Sache. Freundlichkeit bringt sie letztlich deutlich schneller weiter und lässt sie nicht verunsichern. Laut Trainer sei letztendlich die Aufgabe in Sindelfingen vor allem Kopfsache. Für Arne, eine Premiere bei Meisterschaften mit machen zu dürfen. Statt in der Vergangenheit hängen zu bleiben und auf eine bessere Zukunft zu warten wurde während der Fasching Woche physisch wie psychisch auf dem Sportplatz trainiert, vorausgesetzt die Athleten nicht zu überfordern. Trotzdem warnte der Trainer vor dem Wettkampf: “euphorische Zeiten wechseln sich schnell mit eher unsicheren Phasen ab.”

Einsatz lohnt sich!

In der Disziplin Kugelstoß triumphierte Lasse hoch überlegen. Arne stellte zwei neue Vereinsrekorde auf. Wenn Athleten sich für ein Ziel einsetzen, so dürften sie mit großer Selbstverständlichkeit die dazu nötige Disziplin und Ausdauer aufbringen. Es wird ihnen zwar nichts geschenkt, aber sie erhalten den gerechten Lohn für ihren Fleiß.

Der Hochsprung als Rahmenprogramm …..

Diese Disziplin liegt Lasse noch sehr am Herzen. Der Trainer zieht die Vorteile dieser Veränderung in Betracht, dann wird Lasse sicher die darauf folgende Stabilität genießen. Als Einstieg in den Wettkampftag ging es dem Trainer darum, den Spaß seiner Athlet nicht zu verderben. Auf dem Papier war er leicht bezwingbar. «Nichts Dramatisches, keine Zauberei». Lasse feierte dennoch einen kleinen prestigeträchtigen Erfolg als dritter.

Zum vierten Mal in der Halle, erfolgreiche Titelverteidigung im Kugelstoß.

Lasse wollte bestehen und bestand diese Bewährungsprobe. Rechtzeitig zu den Titelkämpfen fand Lasse Schulz wieder zu seiner Traumform. Mit traumwandlerischer Sicherheit fand er in jeder sich ergebenden Veränderung den für ihn stimmigsten Weg. Nichts ist so kostbar wie die Freiheit und nichts so wertvoll wie das Vertrauen. Man konnte feststellen, dass er in blendender Verfassung zurück war, nachdem er einen viralen Infekt (Darm) drei Wochen auskurieren musste, und gut überstanden hatte. Fakt ist, dass er sich ab jetzt weiter in Acht nehmen muss. Außerdem sollte er in der Lage sein, privat viele zukünftige Herausforderungen zu bestehen.

Lasse ist zurzeit die Gelassenheit in Person und so bringt ihn nichts aus der Ruhe. Es braucht zwar einige Anstrengung, um aktiv zu werden, aber wenn er sich darum bemüht, kommt er seinen Zielen einen großen Schritt näher.

Dieser Tag holte Lasse kurz auf den Boden der Realität zurück. Der 1.Versuch war wohl ein Flop! „ Ich gebe den Titel nicht einfach her“!, so Lasse. Nach einer kleinen Pause brachte er im zweiten Anlauf die Vereinsfarben in Front. Von insgesamt vier Versuchen ging er mit 13,24 m in Führung und bestätigte seine Favoritenrolle. Danach ließ er sich die Führung bis zum Schluss nicht mehr entreißen. Die Kontrahenten konnten dagegen nicht mehr ganz so frisch gegen Lasse mithalten. Es sei denn…vier Jahre in Folge verteidigt er den Titel. Im Verein sollte man sich ein Beispiel nehmen. Lasse hat es eindeutig gezeigt, dass er nicht auf dem Sofa Meister geworden ist. Glückwunsch!

 „Teammate“ Arne gab eine sehr starke Visitenkarte ab. Im letzten Versuch setzte er beachtlich einen drauf. Es folgte ein 6. Platz mit 10,12 m. Dazu buchte er stolz eine neue persönliche Bestleistung (PBL).

Ein “perfekter Gradmesser” Optimistische Stimmung bei Arne.

Das liegt daran, dass er vor allem leistungsfähig ist, mit Elan und Durchsetzungsvermögen seinen Willen in die Tat umzusetzt und fit bleibt. Er lernt schnell und verfügt über den nötigen Scharfblick.

Ein stabiles Fundament.
Arne zeigte allen, was er drauf hat! Bei ihm ist noch Geduld gefragt. Es reicht einfach nicht, so ein Ziel halbherzig zu verfolgen. Dennoch überraschte er mit ungeahnten Talenten im Sprint und auf der 800 m Laufstrecke. Diszipliniert hat Arne dem Trainer ein erfolgreiches Debüt bei Meisterschaften beschert und weckt große Hoffnungen, das bringt ihm Respekt ein. Überraschungen stecken bei ihm nicht mehr im Wege. Ob es ein heimliches Schielen nach Medaille in der Zukunft sein soll?

Mit etwas Geduld und Einfallsreichtum glänzt Arne mit persönlichen Bestleistungen und Vereinsrekorden.

Der Aufstieg geht weiter?

Still und wie meist unbeachtet konnte Arne das Finale bestreiten. Er konnte den Stresspegel und die dadurch entstehende Nervosität im Auge behalten. Im Vorlauf legte er einen Fabellauf hin. Mit einer Endzeit von 8,08 Sekunden konnte er sich unter die Besten acht als Finalist schleichen. Der Start war nicht optimal, aber er ging es gewohnt gemächlich an. Die 8,08 Sekunden bedeuteten ein neuen Vereinsrekord, der bisher 13 Jahre bestand.

Den Endlauf krönte er mit einem siebten Platz und einer Endzeit von 8,12 Sekunden.

30 Minuten später, die Bewährungsprobe über 800 m mit „Happy End“ in 2:22,96 Minuten. Er hatte ein gutes Gespür für die Signale seines Körpers. Mitte des Streckenabschnitts büßte er erwartungsgemäß entscheidende Meter ein, da er mittlerweile seine eigenen Kraftreserven ein bisschen überschätzt hatte. Gleichzeitig schaffte er nun die direkte Qualifikation für die Württembergische-Meisterschaften 2019 auf diese Distanz (Norm 2:28,00)  für die kommende Freiluftsaison. Somit war der Weg frei ein zweites Mal in die Vereinsrekordliste zu gehören. Arne kennt keine Problem mit der Konstanz – aber in seinem ersten Rennen schien er sich mit einem dritten Platz damit abgefunden zu haben. Glückwunsch!.

Wenn wir alles in allem auf eine erfolgreiche Hallensaison zurückblicken können, so war es Fleiß, Zuverlässigkeit und Teamgeist der Athleten zu verdanken. Wir kennen nur unsere Stärken, aber über die Konkurrenz zu urteilen, ist ein reines Ratespiel. Die kommenden Werfertage werden wegweisend für die ganze Saison sein. Wir haben keine Zeit um schwach zu sein!

Fazit des Trainers: Die richtige Balance zwischen Aggressivität und Passivität finden welche an die aktuelle Situation angepasst werden soll! Dazu gehören originelle innovative Ideen zu implementieren.

 

Somit ist für die Leichtatletikabteilung die Hallensaison 2018-2019 beendet.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: