08.09.2019 Balingen

8. September 2019

08.09.2019 Balingen

Gute Trainingsarbeit schenkt Zufriedenheit.

Balingen-red./jack. Es gibt kein schlechtes Wetter.

Die Ferien waren kaum vorbei, da ging es für die Leichtathleten auch schon los mit einem regelrechten Wettkampfmarathon – 9 verschiedene Wettkämpfe in 6 Wochen liegen vor uns.

Hier zeigte sich, dass die Sommerpause noch in den Knochen steckte.

Trotz des launischen Wetters mit teilweise heftigen Regengüssen konnten schon einige gute Leistungen gebracht werden. Lasse konnte seinerseits keine neue Bestleistungen erreichen.

In Balingen leistete sich Lasse eine kleine Schwächephase. Für unseren einzigen Teilnehmer sprangen am Ende trotzdem zahlreiche vordere Platzierungen heraus und begnügte sich mit einer dreifarbigen Medaillensammlung. Bei den hohen körperlich und seelisch Anforderungen (bei Lasse in einer Hoch Phase {Biorhythmus}) können einem die Nerven auch einen Streich spielen. Auffallend verlor er den Fokus im Speerwurf, da sein Best Versuch gerade am Anfang des Wettkampfes statt fand. Trotzdem absolvierte er einen ordentlichen Wettkampf, der in allen Teildisziplinen noch Luft nach oben offen lies. Schon bald wird er wieder auf dem Kurs sein, wo er das ganze Jahr vor Selbstvertrauen strotzte. Deswegen überwiegt am Ende auch das Positive.

Balingen ist seit Jahren ein guter Abstimmungsort! Da bestritt er vier Disziplinen in denen er erneut Wettkampfpraxis sammeln konnte. Pragmatisch fiel die Analyse vom Trainer aus. Für die nächsten Wettkämpfe sehe ich es jedenfalls gut kommen. Druck ist nämlich ein Privileg und auf die bevorstehende Aufgabe kann sich Lasse einstellen. Es ist wie es so oft ist, es kommt auf die Balance an. Er verbindet Fantasie mit Realitätssinn und alles, was gut durchdacht ist. Über seine Einsatzbereitschaft vermehrt sich Geduld und Ausdauer. In der Euphorie nehmen sich Athleten schon mal zu viel vor und sind hinterher erschöpft.

Vorgesehen und nach Möglichkeit soll für unsere Athleten ein geplantes Rahmemprogramm ausgeführt werden das u.a. Sprint, Hochsprung abwechselnd mit Weitsprung statt finden sollte.

Zäher zweiter Platz im Speerwurf mit 41,75 m.

Lasse bekam im Laufe des Wettkampfes etwas mehr Zugriff, lies aber den nötigen Zug für eine bessere Weite vermissen, da er den Abwurfwinkel nicht traff.

Hochsprung, ein ausgeglichener Kampf.

Die Anfangshöhe von 1,50 m war nach reiflichen Überlegungen dementprechend ausgewählt.

Vielversprechend sein Auftritt bis 1,61 m. Bei 1,64 m fehlte bei der Annäherung die Feinabstimmung. Auf einen dritten Platz auf dem Podest durfte er sich freuen.

Im anschließenden Ziel-Sprint über 100 Meter, der nicht zu seinen Lieblingsdisziplinen gehört, war der Vorsprung bereits von den besten auf 10 Meter am Ziel angewachsen und die Endzeit als durchschnittich einzustufen.

Lasse eilt von Sieg zu Sieg

Im Kugelstoß hat er wieder aufhorchen lassen. Lasse besiegelte sogleich seinen 14. Erfolg. Eine eindrückliche Ausbeute, komme was wolle. Ein Sieg im Express-Tempo. Dennoch wehrte sich Lasse und krallte sich schon im ersten Versuch an den Sieg. Die endgültige Siegesweite erreichte er im vierten Anlauf mit 13,62 m.

Bis zum dritten Versuch musste Lasse in den Apfel beißen, da wo der Trainer manchmal förmlich mitleiden kann.       

Am kommenden Wochenende findet in Winnenden ein Werfertag als nächster Wettkampf statt, bei dem dann vor allem die Werfer nochmals ihre Leistungen präsentieren können.

Fazit: Bereitschaft zeigen, das Vertrauen wieder aufbauen zu wollen. 

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: