08.02.2019 Sindelfingen

8. Februar 2019

08.02.2019 Sindelfingen

Sindelfingen-red./jⱥck. Eine angesagte und hohe Herausforderung stellte sich für Lasse Schulz an diesem Wochenende. Drei Wettkämpfe der Superlative auf verschiedenstem Niveau, innerhalb von drei Tagen. Effizient hat er trainiert, ohne jedoch verbissen an die Sache heranzugehen. Bei der “Sindelfinger Lange Hürdennacht“, hatte Lasse die Möglichkeit die Atmosphäre eines Wettkampfs am Vortag zu schnuppern und sich mental für die Württembergische Meisterschaften vorbereiten. Denn nicht immer lässt sich Vision klar von Illusion unterscheiden. Es besteht zwischen Lasse und Trainer ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und des rücksichtsvollen Umgangs miteinander. Doch wir lassen uns aus diesem Grund nicht in faule Kompromisse drängen. Abgewogen wird alles was richtig und falsch ist. Der Kugelstoß hatte für ihn die höchste Priorität. Er lässt sich von kleinen Ärgernissen und Verzögerungen nicht gleich aus der Fassung bringen. Was im ersten Anlauf nicht klappt, erledigt er eben im zweiten. Am Ende ist alles wie gewünscht. In Sindelfingen wollte Lasse nichts unversucht lassen. Das erreichte läuft generell für Lasse zwar normal, aber doch grundsätzlich gut.

Erwähnenswert ist sicher der gute Eindruck und sein sicheres Auftreten, das er in Sindelfingen hinterlassen hat. Lasse kam in Fahrt ab dem zweiten Durchgang. Dabei pulverisierte er seine bisherige Kugel-Bestleistung. Er steigerte sich unerwartet auf 13,30 m mit der 4 kg schweren Kugel im zweiten Versuch. Er glänzte mit einer persönlichen Bestleistung und dazu verbesserte er den Vereinsrekord erneut. “Das Ergebnis ist einfach für die Jahreszeit sensationell.” Mit dem Endergebnis setzte er ein Aufrufzeichen für die morgen statt findenden Württembergischen-Hallenmeisterschaften in Ulm. Hier bleibt er auf Schlagdistanz. Es ist eine Freude, einem Talent wie ihm zu zuschauen. Er ist voller Leidenschaft. So macht das Erwachsenwerden wirklich Spaß.

Dafür liefert Jean-Claude Gilgien einen riesigen, auch einen ungewöhnlich langjährigen Beitrag, der bis heute anhält. Es gibt wohl gar nicht viele, die über so viele Jahre mit soviel Herzblut Zeit in die Leichtathletik für Jugendliche einbringen können. Seine Leidenschaft für die Leichtathletik, sein Engagement für die Jugend, sie in ihren Leistungen voran zu bringen, seine Beharrlichkeit, sein Durchhaltevermögen hat vielen Jugendlichen heute große Leistungssteigerungen gebracht und zudem vielen auch großen Spaß bereitet. Die Anfangsphase im Verein war nicht wichtig, ob der Schützling es zur Meisterschaft überhaupt bringen könnte. Ungewöhnlich bleibt, dass er mit Hingabe all die Jahre enorm viel Zeit mit heißem Herzen der Leichtathletik noch heute weiter widmet.

Fazit:  Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: