07.12.2018 Sindelfingen

7. Dezember 2018

07.12.2018 Sindelfingen

Sindelfingen-red/jack. Beim Start ins neue Leichtathletikjahr haben wir Verbesserungspotenzial.

Unser zweiter und folgender Auftritt war Sindelfingen. Ein Duo mit Samantha Hübner W13 und Nathanael Bordne U18, nahmen am Freitag Abend an einem Zweikampf-Sprint im Glaspalast teil. Keine Podestplätze, aber stattdessen 3 neue Vereinsrekorde. Gott sei dank haben wir noch eine lange Saison vor uns, in der unsere Athleten zeigen können was in ihnen steckt, nämlich Kampfgeist, Moral und Siegeswillen…

Unsere Athleten zeigten bei diesem Nikolaussportfest allesamt eine aufsteigende Kurve im „Speed“ Bereich.

+++ Nathanael ist definitiv stabiler geworden und ich glaube, dass er auch körperlich besser dasteht”, stellte der Trainer fest. Nun wird bei Nathanael der Hochsprung im Jahre 2019 anscheinend wohl weiter bestehen. Nicht vorrangig, aber wichtig, werden die Mehrkampfteilnahmen in Anspruch genommen, um dem Inhalt des Programms gerecht zu werden.

+++ Der Wettkampf in Sindelfingen sollte Samantha dazu dienen, den Anschluss zur Spitze und Rhythmus nicht zu verlieren. Wie der Trainer prophezeit, steht Samantha ein schön erfolgreiches Jahr 2019 bevor, sowie Nathanael. Sie ist zwar sehr streng mit sich selbst, aber sie sollte ihre eigene Messlatte nicht so extrem hoch legen. Der Trainer kennt die Problematik aus eigener Erfahrung und wird selbstverständlich seine Athleten wertvolle Tipps geben.

Die Grundschnelligkeit ist so wichtig und darf nicht außer Acht gelassen werden, für Athleten, ob sie Werfer, Springer oder Sprinter sind. Außerdem ist jetzt der Moment gekommen, um diese endlich in die Tat umzusetzen und erfolgreich zu Ende zu bringen. Unsere beiden Wettkämpfer freuten sich einfach drauf und zeigten damit mehr Spontanität. Die aktuelle Zeit kann im Moment durchaus als cool bezeichnet werden. Athleten brauchen ständig Abwechslung und neue Impulse, um die Langweile zu vertreiben.

Konditionell war Samantha in guter Form. Sie lief die 30 m fliegend zweimal, da in ihrem Anlauf eine Lichtschranke defekt war. Nach einer kurze Unterbrechung lief sie erneut und resolut die Distanz in 4,09 Sekunden und stellte einen neuen Vereinsrekord auf. Ein Zehntel fehlte zur nächste Herausforderung über die 60 m. Beim Startschuss fehlte die ausreichend frische Explosivität.

Nathanael lief seinerseits die kürzeste Strecke in 3,42 Sekunden und krönte seine Leistung als neuer Vereinsrekordhalter in dieser Disziplin. Anschließend schaffte er die 60 m in 7,90 Sekunden. Identisch wie bei Samantha fehlte ihm auch hier ein Zehntel zum „Vereinsrekord Double““. Im Hinblick auf die Mehrkämpfe (5.-K.) auf der Bahn versuchte Nathanael erstmals über 400 m zu laufen. Neugierig waren wir auf die Endzeit: 66,49 Sekunden die etwas unter Wert anzunehmen ist. Da er auf der Außenbahn zugeordnet wurde, musste er sein Tempo selbst bestimmen. Ohne Erfahrung war er schon verunsichert. Nun ist er eine neue Erfahrung reicher.

Die Leichtathletik ist ein einzigartiges Puzzlestück, das man ständig verbessern kann. Nicht jede Situation kannst Du ändern. Deine Gedanken schon! Man lernt ja schließlich nie aus.

“Statistiken sind gut, aber dem Trainer geht es darum, was der einzelne mehr kann“.

Intensität und Häufigkeit des Trainings sind dann genau richtig, wenn man sich gut fühlt, sich verbessert und keine Probleme, egal welcher Art, durch das Training bekommt.

Fazit: Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.  Auch im Alphabet kommt Anstrengung vor Erfolg.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: