05.05.2018 Albstadt

5. Mai 2018

05.05.2018 Albstadt

Psyche nachhaltig stabil und gute Leistungen

Am vergangenen Wochenende war es soweit. Samantha Hübner W12 und Lasse Schulz M14 waren in Albstadt wieder an vorderster Front involviert, und kämpften mit Athleten aus der Region in vier Disziplinen um Punkte.

Bei besten, sehr sommerlichen Wetterbedingungen, überzeugten die zwei, die sich kurzfristig für einen Start in Albstadt/Tailfingen entschieden. Man trat mit viel mehr Selbstvertrauen auf. Die Richtigkeit dieser Aussage konnte man beim Wettkampf nachempfinden.

Es wurde fair angefeuert und sich über jede erbrachte Leistung gefreut. Beide Athleten zeigten in ihrer Altersklasse einen am Ende ausgeglichenen Vierkampf. Samantha wurde sechste und Lasse gewann seinen Vierkampf, dank der ausgezeichneten Leistungen im Hochsprung (1,45 m) und der 9,89 Meter im Kugelstoß.

Um 13:00 Uhr wurde der Mehrkampfwettbewerb gestartet mit dem Vierkampf, bestehend aus Sprint, Ballwurf oder Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung

Samantha stellte hohe Erwartungen an ihren zweiten Vierkampf der noch jungen Saison, wahrscheinlich war es für die noch nicht zwölfjährige Athletin etwas zu viel. Dennoch schlug sie sich in ihrem zweiten Wettkampf wacker. Nichts desto Trotz stehen die Regionalmeisterschaften der Region Stuttgart im Mehrkampf in Ostelsheim bevor.

Am meisten Punkte sammelte sie diesmal mit dem Weitsprung (3,64 m) und dem Sprint (11,67 Sekunden) die besten Ergebnisse des Tage und die zu erreichende Punktzahl. Damit stellte sie weitere zwei persönliche Bestleistungen (PB) auf.

Durch unnötiges Zögern verlor sie im Hochsprung (1,10 m) und mit dem Ballwurf (29,50 m). Ihre Bestleistung im Vierkampf konnte sie leider nicht überbieten. 

Lasse wollte die bösen Ergebnisse von Nellingen möglichst schnell wegwischen. Mit freiem Kopf war er im Sprint (11,40 Sekunden) um eine halbe Sekunde schneller. Im Weitsprung (4,17 m) traute er sich mehr zu, vom Balken abzuspringen. Trotz Feingefühl und viel Takt verfehlte er bei 1,50 m im Hochsprung dreimal knapp eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen, hätte er bei der Lattenüberquerung mehr Aktivität gezeigt. Dreimal die Latte nur leicht touchiert, die dann mit Verzögerung runter fiel.

Die letzte Entscheidung zum Sieg musste im Kugelstoß fallen und wurde zum Krimi. Lasse leistete sich unfreiwillig zu Beginn des Wettbewerbes zwei glatte „null Nummern“. Übermäßige Nervosität blockierte die Impulse, damit war die Konzentration geschwächt. Das die Erklärung für die so genannten Fehler. Trotzdem hatte Lasse einen guten Tag erwischt. Er konnte sich auf sein gutes Näschen verlassen, als er in „extremis“ im dritten Anlauf seinen Vierkampf (1.709 P.) rettete.

Fazit: Doch, was alle Freundschaft bindet, ist, wenn Geist zu Geist sich findet.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: