02.02.2019 Frankfurt-Kalbach

2. Februar 2019

02.02.2019 Frankfurt-Kalbach

Leichtathletik kostet mal Überwindung!

Frankfurt-Kalbach-red./jack. Regelmäßig auf der Suche nach neuen Abenteuern, zeichnet Nathanael sich als weitsichtiger und fortschrittlicher Denker aus. Eine Sportart wie die Leichtathletik mit Reisetätigkeit liegt ihm. Dabei soll es bleiben, da wir an der Oberfläche nicht haften bleiben wollen. Ziel waren die stattfindenden Süddeutschen-Meisterschaften in Frankfurt-Kalbach.

Wettkämpfe auf hohen „Level“ braucht Nathanael.

Er besitzt einen wachen Verstand und kann mit blitzschneller Reaktionsfähigkeit handeln.Trumpf ist, dass Nathanael über körperliche Ausdauer, große Energie und Arbeitskraft verfügt, wenn ihm der Trainer seine Freiheit und seine Kreativität zulässt.

Anderseits ist der Biologische Rhythmus überhaupt keine Nebensache und ist auch für den Sport wichtig. Intensive technisch anspruchsvolle Sportarten sollten im Idealfall im Leistungshoch absolviert werden. Um 11.30 Uhr fing ausgerechnet der Wettkampf an. Keine Günstige Zeit und zwar für alle Beteiligten? Moderate Bewegung an der frischen Luft wäre in der Zwischenzeit gut…wenn?   Aber die Probleme mit dem Biologische Rhythmus sind dem Trainer schon längst bekannt. Der Lebenswandel der Athleten kann eine schwierige und verwirrende Zeit sein. Leistungen können total zu Nichte gemacht werden.

Klare Richtlinien, aber die Siegesgene hat Nathanael in Frankfurt nicht gefunden.

In Frankfurt, vor Wettkampfbeginn hielten wir es , wie immer für wichtig, einen kurzen Plausch zu führen. Wir zeigten uns geeint und setzten alles auf eine Karte! Nur so viel zu riskieren hieß es , dass es dem Vorankommen auch wirklich nützt. Wenn es daneben gehen sollte, dann haben wir es wenigstens versucht. Der heutige Tag sollte unseren Hochspringer auf jeden Fall in mehr Bewegung bringen.

Probesprünge deuten nicht auf einen Sieg hin, aber viele angetretene Hochspringer verspielten ihre gute Ausgangsposition schon bei 1,75 m und schieden leider aus.

Da Nathanael geduldig ist, zeigte er kein Anzeichen von Nervosität oder Unruhe. Er ist trotz seiner Reserviertheit sehr selbstbewusst. Wichtig ist für den Trainer, dass er im Leben mehr Vertrauen entwickeln sollte und die Herausforderungen mit mehr Geduld angehen soll. In der Regel setzt er sich hohe Ziele, aber manchmal fast zu hohe. Mit der Einstiegshöhe von 1,70 m schaffte er die erste Hürde nur im Zweiten Anlauf. Bei 1,75 m schöpfte er große Hoffnungen für ein Weiterkommen und erledigte es erfolgreich. Bei 1,80 m konnte man einen spürbar zusätzlichen Druck erkennen, aber Nathanael ließ sich dadurch nicht entmutigen. Einmal mehr pochte das Kämpferherz des Trainers wieder auf Hochtouren. Und es geschah was geschehen sollte. Er schaffte die Kehrtwendung im ersten Durchgang vorerst nicht, obwohl man den Sprung als erste Güte einstufen konnte. Leider touchierten unverständlich die Fersen die Latte, die zögernd und schließlich unweigerlich runter fiel. Der Wettkampf gestaltete sich von Beginn an als turbulent, da der Wettkampf immer wieder unterbrochen wurde. Die Vorläufe im Sprint mussten für beide Geschlechter mit ca.100 Teilnehmer gleichzeitig durchgezogen werden. Diese Zwangspausen mochten einige Springer überhaupt nicht, was die ganze Ausgangslage erschwerte. Unmut verbreitete  sich. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder auch bei hochkarätigen Hallenmeisterschaften bis auf Internationale Ebene. Zudem traten bei Nathanael leichte Ermüdungserscheinung auf und wirkte deswegen etwas unsicher. Kein Wunder, sein erster Sprung fand um 10.32 Uhr statt. Sein vierte Sprung von insgesamt sechs, mit 1,80 m, fand eine Stunde danach statt. Ein elfter Platz in seiner Lieblingsdisziplin ist schon mal ärgerlich und sehr ungewöhnlich. Durchsetzungsvermögen hatten in diesem Sinne nur Menschen, die an dem Tag ein starkes Nervenkostüm hatten. Im Sport bekommt man nichts geschenkt, sondern alles muss man sich hart erarbeiten. So sieht es wirklich aus!!!!

Da sich ein Ehrenplatz für unseren Athlet im Zeichen einer Medaille nicht erfüllte, ist es denkbar, dass er auch das Jahr danach noch einmal dabei sein kann oder wird. Die Bahnsaison wird ihm neue Perspektiven öffnen.

Während der Fahrt nach Hause konnte man dann den Frust entspannt ausklingen lassen.

Fazit des Trainers: Ich werde das Kämpfen nicht vermissen, das Kämpfen wird mich vermissen.

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: