23.07.2017 Unterlenningen

23. Juli 2017

23.07.2017 Unterlenningen

Samantha Hübner U12 W11 nahm in einem Dreikampf in Unterlenningen mit insgesamt 28 Athletinnen teil. Einziger kleiner Schwachpunkt war der Sprint (9,9 Sekunden), da sie kurz vor dem Ziel stürzte (siehe unten Biorhythmus) und wertvolle Punkte verschenkte – sonst war sie immer an ihrer derzeitigen Bestleistung, aber neue Bestmarken wären nur ein Zufall Produkt.

Fast jedes realistische Vorhaben lässt sich in eine Art und Weise mit einer positiven Haltung verwirklichen.

So holte sich Samantha die ersten Punkte im Weitsprung mit 3,21 Meter. Die Anläufe bis zum Absprung sahen unterschiedlich aus und da machte sich Samantha das Leben ein bisschen schwer.

Beim Sprint nach vier Fehlstarts, Kampfrichter mit seinem Startgewehr einbegriffen, kam Samantha sofort in die Gänge. Nun vermasselte sie durch einen ungewollten Sturz drei Meter vor dem Ziel eine gute Zeit. Es kostete mindestens eine gute Sekunde. Jammerschade!!  Da wäre sie sicherlich um ein paar Ränge nach vorne gerückt, wenn???… . Nach einer hilfreichen Behandlung von den sehr freundlichen Sanitären, glänzte sie beim Ballwurf. Trotz böigem Wind bot Samantha sehenswerte Leistungen. Da sammelte sie mit einer Weite von 31,50 Meter die sehr willkommenen 410 Punkte.

Überbelastungen werden bei Samantha vermieden. Sie trainiert seit sechs Wochen mit den Buben. So will sie sich ihren Zielen besser in kleinen Schritten nähern. Zur Zeit verbessert sich Samantha kontinuierlich. Bei den Wettkämpfen fehlt allgemein noch die Konstanz. Dann wird sie auch wirklich etwas vom Sport haben. Der Trainer prophezeit Samantha ein erfolgreiches Jahr 2018.

 

Kleiner Überblick über Biorhythmus

Als kritische – potentiell „schlechte“- Tage gelten die Übergänge, wo von positiv zu negativ und umgekehrt gewechselt wird. Kommt es nun am selben Tag zu einem Übergang aller 3 Phasen, so kann das laut der biorhythmischen Lehre krisenhafte Folgen haben, und im Gegensatz dazu das Zusammentreffen positiver Tage besonders gute Tage zur Folge haben. Bei Samantha war die Körper- Belastbarkeit -27 %, Emotionen (Seelische Kurve im plus) +43% und der Geist (Intellektuelle Kurve) -28%. In diesem Zustand kann man sich allein verletzen ohne Einwirkung eines Gegenstandes oder Gegners??? Die Leistungsfähigkeit kann weiter im Tagesverlauf um rund ein Viertel schwanken.

Diesen Effekt kann man auch bei Leistungssportlern nachweisen. Daher richtet sich Trainer Gilgien seit schon dreißig Jahren, stärker nach der Leistungskurve seinen Athleten, um am Ende eine unnötige Verletzung zu vermeiden, oder im extrem Fall an einem Wettkampf (oder Fußballspiel) zu verzichten. Vor jeden Wettkampf wird eine besondere dreidimensional Strategie behutsam einstudiert und durchgeführt.

Beispiel Ostdorf (30.06.17) Lasse Schulz M13 gewann dreimal. Dazu drei neue persönliche Bestmarken und zwei Neue Vereinsrekorde. Die meisten Menschen erreichen ihren Gipfel der Leistungsfähigkeit nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr, wobei morgens die Konzentrationsfähigkeit und nachmittags das körperliche Potenzial am größten sind. So ging für Lasse die Rechnung auf und niemand konnte sich wehren.Training ist eine Sache, aber man muss auch wissen, wann man die beste Leistung hinbekommt. So ist Trainer Gilgien fast ein Garant dafür, dass seine Schützlinge sich auch auf hoher Ebene durchsetzen.

Wer in dieser Hinsicht nichts macht wird dies nie verstehen!!!! leider…

By TVP Webmaster Allgemein Leichtathletik Share: